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Rückblick 2006 Frankfurt

 

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Themen: EU: Bolkestein (+Galerie)

 

 

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20. Dezember 2006, Mittwoch, 16.45 bis 17.30 Uhr

Frankfurt, vor Abendgymnasium (Bildungszentrum Ostend, Martin Elsässer Weg 6)

Bürgerbündnis gegen Privatisierung:

"Tatort Privatisierung III"

Stadtgang "Tatort Privatisierung""Wir wollen über das höchst fragwürdige PPP-Projekt informieren, das seit ca 2 Jahren immer wieder den Unmut von SchülerInnen, LehrerInnen und Schulleitungen herausfordert, das z.Zt. bei einem Aktenausschuss im Frankfurter Römer überprüft wird und bei dem wiederholt der Verdacht auf Korruption erhoben wurde. Gleichzeitig wollen wir für die Verfassungsklage gegen Studiengebühren werben, weil die Einführung von Studiengebühren ebenfalls ein Baustein zur Privatisierung im Bildungsbereich ist."

 

Siehe zu diesem Thema ua:

>Rückblick auf die Veranstaltung:

Bildungszentrum Ostend in Frankfurt/Main:

"Public-Private-Partnership" oder "Publicity Provided Profits?"

und:

>>GEW, Bezirksverband Frankfurt (29.Nov.):"Offener Brief an die Frankfurter Stadtverordneten, insbesondere im Ausschuss für Bildung und Integration - Die zutage tretenden Widersprüche im PPP-Projekt Bildungszentrum Ostend müssen endlich in Stadtparlament und Magistrat offen angegangen werden! Vertuschung und Ignoranz müssen ein Ende haben! "

18. Dezember 2006, Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, UNI, AfE-Turm, Raum 501 (TuKo)

Diskussion und Information:

Privatisierung und Entdemokratisierung?

Die JWGU auf dem Weg zur Stiftungsuniversität

Diskussionsgast ist u.a. Wolfgang Richter-Girard, Mitglied des Personalrates der Uni Frankfurt

Aus der Einladung:

"Mitte November hat das Präsidium der Uni Frankfurt seine Pläne zur Umwandlung der Uni Frankfurt in eine Stiftungsuniversität dem Senat vorgestellt. Damit wurde der erste Schritt gemacht in einem Prozess der fundamentalen Umgestaltung der Frankfurter Universität…

Die Pläne des Uni-Präsidiums scheinen in mehrfacher Hinsicht problematisch: Zum einen würde die Reorganisation der Universität Frankfurt zu einer weiteren massiven Entdemokratisierung der Hochschule führen. Zum anderen würde diese Reorganisation unter den Vorzeichen einer neoliberalen Wettbewerbsideologie zu massiven Verschlechterungen für die an der Universität Beschäftigten führen. Das Modell Stiftungsuniversität erscheint uns als aktuelle Form der standortgerechten Dienstleistungshochschule, in der Demokratie und Mitbestimmung zu Gunsten von hierarchischen, managementförmigen Steuerungsstrukturen aufgegeben werden.

Mit dieser Veranstaltung möchten wir darüber informieren, was die Universitätsleitung genau durchzusetzen versucht und welche Konsequenzen dies für die Beschäftigen, die Studierenden sowie für die einzelnen Fachbereiche haben wird. Wir möchten diskutieren, inwieweit diese Pläne auch einzuordnen sind in die zunehmende Privatisierung von Bildung im weitesten und öffentlichen Bildungseinrichtungen, wie der Universität, im engeren Sinn. Vielleicht gelingt es mit der Veranstaltung den Startschuss für eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Thema“Stiftungsuniversität” zu geben."

Link: >>http://demokratischelinke.org

Materialien zum Thema: >Diskussionspapier des Präsidiums, >Chart dazu, >Senatsvorlage

16. Dezember 2006, Samstag, 14.00 - 16.00 Uhr

Frankfurt, Goethestraße / Kleine Bockenheimer Straße

Mahnwache der IOF:

Weihnachtlicher Protest

"Die Kluft zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf, nicht nur in unserem Land, sondern auch weltweit. - Die Studie "Leben in Europa": Fast jeder Achte in Deutschland ist arm oder von Armut bedroht. (FR v. 6.12.06) - "Die zehn reichsten Bewohner der Schweiz besaßen in diesem Jahr zusammen 455 Milliarden Franken (286 Milliarden Euro), was im Vergleich zu 2005 eine Zunahme von 55 Milliarden bedeutet." (FAZ v. 6.12.06) Ganz besonders in der Weihnachtszeit sind diese Tatsachen für viele Menschen schwer zu ertragen. Wir "Ordensleute für den Frieden" glauben dagegen, dass die weihnachtliche Botschaft lautet: "Gott stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen." (Lk 1,52) Darum wollen wir Mahnwache halten..."

>>Aktionstermine der IOF

16. Dezember 2006, Samstag, 18.00 Uhr

Frankfurt, IVI - Institut f. Vergleichende Irrelevanz, Kettenhofweg 130

Eine performative Bewegung des guten Lebens?

Demopunk und Sofa e.V. im Gesprach mit Paolo Virno

"Paolo Virno analysiert und bewertet mittels Konzepten der Linguistik, Kommunikationswissenschaften und Philosophie die Transformationen gegenwärtiger Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Dabei bezieht sich Virno, wie in der jüngst ins Deutsche übersetzten „Grammatik der Multitude“, auf Begriffe des Postoperaismus. Seiner Diagnose zufolge sind heute kognitive, emotionale, sprachlich-kommunikative Fähigkeiten nicht nur grundlegende (präindividuelle) Aspekte des Lebens, sondern darüber hinaus zentrale Produktivkräfte der fl exiblen Produktionsverhältnisse des Postfordismus. Der Alltag der daraus resultierenden Seinsweise der ‚Multitude’ birgt sowohl angstvolle Desorientierung und Verschärfung materieller Ungleichheiten, als auch das Potential einer emanzipatorischen Aneignung von Leben, Öffentlichkeit und Demokratie jenseits von Staat und Kapital. AkteurInnen dieser Aneignungspraxis verortet Virno dabei in transnationalen Protestformationen, wie sie als ‚Bewegung der Bewegungen’ seit den Anti-WTO Protesten in Seattle 1999 auftreten. Diese analysiert Virno als ‚performative Bewegung des guten Lebens’, deren Sprechhandlungen Kooperationen konstituieren, die mit der postfordistischen Produktionsordnung auf Kollisionskurs gehen.

Vor dem Hintergrund gegenwärtiger studentischer Proteste und anderer linker Organisierungsstrategien, wie der Workers Center Initiative und den Vorbereitungen zum G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm, stellen sich daher folgende Fragen: Welches Potential steckt in der Sichtweise, aktuelle Proteste als Manifestationen einer oppositionellen postfordistischen Multitude zu begreifen? Welche Möglichkeiten birgt die Frage nach dem guten Leben in bewegungspolitischen Zusammenhängen? Worin liegt der Erkenntnisgewinn, soziale Bewegung als performative Bewegung zu diskutieren? Wie können diese Perspektiven helfen, Dynamiken und Handlungsmöglichkeiten von Protestbewegungen zu verstehen und politisch nutzbar zu machen? Worin besteht die Aktualität der Multitude?"

Im Anschluß: Party"

>>IVI-Site

14. Dezember 2006, Donnerstag, 15 Uhr

Frankfurt, vor dem Dominikanerkloster, Börneplatz (Nähe Römer)

Anti Nazi Koordination:

Keine Nazis im Römer und auch sonst nirgendwo! - Protestkundgebung gegen Nazis, Rassisten und Sozialdemagogen in der Stadtverordnetenversammlung

Aus dem Aufruf:

"...Zeigt mit uns gemeinsam der NPD und ihren Verbündeten im Römer, was wir von ihnen halten! Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!" ... "

Die Frankfurter NPD hat sich nach mehreren Monaten völligen Stillschweigens im Römer nun erstmals zu Wort gemeldet - mit einem Antrag zu Bildungs- und Migrationsfragen. Im zuständigen Ausschuß griff sie vor einigen Tagen dankbar einen CDU-Antrag aus Dietzenbach auf. Dort war auf Initiative der CDU verfügt worden: in jedem Dietzenbacher Kindergarten hat künftig ein Porträt des Bundespräsidenten sowie die Bundesflagge zu hängen und die einzig genehmigte Sprache ist Deutsch. Diesen Dietzenbacher CDU-Antrag fand die Frankfurter NPD so wunderbar, daß sie ihn fast unverändert übernahm.Pointe am Rande: die NPD Frankfurt strich aus dem Dietzenbacher CDU-Antrag die Forderung nach Deutsch als exklusiver Umgangssprache in Frankfurter Kindergärten. Der mit der Frankfurter NPD eng zusammen arbeitende Stadtverordnete Wolfgang Hübner (BFF) nahm dieses "Liberalisierung" des ursprünglichen Antrags aus Dietzenbach zum Anlaß, der Frankfurter NPD nicht zuzustimmen. Sie ist ihm wahrscheinlich zu lasch.

Das zeigt: Die Frankfurter NPD beginnt, sich zu rühren. Zu ihrem Umfeld gehören neben den gewalttätigen KameradschaftsaktivistInnen um den Butzbacher Marcel Wöll ("Freie Nationalisten Rhein-Main", "Gruppe Nationaler Sozialisten", Landesvorsitzender der NPD) auch Figuren wie der seinerzeitige Horst Mahler - Intimus und gerne gut-bürgerlich auftretende Wolfgang Hübner sowie der Stadtverordnete Lange (REPs). Taktische Differenzen wie das geschilderte Abstimmungsverhalten im Ausschuß für Bildung und Migration können dieses faktische Bündnis nicht verschleiern.

Zu den kommenden Frankfurter Wahlen zum BürgermeisterInnen-Amt hat die Frankfurter NPD ihre Altfunktionärin Doris Zutt aus Ehringshausen (Lahn-Dillkreis) nominiert. Diese hat angekündigt, in ihrem Wahlkampf mit rassistischen und sozialdemagogischen Parolen punkten zu wollen.

Ein schönes Beispiel für die Art und Weise, wie die NPD in diesen ihren Schwerpunktfeldern vorzugehen gedenkt, zeigt ihr Verhalten zu den berechtigten Protesten der Studierenden gegen die beabsichtigten Studiengebühren: einerseits klaut die NPD in schon von den Nazifaschisten gewohnter Art und Weise einen linken Slogan ("Bildung ist keine Ware") und äußert sich verbal gegen Studiengebühren, andererseits fordert sie die Polizei gleichzeitig zu härterem Durchgreifen gegen die vielfältigen und erfolgreichen Aktionen der Studierenden auf.

Es ist zu erwarten, daß die Kandidatur der NPD für sie ein Versuchsballon sein soll, was sie sich in unserer Stadt alles noch erlauben kann.

Das heißt für uns: wir müssen ihr offensiv entgegentreten!

Wir wollen keine Nazis und Rassisten auf unseren Straßen und Plätzen, in Sachsenhausen oder anderen Stadtteilen, in den Kneipen und Versammlungsräumen unserer Stadt, weder in den Schulen noch der Fachhochschule oder der Universität - und auch nicht im Römer.

Das wollen wir zu Beginn der letzten Plenarsitzung der Stadtverordnetenversammlung vor den OB-Wahlen öffentlich deutlich machen.

Zu diesem Zweck versammeln wir uns am Donnerstag, 14.12., 15 Uhr vor dem Dominikanerkloster, Börneplatz (Nähe Römer) zu einer Protestkundgebung gegen Nazis, Rassisten und Sozialdemagogen in der Stadtverordnetenversammlung, und bitten alle AntifaschistInnen, MigrantInnen, Studierenden, SchülerInnen, die uns unterstützen können:

Zeigt mit uns gemeinsam der NPD und ihren Verbündeten im Römer, was wir von ihnen halten! Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!"

Artikel aus FR vom 15.12.06:" Blaues, grünes und gelbes Wunder für die NPD Studenten der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglieder der Anti-Nazi-Koordination protestieren vor dem Römer gegen Rechts" >>mehr

10. Dezember 2006, Sonntag, 11.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

Einladung der "Initiative für einen Politikwechsel", der Friedens- und Zukunftswerkstatt und von WISSENTransfer

"Es muss anders werden, damit es besser geht

Wie weiter nach dem 21. Oktober 2006?"

Aus der Einladung:

..."Die Protestbewegung hat aus den Aktionen gegendie Agenda 2010 gelernt. Kundgebungen wie die am 21. Oktober dürfen kein einmaliges Ereignis sein, sondern müssen als Auftakt für längerfristig angelegte Aufklärungs- und Widerstandskampagnen organisiert werden. Es geht darum, den öffentlichen Raum gegen eine im neoliberalen Herrschaftsdiskurs verfangene politische Elite zurück zu erobern. Mit politischen Alternativen, die auf eine konsequente Bekämpfung von Massenarbeitslosigkeit und Armut,auf die gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums, auf existenzsichernde Mindesteinkommen, soziale Grundsicherung und einen solidarischen Umbau des Sozialstaats, auf Sofortmaßnahmen zur ökologischen Erneuerung, auf die Erweiterung und Vertiefung demokratischer Rechte und auf friedenschaffende Maßnahmen statt militärische Interventionen zielen."... Anmeldungen bitte bis zum 4.12.2006 an Horst Schmitthenner IG Metall Verbindungsbüro Soziale Bewegungen oder per e-Mailheike.neis@igmetall.de

>Faltblatt downloaden

7. Dezember 2006, Donnerstag, 18.30 Uhr

Frankfurt, Haus der Volksarbeit, Kl. Clubraum, 2.OG, Eschenheimer Anlage 21

Einladung zur Diskussion:

BRENNPUNKT FLUCHT

Im Focus: Abschiebehaft

mit Oliver Schäfer & Uli Sextro

"Oliver Schäfer und Uli Sextro berichten vom Warten und Bangen der ausreisepflichtigen Migranten, die in Offenbach und Ingelheim in Abschiebehaft einsitzen. Als Seelsorger bzw. als Sozialpädagoge arbeiten sie an der Schnittstelle von Drinnen und Draußen mit Migranten, die nicht verstehen können, dass sie in Haft gekommen sind, „nur weil sie Deutschland nicht rechtzeitig verlassen haben“. Leitfragen sind: Aus welchen Gründen und für welchen Zeitraum wird Abschiebehaft angeordnet? Welche Faktoren entscheiden über den Ausgang von Haftprüfungen?

Die Themenreihe BRENNPUNNKT FLUCHT wird von den Caritas-Fachdiensten für Migration organisiert und focussiert aktuelle Fragestellungen aus der Arbeit mit Flüchtlingen und Statuslosen. "

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt Bernhard Zepf vom Caritasverband Frankfurt e. V., Tel. 069 170024-23

Caritasverband Frankfurt e.V./ Rüsterstrasse 5/ 60325 Frankfurt am Main

Telefon: 069-1700 2423/ Telefax: 069-1700 2424

E-Mail: bernhard.zepf@caritas-frankfurt.de/ Internet: http://www.caritas-frankfurt.de

2. und 3. Dezember 2006, Beginn Sa: 12.00, Ende So: 16.00

Frankfurt, Studierendenhaus, Mertonstraße 26-28

Einladung "Bündnis 3. Juni" (Demonstration: Schluss mit den Reformen gegen uns!):

Wie weiter mit dem Widerstand gegen Sozial- und Lohnabbau?

Bundesweite Aktions- und Strategiekonferenz des gesamten Widerstands gegen Sozial- und Lohnabbau

Aus dem Konferenz-Aufruf:

... Die Proteste waren sicher Sand im Getriebe der herrschenden Politik und nicht ganz ohne Einfluss. Dennoch: zentrale Teile der Sozial- und Lohnabbaupläne gegen die Mehrheit der lohnabhängigen Bevölkerung wurden durchgesetzt, andere wie die sog. "Gesundheitsreform" stehen an.

Hartz-IV soll ein weiteres Mal verschärft werden, um durch existenziellen Druck auf Erwerbslose den Niedriglohnsektor mit Dumpinglöhnen und miesen Arbeitsbedingungen zu vergrößern sowie Löhne und Arbeitszeiten der Erwerbstätigen noch stärker unter Druck zu setzen, usw. usf.

Entschiedener massenhafter Widerstand ist dringender geboten denn je.

Doch: Wie kommen wir dorthin? Wie kann es weitergehen?

Wie können wir Spaltungslinien ausräumen und zu einem gemeinsame Vorgehen von Erwerbslosen und Erwerbstätigen, von Studierenden, "Eingeborenen" und MigrantInnenen, jung und alt, von Menschen mit unterschiedlichen weltanschaulichen und politischen Perspektiven kommen?

Welcher Weg führt uns zu "französischen Verhältnissen"?

Diese Fragen wollen wir mit dem gesamten Spektrum des Widerstands diskutieren, um zu einem breitestmöglichen Bündnis gegen Sozial- und Lohnabbau zu kommen. Das schließt ausdrücklich Menschen mit Migrationshintergrund mit ein. Sie sind von sozialen Kürzungen und sozialer Entrechtung meist noch stärker betroffen. Viele Verschärfungen, wie z.B. die Residenzpflicht, wurden zuerst an Flüchtlingen "ausprobiert" und werden jetzt verallgemeinert.

 

Wir, das "Bündnis 3. Juni" (Demonstration: Schluss mit den Reformen gegen uns!) laden deshalb das gesamte Spektrum des Frankfurter Appells und alle neu hinzugekommenen AkteurInnen gegen Sozial- und Lohnabbau zu einer zweitätigen Aktions- und Strategiekonferenz im Dezember ein.

Wir verstehen die Konferenz thematisch als Fortsetzung der Frankfurter Aktions- und Strategiekonferenzen von 2003 bis 2005. Wir wollen anknüpfen an die bisher breiteste Plattform der Widerstandsbewegung, den "Frankfurter Appell" und wollen diesen weiterentwickeln - jenseits von ideologischen, organisations- oder parteitaktischen Interessen. Wir erwarten von der Konferenz gemeinsame Absprachen zu Widerstandsaktionen.

Zum Konferenzablauf siehe: >>Ablaufplan

Website: http://www.protest2006.de

Artikel aus Junge Welt 30.11.06: »Es gibt den Vorschlag, die Börse lahmzulegen« Auf Aktionskonferenz in Frankfurt/Main soll über weiteren Widerstand gegen Sozialabbau diskutiert werden. Gespräch mit Martin Behrsing >>mehr

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24. bis 26. November 2006

Frankfurt, Fachhochschule Frankfurt am Main, Nibelungenplatz, 60318 Frankfurt

BdWi - Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kongress "Ungleichheit als Projekt"

Ungleichheit»Wissenschaft ist also ein prinzipielles Gegen-den-Strom-Schwimmen.« Klaus Holzkamp

Einladung (stark gekürzt):

"Ungleichheiten durchziehen alle Bereiche unserer Gesellschaft - sie strukturieren globale Verhältnisse, Geschlechterverhältnisse, Eigentumsverhältnisse, den Zugang zu Bildung und natürliche Ressourcen. Die Forderung nach gesellschaftlicher, rechtlicher und sozialer Gleichheit war in der Geschichte immer wieder Kristallisationspunkt emanzipatorischer Bewegungen und die Zusicherung von Gleichheit vor dem Gesetz und "Chancengleichheit" war ein zentrales Legitimationsmoment moderner Gesellschaften. ... Nicht nur in Deutschland wurde ein sozialdemokratisches Projekt verankert, das die Transformation des Sozialstaates und gleichzeitig die offiziellen Verabschiedung des Gleichheitsanspruchs zu Gunsten eines dynamisierten Begriffs von Ungleichheit beinhaltete. Der Anspruch auf Gleichheit ist damit wieder verstärkt zum Thema oppositioneller, kritischer Diskussion und sozialer Kämpfe geworden.

Die Tagung will die Entwicklungen von Ungleichheiten im globalen Kontext vor allem mit Blick auf die letzten zehn Jahre analysieren. ...

Die Vorträge werden ergänzt durch eine Poster-Ausstellung, die empirische Daten und Entwicklungen von Armut und Reichtum veranschaulichen soll. ...

ReferentInnen:

Manuela Bojadzijev, Thomas Seibert, Bernd Röttger, Esra Erdem, John Kannankulam, Marianne Demmer, Werner Seppmann, Ueli Mäder,Peter Streckeisen, Frank Unger, Georg Fülberth, Rainer Rilling, Tatjana Fuchs, Encarnacion Gutierrez Rodriguez, Dieter Eißel, Wulf D. Hund, Margit Schratzebstaller, Thomas Gerlinger, Sabine Nuss, Hans-Jürgen Krysmanski, Carmen Ludwig, Michael Klundt, Alexandra Wagner, Nancy Wagenknecht, Sarah Schilliger, Holger Schatz, Morus Markard, Richard Sorg, Norbert Preußer, Susanne Dern, Erwin Riedmann, Sarah Bormann, Saroj Giri, Alejandra Bottinelli, Peter Scheiffele, Felix Klopotek, Catharina Schmalstieg, Jens Dangschat, Heike Weinbach, Ingo Malcher, Stephan Lessenich, Christina Kaindl, Brigitte Stolz-Willig

Unterstützerinnen und Unterstützer:

Der Kongress findet statt mit freundlicher Unterstützung durch

Hans-Böckler-Stiftung/ Otto-Brenner-Stiftung/ Rosa-Luxemburg-Stiftung/ AStA der Justus-Liebig-Universität Gießen/ AStA der Philipps-Universität Marburg/ Stiftung Umverteilen! Umverteilen! Stiftung für eine, solidarische Welt/ GEW Hessen/ AStA der JWG-Universität Frankfurt am Main/ AStA der TU Darmstadt/ Fachhochschule Frankfurt am Main, FB Soziale Arbeit und Gesundheit/ AStA der FH Frankfurt am Main/ AStA der Hochschule Darmstadt

Teilnahmebeitrag:

5 EUR für ALG II-BezieherInnen und NichtverdienerInnen, 10 EUR für Studierende und Erwerbslose, 20 EUR für Erwerbstätige

Weitere Infos: (Texte, Anmeldung, Programm,etc.) >>hier, >>Flyer

Bericht aus Junge Welt 28.11.06 >> Ringen um Worte - Der Frankfurter Kongreß über »Ungleichheit als Projekt« kämpfte mit enteigneter Sprache und anderen politischen Problemen -Sebastian Wessels

20. November 2006, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Express-Redaktion / AFP e.V., Niddastr. 64 (Ffm-Bahnhofsviertel), Vorderhaus, 4. Stock

Workers Center Initiative Rhein-Main und express-Redaktion:

Vortrag, Diskussion, wilde Lieder und Gesänge

"(Post)operaismus. Von der Arbeiterautonomie zur Multitude. Geschichte & Gegenwart, Theorie & Praxis. Eine Einführung.“

Martin Birkner und Robert Foltin, Autoren der Wiener Zeitschrift „Grundrisse“, stellen ihr im Schmetterling-Verlag kürzlich erschienenes neues Buch vor:

Für welche Praxis stand der historische Operaismus? Welche Weiterungen und Erneuerungen ergaben sich gegenüber der traditionellen Arbeiterbewegung? Auf welche Praxis und auf welche Theorien beziehen sich Autoren wie Hardt/Negri, Holloway oder Virno heute? Und wie lässt sich dies alles auf aktuelle soziale Bewegungen, von den Disobbedienti bis zum EuroMayday, beziehen?

Anschießend: Ausgewählte Kampf- und Rebellenliedchen aus den 60er/70er Jahren

redaktion express / AFP e.V. niddastr. 64/ d - 60329 frankfurt a.m./ fon: ++49 (0) 69 - 67 99 84/ fax: ++49 (0) 69 - 9674 1672/ email: express-afp@online.de

15. November 2006, Mittwoch, 19.00 Uhr

Frankfurt, Dritte-Welt-Haus, Falkstr. 74, Ffm./-Bockenheim

Vortrag und Diskussion:

Israel – Stimmen für Frieden und Verständigung - Kriegsdienstverweigerung und Antikriegsarbeit

mit Ruti Divon (New Profile, Israel)

Ruti DivonRuti Divon ist seit drei Jahren bei der feministischen Friedensorganisation New Profile aktiv und koordiniert die Beratung für Kriegsdienstverweigerer und Militärdienstentzieher. Sie wird über

- Hintergründe der gegenwärtigen Konflikte im Nahen Osten; - Aktivitäten der israelischen Friedensbewegung; - Kriegsdienstverweigerung und ihre politische Bedeutung; - Initiativen für die israelisch-palästinensische Verständigung berichten.

"Und wieder wurde im Nahen Osten Krieg geführt, dieses Mal zwischen der libanesischen Hisbollah und der israelischen Armee - auf Kosten der Bevölkerung auf beiden Seiten. In Israel erhielt die Regierung zunächst große Zustimmung für den Feldzug. Einige wenige nur, auch in der Friedensbewegung kritisierten von Anbeginn andeutlich den neuerlichen Krieg. Gleichzeitig entzogen sich jedoch Hunderte von Soldaten und Reservisten den Einberufungen oder verweigerten offen den Dienst.

Die Stationierung von UN-mandatierten Truppen, auch der deutschen Bundesmarine, ändert nichts daran: Ein Ende der Gewalt im Nahen Osten wird es nur geben, wenn die bestehenden Konflikte politisch bearbeitet werden, angefangen beim israelisch-palästinensischen Konflikt. Mit dieser Veranstaltung mit einer Vertreterin der feministisch-antimilitaristischen Friedensorganisation New Profile wollen wir einen Blick ermöglichen auf die Kräfte, die für eine friedliche und gerechte Lösung eintreten. Allzu oft werden deren Aktivitäten von den Medien ignoriert. Dabei zeigen sie mit zahlreichen Aktionen, die über Grenzen hinweggehen, wie Frieden von unten gestaltet werden kann." (aus Einladung)

Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Frankfurt/M (DFG-VK) Arbeitskreis Palästina - Israel; Deutsch - Palästinensische Gesellschaft Rhein-Main

Kontakt: DFG-VK Frankfurt/M Mühlgasse 13, 60486 Frankfurt/M, Tel.: 069/4 98 03 94. Fax/Voice Mail: 01212 - 5 - 537 - 16 - 920, e-mail: dfgvkffm@t-online.de

9. November 2006, Donnerstag, 7.00 Uhr

Frankfurt, Gebäude der DB AG, Gallusviertel, Stephensonstraße 1

Anti-Nazi-Koordination Frankfurt am Main:

Aktion für das Recht auf Gedenken vor dem Gebäude der Deutschen Bahn AG in Frankfurt

Aus der Einladung:

"Die Frankfurter Anti-Nazi-Koordination wird das Gedenken an die Opfer der Shoah am kommenden 9. November, dem Jahrestag der Pogromnacht von 1938, zum Anlasss nehmen, um vor dem Gebäude der Deutschen Bahn AG im Frankfurter Gallusviertel für das recht auf Gedenken in deutschen Bahnhöfen zu verteidigen.

Seit zwei Jahren behindert die Deutsche Bahn AG unter persönlichem Einsatz von Vorstandschef Hartmut Mehdorn eine Wanderausstellung der französischen Organisation "Les Fils et Filles des Juifs Déportés de France", die bereits in 18 großen Bahnhöfen Frankreichs gezeigt wurde.

Die Ausstellung erinnert an das Schicksal von 11000 jüdischen Kindern aus Frankreich, die während der deutschen Besatzung über das Schienenetz der Reichsbahn in die Vernichtungslager deportiert wurden - mitten durch Deutschland." ...

"In mehreren deutschen Städten wird es am 9. November und auch danach dementsprechende Aktionen geben.

Wir rufen die Frankfurter AntifaschistInnen auf: demonstriert mit uns vor dem Gebäude der DB AG, Frankfurt (Gallusviertel), Stephensonstraße 1, am Donnerstag, 9. November, 7 Uhr morgens. Wir wollen uns mit unserem Anliegen an die Beschäftigten der DB wenden und sie über unser Anliegen informieren!

Und ab 10 Uhr werden wir vor der Börse Frankfurt darauf hinweisen, daß wir den geplanten Börsengang der DB AG deutlich kritisch begleiten werden, wenn die Bahn das Gedenken an die 11000 jüdischen Kinder weiter behindert!" Anti-Nazi-Koordination email: katinka.poensgen@igmetall.de

>Mehr Infos

6. November 2006, Montag, 18.00 Uhr

Frankfurt, JWG-Universität, Raum 411, Hauptgebäude Campus Westend, Grüneburgplatz 1

Schwerpunkt Didaktik der Sozialwissenschaften am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt a.M. und die Friedrich-Ebert- Stiftung laden ein zur Podiumsdiskussion:

Zahlen für Bildung - Was nun?

"Das deutsche Hochschulsystem befindet sich seit einigen Jahren in einem gravierenden Umbruchsprozess, der unter anderem auch das gebührenfreie Studium in Frage stellt. Die Einführung von Studiengebühren in Hessen ist beschlossen, das entsprechende Gesetz ist Mitte Oktober im Landtag verabschiedet worden. In Zukunft werden auf Studierende 500 Euro Studiengebühren pro Semester zukommen. Deren Auswirkungen auf die Möglichkeit eines Studiums und die Studienbedingungen an hessischen Universitäten sind mehr als unklar. Können soziale Ungleichheiten durch Studienkredite ausgeglichen werden? Werden die Studienbedingungen durch Studiengebühren verbessert, oder sind sie nur ein erster Schritt der Landesregierung, um sich aus der Hochschulfinanzierung zurück zu ziehen?"

Podium: Fatma Ebcinoglu, HIS (Hochschul-Informations-System GmbH), Hannover // Kerstin Eisbrenner, Protestnetzwerk Universität Frankfurt a.M. // Ulrich Müller, CHE (Zentrum für Hochschulentwicklung), Hannover // Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, Präsident der TU Darmstadt

Moderation: Prof. Dr. Frank Nonnenmacher, Universität Frankfurt a.M.

4. November 2006, Samstag, 13.00 Uhr

Biblis, ab kath. Kirchplatz

Demo gegen die geplanten Castortransport nach Gorleben:

NUR EINES IST SICHER: AKWS SIND ES NICHT!

BIBLIS SOFORT ABSCHALTEN!

KEINE WEITEREN CASTOR-TRANSPORTE!

Aus dem Aufruf:

"Keine Gefahrzeitverlängerungen!

Das Atomkraftwerk Biblis A soll gemäß des Atomausstiegsgesetzes 2007 stillgelegt werden. Der Energiekonzern RWE und die hessische Landesregierung wollen eine Laufzeitverlängerung des Schrottreaktors. Der Beinahe-GAU im schwedischen Forsmark Ende Juli diesen Jahres hat wieder einmal gezeigt, dass auch in Ländern mit „hohen Sicherheitsstandards“ ein Super-GAU wie in Tschernobyl jeder Zeit möglich ist.

Schrottreaktoren stilllegen!

Zur Stilllegung der AKWs Biblis, Neckarwestheim und Brunsbüt tel gibt es keine Alternativen. In Biblis musste der Block A wegen technischer Probleme zuletzt im September 2006 heruntergefahren werden. Der Weiterbetrieb maximiert die Milliardenprofite des Betreibers RWE auf Kosten unserer Sicherheit. Für eine sichere Stromversorgung werden weder Biblis noch andere Atomkraftwerke gebraucht...."

>>Der Aufruf zum Download

Kontakt: BUND Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald, Alfons Buchtela, Hauptstr. 42, 69117 Heidelberg, Tel./Fax: 06221/164841

E-Mail: Demobiblis2904@bund.net

AufrufendeGruppen:

AKU-Wiesbaden(Arbeitskreis UmweltWiesbaden) Anti-Atom-AG-Mainz, anti-atom-gruppemannheim Aktionsbündnis CASTOR-WiderstandNeckarwestheim ArbeitskreisgegenAtomanlagen,Frankfurt, Attac Heidelberg, BBU Bund der Bürgerinitiativen MittlererNeckare.V.(BBMN) BUND: Landesverbände Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz;RegionalverbandRhein-Neckar- Odenwald; Kreisverband Bergstraße; Ortsverband Dossenheim BUNDjugendHessen DGB-Kreisverband Bergstraße DIFA (Darmstädter Initiative für die Abschaltung aller Atomanlagen) HeidelbergerFriedensratschlag HessenBadenPlenumderInitiativengegen Atomanlagen IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und für soziale Verantwortung) StadtpiratenDarmstadt Stop-Bure-GruppeTrier WiderwelleNordpfalz(12.10.06), Weitere Gruppen bitte melden bei:heidi.flassak@surfeu.de

Weitere Infos: http://www.demobiblis2904.de

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31. Oktober 2006, Dienstag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstrasse 5

Anti-Nazi-Koordination Frankfurt am Main:

Aktionsvorbereitung "11 000 Kinder"

Deutsche Bahn AG verhindert weiterhin ein angemessenes Gedenken an deportierte jüdische Kinder/ Aktion im Rahmen des 9. November geplant

Frankfurter Hauptbahnhof 27.01.05Aus der Einladung:

..."Am vergangenen Dienstag scheiterte zum zweiten Mal der Versuch eines gemeinsamen Gesprächs zwischen VertreterInnen der französischen Organisation "Les Fils et Filles des Déportés Juifs de France" (Nachkommen von während der Sho'ah deportierter französischer Jüdinnen und Juden, Sprecherin: Beate Klarsfeld) und deutschen lokalen Unterstützergruppen aus 10 Städten mit der Deutschen Bahn AG.

- Eingeladen hatte das Bundesverkehrsministerium. Einen Grund für die kommentarlose Gesprächsverweigerung seitens der DB AG konnte der Vertreter des Ministerium nicht nennen (vgl. dazu die Erklärung der Gesprächsdelegation von gestern, unten folgend)..

Der Konflikt mit der DB AG bezieht sich auf deren Weigerung, eine Ausstellung der genannten jüdischen Opferorganisation FFDJF, die das Schicksal von etwa 11.000 während des Faschismus aus Frankreich in die deutschen Vernichtungslager verschleppten Kindern dokumentieren will, in deutschen Bahnhöfen zu genehmigen. Die Ausstellung ist auf insgesamt 18 großen französischen Bahnhöfen mit Unterstützung der französischen Eisenbahn SNCF präsentiert worden. (Alle Informationen über den gesamten Vorgang befinden sich im Extra-Dossier "Elftausend Kinder": http://www.german-foreign-policy.com/de/extra/11000kinder/berichte.php?PHPSESSID=ldgi8j1oar49b3phbiht2ua3e6).

Seit nunmehr zwei Jahren fordern deutsche Unterstützergruppen, daß solche Ausstellungen auch hierzulande auf den Bahnhöfen vornehmlich entlang der deutschen Deportationsstrecke (Saarbrücken - Karlsruhe - Mannheim - Frankfurt - Hanau - Fulda - Weimar - Berlin - Auschwitz) gezeigt werden. Die DB AG verweigert sich dem und verhindert jedes ernsthafte Gespräch, wie es auf Vermittlung des Bundesverkehrsministeriums nunmehr erneut versucht wurde, durch ihre arrogante und sture Blockadehaltung.

- Einen rational nachvollziehbaren Grund für dieses die Opfer der Sho'ah und ihre Nachkommen beleidigende Verhalten, mit dem die DB AG ihr eigenes Image nachhaltig beschädigt, vermögen wir nicht zu erkennen. Die DB AG selbst erweckt durch ihr Verhalten den Eindruck, irgendwelche nicht benannten Image- oder Geschäftsinteressen höher einzustufen, als das Gedenken an 11.000 auf dem Weg über das Schienennetz der Deutschen Reichsbahn kostenpflichtig verschleppten jüdischen Kinder.

- Allen gegenteiligen Erklärungen zum Trotz reiht sie selbst sich damit in die Nachfolge der Deutschen Reichsbahn ein, deren Experten der Verschleppungslogistik aus der Zeit der Sho'ah ja bekanntlich auch nach 1945 in der Hierarchie der Deutschen Bundesbahn, heute DB AG, ungebremst Karriere machten, zum Beispiel: "Albrecht Zahn von der Gedob, der die Anordnung für die Fahrpläne der Todeszüge nach Treblinka unterschrieb, wurde Bundesbahndirektor in Stuttgart." (Raul Hilberg, Sonderzüge nach Auschwitz, Mainz 1981, S. 109 - dort viele weitere Beispiele).

 

Die Anti-Nazi-Koordination hat sich während ihrer vergangenen Sitzung ... mit dieser sich bereits abzeichnenden Situation befaßt. ...

Wie auch andere Aktionsgruppen im gesamten Bundesgebiet werden wir im Vorfeld des diesjährigen 9. November durch geeignete Aktionen auf das unhaltbare Verhalten der DB AG hinweisen und zugleich deutlich machen, daß dafür, bei aller Anerkennung der Vermittlungsbemühungen dieses Hauses, die politische Verantwortung letztlich im Bundesverkehrsministerium liegt. ..."

Kontakt: Anti-Nazi-Koordination email: hcstoodt@web.de

Flyer "11ooo jüdische Kinder mit der Reichsbahn in den Tod": In dem Flyer wird die Freigabe der Bahnhöfe für das Gedenken an die Deportationsopfer gefordert. An den Verkehrsminister wird appelliert, das Gedenken "endlich durchzusetzen, statt es in Museen oder Geschichtsinstitute zu verschieben. >>hier downloaden

31. Oktober 2006, Dienstag, 19.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus Frankfurt (W. Leuschner-Straße 69-77)

ATTAC Frankfurt, Friedens-und Zukunftswerkstatt unterstützt vom Rosa Luxemburg Forum, Hessen:

Kongo-Mission der Bundeswehr - vom alten zum neuen Kolonialismus?

Christoph Marischka, Informationsstelle Militarisierung (IMI),Tübingen

Muepu Muamba, Kongolesischer Schriftsteller

"Im Juni hat die EU 2300 Soldaten in den Kongo geschickt, darunter fast 800 deutsche Soldaten. Offizielle Begründung: Absicherung der Wahlen. Allerdings gibt es keine feste zeitliche Begrenzung des Einsatzes. Dabei stehen im Kongo schon 16 000 Mann einer UNO-Truppe. Wozu noch eine kleine EU "Kongo-Mission"?

Der Kongo liegt in einer Weltregion, die besonders reich an sogenannten. "strategischen" Rohstoffen ist. Seit Jahren wird diese Region von Kriegen heimgesucht.. Allein Im Kongo sind seit 1998 ca. 4 Millionen Menschen umgekommen. Verteidigungsminister Jung ist bei der Begründung der Kongo-Mission deutlich: "Es geht um zentrale Sicherheitsinteressen unseres Landes! Stabilität in der rohstoffreichen Region nützt auch der deutschen Wirtschaft." Sterben für europäische Konzerne, ob als Kongolese oder Soldat der Bundeswehr?"

>Flyer // >Plakat

27. bis 29. Oktober 2006

Frankfurt, Lessing-Gymnasium, Fürstenbergerstraße 196

Attac-Herbst-Ratschlag in Frankfurt

Themen: G8, deutsche EU Präsidentschaft

Alle Infos: www.attac.de/ratschlag-frankfurt

Ergebnisse: >>hier

21. Oktober 2006, Samstag 11.30 Uhr, 13.00 Uhr

Frankfurt, div. Abmarschpunkte und Römerberg

Fotogalerie Süddemo

>Fotogalerie 21.Oktober, Frankfurt

Im Rahmen des Aktionstages des DGB,

der Sozialen Bewegungen und der Studentinnen, der bundesweit über 220 000 Menschen mobilisierte, fand in Frankfurt eine Veranstaltung statt, die über 20000 Protestierende zusammenführte. Auch Attac war dabei.

Für alle, die dabei waren und die, die bei den nächsten Aktionen teinehmen werden, wurde die Foto-Galerie erstellt.

 

Redebeitrag am Ausgangspunkt FFM-Südbahnhof:

>Rainer Roth MP3 zum Anhören. Zum Lesen: >Rainer Roth Word-Datei

DGB:

"Das geht besser. Aber nicht von allein!"

Demonstrationszüge ab 11.30 Uhr Messegelände, ab 12 Uhr Opernplatz und ab 11.30 Südbahnhof. Die Kundgebung beginnt um 13 Uhr auf dem Römerberg/Untermainkai.

DGB-Aufruf und mehr: >>www.hessen.dgb.de/themen/Aktionen/Herbstaktion

Aktionsbündnis:

"Das geht nur ganz anders!"

die Aushöhlung von demokratischen Arbeitnehmer/Innenrechten beenden, die gewollten Verarmungsprogramme von Alten, Behinderten, Erwerbslosen, Kindern und Jugendlichen stoppen, die Teilhabe an Arbeit und freier Bildung für alle Menschen, die täglichen Repressionen in der Asyl- und Hartz IV-Politik sofort beenden, für fairen Handel weltweit, Rücknahme der neoliberalen Agendapolitik, Erhaltung des Sozialstaats, Recht auf Wohnung für Alle, sofortiger Stopp aller Kriegsvorbereitungen, Recht auf Bildung" ...

Aufruf des Bündnis 3.Juni zur Aktion am 21. Oktober: >>hier Mehr Infos: www.protest2006.de

Attac:

"Für ein Ende der Demut vor der Wirtschaft"

Im Herbst gibt es Proteste gegen den Sozialkahlschlag. Attac möchte die Gewerkschaften nicht nur unterstützen, sondern eigene Schwerpunkte setzen >>mehr

>>Attac AG "Genug für alle" - Frankfurt // >>Attac Website "Genug für alle" // >>www.attac.de/allianzen/pages/21.-oktober/frankfurt.php

 

26. Oktober 2006, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Café Wiesengrund, Finkenhofstr. 17,

Attac AG Genug für alle/ Round Table Prekarität, 3. Gesprächsrunde:

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) - Freiheit statt Arbeitszwang

Harald Rein von der Frankfurter FALZ wird seine Thesen pro BGE vor- und zur Diskussion stellen.

Kontakt: Lydia Ried, lried@freenet.de, Tel: 069/ 45 11 91

23. Oktober 2006, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Ökohaus, Kasseler Str. 1a, Saal

Die Rosa-Luxemburg Stiftung lädt ein:

Wahlen in Brasilien, Lula und die sozialen Bewegungen in Brasilien

Delweck Matheus (MST, Bewegung der Landarbeiter ohne Land)..

In Zusammenarbeit mit den Freunden der MST in Deutschland.

Aus der Einladung: "Im ersten Wahlgang zur Präsidentschaftswahl in Brasilen am 1. Oktober hat Lula die notwendige absolute Mehrheit mit 48 Prozent der Stimmen knapp verfehlt. Damit ist die Wiederwahl Lulas im zweiten Wahlgang zwar wahrscheinlich aber durchaus nicht sicher. Wir haben seit der Wahl Lulas in der brasilianischen Aufbruchstimmung des Jahres 2002 die Entwicklung regelmäßig mit Veranstaltungsangeboten verfolgt. Wir freuen uns deswegen auch jetzt, mitten in einem brasilianischen Wahlkampf der nicht gerade mit feinem Florett ausgefochten wird mit Delweck Matheus - einen historischen Führer der MST – einen berufenen Gast bei uns begrüßen zu können. Aus seiner Perspektive der wichtigsten sozialen Bewegung in Brasilien kann er uns über die politische Situation vor und während der Wahlgänge informieren und das Ergebnis Lulas und der PT bewerten. Wir erwarten eine spannende Diskussion über die Perspektiven der Linken und der sozialen Bewegungen in Brasilien."

19. Oktober 2006, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Atelier Frankfurt, Hohenstaufenstrasse 13-27

>> Nitribitt Frankfurter Oekonomien

Die Schlacht um Algier

Vom Tabufilm zum Lehrfilm des Antiterrorkriegs

Film - Schlacht um Algier..."Nach Jahrzehnten des Verbots in Frankreich, erlangt "Die Schlacht um Algier" in der Post-9/11-World eine ungeahnte Bedeutungsverschiebung. Pentagon und israelischem Militär dient er nun als Lehrfilm für eine effiziente Terrorismusbekämpfung im städtischen Raum. Wir zeigen den Film, um ihn einer linken Diskussion sowohl vor dem historischen Hintergrund der Dekolonisierung als auch seinen aktuellen Bezügen zwischen Postkolonialimus, globalem Kriegszustand und der Leerstelle emanzipatorischer Perspektiven zuzuführen."

>> Wegbescheibung

>> Bernhard Schmid: Kino oder Wirklichkeit? Vom Algerienkrieg zum besetzten Irak

>> arte-Webdoku zum Film

18. OKtober 2006, Mittwoch, 18.00 Uhr

Frankfurt, Café Wiesengrund im Finkenhof, Finkenhofstr. 17,

Veranstaltung der Humanistische Union und Frankfurter Rundschau in der Reihe "Leitkultur Menschenrechte":

Wirtschaft und Menschenrechte

Podiumsdiskussion:

Sven Giegold (attac),

Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel (ehem. Präsident des BDI),

Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ

Aus dem Einladungstext: ..."Menschen- und Bürgerrechte wurden klassisch als Abwehrrechte des Einzelnen gegenüber dem Staat definiert. Mit der Globalisierung wuchsen Wirtschaftsunternehmen zu mächtigen Organisationen heran. Ihre Lobbyisten beeinflussen die Politik, manche Konzerne erscheinen mächtiger als einzelne Staaten.

Wir gehen der Frage nach, wie sich Konzerne auf die Situation der Bürger- und Menschenrechte auswirken: Befördern Marktmechanismen die individuelle Freiheit, wie es noch z.B. bei Brandts Ostpolitik ("Wandel durch Annäherung") unterstellt wurde? Wie wirkt sich der Einfluß von Industrielobbyisten aus? Staatliche Datensammlungen wurden mit dem Volkszählungsurteil begrenzt, weil ein enormer Anpassungsdruck auf den Einzelnen entsteht, wenn er nicht mehr weiß, wer was über ihn weiß (informationelle Selbstbestimmung). Private Datensammlungen sind sehr viel umfangreicher, tiefgehender: Wie wirkt sich das auf freie Gesellschaften aus?"...

bis 15. Oktober 2006, 11. 00 bis 17.00 Uhr

Frankfurt, Evangelisches Frauenbegegnungszentrum, Saalgasse 15

Ausstellung:

Poster der indischen Frauenbewegung

Indien - SprachenIn Indien waren und sind Plakate ein wichtiges Mittel der vielen Frauengruppen, um Aufmerksamkeit zu erlangen, Solidarität und Protest auszudrücken und Frauen zu mobilisieren. Mit Hilfe von mehr als 200 Fraueninitiativen stellte der indische Verlag Zubaan die Sammlung "Poster Women" mit rund 1500 Plakaten aus über drei Jahrzehnten zusammen. Für die Ausstellung wurden 60 ausgewählt.

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils 11. 00 bis 17.00 Uhr.

Bei den unterschiedlichen Begleitveranstaltungen gibt es die Möglichkeit zu Information und Gespräch. Im Evangelischen Info-Center, Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, ist ein Flyer mit dem Gesamtprogramm der Veranstaltungsreihe erhältlich.

 

 

Deutsch-Indisches -Literatur-Projekt:

Deutsch-indische Stadtschreiber-Projekt AKSHAR"Das deutsch-indische Stadtschreiber-Projekt AKSHAR begleitet vierzehn Autoren aus den beiden Ländern auf ihrer Entdeckungsreise durch die jeweils andere Welt. Einen Sommer lang erzählen sieben deutsche Schriftsteller von ihren Eindrücken in verschiedenen indischen Städten, während sieben indische Autoren von ihren Erfahrungen in Deutschland berichten. "... (http://www.goethe.de/ins/in/lp/prj/sdt/uak/deindex.htm)

 

 

 

 

 

12. Oktober 2006, Donnerstag, 18.00 Uhr

Frankfurt, ab Katharinenkirche, Frankfurter Hauptwache.

Bürgerbündnis gegen Privatisierung:

Stadtrundgang "Tatort Privatisierung"

Fotos der AktionStadtgang "Tatort Privatisierung"Aus der Einladung:

"Diesmal werden wir die Filiale von Bertelsmann besuchen,die zu Fuß von der Hauptwache aus erreichbar ist. Das Unternehmen ist in Sachen Privatisierung - im Klartext: Beseitigung von öffentlichem Eigentum - an vorderster Front als "Think Tanks" und neoliberale Propagandamaschine tätig. Bertelsmann vor allem mit seiner Stiftung, die über einen Etat von 65 Millionen Euro und 300 Angestellte verfügt.

Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die etwas gegen den Ausverkauf von öffentlichem Eigentum und für die Erhaltung und Verbesserung von Kindertagestätten, Schulen, Krankenhäusern, U-Bahn, Straßenbahn und Buslinien sowie Wohnungsbeständen in kommunalem Eigentum und unter kommunaler Verwaltung tun wollen sind aufgerufen mitzugehen!"

Einladung: >hier downloaden!

Redebeitrag von H.Fecher: "Bertelsmann, Politik, Medien"

Unser nächstes Treffen ist am Montag, 13. November 2006 um 18 Uhr im Bezirksbüro der GEWS, Bleichstraße 38A. Die Nachbetrachtung vom "Tatort: Bertelsmann" und die Vorbereitung des nächsten "Tatortes" (Campus Bockenheim? Bildungszentrum Ostend?) werden im Mittelpunkt unserer Beratung stehen. Informationen über die "Verfassungsklage gegen Studiengebühren" und die Frage, wie wir dieses Projekt unterstützen können, werden ein weiterer Schwerpunkt an diesem Abend sein. Siehe auch: >AG Privatisierung Nein!

Zur Information über Bertelsmann hat attac ffm /AG Privatisierung gemeinsam mit Kooperationspartnern bereits einen Info-Abend durchgeführt:

28. Sept.: "Du bist Deutschland" & Bertelsmann Neu: mit"radio attac" (Mp3)!

Neu: Fotogalerie Tatort-Aktion: >Hier klicken!

12. Oktober 2006, Donnerstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Gemeindezentrum St. Gallus, Mainzer Landstr. 299

Gesprächsveranstaltung:

Solidarisch Mensch werden

Erfahrungen mit dem alles bestimmenden Kapitalismus und praktische Ansätze für eine Befreiung

Die Fragen des Abends werden sein:

Kapitalismus als Religion - Gewinner und Verlierer der Globalisierung - Ansätze für eine befreiende Praxis

Einführungen geben und Gesprächspartner sind:

Prof. Ulrich Duchrow, Heidelberg

Dr. Franz Segbers, Professor für Sozialethik an der Uni Marburg

Herbert Böttcher, Koblenz, Kommission Weltwirtschaft von pax christi

Martin F. Herndlhofer, Eschborn, Nord-Süd-Referent von pax christi

Moderation: Dr. Sabine Ferenschild, Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar, Linz

 

Anfahrt: S-Bahn-Linien S3, S4, S5 und S6 in Richtung Frankfurt/West, Strassenbahn-Linien 11 und 21, Haltestelle Galluswarte, ca. 200 m Fußweg.

Literatur: pax christi – Kommission Weltwirtschaft (Hg.), Der Gott Kapital. Anstöße zu einer Religions- und Kulturkritik, LIT-Verlag, Münster 2006, 208 Seiten, € 14,90 // U. Duchrow, R. Bianchi, R. Krüger, V. Petracca , Solidarisch Mensch werden. Psychische und soziale Destruktion im Neoliberalismus – Wege zu ihrer Überwindung, € 19,80; Verlag: VSA/Publik-Forum; 512 Seiten

Veranstalter: Pax Christi – Kommission Weltwirtschaft, Publik Forum, Leserinitiative Publik e.V.

Weitere Informationen bei: m.herndlhofer@gmx.de, Tel 06173-67194

Einladung: >hier downloaden

9. Oktober 2006, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Weltladen Bornheim, Berger Str. 133

Lesung von unberührbaren Autoren

Indien - SprachenZwei kastenlose Autoren, die mehrere Indien-Initiativen während der Buchmesse nach Deutschland eingeladen haben, lesen in Frankfurt-Bornheim.

Zu Gast sind: Dr. Jyoti Lanjewar, Lyrikerin, die auf Marathi schreibt und Jayprakash Kardam, Schriftsteller, der sich vor allem Romanen, Kinderbüchern und Kurzgeschichten widmet. Beide Autoren zählen zu den Unberührbaren, den Dalits, und damit zur untersten sozialen Schicht auch des modernen Indien. Dieses gesellschaftliche Thema findet sich in vielen ihrer Texte; beide sind auch in der Dalit-Bewegung aktiv, die sich für die Rechte der Unberührbaren einsetzt.

Die Lesung findet in der Muttersprache der Autoren und auf Deutsch statt.

Sie wird garniert mit Musik von zwei Trommlern aus einer Dalit-Musikgruppe, die ebenfalls auf Einladung der Organisationen in Deutschland sind: Die Trommeln sind für in Menschenrechtsgruppen aktiven Dalits das Instrument des Erwachens und Aufbegehrens, gerade weil höherkastige Inder das Musizieren damit als unrein begreifen.

 

Die Lesung wird ermöglicht durch die >>Deutsch-Indischen Zusammenarbeit e.V., der Evangelischen Studentengemeinde der Fachhochschule Frankfurt sowie der >>Plattform Dalit Solidarität in Deutschland. // Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V., Sybille Franck, Referentin für entwicklungspolitische Bildung, Große Seestr. 46, 60486 Frankfurt am Main, Tel. 069 / 79 53 99 82, sybille.franck@sangam.de , website www.diz-ev.de

7. Oktober 2006, ab 9.00 Uhr

Frankfurt, vor dem Haupteingang zur (Buch)Messe

Transnationaler Aktionstag gegen Migrationskontrolle

mit Informationsstand, Installation und Straßentheater

Aus dem Aufruf:

"Der fortschreitenden Abschottung der Festung Europa setzen wir mit dem MigrationsAktionsTag transnational koordinierte Aktionen entgegen – so beschlossen beim Europäischen Sozialforum in Athen im Mai 2006. Schon das Datum zeigt die klare inhaltliche Ausrichtung: der 7. Oktober ist der erste Jahrestag der eskalierten Ereignisse beim Sturm auf die Grenzzäune von Ceuta und Melilla, der spanischen Exklaven in Marokko.

Strassentheater Migrationskontrolle

"Der Aktionstag wird sich gegen die Aberkennung von Rechten, gegen die Kriminalisierung von MigrantInnen und gegen alle Einwanderungskontrollen richten, und klare Forderungen im Kontext von Bewegungsfreiheit und Bleiberecht stellen. Und als erste Forderung benennt der internationale Aufruf "eine bedingungslose europäische Legalisierung und gleiche Rechte für alle MigrantInnen"." ... www.imk2006.de www.noborder.org www.bleiberecht.info

Der gesamte Aufruf folgt bzw. unter www.aktivgegenabschiebung.de

Anhören: >Aktion Passkontrolle (MP3)

Weitere Bilder: >> Indiamedia

Frontal gegen Menschen. FrontexZum Thema auch:

Rückblick Grips Theater in Wetzlar:

Rund 700 meist jugendliche ZuschauerInnen erlebten das Theaterstück "HIER GEBLIEBEN!" in der Freizeithalle Westend Wetzlar. Hier... einige Bilder und Kurzvideos von der Veranstaltung: www.jugendnetz-wetzlar.de und archiv.jugendnetz-wetzlar.de

 

Festung Europa nein!Crossing Borders

- Movements and Struggles of Migration

 

Crossing Borders

Der transnationale Newsletter "crossing borders" liegt nun in 10 Sprachen in der ersten Ausgabe vom Oktober 2006 vor www.noborder.org/crossing_borders

Die deutsche Ausgabe: CROSSING BORDERS bewegungen und kämpfe der migration

>>"Gestürmte Festung Europa"

Buch & starke Fotogalerie

 

6. Oktober 2006, Freitag, 18.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus Frankfurt (W. Leuschner-Straße 69-77)

Informationsveranstaltung der Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V.:

Der Wind hat sich gedreht

Widerstand gegen den globalisierten Neoliberalismus in Lateinamerika

Referent:

Prof. Dr. René Krüger, Buenos Aires(Argentinien)

Aus dem Einladungstext:

"Die Menschen in Lateinamerika erleben die negativen Auswirkungen des globalisierten Neoliberalismus wie Gewalt, Armut, wirtschaftliche Ausbeutung, Verzweiflung, Hoff nungslosigkeit und natürlich auch intensive Suche nach Alternativen. Der Wind hat sich gedreht. Mehr noch, „es weht ein neuer Wind in dieser Hemisphäre“, so Fidel Castro nach der Wahl von Evo Morales zum Präsidenten Boliviens."

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Vorbereitung des zweiten hessischen Sozialforums (7. Oktober 2006 in Marburg) statt.

Willi van Ooyen, Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V. c/o Frankfurter Gewerk schaftshaus, Wilh.-Leuschner-Str. 69, 60329 Frankfurt am Main, Telefon: 069 – 24249950, Fax: 069 – 24249951, E-Mail: frieden-und-zukunft@t-online.de. Spenden dringend erbeten: Konto-Nummer 2000 81390 bei der Frankfurter Sparkasse 1822 (BLZ 500 502 01)

Einladung : >hier downloaden

6. Oktober 2006, Freitag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Evang. Gemeindehaus, Rödelheim, Alexanderstr. 37 HH

Vortragsabend:

Friedensini Rödelheim zu Hartz  IV

Mit Anne Ames, Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen -und Sozialhilfeinitiativen e. V.

freier Eintritt (Ess- und Trinkbares zu erschwinglichen Preisen) mehr...

Veranstalter: Friedensinitiative Rödelheim www.friedensini-roedelheim.de

6. Oktober 2006, Freitag, 20.30 Uhr

Frankfurt, Ökohaus, Kasseler Str. 1a

Buchpräsentation & Diskussion

Michael Albert:

Leben nach dem Kapitalismus

Aus der Einladung:"In PARECON - Participatory Economics - entwirft Michael Albert ein nach-kapitalistisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell. Hochgelobt und inzwischen in viele Sprachen übersetzt, beschreibt er ein komplexes, alle Lebensbereiche durchdringendes System jenseits der herrschenden Ökonomie von Ausbeutung und Privateigentum. Ziel ist eine lebendige Gesellschaft, vielfältig, solidarisch und selbst organisiert. Jenseits von zentraler Planung und Kapitalismus tritt ein weit gespanntes Netz von Räten, in welchen Produzenten und Verbraucher partizipatorisch über die benötigten Güter und Waren beraten und entscheiden können. Ein wichtiger Beitrag zur Diskussion um eine andere Welt von morgen.

MICHAEL ALBERT ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel zu wirtschaftspolitischen Themen, zur Globalisierung und Internationalen Beziehungen. Zusammen mit Robin Hahnel entwickelte er seit Anfang der 80er Jahre das Modell der »Partizipatorischen Ökonomie« (Participatory Economics). Er ist ebenfalls Mitbegründer des US-amerikanischen Verlags South End Press sowie der Zeitschrift Z-Magazin und der Internetplattform www.zmag.org. Michael Albert lebt in Boston, lehrt am dortigen MIT und arbeitet u.a. mit Noam Chomsky zusammen.

Von Michael Albert erschien in Deutschland im April 2006: Parecon. Leben nach dem Kapitalismus. Übersetzt von Helmut Richter. Trotzdem Verlagsgenossenschaft.

»PARECON ist ein starkes Argument für eine absolut notwendige Vision für ein demokratischeres, weniger hierarchisches, alternatives Wirtschaftsmodell.« Arundhati Roy"

Rosa Luxemburg Forum, Hessen - Trotzdem Verlagsgenossenschaft

5. OKtober, 22. September, 19. September

Frankfurt, Kaiserstraße

Attac Frankfurt: Die heiße Phase der Attac-Kampagne

"Bahn für Alle" gegen den Börsengang der Bahn

findet jetzt statt. Dazu laden wir herzlich zum Mitmachen ein!

FFM, 16.9: Aktiv gegen Privatisierung!

Worum es geht:

Ende Oktober beschließt der Bundestag, ob die DB privatisiert wird. Das wäre zum einen eine gewaltige Verschleuderung von mehreren Dutzend Milliarden (!) Euro, die einfach an Großinvestoren verschenkt würden. Zum anderen wird die Bahn danach wie in England noch mehr Strecken stilllegen, Leute entlassen und Preise erhöhen. "Bahn für Alle" will diese Entscheidung verhindern und kämpft für eine verbesserte Bahn in öffentlicher Hand - wie z.B. in der Schweiz.

Am 16.9. haben wir einen Auftakt gemacht

Zum Bahnhofsviertelfest haben wir einen bunten Stand vorbereitet. Wir haben mit Infomaterial, Transparenten und selbstgekeltertem Apfelsaft und -wein direkt am und im Hauptbahnhof auf dessen drohende Verscherbelung aufmerksam gemacht.

Ffm, 22. Sept: Gegen Privatisierung der Bahn

Am 22.9. und am 5. Oktober wurde die Aktion fortgesetzt. Aufgrund aktueller Ereignisse wird die Kampagne weitergeführt. Meldet Euch bei Heiner Hügel, e.huegel@gmx.de bzw. (069) 570206, der die Bahn-Aktivitäten in Frankfurt koordiniert.

Die ganze Bahnkampagne ist übrigens eine Kooperation von Attac mit dem BUND, den NaturFreunden, Bahnfachleuten, GewerkschafterInnen und UmweltaktivistInnen.

Der >>Mailomat der Kampagne "Bahn für Alle"

Infos zur Kampagne: >>www.bahn-fuer-alle.de

21. Februar 07: Der Film! >>Bahn unterm Hammer TRAILER

Neue Infos Website Bahn für alle!Attac 9.10:: "Staatsanwaltschaft ermittelt gegen DB-Vorstand wegen InterRegio-Zerstörung - Nach Bahn-Börsengang droht auch InterCity die Verschrottung Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen den Vorstand der Deutschen Bahn AG wegen des Verdachts auf Untreue. Die Ermittlungen gehen zurück auf eine Anzeige von Professor Heiner Mohnheim, Gangolf Stocker, Rainer Schulz sowie des früheren Bundestagsabgeordneten Peter Conradi (SPD). Die vier Verkehrsexperten engagieren sich im Bündnis "Bahn für Alle"." ... >>Mehr

Berliner Zeitung 26.09:"Bahn-Börsengang in Frage gestellt

Streit um das Schienennetz: Union schließt Scheitern der Privatisierung nicht aus" >>Mehr

jungewelt 26.9.:"Höchste Eisenbahn Bahnprivatisierung: Gewerkschaften von einheitlichem Abwehrkampf weiter entfernt denn je" >>Mehr

Süddeutsche 22.9.: "Wo sind Sie, Herr Mehdorn" Privat und billig - nein danke - "Bei der Deutschen Bahn könnten in der kommenden Woche die Warnstreiks losgehen - viele Beschäftigte wollen den Börsengang in letzter Minute verhindern." >>Mehr

jungewelt 16.9.:"Netz ist Volkseigentum und eine Gemeinwohlaufgabe " - Gewerkschaft der Lokomotivführer strikt gegen Kapitalprivatisierung der Schieneninfrastruktur. >>Mehr

5. Oktober, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Alte Nikolaikirche am Römerberg

Film und Vortrag:

Indien von unten

Indien - SprachenAus dem Leben von Latrinenreinigerinnen

"Sie fühlen sich wie der "letzte Dreck", wie der "Dreck", den sie täglich in der Morgendämmerung bei Tagesanbruch wegmachen. Rund eine Million Menschen arbeiten bis heute in Indien als Latrinenreinigerinnen - überwiegend Frauen. Mit dem Kehrblech in der Hand schöpfen und kratzen sie Tag für Tag den Kot von Menschen aus den Toilettenlöchern, füllen ihn in Metall- oder mit Papier ausgelegte Bastkübel und transportieren ihn auf dem Kopf tragend weg. Etwa 40 Rupien, weniger als l Euro, verdienen sie pro Tag. Nicht genug, um eine ganze Familie zu ernähren. In der Öffentlichkeit werden sie für diesen Dienst verachtet. Als "Unberührbare" gehören sie zu den Dalits, den "Kastenlosen" in Indien. Aber selbst in dieser Gemeinschaft werden sie gemieden. " ...

Faiko Zubairi hat Latrinenreinigerinnen bei ihrer Arbeit begleitet und dies in ausdrucksstarken Bildern in dem Dokumentarfilm "Behind the Open Door" festgehalten.

Ausschnitte aus dem Film werden an diesem Abend in der Nikolaikirche zu sehen sein.

Bezwada Wilson, Vorsitzender der Vereinigung der Latrinenreinigerinnen in der Stadt Hyderabad, wird an diesem Abend aus Geschichten von Latrinenreinigerinnen lesen. Hannah Puschke wird sie in deutscher Übersetzung vortragen.

Moderation: Pfarrer Detlev Knoche, Beauftragter für Entwicklung und Partnerschaft Asien im Zentrum Ökumene der EKHN

4. bis 8. Oktober 2006, 17.00 - 20.00 Uhr

Frankfurt, Gemeindehaus Dreifaltigkeit, Funckstr. 14, 60486 Frankfurt

Ausstellung zur Frankfurter Buchmesse:

"India's Broken People": Dalits und Devadasis

Indien - SprachenKünstler Savi Sawarkar, zwei indische Autoren und indische Musiker waren bei bei Vernissage am 3. Oktober zu Gast

Dalit, das bedeutet wörtlich der Gebrochene, der Zerrissene - so nennen sich die Unberührbaren, die Kastenlosen in der indischen Gesellschaft selbst. Der in Zentralindien geborene Künstler Savi Sawarkar ist ein Dalit und beschäftigt sich in seinem gesamten Werk mit den täglichen Erniedrigungen und Benachteiligungen. Inzwischen lebt er in Delhi und lehrt dort an der Universität, doch die Unterdrückung bleibt prägender Bestandteil seines Lebens.

Savi Sawarkar

Die Ausstellung "India's Broken People" zeigt zahlreiche seiner Bilder und repräsentiert damit das andere Indien, das auf der Frankfurter Buchmesse kaum Platz finden wird. Sie wird gemeinsam von der >>Deutsch-Indischen Zusammenarbeit e.V., der Evangelischen Studentengemeinde der Fachhochschule Frankfurt sowie der >>Plattform Dalit Solidarität in Deutschland organisiert.

Indien-Termine der DIZ: http://www.diz-ev.de/events.html

Weitere Informationen zu Indien: >>www.suedasien.net dort u.a: >>"Menschenrechte in Indien" (PDF 966 KB). Ein Themenschwerpunkt mit Beiträgen von Jona Aravind Dohrmann, der FIAN-Gruppe Berlin, Urmila Goel, Eva Maria Teja Mayer, Subin Nijhawan, Michael Schied und einem Interview von Susanne Gupta. (September 2005)

Junge Welt 4./5. Oktober: Die moderne indische Literatur zwischen Tradition und Kommerz (Anm.: leider nur im Online Abo "junge Welt", gv. Juli 2007) Teil I: Literatur der Dalati und der Frauen Von Mandakranta Sen >hier Teil II (und Schluß): Die Identität des Autors im Zeichen des Weltmarktes >hier

3. bis 12.Oktober 2006

Frankfurt, verschiedene Locations

Gegenbuchmasse >>www.gegenbuchmasse.de

2. Oktober, Montag, 10.00 Uhr und 12.00 Uhr

Frankfurt, Schultheater-Studio, Hammarskjöldring 17a, 60439 Frankfurt-Nordweststadt

GRIPS Theater Berlin: Hier geblieben!

Kein Mensch ist illegal!Ein Theaterstück für Menschen ab 12 Jahren

"Erzählt wird die Geschichte eines Mädchens, das im letzten Jahr aus dem Unterricht geholt und zu ihrer Familie in Abschiebehaft gebracht wurde. Dem Einsatz ihrer Klasse ist es zu verdanken, dass die Abschiebung von Tanja und ihrer Mutter bis heu te nicht vollzogen wurde. Tanjas Geschichte steht exemplarisch für die Situation von 200.000 sogenannten “geduldeten” Flüchtlingen in Deutschland, darunter Aferdite, Valdete, Selda, Haris und viele andere Jugendliche, die seit vielen Jahren mit ihren Familien in Frankfurt leben und hier zur Schule gehen. Mit dem Theaterstück wird die bundesweite Bleiberechtskampagne http://www.hier.geblieben.net unterstützt.

Schultheater-Studio Frankfurt, Hammarskjöldring 17a, 60439 Frankfurt-Nordweststadt (in der Aula der Ernst-Reuter-Schule, Nähe Nordwestzentrum), Tel: 069 / 212-32044 oder 212-30967 Fax: 069 / 212-32070 eMail: schultheater@gmx.net

Schultheater-Studio Frankfurt, GEW, SSR

Die ‘AG gegen Abschiebung’ vom SSR Frankfurt setzt sich seit Jahren für SchülerInnen und ihre Familien ein, die von Abschiebung bedroht sind und beteiligt sich an der bundesweiten Bleiberechtskampagne www.hier.geblieben.net | Kontakt: 069-7896459 (Philipp Schweizer) und 069-774583 (Angelika Wahl). Eintrittspreis: 4 Euro für Schulklassen

Einladung: >>hier downloaden

30. September, Samstag 2006 bis 2. Oktober, Montag

Frankfurt, Orfeos Erben, Hamburger Allee 45

Indische Filme im Kino "Orfeos Erben"

Indien - Sprachen"Bollywood" ist das indische Abziehbild der Traumfabrik Hollywood. Genauso wie diese hat "Bollywood" wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Die innere Zerrissenheit des indischen Subkontinents mit seinen Millionen Menschen in Armut, mit seinen hochexplosiven religiösen Konflikten und mit seiner Ausgrenzung von Frauen und Kastenlosen kommt in ihnen nicht vor.

In drei Filmen präsentiert die Jury der Evangelischen Filmarbeit und das Kino "Orfeos Erben" den Blick des unabhängigen indischen Kinos auf diese Realitäten.

2. Oktober: "Silent Waters, Regie: Sabiha Sumar, 2003" - 18.30 Uhr

Nach allen Vorführungen gibt es Filmgespräche mit Karsten Visarius, Filmkulturelles Zentrum der EKD, und Pfarrer Werner Schneider-Quindeau, Vorsitzender der Jury der Evangelischen Filmarbeit. >>Mehr

September Zurück

30. September und 1.Oktober 2006, Samstag und Sonntag

Frankfurt, DGB-Haus Wilhelm Leuschnerstr. 69-77

8. Bundesweiter Kongress der Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken:

Gegen Entlassungen – für den Erhalt tariflicher und sozialer Standards!

Perspektiven und Kampfformen

Aus der Einladung: ..."Alles deutet darauf hin, dass die sozialen Auseinandersetzungen im Rahmen der Globalisierung weiter an Schärfe zunehmen werden. Denn tagtäglich werden von Regierung und Kapital neue Angriffe vorbereitet! Der Kongress setzt sich zum Ziel, einen Beitrag zur Stärkung der gewerkschaftlichen Gegenwehr zu leisten. ..." - Samstag von 11.00 bis 20.00 Uhr, Sonntag von 9.00 bis 13.00 Uhr

Anmeldungen und Rückfragen bitte an: Hans Kroha, Telefon: 069/2569-1400, FAX: 069/2569-1419, e-mail: HKroha@t-online.de, Post: Max-Planck-Straße 64a, 63500

Weitere Infos unter: www.labournet.de/GewLinke

Einladung: >hier downloaden

29. und 30. September 2006, Freitag und Samstag

Frankfurt, Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4

ASYL Fest für alle

"20 Jahre PRO ASYL, das sind 20 Jahre Einsatz für Flüchtlinge, Menschenrechte, Demokratie und Integration. Das Engagement für verfolgte Menschen und eine offene fremdenfreundliche Gesellschaft bleibt der Mittelpunkt unserer Arbeit. Heute ist PRO ASYL wichtiger als je zuvor. Wir nehmen dies als Anlass zum Treffen, Feiern und Diskutieren. Und danken allen, die unsere Arbeit begleiten."

Freitag 29.9.2006 | 19.00 Uhr | Theater

GRIPS Theater Berlin: Hier geblieben!

Kein Mensch ist illegal!Das GRIPS Theater Berlin begann, angeregt durch die Studentenbewegung, mit einem völlig neuen, realistischen Theater für Kinder. Heute spielt das Ensemble gleichermaßen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Im Rahmen des Aktionsprogramms „Hier geblieben!“ haben Studierende der Universität der Künste Berlin den authentischen Fall der Schülerin Tanja Ristic nachgezeichnet. Erzählt wird die Geschichte eines Mädchens, das aus dem Unterricht geholt und mit ihrer Familie in Abschiebehaft gebracht wurde. Dem Einsatz ihrer Klasse ist es zu verdanken, dass die Abschiebung von Tanja und ihrer Mutter bis heute nicht vollzogen wurde. Tanjas Geschichte steht exemplarisch für die Situation von 200.000 sogenannten geduldeten Flüchtlingen in Deutschland.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Eintritt: VVK: 6 € / AK: 9 €, ermäßigt: 4 € Ermäßigte Karten nur an der Abendkasse

Samstag 30.9.2006 | 14.00 Uhr | Film

Adil geht

Sie gehören unterschiedlichen ethnischen Minderheiten an. Sie sind Kosovo-Albaner und Kosovo-Roma. In ihrer Heimat hätten sie sich aufgrund ihrer ethnischen Herkünfte bekämpft, in Deutschland führt und hält sie das geteilte Schicksal zusammen.„Adil geht“ erzählt von den unterschiedlichen Schicksalen der vier Jugendlichen und ihrer Familien. Alle vier Freunde sind leidenschaftliche Breakdance-Fans und trainieren gemeinsam für den anstehenden Breakdance-Wettbewerb. Als die Hiobsbotschaft kommt, dass Adil abgeschoben werden soll, beschließt Idris, für seinen Freund zur Erinnerung einen Videofilm zu drehen. Dieser Film soll Adil nach seiner Abschiebung an die gemeinsame Zeit und die Clique erinnern.

Die Regisseurin Esther Gronenborn ist anwesend. Eintritt frei!

Samstag 30.9.2006 | 16.00 Uhr | Buchvorstellung

Vom Fliehen und Ankommen

Die Angst vor den Verfolgern. Die verzweifelte Suche nach dem Fluchtweg. Die Ankunft in einem fremden Land. Die Hoffnung auf ein neues Leben. In der Erzählsammlung „Vom Fliehen und Ankommen“ berichten Flüchtlinge von 1933 bis heute über ihre persönliche Geschichte, ihre Lebensentwürfe und die Versuche, trotz aller Schicksalsschläge und Hindernisse Fuß zu fassen.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Samstag 30.9.2006 | 19.30 Uhr Platinum Playaz*

Hip Hop

Samstag 30.9.2006 | 21.00 Uhr Ohrbooten*

Großstadtsounds aus Berlin

nach dem Konzert Party mit DJ Grr (les yper sound)

* Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen zzg. Service- und VVK-Entgelt und in der Brotfabrik. Online unter www.frankfurt-ticket.de

Telefonische Bestellung und Abendkassenhinterlegung: 069-1340400, kontakt@brotfabrik.info | www.brotfabrik.info

PRO ASYL, Förderverein PRO ASYL e.V. Postfach 16 06 24 | 60069 Frankfurt/M. Bank für Sozialwirtschaft Köln Spendenkonto 8047300 | BLZ 370 205 00

Link: www.proasyl.de // Zum Downloaden: >>Das Programm

Interview jungle world 4.10.2006:

»Wir haben trotz vieler Niederlagen durchgehalten« Günter Burkhardt

Mit zahlreichen Veranstaltungen und einer großen Party in Frankfurt am Main beging die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl am Freitag ihr 20jähriges Bestehen. Zum diesjährigen »Tag des Flüchtlings« forderte Pro Asyl eine groß­zügige Bleiberechtsregelung für ­langjährig geduldete Migranten in Deutschland und kritisierte scharf den Umgang mit Flüchtlingen an den europäischen Außengrenzen. Seit der Gründung bei Pro Asyl dabei ist der heutige Geschäftsführer Günter ­Burkhardt. Mit ihm sprach Ivo Bozic. >>mehr

27. September 2006, Mittwoch, 19.00 Uhr

Frankfurt, Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53, Frankfurt am Main

Filmvorführung:

„Call Cutta – a mobile phone theater“

Indien - SprachenMobile-Phone-Theatre-Projekt zum Thema Call Center

Der Dokumentarfilm von Anjan Dutt “Call Cutta the movie"(2005, 60 Min.) dokumentiert das gleichnamige “mobile phone theatre“-Projekt, das Rimini Protokoll (Haug/Kaegi/Wetzel) in Berlin und in Kalkutta erarbeitet haben: statt Platzkarten bekamen die Besucher ein Handy an der Kasse und wurden sofort auf die Straße gelotst. Hier übernahm eine fremde Stimme die Regie. Der ominöse Fremde saß 20.000 km entfernt in Kalkutta, von wo aus die Theaterbesucher in Berlin gesteuert wurden. Die Lotsen waren eigentlich als Telefonisten für deutsche Großkonzerne tätig. Sie führen durch eine Stadt, die sie selber noch nie gesehen haben. Diese Irritation ist durchaus gewollt, denn die Künstler von Rimini Protokoll wollen die Auswirkungen der Globalisierung durch ihr Projekt greifbar machen.

Anschließend Diskussion mit Rimini Protokoll und Marcel Luxinger (schauspielfrankfurt) Eintritt: 2 EUR (inkl. Museumseintritt)

Siehe hierzu auch: >>www.museumsstiftung.de

23. September 2006, Samstag ab 11.00 Uhr:

Frankfurt, Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53

Symposium:

Call Center Indien

Indien - SprachenIndien ist Gastland der Frankfurter BuchmesseVinod Shetty , fotos:  g.velten

"Durch die wirtschaftliche Öffnung Indiens zur Zeit der gleichzeitig einsetzenden Globalisierung setzten dort gravierende Veränderungen ein. Unternehmen aus dem digitalen Sektor verlagerten ihre Arbeit nach Indien, das über einen hohen Anteil an gut ausgebildeten, englischsprachigen IT-Fachkräften verfügt. Wiederum viele IT-Fachkräfte wanderten in westliche Staaten aus. ...

Die Veränderungen in der Arbeitswelt Indiens als Folge der Globalisierung können nicht losgelöst von der Situation hier bei uns betrachtet werden. Gleichzeitig sollen die eingetretenen Veränderungen in Indien nicht nur aus der Sicht externer Beobachter eingeordnet, sondern auch die indische Binnenperspektive beleuchtet werden." ...

Vinod Shetty, Young Professional Collective, Mumbai/Indien

"Vinod Shetty, 44, ist Anwalt für Menschenrechte und Arbeitsrecht; er ist an den Industrial Courts und am High Court von Mumbai zugelassen. Er ist eines der Gründungsmitglieder des Young Professional Collective und auch in der Textilarbeitergewerkschaft aktiv. Vinod Shetty repräsentiert Greenpeace und die "International Campaign for Justice in Bhopal" in Mumbai und ist seit zwanzig Jahren im "Civil Liberties Movement" aktiv."(aus website indianvibes)

Petra Klaus von Indianvibes interviewt Ashim Ahluwalia

Petra Klaus von Indianvibes interviewt Ashim Ahluwalia. Regisseur, Mumbai/ Indien.

"Ashim Ahluwalia wurde 1972 in Bombay/Indien geboren. Er studierte Film am Board College in New York. 1999 gründete Ahluwalia "Film Republic", um indische unabhängige Filme ausserhalb des traditionellen Bollywoodsystems zu produzieren. ... Im Jahr 2005 veröffentlichte Ashim Ahluwalia den Dokumentarfilm "John & Jane", der sechs Call Center Agents in Bombay portraitiert. " John & Jane" lief 2006 auf dem Filmfestival in Toronto, auf der Berlinale und dem 19. European Media Art Festifal in Osnabrück, wo der Film den Dialogpreis des Auswärtigen Amtes erhielt." (aus website indianvibes)

Veranstalter: >>Indian Vibes Neue Generationen e.V. in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. und dem Museum für Kommunikation Frankfurt am Main

22. September 2006, Freitag, 14.00 Uhr

Frankfurt, Konsulat Mexiko Frankfurt/M., Taunusanlage 21

Protestkundgebung:

Schluss mit der Repression in Mexiko!

Für Menschenrechte und Demokratie!

Ffm, 22.09.: Gegen die Repression! in MexikoAus dem Aufruf: "SCHOCKIEREND sind derzeit die politischen Verhältnisse in Mexiko. ... Auf die zunehmenden legitimen Proteste der benachteiligten Bevölkerungsgruppen reagieren Staat und lokale Machthaber mit massiver Gewalt. Der Druck auf die große Mehrheit der Menschen hält an, denn der zukünftige Präsident Felipe Calderón kam nach Einschätzung der meisten MexikanerInnen durch einen Wahlbetrug an die Macht und steht für eine extrem konservative und ausgrenzende Politik zugunsten der Eliten. ... Wir fordern: Schluss mit der Repression! Die Einhaltung der Menschenrechte! Die strafrechtliche Verfolgung der für Folter und Mord Verantwortlichen! Dass Mexiko der Vorsitz der UN-Menschenrechtskommission entzogen wird! Freiheit für alle politischen Gefangenen! Solidarität mit den legitimen Forderungen der sozialen Bewegung in Atenco! Solidarität mit den zapatistischen Bewegung in Chiapas! Solidarität mit der breiten sozialen Bewegung in Oaxaca (APPO)! Solidarität mit der "Anderen Kampagne"!"... Solidaritäts-AG des YA-BASTA-NETZ September 2006

Weitere Infos: www.ya-basta-netz.de.vu // www.chiapas.ch // www.gruppe-basta.de // www.buko.info/carea // >>Aufruf zur Kundgebung (Pdf)

Rückblick auf die Aktion am 22. September mit Fotos und Informationen:>>Rückblick

Anschauen: Eine Arte-Reportage von Michael Enger am Mittwoch, 4. Oktober 2006, 22:15 auf ARTE. Das Video wird sich nach der Ausstrahlung im Archiv des Senders zu finden sein. http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/arte-reportage/Videos_20von_20A_20bis_20Z_20/1265518.html Wiederholungen: 05.10.2006 um 09:30 und 07.10.2006 um 09:00

Infos bei Indymedia: >>http://de.indymedia.org/2006/10/160286.shtml

16. September, Samstag, 11.00 bis 14.00 Uhr

Frankfurt, Kaiserstraße, Bahnhofsviertelfest

WTOpoly Tour

Das Welthandelstheater tourt durch Deutschland

Aktion in Frankfurt
Wir verspielen die Welt!

In 20 Städten wird es laut: Das Welthandels-Aktionstheater "WTOpoly" kommt auf eure Straßen! AktivistInnen von der BUNDjugend, Attac und anderen Gruppen spielen mit euch um die Welt: Monopoly nach Regeln der Welthandelsorganisation, WTO! Konzerne zinken die Würfel und ziehen Runde für Runde den Ausbeutungsgewinn ein, während der Großteil der Menschen, die Umwelt und die Menschenrechte in der Globalisierungsfalle schmoren. Frei handeln statt frei parken - und das auf Kosten von Umweltschutz, Sozialstandards und Demokatie.

"Und JETZT noch die Erde retten ..."BUNDjugend HessenTriftstraße 47D-60528 Frankfurt am MainTelefon: 069/677376 30Telefax: 069/677376 20eMail: bundjugend.hessen@bund.netwww.bundjugendhessen.deBürozeiten i.d.R. Mo-Fr 9-16 Uhr

>>http://www.bundjugendhessen.de / >>www.wtopoly.de

Flyer zum Downloaden: http://www.wtopoly.de/downloads/download1.pdf

Reportage zu einer früheren WTOpoly-Aktion in Berlin: Nico Wehnemann von Attac Deutschland erklärt das Geschehen, >>Mp3 downloaden

 

Weitere Informationen zur WTO:

"Kennen sie die World Trade Organisation WTO? Obwohl sie die mächtigste Organisation auf dem globalen Wirtschaftsparkett ist, erfreut sie sich keiner großen Bekanntheit. Die WTO greift tief in unser aller Leben und Alltag ein. Mit ihrer Hilfe regeln die Regierungen der Mitgliedstaaten nicht nur weltweit den Import und Export von Gütern, sondern auch so unterschiedliche Dinge wie Investitionen, Patente oder die Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen wie Trinkwasserversorgung, Bildung oder Gesundheit. " >>Mehr ´//´ >>Mehr ( attac.de)

14. September, Donnerstag, 15 Uhr

Gießen, vor dem Verwaltungsgericht Giessen, Marburger Straße. 4

Demo gegen die Abschiebung der Familie Özalp in die Türkei

Aus dem Aufruf: "Abdülhalim und Meleksan Özalp und ihre Kinder Ala (9), Rengin (5) und Arin (2) müssen in Deutschland Schutz und ein Bleiberecht finden!

Die derzeitige Entscheidungspraxis deutscher Ämter und Gerichte lässt kurdische Flüchtlinge aus der Türkei schutzlos!

Der kurdischen Familie aus der Türkei, die in Deutschland Schutz vor politischer Verfolgung erbeten hatte, droht die Abschiebung, nachdem ihre Asylanträge mehrfach abgelehnt wurden!

Damit widerspricht das Verwaltungsgericht Gießen den Urteilen verschiedener deutscher Oberverwaltungsgerichte, die urteilen, dass Personen, die in der Türkei als PKK-Anhänger betrachtet werden, noch immer Folter und Misshandlung droht. Der Betroffene des Urteils, Herr Özalp, fürchtet bei einer Abschiebung in die Türkei um sein Leben.

Am Donnerstag den 17. versuchte die Polizei bereits die schwangere Frau Özalp und ihre jüngste Tochter allein, ohne den Rest der Familie, in die Türkei abzuschieben. Die Abschiebung konnte in letzter Minute verhindert werden und Frau Özalp wurde dann mit einem Schock in die Psychiatrie eingewiesen. Die Familie befürchtet nun, dass ein zweiter Abschiebungsversuch erfolgt, sobald Frau Özalp aus dem Krankenhaus entlassen wird". ...

Veranstalter: Asylberatung Gießen, Familie und Freunde der Familie Özalp, Interkulturelles Café, Mesopotamisch-Kurdisches Kulturzentrum e.V, Kreisausländerbeirat, Hessischer Flüchtlingsrat, Die Linke Fraktion Gießen, Grüne Fraktion Gießen, Aktion Grenzenlos Marburg

11. September, Montag, 20 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5

Buchvorstellung:

Albrecht Müller: "Machtwahn"

„Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet.“

..."Beim Erscheinen des Buches Ende März hieß es in der FR-Rezension: „Nicht einmal zwei Jahre (ist es) her, dass der promovierte Ökonom, frühere Abteilungsleiter unter den Bundeskanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt und heutige Mitherausgeber der kritischen Internetseite ´Nachdenkseiten´ seinen Bestseller ´Die Reformlüge´ veröffentlichte. Dort hatte er als Erster auf äußerst streitbare und allgemein verständliche Weise mit der unsäglichen wirtschaftspolitischen Reformdebatte in Deutschland abgerechnet. Zahlreichen Kritikern des marktradikalen Reformkurses hatte Müller gute ökonomische Argumente und Fakten geliefert und damit eines der wichtigsten wirtschaftspolitischen Bücher der letzten Jahre geschrieben. Hat der Autor in so kurzer Zeit tatsächlich etwas Neues zu Papier gebracht? Kann sich das Buch mit seiner ´Reformlüge´ messen? Beide Fragen kann man guten Gewissens mit Ja beantworten.“ (FR, 21.3.06)

In Zusammenarbeit mit dem Rosa Luxemburg Forum Hessen

Eintritt: 5,- €/erm. 2,50 €/1,- €

Vorstellung de Buches auf "Nachdenkseiten": >>http://www.nachdenkseiten.de/cms/front_content.php?idcat=47

6. September, Mittwoch, ab 10.00 Uhr

Frankfurt, Zeil und vor Katharinenkirche, Hauptwache

Frankfurter Protesttag gegen Studiengebühren

Frankfurter ProtesttagAm 06. September fand ein Aktionstag in Frankfurt am Main statt. Dieser ist Teil der hessischen dezentralen Protestaktionswoche.

 

Desweiteren werden an diesem Tag Straßentheateraktionen in Frankfurt stattfinden.

>>www.protest-ffm.de - >Flyer zum Downloaden

FR 7.08.06: "Studiengebühren - Studenten demonstrieren an der Hauptwache"

 

2. und 3.September 2006, Samstag, Sonntag

Frankfurt, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner Strasse 69-77

Attac Arbeitstreffen zu Sozialprotesten im Herbst

Die DGB-Gewerkschaften rufen auf zu Aktivitäten gegen die Gesundheitsreform und die Renten-kürzungen: Geplant sind Aktionen und große Demonstrationen am 21. Oktober. Das ist gut, aber eine politische Mobilisierung steht noch aus. Die bundesweiten Attac AGen "Soziale Sicherungssysteme" und "Genug für Alle" laden ein zu einem Arbeitstreffen "Herbstaktionen" am 2. und 3. September 2006 in Frankfurt.

Mehr Info incl. Einladungsflyer auf http://www.attac.de/genug-fuer-alle

August Zurück

31. August 2006, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Atelier Frankfurt, Hohenstaufenstraße 13-27

Vortrag:

New Orleans 11 Monate nach Katrina

Katrina Cartoons"Dies war eine der am wenigsten natürlichen Naturkatastrophen, die es je gab" gibt Stadtforscher und Historiker Mike Davis nach der vom Hurrikan Katrina ausgelösten Flutkatastrophe in New Orleans im September letzten Jahres zu Protokoll. Wie bereits zu 9/11 möchten wir dem Jahrestagsjournalismus ein wenig vorausgreifen. Neben den (raum-) politischen Folgen Katrinas wollen wir nach dem lokalen und historischen Kontext der Alltagskultur New Orleans’ und dem globalen Paradigma fragen, das hinter dem Ereignis steckt, deren Bilder die Supermacht USA für einige Tage und Wochen wie ein Drittweltland erscheinen ließen.

 

Im Anschluss: The Sound Of New Orleans - DJ-Team Klaus, Nicolette & Klaus

nitribitt - frankfurter ökonomien

Link: http://www.copyriot.com/nitribitt/2006/nit-29.html

Cartoons zu Katrina: http://www.manship2.lsu.edu/perkins/KatrinaCartoons.htm

email: nitribitt@copyriot.com

1. September 2006, Freitag, 18 Uhr

Frankfurt, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77

Diskussionsveranstaltung zum Antikriegstag

"Brandherd Nahost: Frieden - eine Fata Morgana?"

mit Prof. Dr. Berthold Meyer (Projektleiter HSFK). Begrüßung: Harald Fiedler (Vors. der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main)

Zum Download: >>Flugblatt

Veranstalter: DGB Region Frankfurt-Rhein-Main, Friedens- und Zukunftswerkstatt, Frankfurter Bund für Volksbildung

Kontakt: DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, Wilh.-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Tel.: 069/273005-72, Fax: 069/27300579, E-Mail: frankfurt-main (at) dgb (Punkt) de Internet: http://www.hessen.dgb.de/frankfurt/

29. August 2006, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Studierendenhaus (Campus Bockenheim - Nähe Bockenheimer Warte), Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt.

Das Attac-Plenum

Geplante TO u.a: * aktuelle Situation in Nahost (Maurice Estephan von der palästinensischen Gemeinde wird dazu ein Kurzreferat vortragen) * Berichte und Vorhaben der Frankfurter attac-AG's * >>WTOpoly (11. oder 12. September) * >>2. Hessisches Sozialforum

24. August 2006, Donnerstag, 19.30 Uhr

Frankfurt,Nied, Saalbau Nied, Heinrich-Stahl-Straße 3

Diskussionsabend in Nied mit Betroffenen und Politikern:

Abschiebung aus Sicht der Kinder

„Hiergeblieben!“ hieß der Titel einer Veranstaltung am 24. 8. 2006. Die Höchster Bürgerrechtlerin Wiltrud Pohl, betroffene Familien und Experte, Stadtverordnete diskutierten über die inhumane Abschiebepraxis.

FR 24.08.2006: "Ämter forcieren Abschiebungen"

"Rechtsanwälte und sogar Behördenmitarbeiter kritisieren hartes Durchgreifen in Frankfurt und Offenbach. Von Abschiebung bedrohte Ausländer sehnen eine Neuregelung des Bleiberechts im Herbst herbei. Derweil geraten die Ausländerbehörden in Frankfurt und Offenbach in die Kritik."

FR 26.08.2006: "Nachdem Carmen Thiele, Stadtverordnete der WASG, die Debatte eröffnet hatte, berichtete die zwölfjährige Dzenita Masovich den rund 150 Teilnehmern von ihren Erfahrungen. " >>Mehr

19. August 2006, Samstag, 15.00 Uhr

Frankfurt, Ostpark

Wir feiern 25 Jahre Greenpeace Gruppe Frankfurt am Main!

Seit 25 Jahren setzt sich die Greenpeace Gruppe Frankfurt am Main aktiv für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Das wollen wir feiern! Am kommenden Samstag, 19. August, ab 15 Uhr im Ostpark, Ostparkstraße Ecke Ratsweg. Kommen sie einfach ganz unverbindlich vorbei um uns kennen zu lernen. Schauen Sie sich unseren Solarkocher in Aktion an - bringen Sie Ihr Grill- oder Bratgut mit!

Greenpeace Gruppe Frankfurt am Main, Baumweg 10, 0162 / 76 40 482

Schnupperabend: Für alle, die mitmachen wollen, und für alle, die nur mal schauen wollen, was wir eigentlich so machen. Jeden ersten Montag im Monat um 18 Uhr. Das nächste mal am 4. September, Baumweg 10, Hinterhaus, die Treppe hinauf und bei "Seminarraum" klingeln.

Anfahrt: Ubahn U4 bis Merianplatz oder Ubahn U6 und U7 bzw. Tram 14 bis Zoo.

http://www.greenpeace.de/frankfurt-main

6. August 2006, Sonntag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Rödelheim Bahnhof, Baruch-Baschwitz-Platz

Mahngang zum Hiroshima-Tag

Hirohima-TagTreffpunkt: 19 Uhr, Rödelheim Bahnhof, Baruch-Baschwitz-Platz, anschl. Gang zur Nidda um mit Schwimmkerzen den Opfern zu gedenken (ehem. Rödelheimer Freibad -Solmspark-), VA: Friedensinitiative Rödelheim

 

Kontakt: Friedensinitiative Frankfurt-Rödelheim, Peter Gärtner, Fuchstanzstr. 97, 60489 Frankfurt, Tel.: 069/7893661, fax: 069/78703622 E-Mail: gaertner (Punkt) peter (Punkt) ffm (at) t-online (Punkt) de

5. August 2006, Samstag, 12.00 Uhr

Frankfurt, Katharinenkirche an der Hauptwache

Kundgebung und Demonstration:

Gedenken an den Atombombenabwurf auf Hiroshima (6. August 1945) und für eine sofortige Waffenruhe im Nahen Osten

Veranstalter: "Frankfurter Bündnis gegen den Krieg"

>Flugblatt zum Download

Kontakt: Friedens- und Zukunftswerkstatt c/o DGB-Haus , Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Tel.: 069/24249950, Fax: 069/24249951

E-Mail: Frieden-und-Zukunft (at) t-online (Punkt) de Internet: http://www.frieden-und-zukunft.de

4. August 2006, Freitag, 18.00 Uhr

Frankfurt, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69 - 77 (Nähe HBF)

Frankfurter Bündnis gegen den Krieg:

Das Frankfurter Bündnis gegen den Krieg lädt ein:
Informationsveranstaltung Brandherd Nahost

Einschätzung der israelischen Politik und der Ausweitung des Krieges im Nahen Osten

Referentin: Felicia Langer, israelische Rechtsanwältin und Autorin, Trägerin des Alternativen Nobelpreises

Frankfurter Bündnis gegen den Krieg, Hans-Christoph Stoodt, c/o Katharinenkirche, 60313 Frankfurt am Main

>>Flyer

Juli Zurück

21. bis 23. Juli 2006

Offenbach, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Schlossstrasse 31

RANDGANG an der HfG Offenbach

Randgang Freitag, 21. Juli 2006, 18:00

 

Am Wochenende 21.-23. Juli findet in Offenbach der "Randgang" statt. Ursprünglich "Rundgang" genannt, wurden auf dieser Veranstaltung die Arbeiten der Studierenden vorgestellt.

Stattdessen wird ein internationales Forum gegen Bildungs- und Sozialabbau veranstaltet. Das Ganze findet in Kooperation mit Studierenden der Goethe-Universität Frankfurt und der Städelschule (Kunstakademie, Frankfurt) statt.

Das Forum soll zu internationaler Vernetzung und Erfahrungsaustausch beitragen.

Die von den studierenden in „Randgang“ umformulierte Veranstaltung stellt sowohl Prekarisierung der Bildung durch Ökonomisierung, als auch widerständige Strategien gegen neoliberale Reformprojekte zur Diskussion.

Gäste aus Frankreich, Griechenland und evtl. Chile werden vor Ort sein.

Vom Freitag, dem 21. Juli bis Sonntag, dem 23. Juli werden im Rahmen einer improvisierten Architektur auf dem Campus, der Hochschule für Gestaltung verschiedene Foren, Podien, Aktionen und Workshops stattfinden. Dieser Zeitpunkt markiert die Endphase des Sommersemesters 2006 und soll Anlass geben, die nahe Zukunft der Mobilisierung gegen Bildungs- und Sozialabbau, den bisherigen Verlauf des Protests und Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Vernetzung zu diskutieren.

Das Programm:

Freitag, 21. Juli: 18:30 Eröffnung - 19:00 Prekarisierung künstlerischer Bildung mit Marius Babias, Beatrice von Bismarck, Alexander Koch und Stefan Roemer// Samstag, 22. Juli: 14:00 Internationales Studierenden-Podium - 17:00 Workshops I - 19:30 Plenum // Sonntag, 23. Juli: 14:30 Workshops II - 17:00 Schlussplenum: Rückblicke und Ausblicke

>>Flyer // >>Detailkonzept // www.hfg-offenbach.de

>>"Studenten bauen auf dem Campus", Frankfurter Rundschau, 18.07.06: "Randgang als Protest gegen Bildungs- und Sozialabbau

Kunsttheoretiker und internationale Studentenvertreter werden zum Randgang auf dem Campus der Hochschule der Gestaltung erwartet. Das Programm, mit dem die Studenten gegen Studiengebühren, Bildungs- und Sozialabbau protestieren, ist fertig."..

>>Die Ergebnisse des "Randgang" bei "frankfurt.kicks-ass.org" 26.07.2006

20. Juli 2006

Frankfurt, Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt, Campus Bockenheim

Summer of Resistance - AStA Sommerfest Frankfurt am Main

Seit langer Zeit wird das Open Air wieder vom AStA selbst getragen und organisiert. Dabei stützt sich dieser auf eine Kooperation mit dem internationalen Hip Hop Label/ Künstlerforum Revolution Divine.

Der AStA der Uni Frankfurt, der sich der aktuellen Lage der Studierenden nicht nur in Frankfurt bewusst ist, veranstaltet das AStA Sommerfest unter dem Motto “Summer of Resistance” und will dabei als Teil der Protestbewegung und Plattform diesen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.

Das Festival richtet sich gegen die geplanten Studiengebühren und steht für Solidarität und freie Bildung.

Dies wird durch das überzeugende und plurale Line Up bekräftigt, das Künstler wie Olli Banjo, Dutch Soil, Irie Revolte, Tschikabumm, Lunafrow und dem eigens aus Kalifornien kommenden Krump- Tänzer Va`Shajn Parr bei diesem Spektakel auf die Bühne bringt.

 

Die auftretenden Bands und Künstler aus In- und Ausland setzen ihre Darbietung gezielt ein, um als politisch kritisches Sprachrohr ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit zu setzen. Durch die Pluralität des Programms soll die Mehrheit der Studierenden angesprochen werden, da weiterhin Informationsbedarf an der aktuellen politischen Lage besteht. Abrunden wird das Ganze ein Rahmenprogramm der besonderen Art. Parallel zum Bühnengeschehen werden die Filme der bisherigen Protestbewegung ausgestrahlt, Info-Stände werden vertreten sein, sowie Stände, die kulinarische Besonderheiten anbieten.

Nach Ende des Sommerfestes erwartet die Besucher keineswegs der Heimweg, sondern eine After-Show-Party, die durch die hochklassige DJ-Besetzung ein weiteres Highlight bilden wird. Traditionell, wie jedes und besonders in diesem Jahr, wird der Eintritt für alle Besucher frei sein.

>>mehr Infos

13. Juli 2006, 15.00 Uhr

Frankfurt, Römerberg

>>Bilder und Videos der Aktion bei Jugendnetz Wetzlar

Theater-Aktion und Kundgebung:

Hier geblieben!!!

Kein Mensch ist illegal!Sie sind vor Krieg, Verfolgung, Unsicherheit geflohen, sie leben seit 5, 10 oder mehr Jahren in Frankfurt, sie spielen und lernen gemeinsam mit uns:

MitschülerInnen in Frankfurter Schulen wie Admir, Aferdita, Aida, Armin, Haris, Sangar, Selda, Valdete ...

Doch sie leben "auf Duldung": Mit Schuljahresende erhalten viele von ihnen den Stempel "abschiebereif". Sie sollen mit ihren Familien in ein Land zurück geschickt werden, das sie kaum kennen, das ihnen keine sichere Zukunft bietet.

Wir sagen: NEIN zu dieser unmenschlichen Abschiebe-Politik und fordern ein dauerhaftes Bleiberecht!

Es riefen auf:

Evangelische Jugend Frankfurt am Main, Fachbereich Kinder und Jugend im Evangelischen Regionalverband Frankfurt am Main, Frankfurter Jugendring, Hessischer Flüchtlingsrat, IGS Herderschule, IGS Nordend, Initiative gegen Abschiebung (Ffm), Komitee für Grundrechte und Demokratie, Stadtelternbeirat Ffm, StadtSchülerInnenRat Ffm

Zum Downloaden: >>Flyer

7. Juli 2006, Freitag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Casino der Stadtwerke Ffm, Raum A202, Kurt-Schumacher-Str. 10

Abschlussveranstaltung der Reihe "Was heißt Gerechtigkeit heute?"

Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe

Rainer Forst Professor für politische Theorie und Ideengeschichte, Universität Frankfurt a. M.

Freitag abend: Eintritt frei.

Aus dem Einladungsflyer für die Gesamtveranstaltung, die auch die Tagung am Samstag 08. Juli 2006, 10.00 - 17.00 Uhr

Dominikanerkloster Frankfurt enthält:

"Mehr denn je ist der bundesdeutsche Sozialstaat in der Diskussion. Auch wenn er historisch immer von Kritik und Krisen begleitet war, so stellen ihn aktuelle Entwicklungen wie die dauerhaft hohe strukturelle Erwerbslosigkeit, die Veränderungen von Lebensformen und Arbeitsverhältnissen, die demographische Entwicklung und Prozesse der Globalisierung bzw. Internationalisierung der Ökonomie, aber auch die gegenwärtige Radikalisierung der Sozialstaatskritik vor besondere Herausforderungen und Zerreißproben.

Zunehmende und sich verfestigende Armut mit der Gefahr dauerhafter Ausgrenzung wachsender Teile der Gesellschaft, aber auch zahlreiche weitere Gerechtigkeitsdefizite und Leistungsmängel sowie Finanzierungsprobleme der sozialen Sicherungssysteme machen die Frage umso dringlicher, wie eigentlich ein gerechter Umbau des Sozialstaats aussehen könnte und an welchen Prinzipien und Kriterien dieser sich orientieren müsste.

Die Tagung will diese Frage vor dem Hintergrund der aktuellen Gerechtigkeitsdiskurse sowohl grundsätzlich auf den Sozialstaat als Ganzen bezogen, als auch konkret mit Blick auf die Bereiche Armutsbekämpfung, Rentenreform und Gesundheitsreform diskutieren. "

 

Samstag: Euro 20,-, ermäßigt Euro 10,- ( für Stud., Erwerbslose usw.). Auf Anfrage kann die TN-Gebühr erlassen werden.

Information und Anmeldung (bitte bis 02. Juli):

Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. Niddastr. 64 60329 Frankfurt a. M. Tel.: 069/ 23 10 90 FAX:069/ 23 94 78 e-mail: info@hbs-hessen.de www.hbs-hessen.de

Zum Downloaden: >Der ausführliche Einladungsflyer der Veranstaltung

Info auf Website: >>http://www.hbs-hessen.de/ver/sozia06-06.htm

6. Juli 2006, 13.00 Uhr bis 15.00

Frankfurt am Main

Bundesweite Demo für freie Bildung & gesicherte Arbeitsverhältnisse
Freie Bildung für Alle!

Auf 3 Routen zur Alten Oper/ Auf der Kundgebung sprachen u.a.: Amin Benaissa (Asta Uni Ffm), Stefan Körzell (DGB-Vorsitzender Hessen-Thüringen), Anne Juliane Alke(StadtSchülerInnenRatFfm), eine/n ElternvertreterIn, eine VertreterIn der DIDF und: eine VertreterIn der französischen Studierenden-Delegation.

Infos unter www.protest-frankfurt.de>>Pressekonferenz der Frankfurter Asten am 7.7.2006

>>Special zur Demo bei uebergebuer, mit Bildern und Berichten (Update 07.07.2006)

>>Blog zur Demo

Aus dem Aufruf: "Die Einführung von Studiengebühren läuft in vielen Bundesländern auf Hochtouren. In Hessen wird das Gesetz in den Plenarsitzungen vom 11.-13. Juli und 12.-14. September im hessischen Landtag gelesen und wahrscheinlich auch verabschiedet. Aber wo auch immer die Gebühren eingeführt werden sollen - überall stoßen die PolitikerInnen auf entschiedenen Widerstand.

Es geht um mehr als 500 Euro! Es bleibt nicht bei 500 Euro Studiengebühren pro Semester zuzüglich dem Semesterbeitrag (Frankfurt: ca. 250,- ). Hessen zeigt, wohin die Reise noch geht “ dort sollen Master- Studierende (ab WS 2010/11) und Nicht - EU/EWR „AusländerInnen“ - ohne deutsches Abitur - bis zu 1500 Euro zahlen. Studiengebühren verschärfen die soziale Ausgrenzung im Bildungssystem massiv.

Wer keine reichen Eltern hat, muss sich verschulden und zahlt dabei wegen der Zinsen auch noch drauf! Und die Zeiten sind längst vorbei, in denen ein Studienabschluss Garant für einen gut bezahlten Job war. Längst dominieren in vielen Tätigkeitsfeldern prekäre (schlechtbezahlte, ungesicherte) Arbeitsverhältnisse, auch für AkademikerInnen.

Unter französischen Verhältnissen verstehen wir eine friedliche Ausbreitung des Protests auf breite Bevölkerungsschichten, weil die Studierenden verstanden haben, dass unser Widerstand gegen Ausbeutung uns soziale Selektion auch der für eine sozial gerechtere Gesellschaft und eigene Perspektiven ist. Unser Kampf für ein gebührenfreies Studium richtet sich deshalb auch gegen andere Angriffe auf unsere Lebensbedingungen.

Studiengebühren, Arbeitsplatzabbau, Lohnkürzungen, Arbeitszeitverlängerung und Hartz 4 sind nur verschiedene Elemente einer Politik, die für immer mehr Menschen Verarmung bedeutet und in der eine immer kleinere Minderheit am Wohlstand teilhaben kann. Die Abwälzung der Kosten auf die Einzelnen gibt es nicht nur an den Hochschulen: Ob Büchergeld oder KiTa-Gebühren , überall werden wir zunehmend zu Kasse gebeten.

 

Wir fordern: Ein Recht auf kostenlose Bildung mit einer soliden Finanzierung des Bildungssystems! Geld ist genug da. Statt Steuervergünstigungen für Reiche, eine gerechte Verteilung der gesellschaftlichen Reichtümer ! Allein durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer könnten in Hessen 1,2 Milliarden Euro mehr eingenommen werden ! Wir lassen uns die Zukunft nicht verbauen, wir schaffen sie uns selbst!"

Amin Benaissa (ASTA Uni Ffm), Sören Steffe (ASTA FH Ffm), Angelika Wahl (SSR Ffm)

Weiterer Aufruf von Gesamtpersonalrat der LehrerInnen, Stadtelternbeirat,StadtschülerInnenRat /Frankfurt >hier downloaden

Infos und Material unter:

www.uebergebuehr.de, www.wiki.bildung-schadet-nicht.de, www.protest-frankfurt.de

3. und 4. Juli 2006

Frankfurt am Main, Katharinenkirche (an der Hauptwache)

Aktionstage gegen Abschiebung

Kein Mensch ist illegal!Familie Akbulut zu Gast in der Katharinenkirche (an der Hauptwache)

Montag, 3. Juli

14 h Pressegespräch - anschließend: Transparentmalaktion an der Katharinenkirche mit anschließender Anbringung, Infostand und Ausstellung vor der Kirche, 18 h Filme zum Thema Bleiberecht und Abschiebepolitik

Dienstag, 4. Juli

16 h Infostand und Ausstellung vor der Katharinenkirche, 18 h Offenes Mikrofon / Megafon für Bleiberecht contra Abschiebung, 19 h Diskussion über die Perspektiven der Bleiberechtskampagne

Bündnis für Bleiberecht c/o Diakonische Flüchtlingshilfe Johanneskirchplatz 1 63450 Hanau, Tel./Fax 06181-184369, Email: df.hanau@gmx.de, web: www.bleiberecht.info,

 

Kampagne “Hier geblieben!” www.hier.geblieben.net

Zum Downloaden: >Flyer

30. Juni bis 2. Juli 2006

Frankfurt, Rödelheim

Antirassistisches Fussballturnier in Rödelheim

Antirassistisches Fußballtunier"Die WM 2006 - Viele Menschen werden weite Wege zurücklegen, um Fußball zu sehen, zu spielen oder zu managen. Und tatsächlich ist Fußball oft eine internationale Angelegenheit, die Mannschaften sind bei normalen Turnieren mit verschiedensten Nationalitäten besetzt.

Das Motto lautet euphorisch: Die Welt zu Gast bei Freunden. Doch wie sieht es in diesem Land aus?

Deutschland – Land der Ausgrenzung
Die deutsche Regierung setzte in den vergangenen Jahren die restriktivsten Maßnahmen gegen Flüchtlinge durch. Auf europäischer Ebene trieb die rot-grüne Regierung Pläne für Lager in Nordafrika voran und arbeitete fleißig an der Aufrüstung der europäischen Festung. Das ist deutsche Gastfreundlichkeit. ...."

Demo >>http://www.kritischebildung.de/site/index.php?id=59

Samstag, 1.7.2006

13:00 Uhr (Tag des Viertelfinalspiels in Frankfurt)

Frankfurt, Hauptwache (Auftakt) -> Zeil -> Konstabler Wache (Zwischenkundgebung) -> Kurt-Schumacher-Straße -> Mainkai (Zwischenkundgebung) ->

Neue Mainzer Landstraße -> Willy-Brandt-Platz -> Neue Mainzer Landstraße ->Kaiserstraße -> Kaisersack (Abschlußkundgebung)

>>mehr Informationen

Official Supporters: AG Abschiebung des StadtschülerInnenrats Frankfurt / Antifa Action Noir/ Anti-Nazi-Koordination Rhein-Main/ Aktionsbündnis gegen Abschiebung Rhein-Main/ Asta FH Frankfurt / Asta Uni Frankfurt/ Autonome Antifa F/ Autonomes AusländerInnenreferat der JWG-Uni/ Die Bunte-Liga Giessen/ Courage gegen Rassismus e.V./ Demokratische Linke Liste der Uni Frankfurt/ DIDF Frankfurt / DKP Kreis Frankfurt am Main/ Dona Carmen e.V./ Droogs99 Frankfurt/ Entwicklungspolitisches Netzwerk EPN Hessen e.V./ Evangelische Gemeindejugend in Frankfurt am Main (GJV)/ Frankfurter Jugendring/ Frankfurter Montagsdemo/ Friedensinitiative Rödelheim/ Giessen Asozial V/ Hessischer Flüchtlingsrat/ Jugendantifa Frankfurt/ Jugendliche ohne Grenzen (Hessen)/ Komitee für Grundrechte und Demokratie/ Maison de Maroc/ ÖkoLinX-Antirassistische Liste/ Pfarramt für Stadtkirchenarbeit an St. Katharinen/ Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau/ SDAJ Frankfurt/Hanau/ Stadtteilinitiative Rödelheim

Zum Download: >>Aufruf "Just Kick it"

Juni Zurück

28. Juni 2006, Mittwoch, 16.00 Uhr

Wiesbaden, Hauptbahnhof zum Luisenplatz

>>Bundesweiter Aktionstag "Gebührenfreie Bildung für alle" und Grossdemo

RECHT AUF BILDUNG
für - Qualität - Professionalität - Gebührenfreiheit

Demoplakat GrossStart am Hauptbahnhof – Kundgebung auf dem Luisenplatz

Der Aufruf wird unterstützt von der Landes-Asten-Konferenz, der LandesschülerInnenvertretung und dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren.

 

Downloaden:

Aufruf zur Demonstration am Mittwoch, den 28. Juni 2006 von Jochen Nagel als PDF

Plakat zur Demonstration am Mittwoch, den 28. Juni 2006 als PDF

 

 

 

 

 

 

 

 

>Weiterer Aufruf

20. Juni 2006 - Dienstag, 12.00 - 19.00 Uhr

Frankfurt, Bornheim, Merianplatz

“Fußball – Total – Global“

Fußball Entwicklungspolitisches Sommerfest rund um den Fußball, die WM 2006 und die globalisierte Welt

Aus dem Flyer:

"Fußball ... produziert Gewinner/innen und Verlierer/innen - und das nicht nur auf dem Spielfeld! Längst ist der Sport mit Wirtschaft und Politik eng verflochten und für viele ein lohnendes Geschäft. Dies wird zum Beispiel möglich durch die Herstellung von Trikots und Bällen in so genannten Billiglohnländern. Die Menschen, die dort arbeiten und um ihr Überleben kämpfen, gehören zu den Verlierer/innen im Global Game Fußball. Dabei gilt Fair Play eigentlich als das wichtigste Grundprinzip beim Fußball und fordert gegenseitigen Respekt und Chancengleichheit für alle Beteiligten. Ziel des entwicklungspolitischen Sommerfests ist es, den Gedanken des Fair Play über das Spielfeld hinaus für alle Lebens- & Arbeitsbereiche in einer globalen Welt konsequent und kritisch einzufordern! Deswegen begleiten deutschlandweit entwicklungspolitische Gruppen das WM-Jahr 2006 mit vielfältigen Aktionen, um das Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Fußball und globalen Problemen wie Ausbeutung, Armut, Migration, Rassismus, Nationalismus oder Zwangsprostitution zu schärfen. ... "

Der Aktionstag in Frankfurt soll

... das positive Potential von Fußball als Sport betonen, so wie es in zahlreichen entwicklungspolitischen und sozialen Projekten zur Förderung von Gemeinschaft, Fairness, Toleranz und Austausch bereits genutzt wird. Mit Hilfe und Unterstützung vieler Organisationen und Partner/innen bringt das Entwicklungspolitische Netzwerk EPN Hessen e.V. das Thema Fußball & Globalisierung mit einem entwicklungspolitischen Sommerfest in Frankfurt auf die Straße.

Aktivitäten und Angebote:

Infotische zu den Themen Fußball, Saubere Kleidung, Fairer Handel, Fußball+Entwicklung; Footbag-Shows von Aktiven aus Frankfurt; Kampagen-Bus der agl: Von A…rmut bis Z…ucker; Übertragung des Spiels Deutschland-Ecuador (geplant), Videofilme, Torwandschießen, Musik

Veranstalter/innen: Entwicklungspolitisches Netzwerk EPN Hessen e.V.(www.epn-hessen.de), ESG der Uni Frankfurt, Brot für die Welt im Zentrum Ökumene der EKHN und Ökumenische Werkstatt Main-Kinzig

Es kooperieren:

Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke (agl), Attac Frankfurt (AG "lokalglobal"), Frankfurt Footbag e.V., Kampagne für Saubere Kleidung, medico international, Oxfam Frankfurt, Weltladen Bornheim, Weltladen Dachverband, Ypsilon-Buchladen Frankfurt.)

Demonstration und Kundgebung der GEW Hessen

19. Juni 2006, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße

Angelika Wahl und Werner Rügemer

Bildungszentrum Ostend in Frankfurt/Main:

"Public-Private-Partnership" oder "Publicity Provided Profits?" ("Öffentlich-private Partnerschaft" oder "öffentlich geförderte Profite?")

Seit einigen Jahren beauftragen Städte in Ost- und Westdeutschland immer häufiger Banken und Investorengruppen damit, Rathäuser, Kindergärten und vor allem Schulen zu bauen, zu sanieren und zu betreiben. Die Städte brauchen erst einmal keine Kredite aufzunehmen, sondern mieten die Gebäude für 20 bis 30 Jahre zurück. Das wird als die große neue Rettung für die überschuldeten öffentlichen Haushalte ausgegeben.

Doch die bisher schon absehbaren Ergebnisse belegen das Gegenteil, wie der Kölner Publizist Werner Rügemer in seinem neuen Buch „Privatisierung in Deutschland. Eine Bilanz. Von der Treuhand zu Public Private Partnership“ (erschienen April 2006) nachweist. Das Bildungszentrum Ostend (BZO) in Frankfurt/Main ist dafür ein gut dokumentiertes Beispiel.

In Zusammenarbeit mit attac Frankfurt

11. 7.: Frankfurter Lehrerzeitung 2/06: PPP–Bildungszentrum Ostend teurer als Bau durch die Stadt - Langsam aber stetig sickert die Wahrheit durch Bericht von der attac-Veranstaltung

Weitere Artikel zum Thema Bildungszentrum Ostend >>Hier klicken

"Radio attac" (MP3): Bilanz Privatisierungen
Begrüßung durch Angelika Wahl (1:57)
Privatisierung in Deutschland - Werner Rügemer
Eine Bilanz der vollzogenen Privatisierungen ist notwendig (6:52)
Ist telefonieren wirklich billiger geworden?(Staat übernimmt Pensionen) (1:55)
Wachsende Unkultur der Geheimhaltungspraxis (Toll Collect) (3:43)
Medienlandschaft wird privatisiert (RTL, Bertelsmann) (3:03)
Weiterer Überblick: Messehallen, Rathaus, Bildung, Müll, Wasser (0:51)
Kommunale Wohnungen für 30 000 €/Wohneinheit an Investoren verscherbelt (5:07)
Wasser/Kanal/Abwasser in Sachsen: Ein Debakel, nur gut für Investoren (11:42)
Bildungszentrum Ostend Frankfurt - Werner Rügemer
Geheimverträge, mangelnde Leistung - ein Desaster (15:57)
Bilanz Diskussionsrunde
Fragen & Perspektiven (0:42) BZO: Fragwürdigkeiten bei Indienststellung (2:23) BZO - Brandschutz, "Forfaitierung" & Einredeverzicht: zusätzliche Abhängigkeit (7:25) Personal: Tarife ausser Kraft (0:56 ) • Keine Antworten, aber Kontrolle der Fragenden (2:27) Verträge und geheime Anhänge, selbst Revisionsamt teilinformiert (0:51) Wer sind die Akteure? (2:29 ) Wanderzirkus Volkshochschule (5:24) Galluspark- VHS-Hintergründe (4:46 ) Den Rechtsweg gehen? (2:20 ) Uniklinik: Folgen der Privatisierungen (2:31 ) Staat als Privatbetrieb und die Folgen für Demokratie (3:23) "Entscheidungsträger"- Wissen und Wollen (1:12) BZO: Kritik nutzt (3:52) BZO: Eine Schneise schlagen! (13:12 ) BZO: Das Puzzle zu entwirren hilft. (5:41)

19. Juni 2006, 19.00 Uhr

Frankfurt, Universität Festsaal (KOZ, Bockenheimer Warte)

Das Frankfurter Bündnis gegen den Krieg lädt ein:

Informationsveranstaltung: Iran-Krieg verhindern

Kriege beenden - Kriegsplanungen stoppen

Zu einer ersten Einschätzung und einer umfassenden Analyse der Politik des iranischen Regimes Ahmadined-schads und der aktuellen Kriegsgefahr laden wir ein.

Referent: Bahman Nirumand (Autor zahlreicher Bücher über den Iran und freier Journalist)

Diese Veranstaltung dient auch der Vorbereitung des Protestes der Friedensbewegung gegen den Bush-Besuch am 14. Juli 2006 in Stralsund.

Auch Frieden kostet Geld - Die Aktionen der Friedensbewegung werden durch Spenden finanziert. Sonderkonto Willi van Ooyen Kt. Nr.: 32 29 55-606 bei der Postbank Frankfurt 1822 (BLZ 500 100 60) Stichwort: "Kein Krieg gegen Iran" "Frankfurter Bündnis gegen den Krieg" VisdP: Hans-Christoph Stoodt, c/o Katharinenkirche, 60313 Frankfurt am Main

>Flyer zum Download

15. Mai bis 15. Juni

Frankfurt, Katharinenkirche, Hauptwache

Ausstellung "Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure"

Die Ausstellung von Connection e.V. wird in der Katharinenkirche (Frankfurt/ M. Hauptwache) eröffnet. Die Ausstellung ist vom 15. Mai bis 5. Juni 2006 Mo.-Fr. von 14-18 Uhr geöffnet. weitere Infos unter http://www.Connection-eV.de

14. bis 18. Juni 2006

Offenbach, AWO-Walderholungsheim

Attac-Deutschland:

Attac-Aktionsakademie

Die Aktionsakademie vom 14. bis 18. Juni hat endlich eine Heimat gefunden:

in Offenbach am Main - und damit ein bisschen weniger nördlich als die Orte, an denen die Aktionsakademie bisher stattfand. Das könnte - natürlich neben den gewohnt guten und spannenden Seminaren und Workshops, gerade für Leute aus dem Süden ein weiterer Anreiz für die Teilnahme sein! Wir werden das wunderschöne Gelände des AWO-Walderholungsheims nutzen können, gelegen im Offenbacher Stadtwald. Die Räumlichkeiten bieten wieder vielfältige Möglichkeiten, um all die Anforderungen von Theaterleuten, Kletterern, Adbustern, Trommlern, Planern, Entwicklern, Stelzenläufern und Bannermalern und -Innen zu erfüllen. Die Verpflegung wird wie bei der Sommerakademie von der mobilen Küche Mampfmobil organisiert. Auf der Homepage der Aktionsakademie finden sich Programmdetails zu diesem Highlight im Attac-Jahr, sowie die Möglichkeit, sich online anzumelden und/oder sich den Einladungsflyer herunterzuladen, um ihn an andere Interessierte weiterzugeben.

Alles Weitere unter: >> http://www.attac.de/aktionsakademie2006

Downloaden: >>Flyer als pdf

08. bis 10. Juni 2006

Frankfurt, ALDI (n.N.) und Deutsche Bank (Taunusanlage)

Aktionen im Rahmen des Pfingstkapitels 2006 der Initiative Ordensleute für den Frieden (IOF)

Weil ALDI-BRÜDER reich sind sind ALL DIE VIELEN arm

Weil wenige Reich sind sind viele ArmDonnerstag, 08. Juni, 09.00-10.00 Uhr, Mahnwache vor der Deutschen Bank (Taunusanlage) 10.00-12.00 Protestweg zum Dom und zum Amtsgericht 12.00-15.00 Mahnwache vor einem ALDI/ Freitag, 09. Juni, 10.00-14.00 ALDI 18:00 Uhr/ Samstag, 10. Juni, 10.00-13.00 ALDI 13.00-14.00 Protestweg zur Deutschen Bank 14.00-14.30 Mahnwache vor der Deutschen Bank

Downloaden: >>Einladung Pfingstkapitel >> Aktionstermine der IOF

Ansehen: >Aktion Bankenmahnmal 2005 (Sonderseite mit Galerie)

 

7. Juni 2006 - Mittwoch 18.30 Uhr

Frankfurt, Haus der Volksarbeit, Eschenheimer Anlage 21

Attac-AG "Genug für alle"

Prekäre Arbeit, prekäres Leben?

Gesprächsrunde über Selbstbestimmung und Solidarität im deregulierten Arbeitsmarkt

Moderation: Barbara Schindler-Bäcker (Katholische Erwachsenenbildung - Bildungswerk Frankfurt) und Marion Schick (Zentrum Gesellschaftliche Verantworung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau).

Als Fachleute sind dabei: Hans-Jürgen Hinze (Gewerkschaft NGG) und Anna Veit (Frankfurter Arbeitslosenzentrum-FALZ)

Weitere Informationen: Lydia Ried, Tel. 069/451191, email: Lried(at)freenet.de

7. Juni 2006 - Mittwoch 19.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Jugendclub U68 (DGB Haus). Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

Aus der Veranstaltungsreihe "People Music Politics" der DGB Jugend :

Come together:

Perspektiven eines gemeinsamen Widerstandes

Die hessische Landesregierung hat die Einführung von allgemeinen Studiengebühren beschlossen. Ab Herbst 2007 sollen alle Studierenden eine "Campus-Maut" von mindestens 500 EUR pro Semester zahlen. Damit wird in Hessen das Menschenrecht auf freie Bildung endgültig abgeschafft.

Wir erleben zur Zeit, wie sich Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven von Jugendlichen immer weiter verschlechtern:

In den Schulen wird der Bildungsabbau immer weiter vorangetrieben, mit Hartz IV werden junge Arbeitslose ins gesellschaftliche Abseits geschoben und auch auf dem Ausbildungsmarkt verschärft sich die Situation immer mehr. Diese Angriffe drängen einem die Frage nach einem gemeinsamen, gesellschaftliche Gruppen übergreifenden Widerstand auf. Die französischen Jugendlichen, Gewerkschaften und andere Aktivisten haben bewiesen, dass man gemeinsam seine Rechte verteidigen kann.

Welche Schnittmengen gibt es zwischen allgemeinen Sozialabbau und der Einführung von Studiengebühren? Welche Perspektiven entstehen daraus für den Widerstand? Diesen und anderen Fragen wollen wir zusammen mit Stefan Körzell (Vors. DGB Hess./Thü.) und dem AStA der Uni FFM nachgehen.

Im Anschluss kann bei Cocktails und Musik weiter diskutiert werden.

6. Juni 2006 - Dienstag, 19.30 Uhr

Rüsselsheim, Stadthalle, Rheinstraße (Nähe Bahnhof-Südseite)

attac - Regionalgruppe Rüsselsheim und Umgebung:

Bürgerbahn oder Börsenbahn -

Gibt es Alternativen zur Privatisierung und Zerschlagung der Deutschen Bahn?

"Am 29.9.2006 wird voraussichtlich der Bundestag über den Verkauf der Deutschen Bahn entscheiden.

Bundesregierung, FDP und Grüne wollen die Deutsche Bahn (DB AG) endgültig privatisieren. Unter deren Verkehrspolitikern und auf der Vorstandsebene der DB AG werden nur noch verschiedene Varianten eines Börsengangs - und damit der endgültigen Privatisierung der DB - diskutiert. Angeblich gibt es zur Privatisierung "keine Alternative". Doch bei der TRANSNET (Gewerkschaft der Eisenbahner) fragte die privatisierungskritische Basisinitiative "Bahn von unten" bereits im Jahre 2000:"Wir sind es uns und der nächsten Generationen schuldig, dass wir uns jetzt mit allen Mitteln wehren. Warum sollten zig Millionen Menschen, also die Mehrheit der Bevölkerung, akzeptieren, dass nicht zum Wohle der Allgemeinheit, sondern nur zum Wohle von Kapitalbesitzern und Börsenspekulanten entschieden wird? Weshalb sollten wir uns dieser Kapitallogik unterwerfen?"

Anfang des Jahres forderte auch der TRANSNET-Vorsitzende Norbert Hansen eine Untersuchung darüber, ob die DB nicht im vollständigen Eigentum des Bundes bleiben sollte. Nach den schlimmen Erfahrungen mit Bahnprivatisierungen in Ländern wie Argentinien und Großbritannien und angesichts der positiven Erfahrungen mit nicht-privatisierten Bahnen in Frankreich und insbesondere in der Schweiz eine längst überfällige Forderung. Doch die Privatisierer lassen nicht locker."

Wer wären bei einer endgültigen Bahnprivatisierung die Gewinner und Verlierer?

Welche Interessen stecken hinter den verschiedenen Privatisierungsmodellen?

Was sind die Alternativen zur Privatisierung?

mit: Hans-Gerd Öfinger (Initiative Bahn von unten) und Alfred Lange (Betriebsrat bei der DB-Güterverkehrssparte Railion).

Neu! Der Reader zur Bahnkampagne: >>Hier downloaden Infos: www.bahn-fuer-alle.de Aufruf der Kampagne >Hier downloaden

Mai Zurück

30. Mai 2006

"Für kritische Uni" - Go€th€- Uni? Nein!

30.Mai: StudentInnenprotest gegen Studiengebühren:

Für kritische Uni! "Go€th€-Uni"? Nein!

>Galerie der

VV Campus IG Farben & "Science-Day" Finale

>>Resolution der VV zur Mediendarstellung des studentischen Widerstandes

"Radio attac" (MP3)
Vollversammlung auf dem IG Farben Campus , 30. Mai (Auszüge):

1: Welcome. danke für alle Aktivitäten, 2: Soeren (FH-Ffm), 3: Cris "Für kritische Uni", 4: Hagen "Die Kosten rebellieren!, 5: Der 3.Juni in Berlin "Schluß mit den Reformen gegen uns", 6: Amin mit Resolution zu Medien: berichtet und fair

26. Mai, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Club voltaire und attac frankfurt und ci romero:

Die Schattenseite der bunten Fußball-Welt

Fußball"Seit Mai 2005 sind die Tore der Fabrik Hermosa Manufacturing nördlich San Salvadors geschlossen. Jahrelang hatte Hermosa für internationale Auftraggeber wie adidas und Nike gefertigt. Die ArbeiterInnen litten unter enormem Arbeitsdruck, die Löhne wurden nicht pünktlich bezahlt, die Sozialabgaben zwar vom Lohn abgezogen, aber jahrelang nicht abgeführt, so dass die ArbeiterInnen ohne Rentenanspruch und ohne Zugang zum Gesundheitssystem dastehen. Die Fabrikschließung ist der traurige Höhepunkt der Arbeitsrechtsverletzungen: Nachdem die ArbeiterInnen allen Mut zusammen genommen und am 3. April 2005 eine Fabrikgewerkschaft gegründet hatten, um gemeinsam für ihre Rechte einzutreten, verkündete der Firmenbesitzer Salvador Montalvo die Suspendierung aller ArbeiterInnen. Seit fast einem Jahr nun protestieren die Entlassenen vor den Hermosa-Toren für ihre Wiedereinstellung und die Zahlung der Ausstände."

Die Aktivistin Estela Ramirez berichtet über diesen Kampf.

Unkostenbeitrag: 5 Euro, ermäßigt: 250 Euro / 1 Euro www.ci-romero.de

Zum Download: >Flyer >Große Info-Zeitung(757 KB)

24. Mai 2006

Wir sind laut - weil man uns die Bildung klaut!

24.Mai: StudentInnenprotest gegen Studiengebühren:

"Selbst organisieren" - "Bandbreite" - gewinnen!
Galerie zur Vollversammlung, Senatssitzung2, Demo, "Bildungs-Verkehrsstau":

"Bildung für alle!" (24.Mai)
- Party bricht Vereinzelung auf -

"Radio attac" (MP3)

Vollversammlung auf dem Campus Bockenheim, 24. Mai:

1: Über 10000 waren auf der Strasse!, 2:Herbert Storn (GEW) u.a Vorschlägen (z.B. Volksbegehren/ Bürgerbegehren), 3:Ralph zu Studiengebührenmodell der Landesregierung, 4: "Wir sind wieder da!" und "Wie weiter?", 5: Amin Benaissa, ASTA, die Bild-Zeitung , Senatsentscheidung, 6:VV nächste Woche, "Auf zum Hörsaal VI"

Demosounds: Signal-Trumpet, Rhythm

Videos M. Bodó 2006 (AVI):

Senatssitzung am 24.05.2006

Video 01 - 4,334 MB/ Video 02 - 4,085 MB/ Video 03 - 7,650 MB/ Video 04 - 6,176 MB/ Video 05 - 8,538 MB/ Video 06 - 7,842 MB/ Video 07 - 8,522 MB/ Video 08 - 4,162 MB

19. Mai, Freitag, 17.00 Uhr

Frankfurt, Willy-Brand-Platz (Europäische Zentralbank) bis Römer/U4

Alternativer Stadtrundgang vom Bürgerbündnis gegen Privatisierung:

Tatort Privatisierung

An exemplarischen Stationen wie McKinsey-Niederlassung, Theater, Römer- Kantine, Technischem Rathaus, Gesundheitsamt und U-Bahn wurde erklärt:

>wer die Betreiber und Profiteure von Privatisierungen sind,

>welche Auswirkungen die Enteignung von kommunalem Eigentum auf die BürgerInnen hat,

>wie öffentliche Aufgaben in der Hand der Kommune erhalten werden können.KollegInnen u.a aus dem Kultur-, Bildungs- und Gesundheitsbereich berichteten über ihre Erfahrungen.

>Artikel FR 22.05.06: Polizei beobachtet Stadtspaziergang zu den „Tatorten der Privatisierung“

"Radio attac": Stadtgang 19.Mai
Station 01 Gruß & Einleitung Station 08 Alternatives Wohnen
Station 02 Anlagenring Station 09 Städt. Küchenbetriebe
Station 03 McKinsey Station 10 Kinderessen -Sodexho
Station 04 Schulen Station 11 Städt. Kliniken Höchst
Station 05 PPP Station 12 Technisches Rathaus
Station 06 Städtische Bühnen
Station 13 U-Bahn, Cbl und Bürgerbegehren
Station 07 Siedlungsgesellschaft

17. Mai 2006

Weg mit Studiengebühren!

17. Mai:

StudentInnenprotest in Frankfurt am 17. Mai gegen Studiengebühren: Intensiver und breiter

Galerie zur Vollversammlung, Senatssitzung, "Bildungs-Verkehrsstau":

"Radio attac"
Vollversammlung auf dem Campus Bockenheim, 17. Mai: Hallo!, Verena (Uni-Asta), " Senat besuchen", "Euer Kampf ist unser Kampf"-Harald Fiedler (DGB), Anne-Juliane (SSR), Kanak-Attack, Antifa1, Antifa2, "Vernetzung" Kölner Delegation, Grußworte Wiesbadenl, Bettina, Marburger Aktionsbündnis, Infos zu Demos usw., Aktivist aus Paris, Open Mic

Senat drückt sich, 17. Mai: Gesetzentwurf zu Studiengebüren "nicht bekannt"!

17. Mai, Mittwoch, 20.00 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus, Falkstr. 74

Gegen Krieg und Diktatur in Eritrea

Gegen Krieg und Diktatur in Eritreamit Aktiven der Eritreischen Antimilitaristischen Initiative

"Der letzte Krieg zwischen Eritrea und Äthiopien fand von 1998 bis 2000 statt und forderte Zehntausende von Opfern. Seit einigen Monaten bereiten beide Regierungen einen neuen Krieg vor, um von der katastrophalen ökonomischen und sozialen Situation im jeweiligen Land abzulenken und die Opposition zu zerschlagen. Die Lage spitzt sich zu. ... dies hat die Aktiven der Eritreischen Antimilitaristischen Initiative zur Flucht nach Deutschland bewegt. Hier haben sie sich zusammengeschlossen, um für ein friedliches und demokratisches Eritrea einzutreten. Hier fordern sie Schutz und Asyl für sich und andere Betroffene ein."

>>Mehr Informationen

Veranstaltet von: Initiative gegen Abschiebung (IGA), Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Frankfurt

Träger der Veranstaltungsreihe sind Connection e.V. und die Eritreische Antimilitaristische Initiative.(>>Selbstdarstellung)

Förderung durch den Katholischen Fonds, den Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), dem Aktionsgruppenprogramm des BMZ sowie den Fonds der EKHN "Dekade zur Überwindung der Gewalt".

15. Mai, Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Weg mit Studiengebühren!

Wie kommt der Hunger aus der Welt?Tobin Wood

"Fast die Hälfte der Menschheit muss mit weniger als zwei Euro pro Tag überleben., mehr als 700 Millionen Menschen hungern, mehr als 115 Millionen Kinder besuchen keine Schulen, über einer Milliarde Menschen ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser verwehrt, ...Das Millenniumsziel der UNO, Hunger, Analphabetismus, Armut bis 2015 zu reduzieren, liegt in weiter Ferne. Um die negativen Auswirkungen der Globalisierung einzudämmen und eine nachhaltige Entwicklungspolitik finanzieren zu können, sind weitere Maßnahmen nötig. Dazu gehören die Einführung der Tobin-Steuer, von internationalen Umweltsteuern wie der Kerosin- oder CO2-Steuer und die Bekämpfung von Steuerflucht."

Peter Wahl (Weed, Bundeskoordinierungskreis Attac) stellt die internationale Steuerkampagne "Tobin Hood" vor. >>Links zum Thema

"Radio attac"

>Peter Wahl (MP3)-ca.

60 min, 9MB

Zum Download: >Flyer, >>Broschüre"Tax us if you can" (Autor: dt. Fassung: Giegold/Gurtner/Missbach/Liebert Herausgeber: Share e.V. Seiten: 56)

Zum Download: >>Vortrag von Prof. Dieter Eißel "Armut und Reichtum in Deutschland" bei attac Gießen 06.10.2005 (als .ppt, 1,49 MB

Zum Download: >>Flyer (PDF)

15. Mai bis 15. Juni

Frankfurt, Katharinenkirche, Hauptwache

Ausstellung "Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure"

Die Ausstellung von Connection e.V. wird in der Katharinenkirche (Frankfurt/ M. Hauptwache) eröffnet. Die Ausstellung ist vom 15. Mai bis 5. Juni 2006 Mo.-Fr. von 14-18 Uhr geöffnet. weitere Infos unter http://www.Connection-eV.de

13. Mai, Samstag:

Frankfurt, Hauptwache

Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Der Krieg in Eritrea hat uns vertrieben!>Zur Bilder-Galerie der Aktion

"Seit 1985 finden am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung (15. Mai) weltweit Aktionen für ein umfassendes Recht auf Kriegsdienstverweigerung statt. Es ist ein Aktionstag gegen Wehrpflicht, Militär und Zwangsdienste weltweit, mit dem gegen die Verfolgung und Inhaftierung von Kriegsdienstverweigerern in vielen Ländern protestiert wird."

 

 

"Radio attac" (MP3):

US-Veteranen, Kriegsdienstverweigerer/innen aus Eritea, Türkei, Angola usw. sprechen hier zu Euch! Begrüßung Rudi Friedrich // "Star sprangled Banner"// "In english"// "Schwarzer US-Soldat in Deutschland"// Mit Gewalt in den Irak! // Kurdisch-türkische Kriegsdienstgegner // Kriegsdienstverweigerer aus Eritrea - übersetzt von Rudi Friedrich

Sounds:// Just say no!

Beispiele: "USA: Blake Lemoine, der als US-Soldat in Darmstadt stationiert war, wurde im Jahre 2005 zu fünf Monaten Haft verurteilt, weil er nicht mehr am Krieg gegen den Irak teilnehmen wollte."

"Türkei: Der Kriegsdienstverweigerer Mehmet Tarhan war im August 2005 wegen Befehlsverweigerung zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Mit einer internationalen Kampagne konnte erreicht werden, dass er nach elf Monaten aus der Haft entlassen wurde. Ihm droht aber eine erneute Rekrutierung."

"Eritrea: Dort sind Männer und Frauen wehrpflichtig und wurden im Krieg gegen Äthiopien eingesetzt. Wer sich dem Kriegsdienst verweigert, bleibt auf unbestimmte Zeit in Haft und wird gefoltert.Paulos Iyassu, Isaac Moges und Negede Teklemariam sind seit 1994 inhaftiert - ohne jemals verurteilt worden zu sein."

"Angola: Seit Ende 2002 kommt es erneut zu Kämpfen in der erdölreichen angolanischen Exklave Cabinda zwischen Separatisten und angolanischem Militär. Wer sich diesem Krieg widersetzt, wer sich der Rekrutierung entzieht, wird verfolgt und inhaftiert. ..."

Die Veranstalter wollen:

"...auf die Situation in verschiedenen Ländern hinweisen. KriegsgegnerInnen aus den USA, der Türkei, aus Eritrea und Angola werden darstellen, warum sie verweigert haben. ... Menschen, die sich weigern, am Verbrechen des Krieges teilzunehmen. Viele mussten wegen ihrer Antikriegsarbeit fliehen. Sie haben Anspruch auf unsere Solidarität. Sie brauchen Schutz und Asyl."

Veranstalter waren:

Connection e.V., Pro Asyl, Ev. Stadtkirchenarbeit Frankfurt/ M., Pfarramt für Friedensarbeit der ev. Kirche Hessen-Nassau (EKHN), Zeitschrift graswurzelrevolution, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hessen und Frankfurt, Eritreische Antimilitaristische Initiative (EAI), Stop the War Brigade & Vietnam Veteransagainst the War (AI), Military Counseling Network, Antimilitaristische Angolanische Menschenrechtsinitiative, Initiative der kurdisch/türkischen KriegsgegnerInnen

Kontakt: Rudi Friedrich, c/o Connection e.V. Gerberstr. 5, 63065 Offenbach Tel.: 069-82375534 www.Connection-eV.de

Zum Download: >>Flyer (PDF)

10. Mai 2006 mit MP3:

Frankfurt, Uni-Campus Bockenheim bis Römer

Uni-VV und Demo:

Weg mit Studiengebühren!

6000! StudentInnenprotest in Frankfurt am 10. Mai

Galerie:

"Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut"

Asta Uni Frankfurt:

>>Studenten beschließen Proteste

Neu: >>Udo Corts Fanclub

uebergebuehr

Action & Info hessenweit:

hessen.uebergebuehr.de

"Radio attac" (MP3):

Vollversammlung auf dem Campus Bockenheim:

Teil1 , Teil2

Demosounds:

(1) Wir sind hier, wir sind laut!, (2)"Roland Koch, ...", (3) Wir sind hier, ..., (4) Vorfahrt für Bildung!, (5) Trommeln gegen Dummheit (Spezial)

10. Mai, Mittwoch. 18.00 Uhr

Frankfurt, Kettenhofweg 130, 60325 Frankfurt a/M

Im Rahmen der Gegen-Uni-Programms im Institut für vergleichende Irrelevanz:

Behandlung sogenannter Langzeitarbeitsloser im Rahmen von HARTZ IV.

"Umsetzungskonzeption der neuen Sozialgesetzgebung. Seit der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe ist am 01.01.2005 eine neue Sozialgesetzgebung in Kraft getreten. Fördern und Fordern heißt das neue Konzept mit dem der Staat sogenannte Langzeitarbeitslose zurück in den „ersten Arbeitsmarkt“, weg von Tranferleistungen, bringen möchte. Was steckt hinter diesen Konzepten? Einige SozialwissenschaftlerInnen haben sich schon über Entmündigung und Entrechtung der Betroffenen geäußert. In dieser Veranstaltung soll dargestellt werden, welche Zumutungen auf die von sogenannter Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Personen zukommen und wie diese gerechtfertigt werden. Ausserdem soll entlang der historischen Dimension der Sozialgesetzgebung der BRD seit 1949 die Transformation vom „fordistischen“ Wohlfahrtstaat zur derzeitigen„Neoliberalisierung“ näher eingegangen werden."

Referent: Marco-Samuel Bernecker

>Programm der Gegenuni, weitere Informationen der Gegenuni >>www.irrelevanz.tk

8. Mai, Montag, 14.00 Uhr

Frankfurt, IG-Farben-Haus, Foyer

Im Rahmen der Gegen-Uni-Programms im Institut für vergleichende Irrelevanz:

Kritische Führung im und am IG-Farben-Haus

"Seit Oktober 2001 ist im Frankfurter IG-Farben-Haus die Dauerausstellung "Von der Grüneburg zum Campus Westend" zu besichtigen. Von der FAZIT-Stiftung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Verband der Chemischen Industrie finanziert, wurde sie im Auftrag der Universitätsleitung und des Fritz-Bauer-Instituts von einer PR-Agentur erstellt und behandelt über weite Strecken die Geschichte des IG-Farben-Konzerns, der im Zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiter ausbeutete und das Giftgas Zyklon B für die nationalsozialistischen Vernichtungslager produzierte. ...Bei einer kritischen Führung soll jetzt einiges von dem, was die Exposition aus der Geschichte fallen lässt, nachgetragen werden." Treffpunkt: IG-Farben-Haus, Foyer "

>Programm der Gegenuni, weitere Informationen der Gegenuni >>www.irrelevanz.tk

April Zurück

29. April 2006, 12.00 Uhr

Kirchplatz Biblis 12:00 Uhr

Auf nach Biblis!20 JAHRE NACH DER KATASTROPHE VON TSCHERNOBYL:

ATOMKRAFTWAFFEN ABSCHAFFEN

Aufruf zur Demonstration am AKW Biblis anlässlich des 20. Jahrestages des Super-GAUs von Tschernobyl

Redebeiträge: Hermann Scheer (eurosolar), Jochen Stay (X-tausendmalQuer) u.a.

 

"Auf zur Demo – den Weg nach vorn gehen! 20 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl schwindet das Wissen der Menschen über die Gefahren der Atomenergie. Gleichzeitig wittern die großen Energieversorgungsunternehmen (EVU) Morgenluft: Längere Laufzeiten für marode AKW sind der Einstieg in den Bau neuer Kraftwerke. Aber der richtige Weg sind Investitionen in erneuerbare Energien. Wer für Forschungszwecke oder zur Energiegewinnung mit fortgeschrittenen Nukleartechnologien hantiert, ist auch atomwaffenfähig. Solange in zivilen Atomreaktoren waffentaugliches Nuklearmaterial eingesetzt wird bzw. entsteht, bleibt auch die Gefahr einer Abzweigung für militärische Zwecke. Das Gedenken am 20. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl mahnt unerbittlich, dass die Welt frei werden muss von Atomkraftwerken und Atomwaffen! ..."

 

Aktionsbündnis „20 Jahre Tschernobyl“ Rhein-Main-Neckar c/o BUND-Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald, Hauptstr. 42 (Schlosskinohof), 69117 Heidelberg Tel./Fax 06221 - 164 841 (Mo - Fr 13-18 Uhr). DemoBiblis2904@bund.net

Unterzeichner: AKU-Wiesbaden (Arbeitskreis Umwelt Wiesbaden) — anti-atom-Gruppe Mannheim – Arbeitskreis gegen Atomanlagen, Frankfurt — attac Rhein-Neckar/Heidelberg — BUND: Landesverbände Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz; Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald; Kreisverband Bergstraße; Ortsverband Dossenheim — Darmstädter Initiative für die Abschaltung aller Atomanlagen — Darmstädter Friedensforum— Friedensinintiative Bruchsal — Heidelberger Friedensratschlag — HessenBadenPlenum der Initiativen gegen Atomanlagen — IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und für soziale Verantwortung)– Stadtpiraten Darmstadt — Stop-Bure-Gruppe Trier — Widerwelle Nordpfalz

www.DemoBiblis2904.de

Zum Download: >Der vollständige Demoaufruf

27. April 2006

Frankfurt, Bockenheimer Warte und Paulsplatz

Demonstration:

Spart uns nicht dumm!
Bildung ist unser aller Zukunft

Spart uns nicht dumm!von: StadtSchülerinnenRat (SSR), StadtElternbeirat (StEB), Gesamtelternbeirat (GEB), Gesamtpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer (GPRLL) und dem GEW-Bezirksverband Frankfurt am Main

Auftakt Bockenheimer Warte um 14 Uhr, Abschlusskundgebung auf dem Römerberg ab 15:30 Uhr

Aus dem Aufruf:

..."Sparen an Bildung erreicht in Hessen einen neuen Höhepunkt. Die Bildungsinstitutionen in Hessen, Schulen und Hochschulen werden von der Landesregierung geführt wie Wirtschaftsunternehmen.

Die Folgen: · Schulen, Schulzweige und Förderstufen werden geschlossen, weil sie vermeintlich unrentabel sind. · Studiengänge an den Hochschulen werden dicht gemacht, weil das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht stimmt.· "Durchlaufzeiten" an Schulen (G8) und Hochschulen werden verkürzt, um die Effizienz zu erhöhen.· Schulen und Hochschulen werden einem rigorosen Controlling unterworfen, das einseitig auf verwertbare Leistungsergebnisse von Schülerinnen und Schülern ausgerichtet ist. · Kosten für Kinderbetreuung werden fast vollständig den Kommunen aufgebürdet.

Bildung ist ein öffentliches Gut! Das Bildungswesen ist kein Wirtschaftsbetrieb!

Deshalb fordern wir Krippen und Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen, · die den Bildungsgedanken in das Zentrum von Kinderbetreuung, Unterricht und Lehre stellen;· die allen Kindern, SchülerInnen und StudentInnen uneingeschränkten Zugang zur Bildung gewähren;· die alle Kinder vom Kleinkindalter bis zum Bildungsabschluss gemeinsam fördern, statt per Gesetz zu selektieren;· die Lehr- und Lernmittelfreiheit in vollem Umfang gewährleisten;· die über eine ausreichende Anzahl von pädagogisch ausgebildeten Fach- und Lehrkräften verfügen;· die genügend Raum haben, damit Bildung gelingen kann. Wir werden Bildung und Schule nicht parteipolitischem Kalkül überlassen und wir werden uns nicht dem Diktat eines Marktes unterwerfen!..."

Zum Download: >Aufruf, Zwei Redebeiträge der Abschlusskundgebung (HLZ 2/2006), Website Stadtschülerrat: >>www.ssr-frankfurt.de

"Radio attac" (Mp3)

Kundgebung auf dem Campus Bockenheim:

Begrüßung (1:44), Mike Josef, Uni-Asta (15:30), Rudaba Safda, Stadtschüler- Innenrat (2:14), Anne Juliane Alke (Hiergeblieben!)(5:39), Trommeln gegen Dummheit (0:20)

>>ABS Aktuell: Massenzeitung gegen Studiengebühren >>Download

26. April 2006 - Mittwoch, 14.00 Uhr

Frankfurt, Brandschutzdirektion Frankfurt am Main, Feuerwehrstr. 1, VA

Aktionsinitiative 20 Jahre Tschernobyl

Symposium

10-11.30 Uhr, Frankfurter Tschernobyl - Initiativen stellen ihre Arbeiten vor

13-15.30 Uhr, Vorträge

16.30-18 Uhr, Film "Die Glocke von Tschernobyl" 1986 (Regie: Roland Sergenko); 18.30-20 Uhr, Podium

20-21 Uhr, Musikalischer Abschluß + Lyrics

 

Kontakt: Aktionsinitiative "20 Jahre Tschernobyl" c/o Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, 60313 Frankfurt am Main/ E-Mail: mdcgonzalezgamarra (at) yahoo (Punkt) de

Internet: http://www.20jahretschernobyl.de >>Das genaue Programm

>>Infos zur Atomenergie bei "www.ausgestrahlt.de"

25. April 2006 - Dienstag, 19.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße

Veranstaltung DGB-Jugendbildungswerk

"Wen Rosen stechen"

Kolumbianische Blumengewerkschafterinnen fordern menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Aus dem Einladungsflyer: "Hätten Sie gewusst, dass die Rosen im Blumenladen um die Ecke vermutlich aus Kolumbien stammen? Nach den Niederlanden ist Kolumbien weltweit zweitgrößter Blumenexporteur. In der Hochebene um die kolumbianische Hauptstadt Bogotá herrscht auf 2.600 Metern ewiger Frühling. Ideale klimatische Bedingungen und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse haben einen Boom in der Blumenindustrie entfacht. ...

Auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des DGB Bildungswerks und der Menschenrechtsorganisation FIAN werden die vier kolumbianischen Blumengewerkschafterinnen Aidé Silva, Argenis Hernández, Helena Bustos und Gloria Romero in der Zeit vom 21. April bis 6. Mai in Deutschland sein, um über die Situation auf den Blumenplantagen und die Arbeit ihrer Gewerkschaft zu berichten...."

DGB-Bildungswerk Hessen e.V./Wilhelm-Leuschner-Strasse 69-77/ 60329 Frankfurt a.M./ Tel.: 069 / 27 30 05 - 61

http://www.dgb-bildungswerk.org

Zum Downloaden: >Flyer

24. April 2006 - Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Privatisierung im Pflegebereich: welche Reform brauchen wir?

Veranstaltung von Attac Frankfurt und Club Voltaire:

w.Rätz - W.Steinbach - W.Kurcovic-PaulDie eingeschränkten Leistungen der Pflegeversicherung werden einer menschenwürdigen und bedürfnisorientierten Pflege und Betreuung von Bedürftigen nicht gerecht, unter rigorosem Spardiktat greifen Pflegeheime auf Ein-Euro-Jobber, Familien auf illegal Beschäftigte aus Osteuropa zurück.

Gleichzeitig wachsen private Pflegedienste wie Pilze aus dem Boden und nutzen den Pflegenotstand in Heimen, die Überforderung von Familienangehörigen in der häuslichen Pflege und wittern lukrative Profite.

Walter Curkovic-Paul – Bürgerinitiative f.d. Altenpflegeheim Heilandsgemeinde – berichtet über die Auswirkungen des Agaplesion-Konzerns auf die Frankfurter Altenpflege;

Werner Rätz – attac Deutschland, Koordinierungskreis – informiert über die angekündigte Reform der Pflegeversicherung und stellt Alternativen zur Diskussion.

"Radio Attac-Ffm" anhören (MP3): Walter Curkovic - Paul (Rede zu Pflegediensten - Kundgebung gegen Privatisierung Kliniken Höchst, 21.02.06)

Werbeflyer für Veranstaltung >hier downloaden/ Neuer Flyer von attac zur Pflegeversicherung >hier downloaden

21./22. April 2006

Frankfurt, Ökohaus. Kasseler Str. 1a

Veranstalter: Rosa Luxemburg Forum Hessen - attac Frankfurt:

"Mehr Freiheit wagen!" Tagung zum Bedingungslosen Grundeinkommen.

Das Programm:

Lebhafte Diskussion!Schon der Diskussionsabend am Freitag abend spiegelte ein stark gestiegenes Interesse am Thema wieder: viele Besucher und eine belebende, auch kontroverse Diskussion. Wir dokumentieren hier diesen Abend mit den Beiträgen des Podiums und der Besucher als MP3-Dateien zum Downloaden und Anhören und demnächst auch eine kleine Bilder-Galerie.

Ein gutes Material mit vielen Aspekten! Euer Webmaster.

 

Abendveranstaltung Freitag 21. April 2006 19:30 Uhr

Podium (von links nach rechts):

Podium "Mehr Freiheit wagen!"Dr. Sascha Liebermann

(Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung)

Katja Kipping (MdB Linksfraktion)

Edwin Schudlich, Moderation

(Sozialwissenschaftler, Arbeit & Leben)

Michael Schlecht (Ver.di Hauptvorstand)

Werner Rätz (attac Bundes-Kokreis, AG Genug für alle)

Jörg Prelle, Begrüßung

(Rosa Luxemburg Forum Hessen)

 

 

 

"Radio attac" (MP3):

Podium:

Begrüßung Jörg Presse (5:57), Edwin Schudlich präsentiert das Podium (12:46), Sascha Liebermann (7:01), Michael Schlecht 1 (15:57), Michael Schlecht 2 (8:40) Werner Rätz (15:27), Katja Kipping (14:25)

Diskussionrunde mit Publikum:

Beitrag (2:12), Beitrag (7:34), Beitrag (2:48), Beitrag (1:11), M.Schlecht (3:26) Schlußstatement, Beitrag (2:16), Beitrag (1:47), Beitrag (2:05), Beitrag (1:56), Beitrag (2:57), Beitrag (4:25), Beitrag (3:27), Beitrag (5:17), Beitrag (3:26), Beitrag (3:43), Beitrag (2:29), Beitrag (4:25), Beitrag (1:40)

Podium Schluß-Statements:

Katja Kipping (5:11), Werner Rätz (4:49), Sascha Liebermann (2:59)

 

TagungSamstag 22. April 2006 10:30 - 15:30 Uhr

Es gab Foren zu folgenden Themenbereichen mit Impulsreferaten:

(1) Bedingungslosigkeit des Grundeinkommens

· BGE im Verhältnis zu den konventionellen Systemen der sozialer Sicherung.

· Verhältnis Grundeinkommen, Arbeitszeitverkürzung und "Recht auf Arbeit"

· Grundeinkommen oder Grundsicherung. Eine linke Kontroverse

(2) Alle reden von Vollbeschäftigung (Fiktion oder Realität) oder geht uns die Arbeit aus?

· Strukturelle Veränderungen der Arbeitswelt und Wirkungen auf die Beschäftigung, Risiken und Chancen

· Globale Perspektive der Beschäftigung und Menschenrecht

· Emanzipative Wirkungen des BGE auf die Arbeit

· Grundeinkommen und Freiheit, Impulsreferat: u.a. Werner Steinbach attac

(3) Bündnisse und Mobilisierungspotential

· Prekarität und Erwerbslose

· Arbeitnehmer aus "Normalarbeitsverhältnissen"

· Gesellschaftliche Akteure, Impulsreferat: u.a . Werner Rätz attac

15:30-17:00 Uhr Plenum:

Perspektiven für die weitere Arbeit/ Ende der Veranstaltung

Das Programm

>zum Downloaden, >Wegebescheibung und ergänzender Impuls-Text

17. April 2006 - Ostermontag

Frankfurt

OSTERMARSCH 2006:

„Wir wollen keine neuen Kriege – Spart endlich an der Rüstung“

10.30 Uhr, Rödelheim, Bahnhof

11.00 Uhr, Offenbach, Stadthof (Rathaus)

11.30 Uhr, Bockenheimer Depot

11.30 Uhr, Eschersheim, Weißer Stein

11.30 Uhr, Niederrad, Bruchfeldplatz

13.00 Uhr, Römerberg, Abschlußkundgebung

http://www.ostermarsch.info

Zum downloaden: >Aufruf

8. April 2006 - Samstag 10.00 - max. 18.00 Uhr

Frankfurt, DIDF, Leipzigerstraße 69, Eingang im Hinterhof, U-Bahn-Station "Leipzigerstraße"

Ratschlag von Attac Frankfurt

"... Von globalen Konflikten ist unsere Gesundheit, unser Wohnen, unsere Arbeit, unser Konsum, unsere Freizeit, kurzum: unser tägliches Leben bestimmt. Attac meldet sich deshalb europaweit/weltweit zu Wort und beweist Interventionsfähigkeit. Vor Ort gilt es, das Prinzip umzusetzen "Global denken, lokal handeln", theoretische Diskurse mit konkreter Praxis zu verbinden. Wir laden deshalb zum jährlichen Ratschlag von Attac Frankfurt ein. ..."

Mehr: >Einladung incl. Tagesordnung zum Download

8. April 2006 - Samstag, 19.30Uhr

Frankfurt, Evangelisches Gemeindehaus, Alexanderstraße 37 HH

Die Friedensinitiative Rödelheim lädt ein (freier Eintritt):

19.30 Uhr: Dokumentarfilm zu Waffenexporten in Dritte-Welt-Länder am Beispiel Heckler & Koch

Südfrüchte aus Oberndorf

"Der Film "Südfrüchte aus Oberndorf" behandelt am Beispiel der Firma Heckler & Koch das Problem der Waffenexporte in Länder der DrittenWelt. Er zeigt, wie eine solche Firma operiert, und stellt die herrschenden gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge dar. Ein früherer Mitarbeiter von Heckler & Koch kommt zu Wort, der entlassen wurde, weil er die Frage, ob die Arbeitnehmer nicht mitverantwortlich für das hergestellt Produkt sind, öffentlich gestellt und Kritik an den Geschäftspraktiken der Unternehmensleitung geübt hatte. Aber auch andere Meinungen und Argumente - z.B. von Mitgliedern des Betriebsrates und von politisch Verantwortlichen - werden zur Diskussion gestellt. Nicht zuletzt geht es um das Dilemma, dass fast eine ganze Kleinstadt von den Arbeitsplätzen der Waffenfabrik abhängig ist und deshalb moralische und ethische Fragen beiseite geschoben werden."(aus der Einladung)

20.45 Uhr: Dokumentation von S. Landgraf und J. Guide.

Kindersoldaten im Kongo

"Der Film "Kindersoldaten im Kongo" dokumentiert den gnadenlosen kongolesischen Bürgerkrieg, in dem schon zehnjährige Kinder zu Soldaten ausgebildet und in den Krieg geschickt werden. Wenn sie überleben, sind sie oft verstümmelt, in jedem Fall aber traumatisiert, ohne Bildung und Lebensperspektive.Gezielte Hilfsangebote gibt es kaum. Das Zentrum der deutsch-französischen Kinderrechtsorganisation BICE im kongolesischen Bupole ist eine der wenigen Einrichtungen, die ehemalige Kindersoldaten auf eine Rückführung in Familie und Gesellschaft vorbereitet. Der Film zeigt, wie der junge Kriegsveteran Papy versucht, mit der Vergangenheit fertig zu werden und wieder ins zivile Leben zurückzufinden. Nach dreimonatiger schulischer wie handwerklicher Ausbildung und einer therapeutischen Behandlung in Bupole kümmert sich auch nach der Rückkehr in die Familien ein Betreuer um die Jungen.

Die Friedensinitiative Rödelheim möchte die beiden Filme bewusst im Zusammenhang vorführen, um die Folgen des Exports von Waffen à la Heckler & Koch zu veranschaulichen." (aus der Einladung) www.friedensini-roedelheim.de

Zum Downloaden: >Flyer

6. April 2006 - Donnerstag

Frankfurt, DGB-Haus, Willy-Richter-Saal, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77

Frankreich: Es kommt die Zeit, in der die Solidarität siegen hilft

Solidarität hilft siegen!Dr. Alex Neumann (Soziologe an der Sorbonne in Paris und Chefredakteur der Zeitschrift Kritische Theorie Variations), Claudius Vellay (Diplom-Volkswirt, Dozent der Universität Evry, Attac) berichteten.

Die Jugend in den Pariser Banlieues rebelliert. Seit Wochen gibt es Demonstrationen, Barrikaden, brennende Autos und Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften. Hat die Jugend in Frankreich tatsächlich keine Lebensperspektiven? Oder was sind die Hintergründe und Ursachen für diese Proteste? Was plant die französische Regierung? Die jüngsten Vorschläge des französische Premierminister Dominique de Villepin, die Probezeit für Arbeiter und Angestellte unter 26 Jahren auf zwei Jahre anzuheben, ist ein radikaler Angriff auf Arbeitnehmerrechte. Dies bettet sich ein in einen europaweit stattfindenden Sozialabbau. Von den Studentenunruhen bis zum Generalstreik ist in Frankreich zurzeit alles Mögliche.

Zusätzliche Infos: 31.03.06: >>Bericht und Bilder Blockade der Gare de Lyon in Paris von Racaille Verte vom 31.03.2006 bei indymedia/ >>Artikel von Bernard Schmid, Paris: Das französische Verfassungsgericht billigt den CPE: Eine klare politische Entscheidung. Es bleibt nur der Streik! 03.04.06( Labournet): >>Frankreich: Extreme Rechte hetzt und schlägt gegen die Protestbewegung

10.4.06: Champagner! für einen wichtigen Teilsieg - Der CPE ist 'tot'. Andere Bestimmungen des «Gesetzes zur Chancengleichheit» und der CNE bleiben davon unberührt. Artikel von Bernard Schmid, Paris 12.4.06: >Erklärung attac frankreich zum Rückzieher der Regierung

 

Zum Anhören (MP3):

"Radio Attac": Ausschnitte der Veranstaltung der DGB-Jugend

1-6: Worum geht es? 1:>Einleitung (3:35), 2: >Claudius Vellay (11:07), 3: >Claudius (1:52), 4: >Claudius + Alex (2:44), 5: >Alex (9:40), 6: >Alex (3:01),

7-11: Das Nein zum CPE organisiert sich 7:>"Eine soz. Bewegung ist entstanden"(6:20),, 8: >"3% nur noch für CPE" (0:47), 9: >"Frankreich ist zentralstaatlich: in Krisen keine Vermittlungs-instanzen" (4:25), 10: >"das Barrikadenargument; Analogien in der Geschichte, 68-iger- Revolte" (2:44) 11: >Der Mobilisierungszyklus zur Zeit (5:32) Merci an den Veranstalter!

6. April 2006 - Donnerstag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Katholische Hochschul Gemeinde, Beethovenstraße. 28, Frankfurt/M.

ARNAS KINDER

Filmdokumentation mit anschließender Diskussion

Juliano Mer Khamis zeigt seine Filmdokumentation "Arnas Kinder" und berichtet über seine Theatergruppe im Flüchtlingslager Jenin.

Veranstalter: AK Palästina/Israel -Frankfurt, KHG Frankfurt IPPNW, DPG-Rheinmain-Regionalgruppe

Moderation: Khalil Toama

Juliano Mer Khamis ist ein jüdisch-palästinensischer Schauspieler und Regisseur aus Haifa. Anfang der 90er Jahre arbeitete er beim Theaterprojekt
seiner Mutter Arna zur Unterstützung von Kindern im Flüchtlingslager Jenin (besetzte Westbank) mit. Nach dem Tod der Mutter versucht er unter schwierigen Bedingungen, die Verbindung zu den Kindern aufrechtzuerhalten. Als er nach der Invasion der israelischen Militärs im April 2002 einigeÜberlebende unter den Mitwirkenden der Theatergruppe wieder sieht, kämpfen sie ums nackte Überleben. Sein Filmbericht ruft weltweit Erschütterung hervor, die ohne politische Konsequenzen bleibt. Im Sommer 2005 beschließt er mit Freunden aus Jenin, London, Stockholm und Haifa "thefreedomtheatre" ins Leben zu rufen. Dazu braucht er Hilfe.
Mehr Informationen unter: www.thefreedomtheatre.org

März Zurück

25. März 2006 - Samstag, 11.00Uhr

Frankfurt, Dritte Welt-Haus. Falkstr. 74

Einladung zu einer offenen Diskussion:

Leben in der globalisierten Apartheid Europas

Abschiebung um jeden Preis"Sind Demokratie und Freiheit eine globale oder eine nationale Ordnung?"

Aus der Einladung: "...Wir möchten politische AktivistInnen und KritikerInnen, UnterstützerInnen und SpenderInnen dazu einladen, gemeinsam mit den Aktivisten im Netzwork von The VOICE Refugee Forum teilzunehmen an den laufenden politischen Kampagnenereignissen sowie an den Diskussionen über die Chancen zur Stärkung der politischen Gemeinschaft von Menschenrechtsaktivisten in den verschiedenen Regionen Deutschlands.

Mehr: >Gesamten Text downloaden

Residenzpflicht/Deporation/oury jalloh http://www.thevoiceforum.org

Osaren Igbinoba - The VOICE Refugee Forum Jena Tel.: 0049 3641 665214 / Mobil: 0176 24568988. Für mehr Information kontaktieren Sie bitte The VOICE Refugee Forum, Email: thevoiceforum@emdash.org; http://thevoiceforum.org

20. März 2006 - Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Countdown zum Iran-Krieg oder "viel Lärm um nichts?"

Internationale Petition ..."In diesem März wird die Auseinandersetzung um das iranische Atomprogramm den UNO-Sicherheitsrat beschäftigen. Anlaß genug für viele Mainstream-Medien für psychologische Kriegsvorbereitung. Doch wie realistisch sind die Szenarien, die (auch in der Linken) kursieren? Geht es mal wieder eigentlich („nur“) ums Öl? Oder erleben wir „viel Lärm um nichts“ (I. Wallerstein)?..."

Klaus D. Fischer, Politiologe und Programmkoordinator des Club, stellt die verschiedenen Analysen und Szenarien vor und zur Diskussion.

Eintritt: 5,- €/erm. 2,50 €/1,- €/ ClubVoltaire@t-online.de

20. März 2006 - Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Glas-Haus des schauspielfrankfurt

Jahrestag der politischen Lüge

Aus newsletter schauspielfrankfurt:

... "Im März 2003 begann der Angriff us-amerikanischer und britischer Truppen auf den Irak mit dem offiziellen Ziel, das Regime Sadam Husseins zu stürzen. Dieser Angriff wurde vor der Weltöffentlichkeit mit der Behauptung falscher Tatsachen legitimiert. Die „Peter Weiss Stiftung für Kunst und Politik“ (Berlin) lädt zum dritten // Jahrestag der politischen Lüge ein und organisiert weltweit am 20. März, von Los Angeles über Frankfurt am Main bis Durban, eine Lesung aus What I heard about Iraq des amerikanischen Essayisten und Übersetzers Eliot Weinberger. Dessen Buch ist eine provozierende und demaskierende Kompilation von Aussagen der militärisch und politisch Verantwortlichen des Irak-Krieges. Aus Weinbergers Text lesen in deutscher Sprache im Glas Haus des schauspielfrankfurt am 20. März um 20.00 Uhr die Ensemblemitglieder Roland Bayer, Oliver Kraushaar und Abak Safaei-Rad. "...

18. März 2006 - Samstag, 12.00Uhr

Frankfurt, Beginn: Paulsplatz/ Abschlusskundgebung: Hauptwache 14.00 Uhr

Demonstration:

Internationaler Aktionstag zum Jahrestag des Irak Krieges

Frankfurt, 18.3. : Kriegstreiber stoppen!..."Drei Jahre Krieg und Besatzung im Irak- und jetzt der Iran? Am 20. März 2003 wurde der Irak von den USA und ihren Verbündeten angegriffen. Dieser Angriff war völkerrechtswidrig, wie kürzlich auch das Bundes-verwaltungsgericht festgestellt hat. In den drei Jahren hat dieser Krieg grausame Spuren hinterlassen. ..."
Es rufen auf:
Frankfurter Bündnis gegen den Krieg Unterstützt von: Attac AG Globalisierung und Krieg – Bockenheimer Friedensinitiative - Frauenverband Courage Frankfurt - DIDF - DKP Frankfurt - Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V. - Die Linke, Frankfurt – Die Linke, Hessen – MLPD Rhein-Main –Flughaufenausbaugegner (FAG) im Römer Frankfurt – Deutscher Freidenkerverband Hessen und Kreis Offenbach – Linksruck - Türkisches Volkshaus Frankfurt - Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der AntifaschistInnen Kreis Frankfurt Verantwortlich: Hans-Christoph Stoodt

Mehr: >der Aufruf zum Download (pdf).

Artikel von Mohssen Massarrat in Freitag vom 10.03.2006:".Vor über einem Jahr enthüllte Seymour Hersh die Taktik der US-Neokonservativen im Atomkonflikt mit dem Iran, sie würden zur Tat schreiten, "sobald die EU-Diplomatie scheitert". Nun ist es soweit, die EU-Diplomatie war laienhaft genug, um in diese längst offensichtliche US-Falle hinein zu tappen. Sie hat Ende Januar die Initiative an den Sicherheitsrat, im Klartext an die USA, weiter gegeben. ..."

Mehr: >>www.freitag.de/2006/10/06100101.php

17. März 2006 - Freitag, 10.30 Uhr

Frankfurt, Bürgerhaus Gutleut

Preisverleihung für das Projekt:

"Globalisierungskritischer Stadtrundgang"

an BUND-Jugend, Naturfreunde-Jugend und attac-Frankfurt

siehe >AG LokalGlobal

siehe >Bericht Preisverleihung (Mit Photos)

12. März 2006 - Sonntag, 11.00 - 13.00Uhr

Frankfurt, Dachcafé der Zeilgalerie (Zeil 112)

Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V. laden ein. Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach spricht über die Aktualität des 1974 erschienenen Buches von Oswald von Nell-Breuning:

„Kapitalismus – kritisch betrachtet“

"Oswald von Nell-Breuning war über Jahrzehnte der profilierteste Sozialethiker der Bundesrepublik. Kapitalismuskriitk aus ethischer Sicht ist ein aktuelles Thema. Und Prof. Hengsbach ein kluger und besonnener Kopf. Das wird eine informative und wichtige Veranstaltung.Ein interessantes Referat, eine spannende Diskussion und das auch noch für eine gute Sache!", so die Einladung.

Der Eintritt 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) geht an den Rechtshilfefonds PRO VERITATE - Für Meinungsfreiheit und Bürgerrechte. (siehe auch: http://www.frankfurt-nett.de) BCC und KunstGesellschaft freuen sich auf euren Besuch.

Zum Download: >der Einladungsflyer

12. März 2006 - Sonntag, 10.30 - 16.30Uhr

Frankfurt, DGB Haus, Wilh. Leuschner-Straße 69-77

Veranstaltung unter anderem mit Peter Wahl:

»100 Tage Schwarz-Rot«

Durchgeführt von: Initiative für einen Politikwechsel, Rosa Luxemburg-Stiftung, Redaktion Sozialismus und WISSENTransfer

im Rahmen vom »Gesellschaftspolitischen Forum«. Referenten sind u.a. Arno Klönne, Georg Fülberth, Joachim Bischoff, Jürgen Klute, Lothar Bisky, Stefan Körzell, Ottmar Schreiner, Salome Spiegel, Sybille Stamm und Peter Wahl. Detaillierte Angaben gibt es unter http://www.wissentransfer.info.

Weitere Einzelheiten auch im >Flyer

Anmeldung bis zum 6.3. faxen (069/6693-80-2050), per e-Mail (heike.neis@igmetall.de) oder per Postkarte an IG Metall Verbindungsbüro Soziale Bewegungen z.Hd. Horst Schmitthenner, Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt a.M.

8. März 2006 - Mittwoch, 20.00 Uhr

Frankfurt, Ökohaus, Kasseler Str. 1a (Nähe Westbahnhof)

Brasilien - Präsidentschaftswahl und soziale Bewegungen

mit Isabel Loureiro (Universität São Paulo)

Moderation und Übersetzung: Thomas Schmidt (Amigos do MST, Ffm)

"...Der brasilianische Präsident Luiz Inácio ‚Lula’ da Silva war zu Beginn seiner Präsidentschaft der Hoffnungsträger der Armen Brasiliens und ein ‚Idol’ der internationalen Linken. Von vielen unerwartet setzte ‚Lula’ dann aber die neoliberale Wirtschaftspolitik seines Vorgängers fast ungebrochen fort ...

Die ‚Bewegung der landlosen Bauern (MST)’ ist eine der bedeutendsten und radikalsten Bewegungen, die nicht nur Landreformen von der Regierung einfordert, sondern durch Besetzungen von Latifundien auch ‚vorwegnimmt’. Ihre Radikalität erklärt sich aus den tradierten Strukturen des Großgrundbesitzes, insbesondere aber auch durch einen am Export orientierten agrarindustriellen Modernisierungsprozess, der große Teile der Landbevölkerung ihrer Existenzgrundlagen beraubt. Auch die Hoffnungen der Landlosen im MST auf eine nennenswerte Landreform wurden enttäuscht, die Morde und tätlichen Übergriffe an Landlosen sind zudem weitergegangen. ..."

Isabel Loureiro, Dozentin an der Universidade Estadual in São Paulo hat sich insbesondere mit dem MST befasst, ...Moderiert und übersetzt wird sie von Thomas Schmidt, Betriebsrat, Mitglied von Ver.di und Sprecher für die Unterstützerbewegung für den MST in Deutschland.

Website: http://www.kobra.wdss.de

7. März 2006 - Dienstag

Frankfurt, DGB Haus, Wilh. Leuschner-Straße 69-77

Stadtelternbeirat, Gesamtpersonalrat, StadtSchülerInnenRat und Kinderessen e.V.:

"Essensversorgung an Bildungseinrichtungen - ein Geschäft für Multis?"

Seit der Privatisierung der städtischen Küchenbetriebe beliefert der global player Sodexho täglich 132 städtische Kitas mit ca 8000 Essen. Eine Elterninitiative kritisierte wiederholt die Qualität des Essens, eine juristische Auseinandersetzung zwischen Sodexho und dem Hessischen Rundfunk folgte. In zahlreichen Schulen mit Nachmittagsunterricht ist ebenfalls eine tägliche Essensversorgung notwendig. Soll auch hier ein Konzern einsteigen, der u.a. wegen der privaten Betreibung von Gefängnissen, Chipkarten für Flüchtlinge, Catering-Service für die US-Truppen im Irak für Schlagzeilen sorgte? Welche Alternativen sind möglich? Gesunde Ernährung ist KEINE Geschmackssache!

Moderation: Marianne Friemelt, Vorsitzende des Gesamtpersonalrats der Lehrerinnen und Lehrer beim Staatlichen Schulamt Frankfurt am Main

Resultate: >Schreiben an die Presse/ >Schreiben an die Stadtverordneten
Sonderseiten: >Sodexho? - Schmeckt uns nicht!

6. März 2006 - Montag

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

attac frankfurt/ Club Voltaire:

"Private Gesamtschule für alle"grüne Quadratur des Kreises?

"Die Aktive Schule Frankfurt sucht dringend ein neues Dach über dem Kopf! Da wir als nächstes einen Kindergarten gründen wollen und für die Zukunft eine weiterführende Schule geplant ist, suchen wir dringend nach einem passenden Gebäude mit 400 bis 500 qm Innenfläche sowie einem großen Außengelände. Für Hinweise sind wir dankbar!" (<http://www.aktive-schule-frankfurt.de/index.htm> )

Diesen Hilferuf haben die Frankfurter Grünen deutlich vernommen und flugs ein Auge auf das ehemalige Drake-Areal für den Bau einer Privatschule geworfen. Dass sie gleichzeitig einem sich entwickelnden Stadtteil (Frankfurter Berg) das notwendige Gelände für öffentliche Schule "ersparen" würden, dass sie die umliegenden Schulen brüskieren, begründen sie mit dem Hinweis auf leere Kassen.

"Bildung ist keine Ware "  Logo aus HamburgAuf die Konsequenzen einer solchen neoliberalen Bildungspolitik wies Ernst Ulrich von Weizsäcker (E&W, Mai 2005) hin:

"Der Staat hat für öffentliche Aufgaben tendenziell immer weniger Geld zur Verfügung, weil er die Steuersenkungen bei den Unternehmen finanzieren muss. Daher ist die Versuchung, den öffentlichen Bereich zunehmend zu privatisieren, sehr groß. Doch Privatisierung von Bildung - das hat man in Chile, in Kasachstan oder in Tansania beobachten können - führt hauptsächlich dazu, dass die Angebote für die Reichen besser und für die Armen eher schlechter werden."

Karl Heinz Heinemann, Bildungswissenschaftler und freier Journalist befasst sich seit Jahren mit der Privatisierung im Bildungsbereich und stellt dieses Vorhaben in den Zusammenhang mit internationalen Abkommen wie GATS und Bolkestein-Richtlinien.

Lesen: "Nochmals „Hochschulfreiheitsgesetz“: Karl-Heinz Heinemann: Der „Innovationsminister“ als „Yes Minister“/ "Das Geschäft mit der Bildung" Freitag vom 10.02.06
Hören:
Hörfunkbeiträge beim SWR2 "Hochschul- & Forschungspolitik" im Real-Media Format (erfordert Player, der dort downloadbar ist) Anwesend auch: der bildungspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Römer Manuel Stock.

Sonderseite: >Private Gesamtschule? (mit "Attac-Radio":MP3)

16.03.2006: GEW zu Drake Presseerklärung + GEW zu Drake an Parteien

7. März 2006 - Dienstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, DGB Haus, Wilh. Leuschner-Straße 69-77

IPPNW-Regionalgruppe Frankfurt/ Frankfurter Bündnis gegen den Krieg:

Iran-Krieg verhindern!

Informationen und Diskussion mit:

Clemens Ronnefeldt, Friedenreferent des Internationalen Versöhnungsbund, Teilnehmer einer Delegationsreise in den Iran im Dez. 05 - zur aktuellen Situation im Iran und zum iranischen Atomenergieprogramm, Prof. Andreas Buro (Komitee für Grundrechte und Demokratie) - zu Möglichkeiten der Kriegsprävention und Zivilen Konfliktbearbeitung am Beispiel der Iran-Krise

Eingeladen sind auch die Frankfurter Bundestagsabgeordneten

2. März 2006 - Donnerstag, 20.00 Uhr

Mühlheim/ Main, Mühlheimer Buchladen, Bahnhofstraße

Eine Stadt wehrt sich erfolgreichDas Bürgerbegehren stellte sein Buch "Eine Stadt wehrt sich erfolgreich" vor:

Die Wahl am 11.Dez. 2005 brachte das Aus für den geplanten Verkauf von Anteilen der Mühlheimer Stadtwerke.

Aus Frankfurter Rundschau im Dezember (>Buergerbegehren Muehlheim.pdf): "... Bürgerbegehren soll Modell stehen"

Mühlheimer Initiative will nach Entscheid gegen Stadtwerke-Verkauf mit Dokumentation andere ermutigen. Aufbruchstimmung in Mühlheim: Beim Bürgerbegehren am Sonntag hatten knapp 97 Prozent gegen den Verkauf der Stadtwerke-Anteile gestimmt. Die Initiatoren wollen jetzt ein Buch herausgeben, das andere ermuntern soll, sich ebenfalls einzumischen...". Jetzt ist das Buch da, das Dokumentation, Rückschau und zugleich Lehrbeispiel für "eine Kultur des Ungehorsams", so ein Initiator, sein kann. Es kostet 15.-Euro und kann online bestellt werden: www.buergerbegehren-muehlheim.de .

Februar Zurück

27. Februar 2006 - Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

"Arbeit solidarisch verteilen..."

Eintritt: 5,- €/erm. 2,50 €/1,- €

Mit Prof. Peter Grottian, FU Berlin und Mitarbeiter im Berliner Sozialforum

"Arbeitszeitverlängerung ist beschäftigungspolitisch kontraproduktiv: sie erhöht die Zahl der Arbeitslosen. Dagegen steht ein Konzept solidarischer Überwindung der Massenarbeitslosigkeit mittels beschäftigungssichernder Arbeitszeitverkürzung mit sozial gestaffeltem Einkommensausgleich und als weitere Bausteine ein oberhalb der Armutsgrenze angesetzter gesetzlich garantierter Mindestlohn, die Möglichkeit, sich mit öffentlicher Unterstützung selbst Arbeitsplätze in gesellschaftlich nützlichen Arbeitsfeldern zu schaffen, sowie ein nicht an Erwerbsarbeit gebundenes existenzsicherndes Grundeinkommen."

Aktuell: Aufstehen gegen HartzIV-Zwangsumzüge - Subito! (Pdf zum Downloaden)/ Junge Welt Interview »Die Arbeitslosen sollen weichgekocht werden« Bundesweites »Aktionsbündnis Sozialproteste« macht Front gegen Zwangsumzüge. Ein Gespräch mit Peter Grottian/ Aktionsbündnis Sozialproteste www.die-soziale-bewegung.de

21. Februar 2006 - Dienstag, 16 bis 17 Uhr

mehr>Galerie"Klinik-Privatisierung Nein!"

Frankfurt, Römer

Die AG "Wem gehört die Stadt? Privatisierung - Nein!"/ Verdi-Betriebsgruppe/ Personalsrat SKH riefen zum deutlichen Protest:

GmbH: Gesundheit mit beschränkter Haftung? Nein Danke!

Die Privatisierung der Städtischen Kliniken Höchst soll noch vor den Kommunalwahlen am Donnerstag im Römer eingeleitet werden.

Erste Bilder der Protestaktion
Für den Profit: "Blutige Entlassung" Wir fordern menschenwürdige Altenpflege!
GmbH ? Nein Danke! Privatisierung  der SKH ? Mit uns nicht!
Klicken zum Vergrößern! - Bilder: G.Velten Protest-Galerie zum Ansehen folgt!
Redebeiträge: Ton: "Blutige Entlassung"(siehe Bild oben)

Angelika Wahl (attac ffm/AG"... Privatisierung Nein")/ Eberhard Dähne (Stadt- verordneter, Linke im Römer)/ Margarete Wiemer (Personalrätin Städtische Kliniken Höchst)/ Walter Curkovic - Paul (Bi für Altenpflegeheim d. Heilandsgemeinde)/ Hardy Krampertz (attac, Bundeskoordinierungskreis)/ Kollegin Yildiz (Türkisches Volkshaus)/ Elke Kreiss (PR Uni-Klinik Ffm)/ Klaus Willkomm-Wiemer (WASG)

 

Privatisiert!Aus dem Flugblatt der AG:

... "Mit der "Umwandlung" der Klinik in eine gGmbH, will die Römerkoalition folgendes umschreiben: Einfluss und demokratische Kontrolle sollen der Gesamtheit der gewählten Volksvertreter entzogen werden und einem vom Parlament losgelösten, gewinnorientierten Gremium übertragen werden. Der nächste Schritt ist möglicherweise der Verkauf an ein privates Unternehmen.

Das "Argument" für diese schleichende Privatisierung: Im Höchster Krankenhaus werden "rote Zahlen" geschrieben. Tatsächlich können Krankenhäuser nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz nicht mehr kostendeckend arbeiten, wenn alle Patienten, gerade auch alte, mehrfach und langwierig Patienten optimal behandelt werden sollen.

 

Die Römerparteien dagegen wollen an der Gesundheit sparen und überbieten sich dabei gegenseitig! Das Höchstangebot: 5 Millionen Euro sollen jährlich beim Personal rausgeschnitten werden. (FR, 14.2.06) Das könnte untragbare Gehaltseinbußen bei den Beschäftigten und Stellenabbau bedeuten.

Wer die enorme Arbeitsbelastung von ÄrztInnen und Pflegepersonal im Krankenhaus kennt, wer als Patient den Personalmangel am eigenen Leib erfährt und vielleicht eine "blutige" (vorzeitige) Entlassung erlebt, der weiß: Weitere Einsparungen bei den Personalausgaben treffen letztlich die Patienten. Wer genug Geld hat, kann einen Extra-Service finanzieren, für viele gilt dagegen: "Weil du arm bist, musst du früher sterben."

 

Dieser Politik der leeren Kassen muss eine Alternative entgegen gesetzt werden:

Eine solidarische Gesundheitssicherung ist möglich und bezahlbar! An der Finanzierung müssen sich alle beteiligen. Der private Reichtum und die sprudelnden Gewinne der Unternehmer müssen zu einer Gewerbesteuer beitragen, die die Kommunen endlich aus der Verarmung befreit. "...

 

21.02.06 >Flugblatt der AG: ... "Mit der "Umwandlung" der Klinik in eine gGmbH, will die Römerkoalition folgendes umschreiben: Einfluss und demokratische Kontrolle sollen der Gesamtheit der gewählten Volksvertreter entzogen werden und einem vom Parlament losgelösten, gewinnorientierten Gremium übertragen werden. Der nächste Schritt ist möglicherweise der Verkauf an ein privates Unternehmen. ..." >Aufruf des Personalrates

23.02.06:>>Webseite "Ungesund leben" zu Frankfurt/Höchst und zu >>Klinikunternehmen mit Übersichtskarten

23.02.06:"Kliniken im Würgegriff -Das neue Fallpauschalensystem- ... - spätestens 2009 soll es im deutschen Gesundheitssystem installiert sein."... >>Länderreport Deutschlandradio vom 17.02.06, Interview u.a. mit Margarete Wiemer (Personalrätin Frankfurt, SKH) Audio on Demand für diesen Beitrag

25.02.06: HR-Online >>"Ziel ist eine Senkung der Personalkosten. ..."

27.02.06: Bundesweit zum Thema: `... Folgen einer Rationalisierung "Rechtsformänderung selbst ist schon der Hauptschritt"`>>Volker Gernhardt (ehem. Personalratsvorsitzender Vivantes) MP3 14:03 Min. 3296 KB, Konferenz der Berliner MieterGemeinschaft e.V. "Privatisierung in Berlin" am 11.02.2006 (>>Vorträge als MP3) und dito: "Ökonomisierung der Gesundheitsversorgung" >>Hermann Werle (Berliner MieterGemeinschaft) MP3 10:11 Min. 2390 KB, >>Carsten Becker (ver.di Bezirksgruppenvorsitzender Charité) MP3 9:21 Min. 2192 KB

 

Sonderseiten: >"Klinik-Privatisierung Nein!" und >"Gesundheit ist keine Ware" mit MP3-Aufnahmen und Galerie der Veranstaltung am 18. 01.06 zur drohenden Privatisierung der Städtischen Kliniken Frankfurt-Höchst und den Protesten am Römer am 21. Februar

Neu auf CD (>Bild): diese Sonderseiten mit allen MP3-Dateien - besonders für alle, die keinen schnellen Internetanschluß haben.

weitere Infos zur Privatisierung in Frankfurt: >AG "Wem gehört die Stadt? Privatisierung Nein!" Frankfurt

21. Februar 2006 - Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Aula der Max-Beckmann-Schule, Sophienstraße 70

Die Elterninitiative Pro IGS Frankfurt lädt ein zur Podiumsdiskussion:

"Bildungsperspektiven einer sozialen Stadt?"

Mit: Prof. Dr. Olaf Radtke, Johann Wolfgang Goethe-Universität, FB Erziehungswissenschaften/ Jutta Ebeling, Dezernentin für Bildung, Umwelt und Frauen/ weiterhin angefragt: Kultusministerium Hessen sowie Frau Petra Roth OB Stadt Frankfurt am Main

Moderation: Petra Diebold, HR

Aus der Einladung:

" "Statt Turbo-Abi für wenige - Chancen für Alle an integrierten Gesamtschulen"

Trotz ausdrücklichem Elternwunsch, dem Mehrheitsbeschluss der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats der Stadt Frankfurt, lehnt das Kultusministerium Hessen die Umwandlungsanträge sowohl der Heinrich-Kraft-Schule als auch der Georg-Büchner-Schule ab.

Dies geschieht, obwohl Eltern seit vielen Jahren ein ausreichendes Angebot an IGS-Schulplätzen in Frankfurt/Main fordern. Auch in diesem Jahr werden wieder einige hundert Bewerber leer ausgehen und damit gegen ihren Willen ins dreigliedrige Schulsystem gezwungen. ..."

13. Februar 2006 - Montag,

Frankfurt, Universität Ffm - Campus Westend, Raum 701, Grüneburgplatz 1

Die neuen öffentlichen Finanzen

Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen und der GTZ, Eschborn, in Kooperation mit "eins Entwicklungspolitik". Zum veraenderten Verhaeltnis von oeffentlichen und privaten Finanzen in einer globalisierten Welt.

Inge Kaul, Director Office of Development Studies UNDP, New York wird erstmals in Deutschland ihr neues Buch präsentieren und mit folgenden Gesprächspartnern diskutieren: Wolfgang Schmitt, Geschäfsführer der GTZ, Eschborn, Prof. Dr. Alfons Weichenrieder, Chair of Public Finance, Uni Ffm

Dr. Konrad Melchers, Chefredakteur Zeitschrift Entwicklungspolitik

7. Februar - 2006

Frankfurt, DGB-Haus, Wilh. Leuschner-Straße 69-77, Saal

>Sonderseite der gut besuchten Veranstaltung (MP3-hören!, Bilder!)

Weg mit dem Bolkestein-Hammer!

GEW gegen Bolkestein Öffentliche Daseinsfürsorge ist keine Ware!

Soziale Standards im freien Fall

 

Veranstalter: GEW Hessen, lea gemeinnützige bildungsgesellschaft mbH der GEW Hessen

Mit: Elke Schenk (attac): Auf dem Weg zur Sonderwirtschaftszone? Lissabon-Strategie und Liberalisierung der Dienstleistungen in der EU. Wie kommen politische Entscheidungen in Brüssel zustande?/ Ulrich Thöne, Bundesvorsitzender der GEW: Bolkestein und Bildung/ Prof. Dr. Jörg Huffschmid, EWIG/ Universität Bremen: Konkurrenz über alles?- Die wirtschaftspolitischen Folgen der Dienstleistungsrichtlinie/ Leitung: Karola Stötzel, Heiner Becker (GEW Hessen)

 

Einladungsflugblatt >hier / Hintergrundartikel: von Elke Schenk: EU macht Bildung zur Ware (pdf) >>hier, von Jörg Huffschmid: Neoliberaler Minimalismus oder demokratische Offensive? Zur Krise und Zukunft der EU >>hier, von Stephan Lindner: >Präsentation zur Bolkesteinrichtlinie (ppt)

Attac Sonderseite: 11.2.06 - Demo in Straßburg/ Attac Bolkestein-Infos

3. Februar 2006 - Freitag, 20.30 Uhr

Frankfurt, Dritte-Welt-Haus, Falksstraße 74

ab 19.30 h Essen + Trinken + Informationen

Freitagskino im Dritte Welt Haus:

"La Revolución no será transmitida - The revolution will not be televised"

von Kim Bartley / Donnacha O'Brian, Irland 2003, 90 min. (spanisch m. engl. Untertiteln u. engl. Off-Kommentaren)

 

Eintadungstext: "1998 wird Hugo Chávez Frías mit großer Mehrheit zum Präsidenten Venezuelas gewählt und beginnt, nachhaltige soziale Reformen durchzusetzen. Nach einer vom privaten Fernsehen inszenierten Kampagne gegen die Regierung Chávez putschen Teile des Militärs im April 2002, entmachten Chávez und verbringen ihn an einen unbekannten Ort, wo er mehrere Tage lang in Haft gehalten wird. Dann setzen sie unter dem Beifall zahlreicher Medien und politischer Würdenträger nicht nur in Washington und Madrid, den Präsidenten des Unternehmerverbands, Carmona, als Nachfolger ein. Doch dann geschieht das Überraschende: Die in diesem Ausmaß völlig unerwarteten Massenproteste der Bevölkerung bringen Chávez zurück ins Amt. ..." Mehr >

In Anwesenheit von César Osvelio Méndez González, Generalkonsul der Bolivarischen Republik Venezuela, der sich im Anschluss den Fragen des Publikums zu Venezuela stellen wird.

Siehe auch: Weltsozialforum auf www.attac.de/ Pressespiegel Ergebnisse Weltsozialforum, amerikanischer Teil (Caracas, Venezuela)

Januar Zurück

26. Januar 2006 - Donnerstag, 20 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Schwarzbuch Privatisierung

Club Voltaire, attac Frankfurt, Rosa Luxemburg Forum Hessen:

Wasser, Schulen, Krankenhäuser - Was opfern wir dem freien Markt?

Christian Felber, Ko-Autor, attac Österreich, stellt das Buch vor und zeigt auf, warum die rücksichtslose Privatisierung öffentlicher Aufgaben in eine ökonomische und soziale Katastrophe mündet - und dass es Alternativen jenseits von zentraler Planwirtschaft und Marktfundamentalismus gibt.

 

Eintritt: 5,- €/erm. 3,- €/1,- €

"Privatisierungen, Liberalisierungen und der Rückzug des Staates aus seinen Kernaufgaben sind das politische Thema der nächsten Monate und Jahre. Nicht nur in Deutschland, sondern international. Die österreichischen Autoren Michel Reimon und Christian Felber schildern in ihrem vor etwas mehr als zwei Jahren im Verlag Carl Ueberreuter erschienenen "Schwarzbuch Privatisierung" auf 250 Seiten die Folgen von Dutzenden Privatisierungen in aller Welt. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf industriellen Produktionsbetrieben, sondern auf dem heiß umstrittenen Bereich der öffentlichen Grundversorgung: Gesundheit, Trinkwasser, Energie, Pensionen, Bildung, öffentlicher Verkehr, Sicherheit und (Tele-)Kommunikation. Tatsächlich gibt es in all diesen Bereichen eindeutige Erfahrungen: Beinahe täglich trudeln aus irgendeinem Eck der Welt Nachrichten von neuen Privatisierungsdesastern oder Liberalisierungspleiten ein. Dass dieses "Marktversagen" im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen nicht nur isolierte Einzelfälle betrifft, sondern strukturell bedingt ist, belegen die beiden Autoren eindrucksvoll."

18. Januar 2006 - Mittwoch, 19.30 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Wilh. Leuschner-Straße 69-77

Gesundheit ist keine Ware !!! - Diskussionsveranstaltung von Attac Frankfurt

unterstützt von: Vertrauensleute ver.di, Städtische Kliniken Höchst, IPPNW Regionalgruppe Frankfurt

Mit: Prof. Hans Ulrich Deppe (Wissenschaftler, ehemals Uni-Klinik Frankfurt), Tobias Michel (Attac, Betriebsrat in der Krupp-Klinik Essen), Georg Schulze-Ziehaus (ver.di-Landesvorstand) , Margarete Wiemer (Personalrätin in den Städtischen Klinken Frankfurt-Höchst), Dr. Brigitte Bertelmann (Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN)

Aus dem Flyer: ..."

Gesundheit mit beschränkter Haftung?

Vor zwanzig Jahren hätte man eine derartige Frage als satirisch oder gar als Produkt blühender politischer Phantasie verstanden. Mittlerweile sind von bundesweit 2 200 Kliniken und Reha-Einrichtungen etwa 10 Prozent an private Krankenhauskonzerne verkauft; ein erheblicher Teil wird in privater Rechtsform betrieben. Auch die Städtischen Kliniken in Höchst sollen in eine GmbH "umstrukturiert", Sanierung, bzw. Neubau sollen höchstwahrscheinlich einem privaten Investoren als "PPP-Projekt" überlassen werden.

Deshalb stellen sich heute die Fragen:

Wem nützt die Privatisierung von Kliniken? Was bedeutet Privatisierung ? für die Patienten?· die Gesunden?· die Beschäftigten?· die Allgemeinheit?

Wir wollen über diese Fragen, über Alternativen im Sinne einer demokratisch organisierten Gesundheitsversorgung für alle diskutieren und mögliche Aktivitäten in Frankfurt beraten. ..."

Einladungsflugblatt zum Download: >Hier

Weitere Informationen zum Thema Privatisierung in Frankfurt bietet die

>AG "Privatisierung Nein" Frankfurt

Neu: Bilder und zum Hören:

Aufzeichnung der Veranstaltung zum Anhören (MP3)

17. Januar 2006 - Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Wilh. Leuschner-Straße 69-77

Neoliberale Mythen (IV):

Der Mensch – nur ein Kostenfaktor?

Neue Wut - neue Allianzen?

Veranstalter: Rosa Luxemburg Forum Hessen

Mitwirkenke: Friedhelm Hengsbach (Prof., Philosophisch -Theologische Hochschule Sankt Georgen, Ffm)/ Hans-Jürgen Urban (Leiter Gesellschaftspolitik/Grundsatzfragen beim IG-Metall Vorstand) André Brie (Mitglied des Europaparlaments, Linkspartei, Europäische Linke)

Aus der Einladung: "Der Neoliberalismus hat mittlerweile als politisch-ökonomische Ideologie praktisch alle Gesellschaftsbereiche durchsetzt. Produkte, Dienstleistungen, öffentliche Güter, Medieninhalte werden ‚Waren’. Nicht nur Fabriken, auch aus Krankenhäusern, Hochschulen, Medienanstalten, U-Bahnen - und vielem mehr – sollen auf ihre spezifische Weise neoliberale ‚Profit- Center’ werden. ..."

Vollständiges Einladungsflugblatt zum Download >Hier