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Rückblick 2007 Frankfurt
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Thema Stiftungsuni Ffm, 26.01.07: Studierendenparlament spricht sich gegen geplante Umwandlung in Stiftungsuniversität aus >>mehr // FR 19.01.07: Studierende besetzen Sendezentrale des HR >>mehr >>Stiftungsuni in der Kritik Studenten demonstrieren Flyer: >Privatisierung und Entdemokratisierung Aufruf: >AStA-Vorsitzender ruft zum Widerstand gegen die Stiftungsuniversität auf Beschluss: >GEW zur Stiftungsuni Brief: >Offener Brief an die Stadtverordneten Infos: >"AG Privatisierung Nein!" ->READER zur Stiftungsuni (von VERDI/1MB) |
| Rückblick Dezember 2007 |
13. Dezember 2007, Donnerstag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Club Voltaire, Kleine Hochstrasse 5
Die braunen Massenmord-Wurzeln des BKA
Referent: Dieter Schenk.
"56 Jahre nach seiner Gründung stellte sich das Bundeskriminalamt (BKA) in den letzten Monaten in drei Kolloquien erstmals seiner Vergangenheit. Generalthema war die Frage nach den "Verbindungslinien zum NS-Regime" - eine Frage, der andere Institutionen staatlicher Gewalt (Verfassungsschutz, BND, MAD, Polizei etc.) noch immer ausweichen.
Zur Sprache kamen Biographien der Gründergeneration und strukturelle Verbindungslinien zum Reichssicherheitshauptamt (RSHA) der Nazis, die "den Zuhörern den Atem raubten" - z.B.: "Von den knapp fünfzig Beamten des Leitenden Dienstes des BKA hatten nur zwei nicht ihre beruflichen Wurzeln in der Sicherheitspolizei Heydrichs und Himmlers." (FAZ,13.8.07) Besonders erstaunlich bei der BKA-Vergangenheitsaufarbeitung: Unter den Referenten war der ehemalige BKA-Kriminaldirektor Dieter Schenk, der 1989 wegen "unüberbrückbarer Gegensätze" auf eigenen Antrag vorzeitig ausgeschieden war. Seine 2001 erschienene Untersuchung "Auf dem rechten Auge blind - Die braunen Wurzeln des BKA" war im Amt tabu und wurde in der FAZ seinerzeit verrissen. Auf die selbstgestellte Frage nach dem späten Zeitpunkt der Kolloquien Peter Carstens nun in der Sonntagszeitung der FAZ v. 23.9.07: "Geholfen hat dabei, dass alle tot sind: die Männer der Völkermordkommandos in Osteuropa, die Schreibtischmörder in den Terrorzentralen des Dritten Reiches, die willfährigen Techniker rassistischer Verfolgung."
9. Dezember 2007, Sonntag, 11.00 Uhr
Frankfurt,
Dachcafé, Zeilgalerie, Zeil 112
Business Crime Control e. V. und KunstGesellschaft e. V.:
Matinee im Dachcafé - Armes reiches Afrika
Am Beispiel der Kolonialgeschichte und gegenwärtigen Lage des Kongo
Mit Andreas Kliem und Philippe O. F. Yangala
Moderation: Ulrike Holler
Andreas Kliem ist Sozialarbeiter und Autor des Buches "Die Kongoverbrechen", das 2008 im Nomen-Verlag erscheinen wird.
Der Politikwissenschaftler und Pädagoge Philippe O. F. Yangala ist im Kongo geboren. Er engagierte sich in der Opposition gegen das Mobutu-Regime. Seit fast 15 Jahren lebt er in Deutschland. Sein Arbeitsschwerpunkt sind Fragen der Entwicklung des Kongo und anderer afrikanischer Länder.
Info: www.frankfurt-nett.de
8. Dezember 2007, Samstag, 11.00 Uhr
Frankfurt,
Treffpunkt Hauptwache/ Katharinenkirche
Klima ALLIANZ- Attac Frankfurt:
Flugblattverteilung, anschließend mit der SBahn nach Mainz zur
Fahrraddemo
- Konsequenter Klimaschutz in Deutschland und Verantwortung in der Welt
dort beginnt die Demo um 13 Uhr am Neubrunnenplatz (Nähe Hauptbahnhof).
Geplante Dauer: ca. 2 Stunden.
Kontakt Frankfurt: e.huegel@gmx.de
Website:
4. Dezember 2007, Dienstag, 19.00 Uhr
Frankfurt/Höchst,
Emmerich-Joseph-Straße 46a
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Verdi-Betriebsgruppe Klinik-Höchst und Frankfurter Bündnis gegen Privatisierung laden ein: Film mit anschließender Diskussion "Um herauszufinden, wie viel unsere Gesundheit wert ist, empfiehlt uns Michael Moore das Experiment eines erschreckend realen Albtraums: Wir müssen einfach nur krank werden. SICKO ist ein beklemmender Trip in eine Welt, wo Krankenhäuser nicht zahlungsfähige Patienten auf die Straße setzen, wo sich Menschen für Arztrechnungen heillos verschulden und profitorientierte Versicherungen lebensrettende Operationen verweigern. Doch nicht nur in den USA wird Gesundheit zu einer Ware. Auch in Deutschland entwickelt sich ein Zwei-Klassen-Gesundheitssystem, in dem der "Kostenfaktor" das Prinzip "Zum Wohle des Patienten" zunehmend in Frage stellt, spürbar u.a. bei "blutigen" (vorzeitigen) Entlassungen aus dem Krankenhaus, Verweigerung von Reha-Maßnahmen und best möglichen Therapien. Privatisierung droht den Krankenhäusern, die nicht "kostendeckend" arbeiten. Mittlerweile sind von bundesweit 2 104 Krankenhäusern 24 Prozent an private Krankenhaus-konzerne verkauft; ein erheblicher Teil wird in privater Rechtsform betrieben. Auch die Städtischen Kliniken in Höchst sollen in eine gGmbH "umstrukturiert" werden. Personalratsmitglieder informieren im Anschluss an den Film über die aktuelle Situation im Höchster Krankenhaus, über die Folgen von Privatisierung für die PatientInnen, die Gesunden, die Beschäftigten, die Allgemeinheit und erläutern ihre Vorstellungen von einer demokratischen medizinischen Versorgung. " >>http://filmforum.neues-theater.de >>www.attac.de/frankfurt |
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Zum Film Infos und Trailer: >>www.sicko-themovie.com; >>Die Sicko Website (Senator); >>attac-Presseerklärung zum Film FR-Interview mit Michael Moore 11.10.:"Fakt bleibt Fakt" "Mr. Moore, in Ihrem Film "Sicko" kritisieren Sie das amerikanische Gesundheitssystem. Warum ist der Film auch für Menschen außerhalb der USA interessant?" >>weiter |
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Frankfurt: Rückblick lokaler Aktivitäten gegen Klinikprivatisierung Veranstaltung und Aktion gegen eine Privatisierung der Kliniken Höchst: |
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Infos zur Privatisierung im Gesaundheitswesen: "Ungesundleben" Die deutsche Seite zur Privatierung im Gesundheitswesen! "Auf diesen Seiten werden Informationen und Erkenntnisse gesammelt über Privatisierungen im Gesundheitswesen; private und öffentliche Krankenhaus- und Heimbetreiber; Arbeitsbedingungen und -kämpfe von Beschäftigten im Gesundheitswesen und Bedingungen, die PatientInnen und BürgerInnen als potenzielle PatientInnen betreffen. Die Seiten sind offen. Es ist jeder Zeit möglich, Beiträge zu veröffentlichen, Darstellungen zu korrigieren und gegenteilige Einschätzungen einzubringen." >>www.ungesundleben.org/privatisierung >>www.ungesundleben.org/privatisierung/index.php/Links#Initiativen |
3. Dezember 2007, Montag, 19.30 Uhr
Wiebaden,
Pariser Hoftheater, Spiegelgasse 9
Attac Wiesbaden, Pariser Hoftheater, VHS Wiesbaden, Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden, Kath. Erwachsenenbildung - Bildungswerk Hessen, Ev. Sozialpfarramt Wiesbaden:
Wem gehört der Himmel?
Das Klima in der Globalisierungsfalle
Vortrag von Chris Methmann, Politikwissenschaftler, Mitglied im bundesweiten Koordinierungskreis von Attac Deutschland
"Die globale Erwärmung hat endgültig Eingang in den Mainstream gefunden. Wenn Sturm Kyrill Bäume fällt, man sich im Winter auf dem Balkon sonnt und die Getreideernte wegen verregneter Sommer verfault, ist der Schuldige schnell ausgemacht: der globale Temperaturanstieg. Der Klimawandel ist jedoch nicht nur eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit. Er ist in erster Linie ein Problem der weltweiten Gerechtigkeit. Denn die Veränderung des Klimas betrifft die ganze Welt. Aber bedroht, vertrieben und sogar getötet werden gerade diejenigen, die nichts für die Ursachen können. Und nur wenn wir ihn in Zusammenhang mit der Globalisierung der Weltwirtschaft sehen, können wir das Scheitern von 15 Jahren Klimaschutz verstehen. Der Klimawandel gilt als das größte Marktversagen unserer Geschichte. Und ausgerechnet der Markt soll es da richten? Der Schlüssel zur Lösung liegt vielmehr in einer sozialen Perspektive des Klimaproblems.
Chris Methmann legt dar, warum die Regierungen der Industrieländer bisher - trotz besseren Wissens - wenig getan haben, um den CO2-Ausstoß effektiv zu drosseln, und er zeigt Maßnahmen auf, mit denen dies gelingen könnte. "
Eintritt frei; Infos: www.attac-wiesbaden.de, Elke Ebeling, Tel. 0611-86162
| Rückblick November 2007 |
27. November 2007, Dienstag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Dritte Welt Haus, Falkstrasse 74
U-Bahn-Station: Leipziger Straße, Strb-Haltestelle: "16 Franz Rücker-Allee"
Attac Frankfurt Plenum
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Auf der Tagesordnung bisher: 1.) "Afghanistans Besetzung durch fremde Truppen - Teil des neoliberalen Projekts Attac unterstützt die Kampagne der Friedensbewegung für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Mehr als 10 000 Menschen demonstrierten dafür am 15. 9. 2007 in Berlin. Das war ein Anfang. Auch wenn der Bundestag in diesem Jahr die Afghanistanmandate verlängert - die Entscheidung steht erneut im nächsten Herbst. 70 % der Bevölkerung sind gegen deutsche Truppen in Afghanistan. Immer mehr Menschen sind gegen weltweite Einsätze der Bundeswehr. Die Chance besteht, dass eine breite Bewegung für den Rückzug aus Afghanistan entstehen und damit die Politik der militärischen Durchsetzung der neoliberalen Unterwerfung der Welt geschwächt werden kann. Deshalb wollen wir informieren, warum die Hilfe keine Hilfe ist und warum Afghanen und westliche Soldaten leiden müssen" - (Attac AG Globalisierung und Krieg - Frankfurt) 2.) Der Herbstratschlag von Attac Berichten von TeilnehmerInnen, Fragen und Antworten sowie Stellungnahmen 3.) Ankündigungen und Absprachen - insbesondere zum Klima-Aktionstag am 8. Dezember |
24. November 2007, 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Wiesbaden,
Roncalli-Haus, Friedrichstr. 26-28
3. Hessisches Sozialforum
>Infos dazu auf unserer Website
>Artikel Frankfurter Rundschau vom 26.11.07
>Artikel Wiesbadener Tagblatt vom 26.11.07
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Bis 22. November 2007
Ausstellung "Die Farben der Gewalt" "... Fotographien aus dem Irak-Krieg, digital verfremdet und auf Metall gezogen von dem Neu-Isenburger Künstler Martin Blankenhagen. .... Die Foto-Ausstellung wird ergänzt durch Kalligraphien von Rahulla Torabi... .Torabi setzt deutsche Texte in arabische Kalligraphien um und beschäftigt sich dabei mit den Möglichkeiten von Kommunikation unter den Bedingungen von Globalisierung, Migration und Flucht. |
22. November 2007, 18.00 Uhr + 20.00 Uhr
Frankfurt,
Nordendstr. 30a , interculture.management.
Vortrag im Rahmen der Ausstellung "Die Farben der Gewalt"
medico Projekte im Irak
mit Sabine Eckart, medico-Projektkoordinatorin
20 Uhr: Finissage
"Die Ausstellung Die Farben der Gewalt zeigt Fotographien aus dem Irak-Krieg, digital verfremdet und auf Metall gezogen von dem Neu-Isenburger Künstler Martin Blankenhagen. Blankenhagen ist Begründer der Gruppe U-man Artists, deren erste Ausstellung im Jahr 2005 sich bereits mit den Themen Krieg und Frieden auseinandersetzte. Er ist u.a. Gewinner des International DNA (Digital New Art) Award 2005. Die Foto-Ausstellung wird ergänzt durch Kalligraphien von Rahulla Torabi, einem in Deutschland lebenden Afghanen. Torabi setzt deutsche Texte in arabische Kalligraphien um und beschäftigt sich dabei mit den Möglichkeiten von Kommunikation unter den Bedingungen von Globalisierung, Migration und Flucht.
interculture.management stellt den Künstlern seine Büroräume zur Verfügung und möchte damit neue Formen der Begegnung und des Dialogs eröffnen. Eine besondere Gelegenheit dazu gibt es am 22. November, wenn Sabine Eckart, medico-Projektkoordinatorin für den Irak, über die dortige Arbeit und Lage berichten wird. Mit dem Erlös der verkauften Bilder werden Projekte von medico international im Irak (Kurdistan) unterstützt."
17. November 2007, Samstag, 15.00 Uhr
Frankfurt,
Römerberg
Sozialverband VDK, Kreisverband Frankfurt unterstützt von AfA (Arbeitskreis für Arbeitnehmerfragen in der SPD, Frankfurt), attac Frankfurt, Die Linke KV Frankfurt DKP Frankfurt, Höchster Leuchtfeuer e. V.,Gewerkschaft GEW BV Frankfurt, KAB Rhein-Main, Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne, Sozialverband Deutschland KV Frankfurt, StadtschülerInnenrat, Friedenswerkstatt, ver.di-Arbeitskreis Soziale Vereine Frankfurt und Region, Zusammen e. V. Frankfurt-Rödelheim
Kundgebung: Frankfurt boomt - die Armut auch
Kulturprogramm mit Erich Schaffner und zahlreiche Informations-Stände (Attac ist auch dabei!)
Redner: Walter Ofer, Sozialverband VdK, Kreisverband Ffm. Lukas Schwarzfeld, StadtschülerInnenrat Rainer Roth, Rhein-Main-Bündnis Willy van Ooyen, Friedenswerkstatt, Roger Podstadny, AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD, Frankfurt)
Aus dem Aufruf: "Während Frankfurts Konzerne auch in diesem Jahr wieder Milliardengewinne eingefahren haben und durch die Senkung der Gewerbesteuer mit jährlich bis zu 100 Millionen Euro zusätzlich beschenkt werden, wächst die Armut in unserer reichen Stadt bedrohlich!
Die Schere zwischen Arm und Reich wird in Frankfurt immer größer. Während die Unternehmensgewinne weiter explodieren und die Lebensmittel- und Energiepreise drastisch steigen, sind die durchschnittlichen Löhne so niedrig wie vor 20 Jahren. Hartz IV betrifft nicht nur Langzeitarbeitslose, sondern auch Rentnerinnen und Rentner, Kinder und Familien und alle Lohnabhängigen.
Nach jahrelangen Nullrunden ist die aktuelle "Rentenerhöhung" um 0,54 % nur eine weitere Rentenkürzung. Immer mehr Rentnerinnen und Rentner in Frankfurt können von ihrer Rente nicht mehr leben. Hohe Mieten und Nebenkosten fressen die halbe Rente. Deshalb sieht man schon zur Monatsmitte viele Senioren in den Frankfurter Suppenküchen, weil deren Rente nicht mehr fürs tägliche Essen reicht. Und Dank der Hartz-"Reformen" wird immer weniger in die Rentenkasse eingezahlt. Die Folge: weitere Rentenkürzungen. Die Ausdehnung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre ist ebenfalls nichts Anderes als eine Rentenkürzung.
Jedes vierte Frankfurter Kind lebt inzwischen von Hartz IV. Die Kinderarmut wächst. Die Regelsätze für Schulkinder und damit auch die Beträge für Ernährung sind mit Hartz IV sogar gesenkt worden. Kosten für Lehr- und Lernmittel werden nicht mehr bezahlt. Ausgegrenzt von ausgewogener, gesunder Ernährung und zufriedenstellender gesellschaftlicher Teilhabe sinken auch ihre Bildungschancen. Es ist absolut unerträglich, dass in dieser reichen Stadt Kinder hungern müssen.
Mittlerweile leben rund 70.000 Menschen in Frankfurt von Hartz IV. Das sind 11% der Frankfurter Bevölkerung. Darunter 8.000 Menschen, die trotz Arbeit so wenig verdienen, dass sie ergänzendes ALG II beantragen müssen. ... Nichts muss bleiben, so wie es ist!"
siehe http://www.vdk.de/kv-frankfurt/ID58996 Flyer zum Download!
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"Mittagessenzuschuss reicht nicht Regelsätze erhöhen! " >>Rede von Rainer Roth für das Rhein-Main-Bündnis Junge Welt, 19.11.:"Armut in der Boomtown Frankfurt/Main: Sozialverband VdK, Die Linke und andere riefen zum Protest gegen Hartz IV und Rente mit 67. Gewerkschaften und kirchliche Organisationen hielten sich raus Von Gitta Düperthal "Die Menschen sollen länger arbeiten für immer weniger Rente«, rief der Kreisvorsitzende des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen, Walter Ofer, den Kundgebungsteilnehmern am Samstag in Frankfurt am Main zu. Trotz klirrender Kälte waren rund 500 Menschen dem Aufruf von VdK, der Parteien Die Linke und DKP, des StadtschülerInnenrats, des Rhein-Main-Bündnisses gegen Sozialabbau und des Gesamtpersonalrats der Lehrerinnen und Lehrer wie des Netzwerkes ATTAC gefolgt, unter dem Motto »Frankfurt boomt - die Armut auch« auf dem Römer gegen Hartz IV und die Rente mit 67 zu protestieren." >>Mehr |
8. November 2007, Donnerstag, 11.00 Uhr
Frankfurt,
Hauptbahnhof, Gleis 1a.
"Zug der Erinnerung" startet im Frankfurter Hauptbahnhof
"Am
8. November (Donnerstag) um 11.00 Uhr wird die Ausstellung über die NS-Deportationen
mit der Reichsbahn auf Gleis 1a der Öffentlichkeit übergeben.
Nach dem Empfang des Zuges und Presseführungen steht der Zug ab 15.00 Uhr auf dem zentralen Frankfurter Mainkai in der Nähe des Eisernen Steges für Gruppen und Einzelbesucher bereit.
Der Beginn des deutschlandweiten Gedenkens an die von den Nazis deportierten Kinder und Jugendlichen findet am Vorabend des 9. November statt. In der Nacht vom 9. auf den 10.11.1938 organisierte die Nazi-Partei ein antisemitisches Pogrom, dem mindestens 91 Menschen zum Opfer fielen. Etwa 30.000 Personen wurden in Konzentrationslager verschleppt, Geschäfte jüdischer Eigentümer verwüstet. In Frankfurt und in anderen deutschen Großstädten setzte ein Exodus der Verfolgten ein: Wer Deutschland verlassen konnte und sein Leben in Gefahr sah, floh. Von den 30.000 Frankfurter Juden hatten bis 1941 zwei Drittel die Stadt verlassen oder waren untergetaucht.
Im Oktober und November 1941 begannen in Frankfurt Massendeportationen in die Vernichtung. Wenigstens 773 Kinder und Jugendliche aus Frankfurt kehrten nicht zurück. Auch an diese Opfer erinnert die Ausstellung im "Zug der Erinnerung", die am Freitag 9.11. zwischen 8:00 und 13:00 Uhr insbesondere Schulklassen zur Verfügung steht." ...
Mehr auf der Website www.zug-der-erinnerung.eu
+++ Presse +++ Junge Welt 10.11.07: >>"Zug der Erinnerung rollt Wanderausstellung auf Schienen hält das Gedenken an von den Nazis deportierte Kinder wach" von Gitta Düperthal
6. November 2007, Dienstag, 20..00 Uhr
Frankfurt,
im IvI, Kettenhofweg 130
Demopunk and friends laden ein:
Nie Wieder Schnauzbart - Zur Kritik der Polizei
Aus der Einladung:
"Polizei trägt heute nur noch selten Schnauzbart, was die Konfrontation mit ihr nicht weniger unangenehm macht. Die Bürgerpolizei mit freundlichem Antlitz hält immer noch einen Knüppel bereit. Aktuell nimmt Polizeirepression sogar wieder zu.
Wer sich auf Demonstrationen gegen Studiengebühren des Eingriffs in den Straßenverkehr verdächtig macht, landet unverhofft als "gewaltbereit" und "Straftäter links" in polizeilichen Datenbanken. Einmal dort aufgenommen hat man präventiven Inhaftierungen und anderen Schikanen wenig entgegenzusetzen. Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung weitet die Einführung von § 129 a die Souveränität der Polizei noch weiter aus. Die absurde und vieldiskutierte Kriminalisierung eines kritischen Berliner Stadtforschers ist nur ein Beispiel dieser Entwicklung. Zugleich unternehmen vor allem die hessischen Polizeistrategen alles in ihrer Macht stehende um Nazi-Demonstrationen gegen Antifaschistinnen durchzuprügeln.
Die Veranstaltung wird versuchen, individuelle und kollektive Strategien des Umgangs mit polizeilicher Repression zur Diskussion zu stellen. Wie hat sich Polizei verändert? Welche Formen der Organisierung bieten Schutz? Was lässt sich der Polizei heute entgegensetzen?"
Frankfurt,
Beginn Paulsplatz, 19.00 Ende Paulsplatz, anschließend
Mahnwache
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung / Ortsgruppe Rhein-Main:
Freiheit statt Angst - Demo gegen Sicherheits- und Überwachungswahn
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>>Die Rede von Angelika Wahl (attac) im bembelcast (http://bembelkandidat.lima-city.de/blog/index.php/2007/bembelcast-freiheit-statt-angst-03-rede-von-angelika-wahl/) |
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Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ruft am 6.11.07 im Rahmen zeitgleich stattfindender bundesweiter Proteste zu einer Demonstration mit anschließender Kundgebung in Frankfurt am Main auf. Ziel ist, die Vorratsdatenspeicherung in letzter Minute zu stoppen. ... Anlass für die Demonstration sind die 2. und 3. Lesung des Gesetzesentwurfs zur Neugestaltung der Telekommunikations- überwachung im Bundestag. Der Entwurf enthält Vorschläge zur Verschärfung der Telekommunikationsüberwachung und Bestimmungen zur sechsmonatigen Aufzeichnung elektronischer Nutzerspuren (Vorratsdatenspeicherung). Die letzte Lesung findet am 9. November im Bundestag statt, anschließend könnten die Gesetze in Kraft treten. Die Pläne der Regierungskoalition zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellen die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar. |
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Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ruft daher die Bürger aus dem Rhein-Main Gebiet auf, am 6. November von 17:00 bis 19:00 Uhr mit friedlichen Protesten Stärke zu zeigen. Der Demonstrationszug sammelt sich ab 16:30 am Paulsplatz.Wir appellieren an die Bürger, mit ideenreichen Aktionen, Reden und schweigenden Mahnwachen die Einhaltung des Grundgesetzes von unserer Regierung einzufordern. Die bundesweiten Kundgebungen werden an das deutliche Protestsignal der Berliner Großdemonstration vom 22. September anknüpfen und den Druck auf die Volksvertreter spürbar erhöhen. So war bereits die Veranstaltung im September die mit 15.000 Teilnehmern größte Bürgerrechtsdemonstration seit der deutschen Wiedervereinigung. Ziel ist es, am 6. November die Unverhältnismäßigkeit der angestrebten Gesetzesmittel gegenüber den Bürgern erneut herauszustellen. Wir rufen dazu auf, Grundgesetze, Kerzen, Fackeln oder Grablichter zur Demonstration mitzubringen. Weitere Demonstrationen finden in Berlin, Bremen, Bonn, Köln, Leipzig, Karlsruhe, München und Münster statt. ... Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung / Ortsgruppe Rhein-Main: Thorsten Wirth Postfach 900502 60445 Frankfurt / Main Die Koordination der Aktionen und Kundgebungen finden im Internet statt unter: https://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Endspurt" >>Frankfurter Infos |
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Infos: >>http://www.Freiheit-statt-Angst.de Download: >>Broschüre Asta FH Münster" What the Fuck is informationelle Selbstbestimmung?!" >Redebeitrag Vorratsdatenspeicherung (MP3, ca 5 min, 1,5 Mb) |
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Rückblick letzte Demo 14. April in Frankfurt: "Demo mit 2000 Teilnehmern ein großer Erfolg!" >>Mehr |
5. November 2007, Montag, 20.00 Uhr Rückblick
Frankfurt,
Club Voltaire, Kleine Hochstrasse
"Bahn von unten":
Bahnprivatisierung stoppen!
"In diesem Herbst will der Bundestag über den Verkauf der noch zu 100 Prozent im Bundesbesitz befindlichen Deutschen Bahn AG entscheiden. Ob in Form eines Börsengangs oder durch Verkauf einzelner Unternehmensteile an Anlagefonds: Für die Veräußerung der DB Güter- und Personen-Verkehrsgesellschaften im Wert von 30 Milliarden Euro sollen die Anleger rund fünf Milliarden bezahlen. Wenn sie dazu noch das Nutzungsrecht des Schienennetzes im Werte von 100 Milliarden Euro erhalten, dann könnten insgesamt acht Milliarden einmalig in den Bundeshaushalt fließen. Damit droht ein in 170 Jahren aus Steuermitteln aufgebautes Verkehrssystem der Verwertung von internationalen Anlagefonds unterworfen und deutlich unter Wert verkauft, ja fast verschenkt zu werden.
In vorletzter Minute und unter dem Druck der Privatisierungsgegner wie ihrer eigenen Parteibasis kam nun die SPD-Führung auf die Idee, die Privatisierung in Form des Verkaufs von stimmrechtslosen "Volksaktien" durchzuführen. Was ist davon zu halten und wie ist der Stand der Dinge?
Referent: Hans-Gerd Öfinger (Redakteur); Mitarbeiter der Initiative "Bahn von unten" (Zusammenschluss privatisierungskritischer Gewerkschafter in Transnet) Eintritt: 5,- €/ erm.3,- €/1,- €
siehe hierzu auch >Bahn unterm Hammer
3. November 2007, Samstag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Café ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/M.
Bockenheim U6+U7 Leipziger Straße
VeranstalterInnen: PACK
Nachbeben
Lesung
und Bilder zur aktuellen Situation in Chile mit dem Autor und Fotografen Boris
Schöppner
Trotzdem Verlag 2007 www.trotzdem-verlag.de
Der Journalist Boris Schöppner hat sich auf die Suche gemacht nach Menschen, die gegen die Militärdiktatur in Chile gekämpft haben.
Aus dem Flyer der gegenbuchmasse:
"Die Protagonisten sind Männer und Frauen, die in den 70er, vorwiegend jedoch in den 80er Jahren Barrikaden verteidigten, Artikel und Gedichte gegen die Repression schrieben, Banken überfielen oder Bands gründeten. Als ich mit ihnen sprach, war Pinochet schon längst Vergangenheit. Das Erbe seiner Diktatur jedoch ist bis heute spürbar. Als ich am 1. Mai 2006 in Santiago landete, ahnte ich nicht, wieviel Gegenwart ich bewältigen musste, um mich dem Gedächtnis des Widerstands widmen zu können«, schreibt Schöppner in seinem Vorwort. Knapp sechzig Interviews hat er geführt und dafür das Land vom Norden bis in den Süden bereist. Sein Buch ist keine Sammlung von Reminiszenzen, sondern ein der Aktualität zugewandtes Buch, das erklären hilft, warum in Chile heute die Dinge so sind, wie sie sind.Boris Schöppner: »Ich bin davon überzeugt, dass man von den Erfah- rungen, die andere Menschen an anderen Orten zu anderen Zeiten gemacht haben, proftieren kann. Heute kämpfen in Chile Menschen gegen die Auswirkungen der Privatisierung im Renten-, Bildungs- und Gesundheitssystem. Während sie mit den Folgen einer Politik zurechtkommen müssen, die dort vor zwanzig Jahren eingeführt wurde, wird dieselbe Politik in
Deutschland als Reformen verkauft, die den Standort zukunftssicher machen soll."
Website: >>www.gegenbuchmasse.de
Download: >Flyer Termine >Flyer Beschreibungen
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Junge Welt 10.10.07.: Prinzip freier Eintritt Es gibt die Frankfurter Buchmesse, aber auch die Gegenbuchmasse Von Gitta Düperthal "... Seit 1996 existiert die Gegenbuchmasse und bietet kleinen linken Verlagen, wie Trotzdem oder Unrast, »die nicht unbedingt auf Rosen gebettet sind« (Schmidt), die Möglichkeit, sich und ihre Bücher vorzustellen. Doch es geht auch um sozial- und kulturpolitische Debatten: »Dazu nutzen wir das Umfeld der Buchmesse, wenn alle Welt sich in Frankfurt trifft.« Man zahlt keine Honorare, nur Reisekosten. Das Prinzip »freier Eintritt« wird eisern verteidiget: »Jeder soll mitdiskutieren können, egal ob er Kohle hat oder nicht«, sagt Schmidt. ..." >Mehr |
| Rückblick Oktober 2007 |
Frankfurt,
Fachhochschule Frankfurt, Gebäude 2, Nibelungenplatz 1
Bertelsmann-kritische Tagung "Das Schattenkabinett aus Gütersloh"
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"Die Kongressteilnehmer/innen verabschiedeten einen Aufruf, Bertelsmann die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. Parteistiftungen, Gewerkschaften und Hochschuleinrichtungen sollen die Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Stiftung beenden. Darüberhinaus solidarisierten sich die Kongressteilnehmer/innen mit dem Boykott des CHE-Rankings an der ASFH Berlin. Sie sehen darin eine Handlungsperspektive auch für andere Hochschulen."... >>Download der gesamten PE >>PM Asta FH Frankfurt vom 29.10.07 |
Bertelsmann-kritische Tagung - Video
>>4 Clips: Bertelsmann-kritische Tagung (KanalB)
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Kurzdoku KanalB: > Bertelsmann-kritische Tagung Frankfurt a.M., 27.10.2007 -Die Bertelsmann-Stiftung: Drahtzieher bei Privatisierung, Sozialabbau und Militarisierung. Impressionen vom Kongress und Argumente der TeilnehmerInnen gegen das "Schattenkabinett aus Gütersloh". Interview KanalB: >Bertelsmanns militaristische Agenda Frankfurt a.M., 27.10.2007 - Die Bertelsmann-Stiftung möchte Europa zur militärischen Supermacht aufrüsten. Dafür betreibt sie in Deutschland und der EU Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Elke Schenk, Mitglied der EU-AG von attac Stuttgart, erläutert die aggressive außenpolitischen Agenda der Stiftung. Team: Jörn Hagenloch/Bärbel Schönafinger weitere Infos: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25765/1.html Interview KanalB: >Was macht Bertelsmann in der Schule? Frankfurt a.M., 27.10.2007 - Die Bertelsmann-Stiftung denkt und handelt langfristig. Schon die Jüngsten werden in Schule und Kindergarten mit der neoliberalen Ideologie von Wettbewerb und Konkurrenz konfrontiert. Horst Bethge, AG Bildungspolitik DIE LINKE, berichtet über die flächendeckenden Eingriffe der Stiftung in das Schulwesen und wie man sich dagegen zur Wehr setzen kann. Interview KanalB: Frankfurt a. M., 27.10.2007 - Es gibt einige Menschen und Gruppen, die sich bereits seit mehreren Jahren kritisch mit der Bertelsmann-Stiftung beschäftigen. Beispielsweise die "AG Du bist Bertelsmann". Hier ihre Einschätzung der Tagung. |
Bertelsmann-kritische Tagung - Audio (MP3):
Die Tagungseröffnung und Referat von Eckart Spoo
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Angelika Wahl, attac, Frankfurter Bündnis gegen Privatisierung |
Sören Steffe, Asta FH Frankfurt |
Andreas Stahl, Frankfurter Bündnis gegen Privatisierung |
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Mit freundlicher Unterstützung von Radio Quer |
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Eckart Spoo |
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Bilder: G.Velten |
Bertelsmann-kritische Tagung - Aufruf und Berichte:
ASta der ASFH und die LAK Berlin:
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Berliner Aufruf zum Ranking - Boykott "Seit geraumer Zeit gibt es immer wieder Kritik an der Arbeit der Bertelsmann Stiftung und des CHE. Sei es als inhaltlich arbeitender Think - Tank oder aktiver Akteur in der Umgestaltung der Hochschulen. Auf einer Vollversammlung vom 25.10.2007 beschlossen die Studierenden der Alice Salomon Fachhochschule Berlin endgültig das diesjährige CHE - Ranking zu boykottieren. Sie wollen sich damit aktiv gegen die Einführung von marktorientiertem Wettbewerb und die allgemeine Umstrukturierung der Bildung wehren. Zudem soll dem CHE bzw. der Bertelsmann Stiftung als wesentlichem Akteur in dieser Umgestaltung offensiv Kritik entgegen gesetzt werden. Die Studierenden der Alice Salomon FH und die Landesastenkonferenz Berlin rufen die Teilnehmer_innen und Organisierenden der Bertelsmann-kritischen Tagung "Das Schattenkabinett aus Gütersloh" dazu auf, den in Berlin begonnenen Boykott des CHE - Hochschul - Ranking zu begrüßen und sich mit diesem zu solidarisieren. In der Hoffnung, dass dieser Boykott sich auch auf andere Hochschulen auswirkt und sie sich diesem anschließen."
Mit kämpferischen Grüßen ASta der ASFH und die LAK Berlin |
+++ Junge Welt 29.10.07: +++
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Ver.di geht stiften Anti-Bertelsmann-Kongreß: Gewerkschaft hat Kooperation mit Konzern auf Eis gelegt. Resolution gegen reaktionären Think-Tank aus Gütersloh Von Gitta Düperthal »Du bist Deutschland« Eine Kampagne aus dem Hause Bertelsmann Es herrschte Aufbruchstimmung am Samstag beim Anti-Bertelsmann-Kongreß in Frankfurt am Main. »Endlich merkt man, daß man mit seiner Weltsicht nicht allein ist«, bemerkte ein Sozialarbeiter aus Mannheim. Und als am Ende eine gemeinsame Resolution der Teilnehmer wegen einer ungenauen Formulierung scheitern sollte, meldete sich wütend eine Frau aus den hinteren Reihen: »Ich habe hier nicht meinen Samstag geopfert, um ohne Ergebnis aus dem Saal zu gehen!« Das überzeugte. >>Mehr |
+++Tageszeitung 29.10.07:+++
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Tagung der Bertelsmann-Kritiker Eine Kasse für sich 200 Bertelsmann-Kritiker tagten in Frankfurt. Sie werfen der Konzernstiftung vor, Privatisierung und Sozialabbau voranzutreiben. Davon profitiert: Bertelsmann VON DANIEL BOUHS >>Mehr |
Bertelsmann-kritische Tagung - Forderungen:
Auf folgende Forderungen einigten sich die TeilnehmerInnen am 27.10.2007 in Frankfurt/ Main:
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Frankfurter Appell gegen Bertelsmann 2007 Keine Zusammenarbeit mit Bertelsmann! Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die Bertelsmann-Stiftung!
Die soziale Umverteilung von unten nach oben wie Hartz IV, die Gesundheitsreform, die Einführung von Studiengebühren und Studienkonten, Abwälzung gesellschaftlicher Kosten auf die Einzelnen, Unterstützung von undemokratischen kostenträchtigen Privatisierungsvorgängen sind von der Bertelsmann-Stiftung mitentwickelt worden. Ebenso greift das Bertelsmann-Institut Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) mit Vorschlägen zur verstärkten Militarisierung und geostrategischen Ausrichtung der deutschen und europäischen Außenpolitik in die internationale Politik ein. Bertelsmann setzt auf Elite-Netzwerke, intransparente Verflechtungen und Meinungsmache und unterhöhlt dadurch demokratisch-partizipative Strukturen. Die Mittel für ihre überaus umtriebigen Aktivitäten erhält die Stiftung durch den Status der Gemeinnützigkeit, die es ihr erlaubt, die Millionengewinne des Bertelsmann-Konzerns der Steuer vorzuenthalten. Dabei dient die Arbeit der Bertelsmann-Stiftung sehr wohl auch den Profitinteressen des Bertelsmann-Konzerns samt der Dienstleistungstochter Arvato und der Erschließung neuer Märkte, z.B. bei der Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen.
Wir fordern: · der Bertelsmann-Stiftung die Gemeinnützigkeit abzuerkennen; · von parteinahen politischen Stiftungen, Gewerkschaften und Verbänden, die Kooperation mit der Bertelsmann-Stiftung zu beenden; · von der Hochschulrektorenkonferenz, von Hochschulen und universitären Einrichtungen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Zusammenarbeit mit Bertelsmann-Stiftung sowie den assoziierten Einrichtungen und Forschungsprojekten (z.B. Centrum für Hochschulentwicklung, Centrum für angewandte Politikforschung, Centrum für Krankenhausmanagement) einzustellen. Wir werden uns für eine Internationalisierung der bertelsmannkritischen Bewegung einsetzen. Die Anstifter anstiften stiften zu gehen: Der Bertelsmann-Stiftung die Gemeinnützigkeit aberkennen - jetzt!
Auf oben genannte Forderungen einigten sich die TeilnehmerInnen der Bertelsmannkritischen Tagung am 27.10.2007 in Frankfurt/ Main. Fachhochschule Frankfurt am Main, 28.10.2007" |
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Die spanische Version des Appells: "El LLamado contra la Fundación Bertelsmann dado en Francfort en el año 2007 ¡Ninguna colaboración con Bertelsmann!¡Abolición de la utilidad pública de la Fundación Bertelsmann! ..." >hier downloaden |
Bertelsmann-kritische Tagung - Programm:
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Bertelsmann-kritische Tagung Das Schattenkabinett aus Gütersloh Drahtzieher bei Privatisierung, Sozialabbau und Militarisierung
Mit Slogans wie "Du bist Deutschland - Du bist 82 Millionen - Dein Wille ist wie Feuer unterm Hintern, " initiierte vor zwei Jahren die Bertelsmann AG mit 30 Millionen EUR eine der größten deutschen "Social-Marketing- Kampagnen": die - von Depressionen und Zukunftsängsten geschüttelten - Deutschen sollten wieder auf gute Laune, als "deutsche Volksgemeinschaft in ideologischer Not- und Zwangsgemeinschaft" getrimmt werden. Die Fortsetzung der Kampagne ist in Vorbereitung.
Hinter den Kulissen gehört der Bertelsmann-Konzern und seine Stiftungen zu den Strippenziehern bei Privatisierungen und Sozialabbau. Mit dem Bertelsmann "Transformations Index" werden die weltweiten - gegebenenfalls auch militärischen - Durchsetzungsmöglichkeiten von "Markt-und Wettbewerbsordnung", die Ausschaltung von etwaigen "Vetoakteuren" in 119 Staaten der Erde beurteilt und zu Empfehlungen für außenpolitische Entscheidungen gemacht.
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| Programm |
| Download: >Flyer
Programm ( pdf-2MB),
>(low res.) (pdf, nur 140 KB), >Plakat
(pdf)
Bannerwerbung für Websites: >180x60, >180x90, >HTML-Code |
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10 Uhr Einleitungsreferat von Eckart Spoo "Medienmacht - Demokratieabbau" 11.45 Uhr - 15.30 Uhr 6 Workshops 13.15 Uhr bis 14 Uhr Mittagspause 16 Uhr bis 18.30 Uhr Abschlussplenum: "Wie können wir die Kritik an Bertelsmann in der Öffentlichkeit bekannter machen, welche Kampagnen sind möglich?" Berichte aus den Workshops, Input von Steffen Roski (BdWi), Vorschläge zu Gegenstrategien >Text Steffen Roski >>Website Steffen Roski |
| Ergänzung: ab 18.30 Uhr offener Raum zur Diskussion (bis 22.00 Uhr im Geb. 2) und chill-out im "roten haus" in der AStA-Bibliothek und im café kurzschlusz und 21.00 Uhr: Feierei wider dem Zeitgeist (café kurzschlusz) mit DJane und Getränken |
| Workshops |
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"Konzern Stadt - wie Bertelsmann die Daseinsvorsorge übernimmt"
Bertelsmann übernahm bereits eine komplette Verwaltung in England. Und nicht nur in Würzburg mischen sich die Bertelsmänner erfolgreich immer tiefer in die Kommunalpolitik ein. Harald Klimenta (Attac), Karsten Arendt (ver.di) |
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Aktuell: *Ver.di Bundeskongreß 2007 Beschluß A 09: "Kritischer Umgang mit der Bertelsmann-Stiftung und der Bertelsmann-Tochter ARVATO" *JW 25.Okt. 07: »Bertelsmann ist weder wähl- noch abwählbar« "Konzern aus Gütersloh ist Drahtzieher bei Privatisierungen öffentlichen Eigentums. Konferenz in Frankfurt/Main." >> Gespräch mit Harald Klimenta |
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2 "Zukunft besetzen - neoliberale Deutungen von kommunaler Selbstverwaltung und Demokratie" Lutz Brangsch (Rosa Luxemburg Forum) |
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3 "Bertelsmannisierung der Schulen" Im Gewande einer scheinbar gemeinnützigen Stiftung nutzt Bertelsmann die Ausmagerung der Schulen zu einer Art schleichender Revolution: Mit Public-Private-Partnership wird die Ökonomisierung der Bildung vorangetrieben. Horst Bethge (AG Bildungspolitik, LINKE Hamburg), Thomas Höhne (GEW) |
| >>GEW Privatisierungsreport 2: "Vom Durchmarsch der Stiftungen und Konzerne" ... |
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4 "Autonome Hochschulen und sozialverträgliche Studiengebühren" oder: wie das Bertelsmann-CHE die Definitionshoheit über Probleme der Hochschulen erwirbt. Torsten Bultmann (BdWi) Das Konzept »Stiftungsuniversität« als Modell für private- public-partnership- Strategie à la Bertelsmann. Amin Benaissa (LASS GEW Hessen) |
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Aus Studis-Online: "Think Tank für Studiengebühren Wie das Centrum für Hochschulentwicklung Politik an Hochschulen macht. ... Der vorliegende Artikel möchte die Kanäle nachzeichnen, über die das CHE seine Ideen streut. " >>www.studis-online.de |
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5 "Gesetzesvorlagen aus Gütersloh" Hartzgesetze, Gesundheits-und Rentenreform Axel Gerntke (IG Metall), Dieter Staadt (IG Metall) |
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6 "Weltmacht" EUropa >>Info Workshop 6 Visionen zur deutschen und europäischen Außen- und Militärpolitik - gesponsert von der Bertelsmann-Stiftung und im Dienste des Bertelsmann-Konzerns Elke Schenk (Attac), Rudolph Bauer (Universität Bremen) >>Rudolf Bauer: Artikel" Gemeinwohl und Eigeninteresse - Das globale Engagement der Bertelsmann-Stiftungl" // >>Website Rudolf Bauer |
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Ort |
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Fachhochschule Frankfurt, Gebäude 2, Nibelungenplatz 1 >Karte Anfahrt Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: vom Hauptbahnhof mit der Straßenbahn Linie 12 bis Rohr-bachstr./ Friedberger Landstr. oder mit der U- Bahn Linie U4 bis Höhenstraße, dann mit dem Bus, Linie 32 bis Nibelungenplatz/ Fachhochschule. Mit dem PKW: von der A 661 kommend über die Ausfahrt 9 / Friedberger Landstr./ Stadtmitte, von der A66 kommend über die Ausfahrt Stadtmitte/ Miquelallee, die Miquelallee geht über in die Nibelungenallee. |
| VeranstalterInnen |
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Asta Fachhochschule Frankfurt, attac, Rosa Luxemburg Forum Hessen, Otto Brenner Stiftung Hessen, LAK Landes Asten Konferenz Hessen, Bund Demokratischer WissenschaftlerInnen und Wissenschaftler - BdWI, Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (abs), Bündnis für Politik- und Meinungsfreiheit (pm), Frankfurter Bündnis gegen Privatisierung, Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs), GEW Hessen, labournet, LobbyControl, "Ossietzky" (Zweiwochen-schrift für Politik), ver.di FB 5 (Frankfurt, Rhein-Main), ver.di FB 7 (Hessen), gewerkschaftliche Vertrauensleute der FH Frankfurt/M. |
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Kontakt & Anmeldung Angelika Wahl, Tel. 069-774583, rech-wahl@onlinehome.de Andreas Stahl, Tel. 069 / 1533-3202, Fax -63202 |
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Teilnahmebeitrag erwünscht: 8 €/ 4 €/ 1 € Spenden sind erwünscht. Für Anfragen auf Übernachtungen: bitte Schlafsack und Isomatte mitbringen und am besten eine Ankündigung per Email an: hopo[at]asta-fh-frankfurt.de Für Verpflegung ist vor Ort zum 'selbstkostenpreis' gesorgt. |
| Weitere Informationen: www.attac.de/frankfurt |
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Im Anschluss an die Tagung "Schattenkabinett": Vernetzungstreffen der bertelsmann-kritischen Bewegung Sonntag, 28.10.2007, 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr, Fachhochschule Frankfurt, Gebäude 2, Nibelungenplatz 1 >>mehr |
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Bertelsmann +++ Analyse ak - zeitung für linke debatte und praxis / Nr. 522 / 16.11.2007: "Wegbereiter des Rückschritts Bertelsmanns Rolle in der Entwicklung der Hochschulen" von Andreas Stahl "Auch der Bertelsmann-Konzern stößt in dieses Horn: Im Fokus der Vorstandsarbeit stehe "die Identifikation möglicher neuer Wachstumsgeschäfte sowie die Optimierung, Sicherung und Weiterentwicklung der Kerngeschäfte" Doch die Frage ist: Wachstum wozu? Wer profitiert von diesem Wachstum? Zu wessen Nutzen erfolgt es?. ..." >Mehr
Info zum Download: >>GEW Privatisierungsreport 2: "Vom Durchmarsch der Stiftungen und Konzerne" ... "Der Beitrag Dienerin der Gesellschaft oder Trojanisches Pferd der neoliberalen Privatisierer? Die zwei Gesichter der Bertelsmann-Stiftungträgt zusammen, wie Stiftungen und speziell die Bertelsmann- Stiftung sich im Schulwesen engagieren. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem von der Bertelsmann-Stiftung entwickelten Evaluationsverfahren SEIS. Die GEW-Landesverbände, in denen mit SEIS gearbeitet wird, kritisieren das Verfahren politisch und rechtlich." |
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Bertelsmann +++ Info - Widerstand Aktuell: Bertelsmann - nicht Teil der Lösung , sondern Teil des Problems! - Die GEW Bayern schließt sich den Forderungen der Ber-telsmannkritischen Tagung vom 27. Oktober 2007 an ("Frankfurter Appell gegen Bertelsmann 2007"). "- Die LVV beauftragt den Landesvorstand, das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus aufzufordern, eine Übersicht über den bisherigen Stand der Kontakte der Bertelsmann-Stiftung mit der Bildungsbehörde sowie den öffentlichen Bildungseinrichtungen im Lande Bayern zu erstellen und zusammen mit den bestehenden Verträge zwi-schen privaten Stiftungen und Beraterfirmen einerseits und dem Freistaat Bayern andererseits sofort zu veröffentlichen." (März 2008)>>Mehr 18.11.2007: "fzs ruft zum Boykott des CHE-Hochschulrankings auf Umstrittenes Hochschulranking soll nach dem Willen von Studierendenschaften und dem Dachverband von den befragten Studierenden boykottiert werden. Rankings sind ein Instrument der Ökonomisierung von Bildung. Sie dienen dazu, das Bildungssystem nur noch nach wirtschaftlichen Kriterien zu beurteilen. Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften hält diese Kriterien für falsch und ruft als Dachverband daher alle StudentInnenvertretungen auf, sich an einem Boykott der Rankings zu beteiligen und die StudentInnen zu einem Boykott des CHE-Hochschulrankings aufzufordern. Angesichts einer allgemein wachsenden Kritik an umstrittenen Rankings und anderen Instrumenten einer wirtschaftlichen Steuerung der Hochschulen sieht der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) großes Potenzial und Erfolgschancen eines solchen bundesweiten Boykotts." >>Mehr Managermagazin 22.Okt.´07: "Aufruhr in Gütersloh: Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue gegen einen Vorstand der Bertelsmann Stiftung. Damit gerät eine der einflussreichsten Denkfabriken des Landes in eine schwere Krise. ..." >>Mehr Presseerklärung Asta-ASFH Berlin 25.10.07: "Studierende der ASFH beschließen Boykott des CHE-Rankings" >Download PE Heise-Online 23. Okt. 07: "Ranking der Universitäten zunehmend unter Kritik" "Berliner Studenten wollen das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) boykottieren. Doch auch international wächst die Kritik an den umstrittenen Hitlisten und der Ökonomisierung des Bildungssystems." >>Mehr Asta der AliceSalomonFH Berlin, (größte FH für soziale Arbeit), 10. Okt. 07: Boykott CHE-Ranking 2007 "Liebe Leute, vielleicht war auch in eurer Vorlesung ein Mensch aus der Verwaltung unserer Hochschule. Das CHE-Ranking steht an und die Hochschule sieht sich veranlasst durch die Veranstaltungen zu tingeln und dafür zu werben am Ranking teilzunehmen und die ASFH gut zu bewerten. Das CHE-Ranking soll die Qualität von Forschung und Lehre, allgemeines Klima und andere Kriterien an den Hochschulen bewerten, ganz nebenbei werden auch private Daten erfragt, wie Alter, Geschlecht, Wohnungsgröße und Einkommen. Die offizielle Begründung des Rankings ist eine bessere Vergleichbarkeit der Hochschulen für StudienanfängerInnen. Machen wir uns aber nichts vor: Es geht um knallharten Wettbewerb. Die Optimierung der Hochschulen um besser Humankapital für die Wirtschaft züchten zu können ist das erklärte Ziel des CHE. (Hört sich hart an, ist aber so). ..." >>Mehr >Download (.doc) Aktion löst etwas aus: >>Indymedia vom 18.Okt.07: " Debatte um marktorientiertes CHE-Ranking wird erstmals offen geführt" Ganz Gallien? Nein,......! "Der Boykott wird ausdrücklich unterstützt von: Landes Asten Konferenz Berlin (LAK Berlin), AStA der FU, ReferentInnen Rat der HU, AStA der UDK, AStA der TFH " |
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Aktuell: Beschluss des Gewerkschaftstags der GEW Bremen zur Bertelsmannisierung am 8./9.10.2007 "1. Der GEW-Gewerkschaftstag beauftragt den Landesvorstand, eine Übersicht über den bisherigen Stand der Einflussnahme der Bertelsmann-Stiftung auf die Schul- und Hochschulpolitik sowie die Schulen und Hochschulen im Lande Bremen zu erstellen und zu veröffentlichen, ebenso eine Übersicht über die Zusammenarbeit der Bildungsbehörde mit der Bertelsmannstiftung. 2. Der Landesvorstand fordert die Bremer Bildungssenatorin auf, sofort die Verträge zwischen Bertelsmann-Stiftung und Bremer Senat zu veröffentlichen." Antragsteller: AG Bertelsmannisierung Bremerhaven, einstimmig beschlossen Aktuell: Ver.di Bundeskongreß 2007 Beschluß A 09: "Kritischer Umgang mit der Bertelsmann-Stiftung und der Bertelsmann-Tochter ARVATO Der Bundeskongress beschließt 1. Die bisherigen Aktivitäten und strategischen Ziele der Bertelsmann-Stiftung sowie der Bertelsmann-Tochter ARVATO im Zusammenhang mit der Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen sind kritisch zu untersuchen, und 2. für den Zeitraum der Prüfung ist keine neue Zusammenarbeit zwischen ver.di und der Bertelsmann-Stiftung und/oder der Bertelsmann-Tochter ARVATO zu vereinbaren. ..." >>Mehr |
Aktivitäten zu Bertelsmann in Frankfurt
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Zu Bertelsmann: Rückblick Frankfurter Veranstaltung 28.9.2006: Mit "radio attac" (Mp3)! und Info-Quellen zu Bertelsmann Zu Bertelsmann: Rückblick Frankfurter Aktion 12.10.2006: |
2. Oktober 2007, Dienstag, 1.: 12.00 -18.00 Uhr und 2.: 19.00 Uhr
Frankfurt,
1.: Kaiserplatz (gegenüber der Mercedes-Niederlassung)
2: Haus der Volksarbeit (Bibliothek), Eschenheimer Anlage 21
Deutsche Friedengesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Gruppe Frankfurt/M. und pax christi, Bistum Limburg:
1.: Mahnwache
2.: Diskussionsveranstaltung
"Wofür steht Mercedes - Limousinen oder Streumunition?"
mit Jürgen Graesslin (Bundessprecher der DFG-VK, Sprecher der Kritischen Daimler Aktionäre, und Buchautor ("Abgewirtschaftet?! Das Daimler-Desaster geht weiter"
Aus der Einladung:
"Daimler-Mercedes steht für gepflegte Limousinen. Weit weniger bekannt aber ist, das Daimler über diverse Beteiligungen, u.a. mit - immer noch - ca. 15% an EADS (European Aeronautics Defence and Space Company), an der Produktion von Streumunition und Raketenwerfern für Streumunition beteiligt ist. Daimler ist mit seinen Beteiligungen ich der größte Rüstungskonzern der BRD. Streumunition wird mit verschiedenen Trägersystemen mit Splittereffekt zum Flächenbombardement eingesetzt. Streumunitionen verteilen ihre Inhalte auf eine Fläche, die sich von der Größe einiger Fußballfelder bis zu einigen hundert Hektar erstreckt und töten oder verstümmeln willkürlich auch die Zivilbevölkerung in diesem Bereich. Gefährlich bleiben sie auch nach dem Ende von Kampfhandlungen, weil bis zu 40 % der Sprengkörper nicht explodieren und als Langzeitgefahr für die arglose Bevölkerung in den betroffenen Gebieten, vor allem Bauern, Landarbeiter und spielende Kinder, verbleiben (www.streubomben.de). Am UN-Tag der Gewaltlosigkeit (zum Gedenken an den Geburtstag von Mahatma Gandhi) wollen die DFG-VK und Pax Christi, Bistum Limburg, auf diesen unbekannten Sachverhalt aufmerksam machen: Sie fordern das Verbot von Streumunition und rufen dazu auf, Produkte des Daimer-Konzernes so lange zu boykottieren, wie der Konzern an seinen Rüstungsaktivitäten festhält (www.wir-kaufen-keinen-mercedes.de)."
Download: >>Flyer
DFG-VK Frankfurt/M Mühlgasse 13 60486 Frankfurt/M, Tel.: 069/4 98 03 94 Handy Rüdiger Pusch: 0174 - 41 08 913 Fax/Voice-Mail: 01212-5-537-16-920 e-mail: dfgvkffm@t-online.de
1. Oktober 2007, Montag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
Veranstalter: Club Voltaire in Zusammenarbeit mit Greenpeace:
Klimawandel konkret
Einladung:
"Daß der Klimawandel eine reale Bedrohung ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Doch was bedeutet eigentlich der Klimawandel ganz konkret - außer, daß es wärmer wird? An diesem Abend wird Dietrich Lemme, Klima-Experte der Greenpeace-Gruppe Frankfurt am Main, die naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels erläutern und vor allem auf die möglichen Folgen eingehen.
Im ersten Teil wird es darum gehen, warum angesichts der gegenwärtigen Faktenlage gar kein anderer Schluß möglich ist, als der, daß es zu einer sehr drastischen Erwärmung kommen wird. Dabei werden auch die Argumente der sogenannten "Klimaskeptiker" (die den Klimawandel oder zumindest die menschliche Verantwortung dafür leugnen) eine Rolle spielen. Im zweiten Teil wird anhand von Beispielen und aktuellen Szenarien erläutert, welche konkreten Folgen der Klimawandel mit sich bringen kann."
Eintritt: 3,- €/erm. 1,50 €/1,- € (s.o.)
1. Oktober 2007, Montag, 19.30 Uhr
Wiesbaden,
Pariser Hoftheater, Spiegelgasse
Podiumsdiskussion
Freihandelsabkommen - Chance oder Fluch für Afrika?
mit Heidemarie Wieczorek-Zeul Bundesentwicklungsministerin,
Angela Mulenga und Dr. Klaus Schilder Kampagne "Stop EPAs"
"Bis Ende dieses Jahres will die EU Freihandelsabkommen (sogenannte "European Partnership Agreements") mit den AKP-Staaten vereinbaren. Bei den AKP-Staaten handelt es sich um zumeist sehr arme Länder Afrikas, der Karibik und des Pazifikraumes, für die bisher entwicklungsfördernde Sonder-Handelsregelungen galten. Damit soll Schluss sein. Die EU-Vertreter versprechen, in den neuen Verträgen auf das ungleiche Kräfteverhältnis Rücksicht zu nehmen. Internationale, allen voran afrikanische Entwicklungsorganisationen befürchten allerdings, dass eine weitere Marktöffnung diese Länder völlig zugrunde richtet. Die dort üblichen Familien- und Kleinbetriebe können der Konkurrenz durch europäische Konzerne nicht standhalten. Die Folgen wären weitere Verelendung, weitere Landflucht und eine weitere Beschneidung der Selbstbestimmungsmöglichkeiten der AKP-Staaten. " Eintritt frei!
Website der Kampagne: www.stopepa.de
Infos: www.attac-wiesbaden.de, Tel. 06129 2204 o. 0611 9406700
| Rückblick September 2007 |
29. September 2007, Samstag, ab 15.00 Uhr (Beginn)
Frankfurt,
Heinz-Herbert-Karry-Straße (Seckbach) Platz auf der Lärmschutzgalerie
über der Autobahn A66/A661
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Demonstration Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn: Kein Autobahnkreuz A66/A661 ohne Einhausung- Optimaler Schutz vor Lärm- und Schadstoffen für den Frankfurter Osten
Foto: G.Velten |
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FNP 1.10.2007: >>Ausbau-Gegner
fordern bei Demo mehr Schutz vor Lärm und Abgasen Autobahn braucht
vier Wände ..."Und so gingen am Samstag mehr als
200 Leute auf die Straße. Mit dem Demonstrationszug von
der Galerie an der Autobahn A 661 durch Bornheim zum Riederwald wandte
sich das AUA unter dem Motto Kein Autobahnkreuz ohne völlige
Einhausung gegen den Ausbau der Autobahn A 661." ...
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Abschlusskundgebung 16:30 Uhr, Am Erlenbruch (Riederwald), Höhe Schäfflestraße Aktionsbündnisfest "30 Jahre Bürgerinitiativen gegen den Moloch Autobahn" Benefizveranstaltung zur Finanzierung der Klagen 17 23 Uhr, Schäfflestraße, im Saal der Kath. Heilig-Geist-Gemeinde im Riederwald Kontakt: Friedhelm Ardelt-Theeck - ardelt-theeck@molochautobahn.de - Tel: 06109 -36751 - mobil: 0151 - 16 55 98 54, Andrea Zanaboni - zanaboni@molochautobahn.de - mobil: 0171 - 47 58 450 |
29. September 2007, Samstag, ab 10.00 Uhr
Frankfurt,
Studierendenhaus, Raum K 3 (1. Obergeschoss) Mertonstr. 26-28, Campus Bockenheim
Regionaltagung der Rosa Luxemburg Stiftung:
Ungleichheiten im deutschen Bildungssystem
Auswirkungen des Neoliberalismus auf Schule und Hochschule
"Auf dieser Regionaltagung wird das Thema Bildungs- und Hochschulpolitik verhandelt. Dabei geht es um den herrschenden Elitendiskurs ebenso wie um den neoliberalen Umbau an Hochschulen, die internationale Debatte um Bildung, die soziale Situation von Studierenden und die Reproduktion sozialer Ungleichheit durch das Bildungssystem"
Zum Ablauf: 10:15 - 11:45 Uhr Michael Hartmann: Hochschulreform und soziale Spaltung
12:15 - 14:30 Uhr Uhr Bildung im Neoliberalismus Tim Engartner: Der Siegeszug des neoliberalen Projekts im Bildungswesen, Lars Dieckmann: GATS und Bildungspolitik Lina Franken: Die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und ihr Bezug zur Hochschulpolitik, 15:30 - 17:30 Uhr Workshop I: Umbau der Hochschulbildung Marco Tullney: Wer soll das bezahlen? Bildungsbeteiligung, soziale Lage und Studienfinanzierung, Anne Neuendorf: Auswirkungen der Studienstrukturreform auf den Ausbildungsmarkt, Workshop II: Schule und soziale Ungleichheit
Tobias Pieper: Reproduktion sozialer Ungleichheit und Ethnisierungsprozesse an deutschen Schulen, Wolfram Meyerhöfer: Vermessung von Lernleistungen á la PISA
Torsten Feltes: Welches Bildungsverständnis steht hinter PISA?, 18:00 - 19:00 Uhr Film: "kick it like Frankreich - der Aufstand der Studenten"
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Attac Mainz: 20. Forum Eliten und Macht in Europa Referent: Prof. Dr. Michael Hartmann Technische Universität Darmstadt Dienstag, 25.9.2007, 19.30 Uhr, Ev. Studentengemeinde Mainz Am Gonsenheimer Spiess 1, Mainz, (Busverbindung von Mainz Innenstadt: Buslinien 6, 56, 65) >>www.attac.de/mainz Downloaden: >Flyer |
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Info zu Michael Hartmann: >>http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Hartmann www.nachdenkseiten.de: >>"Die Exzellenzinitiative ein Paradigmenwechsel in der deutschen Hochschulpolitik" |
27. September 2007, Donnerstag, 20.00 Uhr
Offenbach,
Buchladen am Markt, Wilhelmsplatz 12
Veranstalter Ev. Schlosskirchengemeinde, Lesung:
"Ich bin ein Deserteur. Ein US-Deserteur berichtet" - aus Joshua Key "Ich bin ein Deserteur", 20 Uhr, Kontakt: Patrizia Pascalis, Pfarrerin der Ev. Schlosskirchengemeinde, Arthur-Zitscher-Str. 11-13, 63069 Offenbach, Tel.: 069/83830085 E-Mail: patriziapascalis(at)web(Punkt)de
26. September 2007, Mittwoch, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, Innenstadt
Evangelische Regionalverband Frankfurt am Main, Fachbereich Interkulturelle Arbeit, in Kooperation mit FATRA, Frankfurter Arbeitskreis Trauma und Exil:
Podiumsdiskussion
"Kindeswohl für Flüchtlingskinder?"
Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit!
"Flüchtlingskinder und -jugendliche erfahren vielfache Belastungen und Einschränkungen. Gesetzliche Rahmenbedingungen schränken sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung ein, sie können keine Zukunftsperspektiven entwickeln, in ihren Familien erleben sie traumatisierte Eltern und Geschwister, oder sie sind selbst traumatisiert. Über die Situation, Auswirkungen und Hilfemöglichkeiten sprechen."
Thomas Fedrich, Jugendamt der Stadt Frankfurt am Main
Doris Gießen, Arbeiterwohlfahrt, Aufnahmeheim Valentin-Senger-Haus, Frankfurt am Main
Sevgi Meddur-Gleissner, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, Frankfurt am Main
Dr. Fetsum Mehari, Psychologe, Evangelisches Zentrum für Beratung und Therapie - Haus am Weißen Stein, Frankfurt am Main
Bernd Mesovic, Pro Asyl, Frankfurt am Main
Claudia Oelrich, Fluchtpunkt Hamburg
Marie Roessel-Cunovic, Frankfurter Arbeitskreis Trauma und Exil
Moderation: Hildegund Niebch, Diakonisches Werk in Hessen und Nassau.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine lebendige Diskussion.
Mit freundlichem Gruß Susanne PrittmannÖffentlichkeitsarbeit Fachbereich III Evangelischer Regionalverband Frankfurt am Main, Evangelische Öffentlichkeitsarbeit Kurt-Schumacher-Straße 23, 60311 Frankfurt/M. 069.2165-1386 susanne.prittmann@ervffm.de www.frankfurt-evangelisch.de
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Zum Thema Festung Europa Bericht von "diverse" vom 11.09.2007 bei indymedia "Laut Aussagen der Überlebenden, ist bei dem Schiffbruch am 19. Juli, bei dem 88 MigrantInnen den Tod fanden, das Cayuco (Holzboot) von der Küstenpatroullie absichtlich gerammt worden - Zwangsjacken und Helme sollen die Regel bei Abschiebungen werden. Heftige Kritik u.a. von AI und SOS-Rassismus. Das neue spanische Sicherheitsprotkoll muss verhindert werden..." >>de.indymedia.org Erneuter Prozess gegen Retter aus Seenot in Italien - Retter riskieren bis zu 15 Jahren Gefängnis "Am 8. August 2007 retten zwei tunesische Fischerboote mit sieben Mann Besatzung 44 MigrantInnen in der Nähe von Lampedusa von einem havarierten Schlauchboot. ... Seit dem 22.August stehen die tunesischen Seeleute wegen Beihilfe zur illegalen Einreise vor Gericht in Agrigento (Sizilien). Ihnen wird vorgeworfen, die 44 MigrantInnen nicht gerettet, sondern geschleust zu haben." Linke Zeitung vom 11.09.2007 >>www.linkezeitung.de Menschenrechte an der EU-Außengrenze. Empfehlungen an die Bundesregierung >>Policy Paper No. 8 von Ruth Weinzierl am Deutschen Institut für Menschenrechte (pdf) Keine Festung Europa! "Die Einwanderung ist in diesen Tagen eines der Hauptthemen auf der Agenda der Europäischen Union. Bald wird das Europäische Parlament die Debatteüber einen Vorschlag für eine Richtlinie über 'gemeinsame Normen und Verfahren in den Mitgliedstaaten zur Rückführung illegal aufhältiger Drittstaatsangehöriger' aufnehmen. Machen Sie mit bei der Kampagne für die Schliessung der Aufnahmelager für Migranten! Europa! Unterzeichnen Sie diese Petition!..." Aufruf auf der Aktionsseite mit vielen weiteren Infos |
25. September 2007, Dienstag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Dritte Welt Haus, Falkstrasse 74, U-Bahn-Station:
Leipziger Straße, Strb-Haltestelle: "16 Franz Rücker-Allee"
Attac Frankfurt Plenum, Thema:
Privatisierung der Bahn
Der aktuelle Stand, Berichte über den Widerstand, 183=13,
mit: Hendrik Auhagen, Mitglied im Attac-Rat
Stefan Diefenbach-Trommer, Aktivist vom Bündnis "Bahn für Alle"
"Aus der anschließenden Diskussion können wir entwickeln, welche Aktionen wir Frankfurter in den nächsten, den entscheidenden Wochen durchführen können. Jede und jeder ist aufgerufen, sich aktiv einzubringen: bis Ende Oktober soll das Privatisierungsgesetz durchgepeitscht sein. Wir wollen dazu beitragen, dies zu verhindern. Wenn das gelingt, wäre es ein Paradigmenwechsel in der Geschichte unserer Republik."
Nächste Filmvorführung "Bahn unterm Hammer":
08.10.07 Wiesbaden, 17.00 Uhr, "ATLANTIS Natur- und Umweltfilmfest Wiesbaden" - Caligari FilmBuehne Wiesbaden Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden Tel.: 0611/315 050
22. September 2007, 9.30-17.00 Uhr
Frankfurt,
DGB-Haus, Leuschner-Str. 69-77, Haus 2
Fachtagung P r i v a t i s i e r u n g
"Vom Wert öffentlicher Güter"
Die Privatisierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen liegt "voll im Trend". Kliniken, Schulgebäude, Verkehrs- und Ver- sorgungsbetriebe werden an private Investoren verkauft. Damit ist die Erwartung verbunden, die öffentlichen Träger könnten von nicht mehr tragbaren finanziellen Belastungen und Schulden befreit werden. Das Angebot soll damit auch qualitativ deutlich verbessert werden, weil "die Privaten alles besser und wirtschaftlicher können." Doch ist die Privatisierung tatsächlich immer die beste Lösung?
Wir wollen genauer fragen: o Welche Erfahrungen wurden bisher mit Privatisierungen gemacht? o Welche Folgen hat sie für die Beschäftigten und für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger? o Ist Privatisierung eine "Patentlösung"? o Gibt es Alternativen?
Die Fachtagung richtet sich an alle, die sich informiert und kompetent an der öffentlichen Diskussion beteiligen und sich bei konkreten Privatisierungsvorhaben vor Ort einmischen wollen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Dr. Brigitte Bertelmann Dr. Kai Eicker-Wolf
Anmeldung: kai.eicker-wolf@dgb.de
Flyer mit Programm: >>Hier downloaden
Eine Kooperationsveranstaltung von Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN Albert-Schweitzer-Str. 113, 55128 Mainz Telefon: (06131) 2 87 44 44 und dem DGB Bezirk Hessen-Thüringen Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt Telefon: (069) 27 30 05-53
17. September 2007, Montag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
BDWi/ BUCHVORSTELLUNG:
"Netzwerk der Macht - Bertelsmann
Der medial-politische Komplex aus Gütersloh"
"Seit Jahren steigt die Einwirkung privater Consulting-Agenturen, Think Tanks und Expertenräte auf politische Entscheidungen - und auf deren operative Umsetzung. Es werden jedoch auch zunehmend kritische Stimmen laut, für die diese Intervention einer neuartigen Ratgeberindustrie zugleich Kehrseite einer schleichenden Entdemokratisierung der Gesellschaft ist: Die Wirksamkeit einer demokratischen Öffentlichkeit sowie die Legitimationspflicht politischer Institutionen nehmen gleichermaßen ab. Aus dieser kritischen Perspektive analysieren die AutorInnen des von Jens Wernicke und Torsten Bultmann herausgegebenen Bandes die Praxis der Bertelsmann Stiftung, der in Deutschland wohl einflußreichsten privaten Politikberatungsagentur, die auf nahezu allen gesellschaftlichen Feldern operativ tätig ist und Reformszenarien entwirft."
Torsten Bultmann, Mitherausgeber und Geschäftsführer des Bundes demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi), stellt das Buch vor. Eintritt: 5,- €/erm. 2,50 €/1,- € (s.o.)
>Septemberprogramm des Club zum Download
13. September 2007, Donnerstag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Finkenhofstraße 17, Café Wiesengrund
FIAN Rhein/Main/ Podiumsdiskussion:
"Das Menschenrecht auf Nahrung - Eine Illusion?"
in
Zusammenarbeit mit dem Frankfurt Gesprächskreis Nord-Süd
mit Michael Windfuhr (Leiter des Teams Menschenrechte bei Brot für die Welt, ehemaliger Generalsekretär FIAN Int.), Wolfgang Schmitt (Geschäftsführer GTZ), Barbara Ekwall (Koordinatorin der FAO-Arbeitsgruppe für das Recht auf Nahrung)
Info/Kontakt: Cynthia Dittmar: 017621325977, fian-frankfurt@web.de. Unter fian-frankfurt@web.de können Sie sich für unseren E-Mail-Verteiler anmelden, damit Sie immer informiert sind, wann und wo wir uns treffen und welche Aktionen geplant sind.
>>Info FIAN Gruppe Rhein/Main im Internet
13. September 2007, Donnerstag, 19.00 Uhr
Offenbach,
Schlosskirchengemeinde, Arthur-Zitscher-Str. 13
Ev. Schlosskirchengemeinde:
"Äthiopien: Gegen Krieg und Diktatur
- Flüchtlinge stellen ihre Antikriegsinitiative vor"
Welcome mit Essen und Getränken. Beiträge der Aktiven der Initiative der äthiopischen KriegsgegnerInnen, Kontakt: Patrizia Pascalis, Pfarrerin der Ev. Schlosskirchengemeinde, Arthur-Zitscher-Str. 11-13, 63069 Offenbach, Tel.: 069/83830085 E-Mail: patriziapascalis(at)web(Punkt)de
12. September 2007, Mittwoch, 19.00 Uhr
Offenbach,
Deutsches Ledermuseum, Frankfurterstr.86
DISKUSSIONSVERANSTALTUNG:
IN WELCHEM EUROPA WOLLEN WIR LEBEN?
- welche EU brauchen wir dafür ?
mit: Wolfgang Kessler, Chefredakteur publik forum
Kai Burmeister, Bundesvorstand IG Metall
Werner Rätz, Koordinationskreis Attac-Deutschland
"Wir wollen ein anderes Europa; ein soziales Europa, das auf Kooperation und nicht auf Konkurrenz beruht; ein Europa der Bürger und nicht eines der Finanzleute und Händler... " ( Verwaltungsrat attac-Frankreich, nach den EU-Wahlen 2oo4)
Die EU verschärft den Standortwettbewerb zwischen ihren Mitgliedern und nimmt sich zunehmend als globaler Wettbewerber wahr. So wird es nur einen ständigen Wettkampf der Gesellschaften geben ohne Gewinner - außer der Minderheit derer, die dabei steinreich werden. Eine Veränderung der Perspektiven ist notwendig: Weg von der Konkurrenz - hin zur Kooperation. Welche konkreten Perspektiven tun sich da auf? Das wird die Eingangsfrage sein, die wir unseren Referenten stellen wollen. Die Zusammensetzung des Podiums ( christlicher Ökonom, Gewerkschafter, attac-Mitgründer) verspricht eine spannende und hoffentlich Mut machende Debatte.
>>http://www.attac.de/offenbach
11. September 2007, Dienstag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Cyriakusgemeinde/ Alexanderstrasse 37 (Frankfurt-Rödelheim)
GRUPO APOYO A ORGANIZACIONES DE DERECHOS HUMANOS EN CHILE
Mit der Unterstützung von attac Frankfurt, DKP Frankfurt, Terravision TV, Friedensinitiative Rödelheim:
Chiles Kämpfe - oder: wann beginnt die Zukunft?
Informieren
und gemeinsam feiern. Ruth Kries (Exil-Chilenin und Ärztin)
sowie Boris Schöppner (Journalist und Buchautor) werden referieren.
Die Gruppe »Sub-Terra« wird bekannte und neue Lieder aus Chile
und Lateinamerika spielen. Es gibt Empanadas und chilenischen Rotwein. Der
Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 1 Euro.
Aus der Einladung:
"Im vergangenen Jahr waren es die Pinguine, also die Schüler in ihren Uniformen, die in Chile für Schlagzeilen sorgten, weil sie gegen ein ungerechtes Bildungssystem auf die Straße gingen. In diesem Jahr protestieren die Leiharbeiter der Kupferminen gegen niedrige Löhne. Was ist los im angeblichen Musterland Südamerikas? Mit einer Veranstaltung am Dienstag, 11. September, dem Jahrestag des Militärputschs, wollen wir dieser und weiteren Fragen nachgehen. Was hat der Putsch von 1973 mit der heutigen Situation zu tun? Wie sieht es mit der juristischen Aufarbeitung der Menschenrechtsverbrechen aus? Schließlich ist es der erste 11. September nach dem Tod von Augusto Pinochet Ugarte. Der ehemalige General und Ex-Diktator starb am 1. Dezember 2006.
Der 11. September 1973 ist ein mahnendes Datum, auch wenn seit 2001 vielerorts nur noch der Opfer der Anschläge in den USA gedacht wird.
Das neoliberale Wirtschaftsmodell wurde in Chile unter der Militärdiktatur eingeführt, die Regierung des Mitte-links-Bündnisses hat es in den 17 Jahren der Demokratie nicht angetastet. In dem Land, das als der größte Kupferlieferant der Welt gilt, hat noch immer nicht jedes Kind ein eigenes Bett. 70 Prozent des Gewinnes aus der Kupferförderung streichen Transnationale Konzerne ein. Neoliberalismus und Globalisierung machen die Armen ärmer und die Reichen reicher. Die negativen Auswirkungen einer deregulierten Wirtschaft und der Privatisierung bei Bildung, Gesundheit und Rentenversorgung sind in Chile schon lange zu spüren, während uns in Deutschland dies noch als zukunftssichernde Reformen verkauft wird.
In Chile wird der September mehr und mehr zu einem Monat, in dem die Linke nicht nur an den Putsch erinnert und dessen Opfern gedenkt, sie erinnert auch an den Tag, an dem der Sozialist Salvador Allende zum Präsidenten gewählt wurde: der 4. September 1970. In Chile gab es nicht nur Niederlagen, sondern auch Siege."
10. September 2007, Montag, 19.00 Uhr
Frankfurt,
Caritasverband, Fachdienste für Migration - Team Stadtmitte, Rüsterstr.
5 - Gr. Saal (EG)
Hessischer Flüchtlingsrat in Kooperation mit dem Caritasverband Frankfurt e.V. und der Stiftung Pro Asyl e.V.:
Filmvorführung Zusammenprall der Zivilisationen und Diskussion mit José Palazón und Maite Echarte
Gegen das Sterben an den EU-Außengrenzen!
" An der spanisch-marokkanischen Grenze zeigt sich die Kehrseite der so genannten Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union: zwischen der spanischen Enklave Melilla und Marokko steht eine der modernsten Grenzanlagen der Welt, welche den Transit von afrikanischen Flüchtlingen, für die jede Form der legalen Einreise nach Europa unmöglich gemacht wurde, unterbinden soll. Im September 2005 versuchten, getrieben von marokkanischen Militärund Sicherheitskräften, über 3.000 der im Umland von Ceuta und Melilla campierenden Flüchtlinge die Grenzanlagen zu überwinden. Bei diesem Vorfall wurden mindestens 14 Menschen getötet und Hunderte wurden verletzt."
José Palazón Osma und Maite Echarte Mellado von der spanischen Kinder- und Menschenrechtsorganisation PRODEIN setzen sich seit 1999 in Melilla für die Rechte von Migrant/innen und Straßenkindern ein und haben die dramatischen Ereignisse vom Herbst 2005 filmisch dokumentiert. Für ihr Engagement für Flüchtlinge werden sie mit dem diesjährigen Menschenrechtspreis der Stiftung Pro Asyl ausgezeichnet. Ihr Film Zusammenprall der Zivilisationen wird zum Auftakt der Diskussionsveranstaltung gezeigt, danach bietet sich die Möglichkeit, mit den beiden über die Auswirkungen der EU-Abschottungspolitik zu diskutieren.
4. September 2007, 19.00 Uhr Rückblick
Frankfurt,
Naxos-Halle, Wittelsbacher Allee 29
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Theater Willy Praml in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm und dem Filmbüro Hessen, Bündnis "Bahn für Alle": Unternehmen Zukunft oder Crash-Fahrt auf den Prellbock? Dokumentation von Leslie Franke & Herdolor Lorenz Fachliche Beratung: Dr. Winfried Wolf Produktion: Kernfilm / Länge: 75 Min./ Eintritt: 6€,erm. 4€ >Werbe-Flyer für 4.September (Kleinplakat) "Warum muss diese Bahn an die Börse gehen?" fragt zu Beginn des Films der Finanzkolumnist der Financial Times Lucas Zeise. Der Film geht dieser Frage nach und bringt erstaunliche Fakten und Schemata zu Tage: Er zeigt eine Bahn, die bereits seit Jahren auf Privatisierungskurs steuert, alles für die Börse tut und immer weniger für den Kunden. Neben dem durch die Morgensonne gleichsam vergoldet erscheinenden ICE auf der Neubau-Hochgeschwindigkeitsstrecke stehen überwucherte und verrostete Schienenpaare irgendwo abseits der Zentren. Sie führen auf den Prellbock: Symbolfür den Abbau von Mobilität und den Rückzug aus der Fläche." "Je länger wir für den Film recherchiert und gedreht haben, desto irrsinniger erschien uns die Bahnprivatisierung", sagen die Filmemacher Herdolor Lorenz und Leslie Franke über den Werdegang des Films. "Es gibt keinen sachlichen Grund für die Privatisierung, Experten raten ab, aber es gibt einen enormen Druck auf die Politik, die Bahn auch weit unter Wert zu verkaufen. Am besten mit Gleis und Bahnhof und allen Zügen." Herdolor Lorenz und Leslie Franke von Kernfilm haben bereits die Dokumentation "Wasser unterm Hammer" gedreht, in der gezeigt wird, wie das lebensnotwendige Gut Trinkwasser privatisiert wird. Ein überaus erfolgreicher Film, von dem bereits mehr als 3000 Kopien im Umlauf sind. Trotzdem fand sich für ihr neues Projekt "Bahn unterm Hammer" kein Fernsehsender, der diesen kritischen Dokumentarfilm mitfinanzieren wollte. So ist dieser neue Film des Kernfilmteams durch "Filmförderung von untern" entstanden, über 800 Förderer haben die ihn finanziert." & anschließend Diskussion |
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Bild links: Das Podium "Bahn unterm Hammer" am 4. September in der Naxoshalle/ Frankfurt /Main.
Von links nacht rechts: Gregor Amann (SPD-MdB), H.G.Öfinger (Bahn von Unten), Ulrike Holler (Moderation), H.Lorenz (Regisseur) und Monika Lege (Robin Wood)
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Ein Kurzbericht zum Abend am 4.9. in Frankfurt: "Auch in Frankfurt ist der Widerstand gegen die Privatisierung der Bahn angekommen ! Gerade rechtzeitig zur entscheidenden Phase der Bahnkampagne wurde in der historischen Naxoshalle vor ca. 200 Besuchern der Film gezeigt gefolgt von einer spannenden Diskussionsrunde. Obwohl die Tatsachen des Films erdrückend waren und erweitert durch Beiträge vom Podium, Erfahrungen und Berichte von betroffenen Bahnlern und des Publikums vorgetragen wurden, konnte Gregor Amann nur zu einer Kritik an dem überstürzten Zeitablauf gebracht werden. Veranstalter: Das Doku- Kino im Theater Willy Praml + Bündnis Bahn für Alle" (H.) |
Reges Interesse bis in späte Stunden! |
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>>Programm "Kino im Theater" 2007 Kartenvorbestellung: theater.willypraml@t-online.de Ansprechpartner für Rückfragen: Theater Willy Praml, Wittelsbacher Allee 29, Tel: 069 43 05 47 33/4 Wolf Lindner Tel.: 069 61 44 25 EMail: DokuKino@bbfilm.ne Nachtrag: Nächste Filmvorführung: Bahn-Film demnächst 08.10.07 Wiesbaden Caligarifilmbühne 17.00 ATLANTIS Natur- und Umweltfilmfest Wiesbaden |
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Zum Thema:
"Nach 12 Jahren Bahnreform scheint der Traum einer Verwandlung einer Bürokratenbahn in ein hocheffektives börsennotiertes Unternehmen für den Macher Helmut Mehdorn nun endlich Wirklichkeit zu werden:
* forcierte Leistung bei fast halbierter Belegschaft * alle bundesdeutschen Großstadtzentren an modernste ICE Verbindungen angeschlossen * mit der Akquisition von Bax Global im globalen Wettbewerb positioniert * von Jahr zu Jahr steigende Gewinne
Ein Börsengang der Bahn im kommenden Jahr sei damit planmäßig vorbereitet, so der Bahnchef auf der Bilanzpressekonferenz am 31.03.06 in Berlin. Diese glanzvolle Bilanz nimmt der Film zum Ausgangpunkt einiger Nachfragen Die Bahnreform hatte ja noch ein paar andere Ziele. Der Schienenverkehr sollte im Verhältnis zum Straßen- und Flugverkehr massiv ausgeweitet werden. Die Bahn sollte auf weniger staatliche Unterstützung angewiesen sein. Sie sollte zu ein dem Kunden zugewandtes Serviceunternehmen werden. Keines dieser Ziele wurde aber nur annähernd erreicht. Im Gegenteil: Die Schiene hat im Verhältnis zur Konkurrenz weiter massiv an Verkehrsanteilen verloren. Aus der Fläche jenseits der Hochgeschwindigkeitsstrecken ist sie fast komplett verschwunden. ... Vor der Kamera sprechen Unternehmer, deren Städte bzw. Firmen von der Schiene abgehängt wurden. Präsentiert wird der triste Alltag im britischen Schienenverkehr. Präsentiert werden auch die Argumente prominenter Befürworter des Bahnbörsengangs und die Gegenposition von Bahnexperten. ...
Wird die deutsche Bahn demnächst dem privaten
Kapitalmarkt mit seinen Hedgefonds überlassen oder wird eine
Bürgerbahn in öffentlichem Eigentum den Interessen von Bahnkunden
und Steuerzahlern besser gerecht? "
Film im Internet: >>http://www.bahn-unterm-hammer.de
Initiativenwebsite mit neuester Presseauswertung |
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| Rückblick August 2007 |
31. August 2007, Freitag, 18.00 Uhr
Frankfurt,
Gewerkschaftshaus Wilhelm-Leuschner Str. 69
DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main und die Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V.:
Antikriegstag
2007
Kriege beenden statt Kriege vorbereiten
Referent: Oberstleutnant Jürgen Rose, Gehorsamsverweigerer bei der Unterstützung des Tornado-Kampfeinsatzes in Afghanistan
Begrüßung: Harald Fiedler, DGB Region Frankfurt-Rhein-Main
Zusammen mit aktiven und ehemaligen Offizieren und Unteroffizieren der Bundeswehr gehört Jürgen Rose dem "Arbeitskreis Darmstädter Signal" an. Er hat sich auch als Publizist und Dozent einen Namen gemacht. Nach seiner Gehorsamsverweigerung wurde er in eine Abteilung versetzt, die militärische Liegenschaften verwaltet. "Zur Wahrung einer gewissensschonenden Handlungsalternative".
Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V. c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus, Wilh.-Leuschner-Str. 69, 60329 Frankfurt am Main, Telefon: 069 - 24249950, Fax: 069 - 24249951, E-Mail: frieden-und-zukunft@t-online.de
28. August 2007, Dienstag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Dritte Welt Haus, Falkstrasse 74
U-Bahn-Station: Leipziger Straße, Strb-Haltestelle: "16 Franz Rücker-Allee"
Attac Frankfurt Plenum
Thema: FIAN Rhein/Main zu Gast bei Attac
Das Menschenrecht auf Nahrung
Referentinnen: Cynthia Dittmar und Beate Grunzke
>>Info FIAN Gruppe Rhein/Main im Internet
9. August 2007, Donnerstag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Atelier Frankfurt, Hohenstaufenstrasse 13-27
Nitribitt - Frankfurter Ökonomien:
Planet of Slums
"Wie
kann sich in einem Land, in dem die Rechtlosigkeit der Bevölkerung den
Normalzustand darstellt, noch Widerspruch zum Bestehenden artikulieren? Welche
faktischen Handlungsoptionen existieren noch für die Betroffenen?
Fragen, die wir mit Sebastian Kasack und Anne Jung diskutieren wollen. Gemeinsam betrachten sie die Megacity von oben, von außen und von innen.
Sebastian Kasack, Berater in der Entwicklungszusammenarbeit, hat für die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international einige Jahre in Angola gearbeitet und ist Autor von "Wollt Ihr uns etwa aus dem Viertel vertreiben?! Stadtentwicklung in den Armutsvierteln von Luanda/Angola" (Berlin 1992)."
Anne Jung arbeitet bei medico international und ist Teil von Nitribitt - Frankfurter Ökonomien.
>>Mehr Infos bei Nitribitt // http://www.atelierfrankfurt.de
weitere Links:
>>UN-HABITAT: The Challenge of Slums (10/2003)
>>Mike Davis' "Planet der Slums" bei Assoziation A
>>VIDEO bei Youtube: Mike Davis- Planet der Slums (kulturzeit, 26.04.07)
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Website Nitribitt: "Elendsurbanisierung im "goldenen" Zeitalter der Globalisierung Anfang der 1950er Jahre gab es 86 Städte mit einer Einwohnerzahl von mehr als einer Million. Heute sind es bereits über 400, im Jahr 2015 wird es voraussichtlich mindestens 550 Millionenstädte geben. Die allermeisten davon befinden sich in den Ländern des Trikont - also Afrika, Asien und Lateinamerika. Jeden Tag ziehen 1,3 Millionen neue Einwohner in die Städte, etwa 70 Millionen im Jahr. Dies ist die größte Migrationsbewegung in der Geschichte der Menschheit. Doch für die meisten der armen Zuwanderer heißt die urbane Zukunft Slum, Shanty Town, Favela, Musseques oder Barrio. Je größer der Marsch auf die Städte wird, desto heftiger debattieren Sozialwissenschaftler/innen und Ökonomen darüber, ob die Slumbewohner/innen des 21. Jahrhunderts ähnliche Hoffnungen haben dürfen wie die Landflüchtlinge des 19. Jahrhunderts. Viele Experten sehen optimistisch in die Zukunft: Die Megastädte seien Labore des gesellschaftlichen Wandels, in denen, aus der Enge und der Not geboren, neue wirtschaftliche und soziale Trends entstehen würden. "Pulsierend" nennt beispielsweise der Architekt Rem Koolhaas die Slums der nigerianischen Hauptstadt Lagos. Und als "dynamisch" bezeichnen Experten von UN-Habitat den freien Markt der informellen Schattenökonomien. Aus dieser Sicht gelten die Slums als Startrampe für den sozialen Aufstieg." |
| Rückblick Juli 2007 |
28. Juli 2007, Samstag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Ökohaus, Großer Saal, Kasseler Str. 1A
Rosa-Luxemburg-Forum Hessen
Diskussion / Vortrag
Von der Daseinsvorsorge zum Urban Management
Reihe: Mainopolis
mit: Klaus Ronneberger, Frankfurt
Kontakt: Rosa-Luxemburg-Forum Hessen, Tel:069 68608624
Die Veranstaltungsreihe Mainopolis versteht sich in der Kontinuität unserer Tagung im Februar »Gespräche über die Zukunft der Stadt«.
"Im neoliberalen Umbau der Gesellschaft spielt der städtische Raum eine herausragende Rolle. Mit seinen Versorgungsstrukturen, Dienstleistungen und lokalen Machtstrukturen dient er als Relais zwischen der allgemeinen staatlichen Ordnung und dem Alltagsleben. Die Städte werden zu Laboratorien für diverse Reformen: Schlanke Verwaltung, Öffentlich-Private-Partnerschaften, Cross Border Leasing und dergleichen Zauberworte mehr.
Allerdings sollte man das neoliberale Projekt nicht mit einem grundsätzlichen Staatsrückzug, d. h. dem Verzicht auf politische und rechtliche Interventionen in öffentliche Aufgabenfelder, gleichsetzen. Ja, in gewisser Weise verlangen die komplexen Privatisierungsvorhaben nicht weniger, sondern mehr gesetzliche und staatliche Regulierungen. "
Klaus Ronneberger ist u.a. Co-Autor von: Die Stadt als Beute.
25. Juli 2007, Mittwoch, 19.00 Uhr
Frankfurt,
Ökumenisches Zentrum Christuskirche Beethovenplatz, Westend
Die Arbeit der Deutsch Indischen Zusammenarbeit e. V.:
Gesundheit, Bildung, Toleranz in Dörfern um und Slums in Nagur
Der
Ecumenical Sangam in Nagpur in Zentralindien ist seit vielen Jahren Partner
der DIZ. Vom Sangam werden Slums in Nagpur und rund 35 Dörfer südlich
der Millionenstadt im Herzen von Indien betreut. Jeden Tag fahren Dorfkrankenschwestern
in die entlegenen Dörfer, um die Menschen medizinisch zu betreuen, Kinder
erhalten im Kindergarten eine Grundbildung, die Organisation bildet Dorfgesundheitshelferinnen
und Sozialberaterinnen, sowie Näherinnen und Handwerker aus, um den jungen
Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben. Mitglieder und Freunde der DIZ
unterstützen mit Beiträgen und Spenden, aber auch in Workcamps und
durch persönlichen Einsatz die Arbeit in Indien
Bildungsreferentin Sybille Franck der DIZ e.V., Frankfurt am Main berichtet über die Entwicklung der Arbeit in den Basisgesundheitsdiensten und über neue Aktivitäten in der Sozial- und Bildungsarbeit.
Deutsch-Indische Zusammenarbeit e. V. (DIZ), Odrellstraße 43,60486 Frankfurt am Main ,Tel.: +49 - 69 - 79 53 99 82. E-Mail: franck@diz-ev.de
Website: www.diz-ev.de
24. Juli 2007, Dienstag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Dritte Welt Haus, Falkstrasse 74
U-Bahn-Station: Leipziger Straße, Strb-Haltestelle: "16 Franz Rücker-Allee"
Attac Frankfurt Plenum
Themen: Klimawandel-Klima Gipfel Eine Debatte mit Aktivisten/Innen der ökologischen und sozialen Bewegung Referent Dietrich Lemme: Alternative Konzepte von Greenpeace zum Klimaschutz(Attac Plenum 28. August: FIAN zu Gast bei Attac - Das Menschenrecht auf Nahrung Referentinnen: Cynthia Dittmar und Beate Grunzke)
20. Juli 2007, Freitag, 14.00 Uhr
Frankfurt,
Paulsplatz (geändert! von Konstablerwache)
Asta Uni Ffm: Demo gegen Studiengebühren
Die letzte Schlacht...
... gewinnen wir!
Denn
noch ist nicht aller Tage Abend. Zwar ist das Gesetz zur Einführung allgemeiner
Studiengebühren beschlossen, doch lassen sich Gesetze auch wieder ändern
- wenn man nur will...
"Das 3. ProtestSemester geht zu Ende und die Einführung allgemeiner Studiengebühren steht unmittelbar bevor. Weder die besseren Argumente noch die größten Demos konnten die Landesregierung von der Notwendigkeit kostenfreier Bildung überzeugen. Die Verfassungsklage ist nun beim Staatsgerichtshof eingereicht und wird in den kommenden Jahren bearbeitet werden. Anstatt aber tatenlos das Urteil abzuwarten, das möglicherweise Studiengebühren bestätigt, gilt es jetzt, gemeinsam die Zahlung der Gebühr zu verweigern. Studiengebühren können sich an den Hochschulen nämlich nur dann durchsetzen, wenn sie von den Studierenden gezahlt und akzeptiert werden. Wenn sich genügend Studierende am Boykott beteiligen WIRD es keine Gebühren geben! Dass es politische Bauchschmerzen bereiten wird, landesweit viele tausend Studierende auf die Straße zu setzen, liegt auf der Hand. Trotzdem hat der Minister bereits die kompromisslose Exmatrikulation aller Zahlungsunwilligen angekündigt. Drohungen dieser Art sind realpolitisch nicht haltbar und sollen nur davon ablenken, DASS wir Studierenden uns erfolgreich zur Wehr setzen können, wenn wir es wollen. Die Teilnahme am Boykott ist zunächst völlig risikolos, da eine gesetzliche Mahnpflicht für eine Zwangsexmatrikulation besteht. Beteiligt euch deshalb- auch wenn nur vorrübergehend - an der Aktion. Ihr setzt damit auch symbolisch ein Zeichen für freie Bildung und motiviert andere... und sollte das Quorum letztendlich weit überschritten werden, gibt es wirklich keinen Grund mehr eine Exmatrikulation zu fürchten. - We can do it! Gemeinsam für freie Bildung - auf der Strasse und in den Banken!"
Downloaden: >>Demo_20.07_web.pdf (412 kb)
Thema Studiengebühren auf der Attac-Sommerakademie:
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>>Proteste gegen Studiengebühren >>Film: Kick it like Frankreich - Der Aufstand der Studenten |
18. Juli 2007, Mittwoch, 19.00 Uhr
Frankfurt,
Ökumenisches Zentrum Christuskirche Beethovenplatz, Westend
Deutsch Indischen Zusammenarbeit e. V.:
Indiens
Unberührbare - Die Kastenlosen wehren sich
Am Rand der hierarchisierten indischen Gesellschaft finden sich die ca. 160 Millionen (hinduistischen) Kastenlosen oder "Unberührbaren", die sich selbst Dalits (die Zerbrochenen) nennen. Die Dalits wehren sich zunehmend gegen Diskriminierung und extreme Ausbeutung und fordern ein Ende der "indischen Apartheid".
Diskussion zum Film mit Dipl. Sozialarbeiter Philipp Peter Müller von der Dalit Solidarität in Deutschland und ESG Fachhochschule Frankfurt
Deutsch-Indische Zusammenarbeit e. V. (DIZ), Odrellstraße 43,60486 Frankfurt am Main ,Tel.: +49 - 69 - 79 53 99 82. E-Mail: franck@diz-ev.de
Website: www.diz-ev.de
Infos
zum 7.Juli:
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| Rückblick Juni 2007 |
28. Juni 2007, Donnerstag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
Club Voltaire in Zusammenarbeit mit der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt:
Mit der "Querfront" zur Volksgemeinschaft
NPD, Nazi-Kameradschaften und ihre rechtskonservativen Bündnispartner in Frankfurt und Hessen
Am 7. Juli wollen Nazis aus der gesamten Bundesrepublik durch Frankfurt marschieren: NPD, Kameradschaften, "Nationale Sozialisten". Sie demonstrieren gegen Globalisierung und für die "Volksgemeinschaft", verstehen sich als sogenannte "Antikapitalisten". Das ist Grund genug, sich vor diesem Ereignis mit den hessischen und Frankfurter Nazistrukturen und in ihrem Umfeld auseinanderzusetzen. Michael Weiß (apabiz e.V.) wird über die NPD und ihre hessischen und Frankfurter VertreterInnen, ihre Arbeitsweise und ihre Strategie referieren. Wer sind die hessischen Neonazis und aus welchen Gruppen rekrutieren sie ihre AktivistInnen? Was wollen sie und wie arbeiten sie? Hans Christoph Stoodt (Anti-Nazi-Koordination Frankfurt) berichtet über das Umfeld: die Republikaner und das "Bürgerbündnis für Frankfurt", dessen wichtigsten Repräsentanten Wolfgang Hübner und seine Verbindungen in die rechte Szene. Des weiteren über ihre Think-Tanks sowie die wichtigsten Themen und Politikvorstellungen im Rahmen einer spezifischen "Querfrontpolitik"
Eintritt: 3,- €/erm. 1,50 €/1,- € (s.o.)
27. Juni 2007, Mittwoch, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Haus am Dom, Domplatz 3
Frankfurter Domkreis Kirche und Wissenschaft:
AKTUELLES FORUM "G8 - Gipfel der Welt?!"
..."Sicherlich war der diesjährige Gipfel in Heiligendamm kein Weltgipfel. Jedoch hat er "weltweitreichende" Themen behandelt.
Nun ist der Gipfel vorbei.
Die 8 Regierenden scheinen äußerst zufrieden mit den Ergebnissen:
So sei es ein "Riesenerfolg", dass "ernsthaft in Betracht gezogen" wird, bis zum Jahr 2050 den Ausstoß an Kohlendioxid mindestens um die Hälfte zu reduzieren. Nebenbei wurden zwischen den USA und Russland brisante bilaterale militärstrategische Gespräche geführt. Als Erfolg wird auch das im Grunde mäßige finanzielle Engagement für Afrika gewertet. Zudem wurde ein weiteres Hilfsprogramm für Krankheiten erarbeitet allerdings ohne auf die Patentrechte der Pharmaindustrien einzugehen. ... Für wen war der G8 Gipfel (k)ein Erfolg? Welches sind die Kosten der ausgeschlossenen Länder? Was ist überhaupt ein Erfolg, wenn es umweltpolitische Angelegenheiten geht? Sind die Ergebnisse auch ein Erfolg der globalisierungskritischen Stimmen die große Teile der Gesellschaft dazu gebracht haben, sich über ungerechte Güterverteilung, Marktzugänge und Erderwärmung Gedanken zu machen? War es auch ein Erfolg für ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, das sich trotz der Krawalle nicht hat abschrecken lassen? ... Dieses Aktuelle Forum möchte genau dies. Nach den Gipfelgesprächen weiter an den Themen und Problemlagen dran bleiben. ... Aber wir wollen nicht nur zurück blicken, sondern auch in die Zukunft schauen. ... Wir würden uns freuen, auch Sie begrüßen zu dürfen!"
Mit :
Antje von Broock BUND Deutschland e.V., Referentin Internationales, Berlin
Dr. Rüdiger Krech Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Leiter Kompetenzfeld Soziale Sicherheit
Sabine Leidig Attac Deutschland, Bundesgeschäftsführerin
Winfried Montz Bistum Limburg, Leiter Ref. Weltkirche, Regionalkoordinator Erlassjahr Kampagne
Horst Schmitthenner IG Metall, Bundesvorstand, Verbindungsbüro soziale Bewegungen
Dr. Thomas Seibert medico international e.V., Referent Kultur- und Gesellschaftskritik
Es moderiert Sylvia Kuck, Hessischer Rundfunk
27. Juni 2007, Mittwoch, 19.00 Uhr
Frankfurt,
Ökumenisches Zentrum Christuskirche Beethovenplatz, Westend
Entwicklungshilfe für das Schwellenland Indien fortsetzen?
"Plädoyer
für die Fortführung der armutsorientierten Entwicklungszusammenarbeit
mit Indien. Die Diskriminierung großer Bevölkerungsgruppen spielt
eine wichtige Rolle bei der Verhinderung sozialen Fortschritts. Gleichgültige
oder korrupte Behörden setzen bestehende Antidiskriminierungsgesetze
nicht durch. Neben den Frauen sind die Kastenlosen und die indigene Bevölkerung
des Landes am schlimmsten betroffen. Das auf wenige Regionen konzentrierte
Wirtschaftswachstum erfasst die Gebiete nicht, in denen die Armut am weitesten
verbreitet ist. Vor allem der ländliche Raum, in dem fast 80% der Bevölkerung
leben, profitiert nicht. Das Gesundheitswesen ist marode, und der größte
Teil der Armen hat keinen Zugang zu einer öffentlichen Versorgung."
Bernd Wolf war früher Mitarbeiter der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit - gtz - in Eschborn und ist jetzt stellvertretender Vorsitzender der Deutsch Indischen Zusammenarbeit e.V.
Deutsch-Indische Zusammenarbeit e. V. (DIZ), Odrellstraße 43,60486 Frankfurt am Main ,Tel.: +49 - 69 - 79 53 99 82. E-Mail: franck@diz-ev.de
Website: www.diz-ev.de
>Das komplette Programm der Veranstaltungsreihe
24. Juni 2007, Sonntag, 11.00 Uhr, MATINEE
Frankfurt,
Kino Cinestar Metropolis, Frankfurt
Kurzfassung des Dokumentarfilmes:
« Ernesto alias Ernst »
über
NS Widerstandskämpfer Ernesto Kroch (18 min, 2007)
mit anschließender Diskussion:
mit Ernesto Kroch (90 Jahre) und Dokumentarfilmer Martin Keßler über
« Widerstand gestern und heute »
Jetzt Karten vorbestellen (Eintritt: 6,- €/ ermässigt 3,- €) unter bestellung@neuewut.de mit Angabe des Namens und der Anzahl der Karten (ob normal bzw ermässigt). Den entsprechenden Betrag bitte überweisen bitte vorab auf das Konto Nr. 72 00013675 / BLZ 501 900 00 bei der Frankfurter Volksbank ( Kontoinhaber: Martin Keßler). Weitere Infos findet Ihr / finden Sie unter >>www.neuewut.de . Für Fragen stehe ich Euch / Ihnen gerne unter 069.725464 zur Verfügung.
Martin Keßler Filmproduktion, Reuterweg 55, 60323 Frankfurt am Main, Tel.: 069.725464, Fax: 069.72564, e -mail: mart.kessler@t-online.de
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KURZINFO: « Ernesto alias Ernst« "Er hat gegen Hitler und eine südamerikanische Militärdiktatur gekämpft, heute kämpft er gegen eine unsoziale Globalisierung : Ernesto Kroch, 90 Jahre. Am Sonntag, dem 24. Juni, berichtet Ernesto Kroch im Rahmen einer Matinee (ab 11.00 Uhr) im Kino Cinestar Metropolis in Frankfurt a. M. über sein spannendes Leben und seine lebenslangen Erfahrungen mit Widerstand: Warum kämpfen einige ihr Leben lang? Als deutscher Jude, NS Widerstandskämpfer und Metallgewerkschafter saß Ernesto Kroch für seine poli-tische Überzeugung im KZ, konnte jedoch 1938 nach Uruguay entkommen. Von dort musse er 1982 erneut fliehen vor der Militärdiktatur nach Frankfurt a. M.. Heute lebt er in Montevideo und Frankfurt a. M.. Im April diesen Jahres erhielt Ernesto Kroch die Ehrenbürgerwürde der Stadt Montevideo." ... >>Mehr über Ernesto (Exposé von « Ernesto alias Ernst« pdf-Datei) |
Die Veranstaltung wird unterstützt von: attac, Amt für multikulurelle Angelegenheiten Stadt Frankfurt a.M., DGB Hessen -Thüringen, GEW BV, GEW Hessen, Leben und Arbeiten Gallus e.V., IG Metall Offenbach, Kunstgesellschaft Frankfurt, Saalbau Frankfurt, Studienkreis deutscher Widerstand, StadtschülerInnenrat Frankfurt, AntiNazKoordination Frankfurt. In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Hessen e.V.
20. - 24. Juni 2007, Mittwoch bis Sonntag
Frankfurt,
Mal Sehn Kino, Adlerflychtstr. 6 Hhs
wetterfest° 1. Internationales Wetterfilmfestival Eis & Schnee
Tel:
069 / 597 08 45/ info@malsehnkino.de/
15 - 17. Juni 2007, bis Sonntag FREIER EINTRITT!
Frankfurt,
Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner Str. 69-77
1. Internationales Arbeiterfilm Festival Frankfurt
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"Das 1. Internationales Arbeiter Filmfestival LABORFEST wurde 1994 in San Francisco ins Leben gerufen. Seit 12 Jahren findet es in Japan, Argentinien und anderen Länder statt. Im Mai 2006 lief das Arbeiter Filmfestival auch in der Türkei in mehreren Städten und Volkshäusern mit Erfolg. Auch wir (Arbeitsgruppe des Türkisches Volkshauses für Kultur ud Kunst) organisieren in diesem Jahr in Frankfurt das 1. Internationale Filmfestival im Kooperation mit sendika.org, Gewerkschaften, MigrantInnen-Vereinen, der Stadt Frankfurt und Volkshäusern. Wir zeigen Filme aus Lateinamerika, Asien, dem Nahen Osten, Europa und der Türkei." |
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Gezeigt werden u.a: |
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16. Juni 2007 21.00 Uhr The Take - Die Übernahme Kanada / Argentinien 2004 Regie: Avi Lewis - Darsteller: Naomi Klein, Spanisch . Mit englischen und türkischen Untertitel - 87 min. Die Übernahme erzählt die packende Geschichte einer Industriearbeitergruppe im von wirtschaftlichen und politischen Krisen geschüttelten Buenos Aires, Argentinien. Von Verzweiflung und Armut zermürbt beschließen die Arbeiter eines Tages ihren in einem Vorort der Hauptstadt gelegenen ehemaligen Arbeitsplatz, die " Forja" - Fabrik für Autoteile, zu besetzen, zu übernehmen, und die Fabrik nicht mehr zu verlassen, bis die Produktion wieder läuft. Sie alle zusammen haben den Anblick der stillstehenden Anlage, die einst ihnen allen Arbeit und Brot gegeben hatte, und die nun zum politischen Spielball in einem großen Schacher zwischen Regierung, internationalen Investoren und dem Eigentümer geworden war, nicht mehr ertragen, und sehen die "Enteignung mit den Füßen" als einzig gebliebenen Weg an, ihr Recht auf (Weiter-)Arbeit in der eigentlich funktionstüchtigen Fabrik zu erkämpfen |
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17 Juni 2007, 15.00 Uhr Blutverlust: Todes - und Gesundheitswesen USA / 2004 /67' /Org. Englisch mit türkischen Untertiteln Was passiert, wenn ein Kameramann sich eine Kamera ausleiht, um die Zustände im Gesundheitswesen zu dokumentieren? Es wird was Persönliches. Er reist nach Kuba, um die Zustände zu filmen. Bei seiner Rückkehr erlebt er, was zwei nicht versicherte Arbeitnehmer seiner Familie, die Krank sind, durchmachen . Ein Film über Amerikas erbarmungsloses Gesundheitssystem |
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Das vollständige Programm: >>www.frankfurt-arbeiter-filmfestival.de/ Kontakt: Türkisches Volkhaus Werrastr. 29 60486 Frankfurt Main Tel: 069 253208 / 069 770 76 997 |
20. Juni 2007, Mittwoch, 19.00 Uhr
Frankfurt,
Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53
Globalisierung gestalten was ist fair und machbar?
"Globale Prozesse machen nicht an Staatsgrenzen halt. Handlungsfähige Gesellschaften und Menschen, die Globalisierungsprozesse nutzen und für alle fair gestalten, sind wichtiger denn je."
Podiumsdiskussion mit Dr. Renée Ernst (UN-Millenniumskampagne), Sabine Leidig (Geschäftsführerin Attac Deutschland), Werner Balsen (Leiter Wirtschaftsredaktion, Frankfurter Rundschau) Moderation: Conny Czymoch (Moderation, Phoenix)
Die Ausstellung Globalisierung 2.0 ist vor und nach der Veranstaltung geöffnet. In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) Eintritt: 2 EUR (inkl. Museumseintritt)
20. Juni 2007, Mittwoch, 19.00 Uhr
Frankfurt,
Ökumenisches Zentrum Christuskirche Beethovenplatz, Westend
Deutsch Indischen Zusammenarbeit e. V.:
Gandhi heute - aktuell oder unzeitgemäß?
"In
Diskussionen zu Gegenwartsentwicklungen wird Bezug genommen auf Gandhi und
seine Lehre der Gewaltfreiheit. Für Gandhi war Satyagraha nicht passiver
Widerstand, sondern ein aktives Ringen um Herz und Einsicht des Gegenübers.
Die Grundlagen seiner Gewaltfreiheit bildeten nicht Feigheit, sondern Leidensbereitschaft
und Furchtlosigkeit."
Thorsten Gromes arbeitet in der HSFK - Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung und verfasste seine Doktorarbeit über die Friedenskonsolidierung in Nachbürgerkriegsgesellschaften.
Deutsch-Indische Zusammenarbeit e. V. (DIZ), Odrellstraße 43,60486 Frankfurt am Main ,Tel.: +49 - 69 - 79 53 99 82. E-Mail: franck@diz-ev.de
Website: www.diz-ev.de
>Das komplette Programm der Veranstaltungsreihe
18. Juni 2007, Montag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
Attac Frankfurt und Club Voltaire laden ein:
Klima der Gerechtigkeit: Gipfel der Heuchelei?
"Zwischen den internationalen Erklärungen der EU und G8 und der klimapolitischen Realität klaffen riesige Spalten. Während Merkel sich international als Klimaretterin präsentiert, ist sie zuhause doch eher ein Umweltferkel. Nach wie vor gibt es keinen Maßnahmenplan, mit dem in Deutschland anspruchsvolle CO2-Einsparungen realisiert werden sollen. Vielmehr gibt es den Plan über 40 neue Kohlekraftwerke zu bauen. In großem Maße werden neue Flughäfen und Straßenbau subventioniert. Ein Tempolimit gibt es nicht."
Sven Giegold, Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter des BUND im Attac-Koordinierungskreis, bewertet die klimapolitische Bilanz der deutschen Präsidentschaft in EU und G8. Diese Bewertung kontrastiert er mit einer Bilanz der deutschen Klimapolitik und den notwendigen Alternativen.
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Beitrag von Sven Giegold Vertreter des BUND im Attac-Koordinierungskreis: Klimaschutz und G8: Global deklarieren, lokal emittieren "Klimaschutz nimmt auf der Agenda der G8 einen wichtigen Stellenwert ein. Die BürgerInnen auf der ganzen Welt erwarten entschiedenes Handeln gegen den Klimawandel. Leider gibt es auch auf diesem Gipfel keinen großen Grund zur Hoffnung in Sachen Klimaschutz. Die G8-Rede von Kanzlerin Merkel im Bundestag hat die letzten Illusionen genommen. Sie nannte keine Reduktionsziele für die G8-Staaten. Es bieb bei einem vagen "Klimaschutz ist wichtig und die reichen Staaten müssen vorangehen". Das entspricht der Rhetorik von nun 20 Jahren internationalen Klimadiskussionen." >der komplette Text von Sven Giegold |
15. Juni 2007, Freitag, 19.00 Uhr
Frankfurt,
Studierendenhaus der Johann Wolfgang Goethe - Universität (Campus Bockenheim),
Festsaal
Asta der J. W. Goethe Universität, Anti-Nazi-Koordination und Frankfurter Antifa-Gruppen:
"Aufklärung gegen Nazis"
Nazi-Faschismus, Nazi-Bewegung seit 1989 und der Nazi-Aufmarsch in Frankfurt am 7. Juli 2007
| *Vorbild der heutigen Nazis: Das Nazi-Regime und seine Verbrechen - Benjamin Ortmeyer, Mitglied des Vorstands der GEW Frankfurt |
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*Nazis von 1989 bis heute: Mord, Terror und Tarnung - Wolf Wetzel, Publizist |
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*Der Frankfurter Aufruf der Nazis zum 7. Juli 2007: Soziale Demagogie - Nationalismus - Rassismus (Hans Christoph Stoodt, Anti-Nazi-Koordination Frankfurt) |
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13. Juni 2007, Mittwoch, 19.00 Uhr
Frankfurt,
Ökumenisches Zentrum Christuskirche Beethovenplatz, Westend
Deutsch Indischen Zusammenarbeit e. V.:
Recht
und Gerechtigkeit
Verfassung und Verfassungswirklichkeit in Indien
Das Jahrtausendealte Kastensystem, das gerade von einer hierarchiesierten Gesellschaft ausgeht, tut sich naturgemäß schwer mit dem Gleichheitsgedanken. Die Menschenrechte und die fundamental rights, wie in Indien die Grundrechte genannt werden, stehen immer wieder im Blickpunkt der öffentlichen Diskussion.
Dr. Jona Aravind Dohrmann arbeitet im Ecumenical Sangam in Nagpur als Entwicklungshelfer und koordiniert die Hilfe von NGOs und fördert die Zusammenarbeit in der indischen Zivilgesellschaft. Er referiert über den Ursprung und die Entwicklung der Menschenrechte in Indien.
Deutsch-Indische Zusammenarbeit e. V. (DIZ), Odrellstraße 43,60486 Frankfurt am Main ,Tel.: +49 - 69 - 79 53 99 82. E-Mail: franck@diz-ev.de
Website: www.diz-ev.de
>Das komplette Programm der Veranstaltungsreihe
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Weitere Informationen zu Indien: >>www.suedasien.net dort u.a: >>"Der Kampf um das Menschenrecht auf Nahrung in Indien" (FIAN-Gruppe Berlin) >>"Menschenrechte im indischen Kontext" (Dr. Jona Aravind Dohrmann) |
6. .Juni 2007, 18.30 Uhr
Frankfurt
- Höchst, Filmforum, Emmerich-Josef-Straße 46a
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Unternehmen Zukunft oder Crash-Fahrt auf den Prellbock? Eine Dokumentation von Leslie Franke Fachliche Beratung: Dr. Winfried Wolf Produktion: Kernfilm / Länge: 75 Minuten
"Nach 12 Jahren Bahnreform scheint der Traum einer Verwandlung einer Bürokraten-bahn in ein hocheffektives börsennotiertes Unternehmen für den Macher Helmut Mehdorn nun endlich Wirklichkeit zu werden: * forcierte Leistung bei fast halbierter Belegschaft * alle bundesdeutschen Großstadtzentren an modernste ICE Verbindungen angeschlossen * mit der Akquisition von Bax Global im globalen Wettbewerb positioniert * von Jahr zu Jahr steigende Gewinne Ein Börsengang der Bahn im kommenden Jahr sei damit planmäßig vorbereitet, so der Bahnchef auf der Bilanzpressekonferenz am 31.03.06 in Berlin. Diese glanzvolle Bilanz nimmt der Filmzum Ausgangpunkt einiger Nachfragen Die Bahnreform hatte ja noch ein paar andere Ziele. Der Schienenverkehr sollte im Verhältnis zum Straßen- und Flugverkehr massiv ausgeweitet werden. Die Bahn sollte auf weniger staatliche Unterstützung angewiesen sein. Sie sollte zu ein dem Kunden zugewandtes Serviceunternehmen werden. Keines dieser Ziele wurde aber nur annähernd erreicht. Im Gegenteil: Die Schiene hat im Verhältnis zur Konkurrenz weiter massiv an Verkehrsanteilen verloren. Aus der Fläche jenseits der Hochgeschwindigkeitsstrecken ist sie fast komplett verschwunden. ... Vor der Kamera sprechen Unternehmer, deren Städte bzw. Firmen von der Schiene abgehängt wurden. Präsentiert wird der triste Alltag im britischen Schienenverkehr. Präsentiert werden auch die Argumente prominenter Befürworter des Bahnbörsengangs und die Gegenposition von Bahnexperten. ... Wird die deutsche Bahn demnächst dem privaten Kapitalmarkt mit seinen Hedgefonds überlassen oder wird eine Bürgerbahn in öffentlichem Eigentum den Interessen von Bahnkunden und Steuerzahlern besser gerecht? " |
| Rückblick Mai 2007 |
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30. Mai 2007, 20.00 Uhr
attac Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Main-Bündnis gegen G8 G8: "Es geht los! - Letzter Zwischenstopp vor Heiligendamm" Regionale Mobilsierungsveranstaltung zum G8 13. März 2007 Abschlussveranstaltung der regionalen g8-Mobilisierung Gäste: Werner Rätz zu Globalen sozialen Rechten N.N. - ein bis zwei internationale Gäste im Anschluss "letzter Stand der Dinge" - letzte Chance Fahrplätze zu koordinieren etc. |
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Werner Rätz (Attac) - Video 2. Pressekoferenz Vorbereitungsbündnis zur Demo 2.Juni
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Gedenken für Familie Genc - Bleiberecht für den antifaschistischen hammering man!
Downloaden: >>Plakat, >>Flugblatt |
25. Mai 2007, Freitag, 11 - 18.30 Uhr
Frankfurt,
Bürgerhaus Gutleutviertel, Rottweiler Str. 32
Tagessymposium der Stiftung medico international
Globalisierung Gesundheit Gerechtigkeit -
Annäherungen an eine konkrete Utopie der Sozialen Infrastruktur.
"Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts kann die katastrophale Bilanz neoliberaler Globalisierungsstrategien kaum noch bestritten werden. Trotzdem reicht der Slogan von der anderen Welt, die möglich sein soll, nicht mehr aus, um die Globalisierungskritik von der Stelle zu bringen. Soll die immer dringlicher werdende Frage Was tun? klarere Antworten finden, sind durchsetzungsfähige Alternativen gefragt. Das Symposium der stiftung medico international will dazu einen Beitrag leisten und versucht sich deshalb an einer konkreten Utopie: Globalisierung, Gesundheit, Gerechtigkeit."
Programm:
11 Uhr Begrüßung: Alternativen denken - Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international
11.15 - 12.15 Kritische Bestandsaufnahme - Prof. Dr. med. Oliver Razum, Universität Bielefeld, Gesundheit in Einer Welt
Prof. Dr. med. Peter Schönhöfer, Redaktion arznei-telegramm, Die Innovationsunfähigkeit der Pharmaindustrie
12.15 13.15 Diskussion// 13.15 14.15 Mittagsimbiss im Haus
14.15 15.15 Alternativen entwickeln - Prof. Dr. Heinz Steinert, Redaktion links-netz, Zur Idee einer Sozialen Infrastruktur
Dagmar Embshoff, Bewegungsakademie, Solidarische Ökonomie
Katja Maurer, medico international, Öffentliche Pharmaproduktion: Das Beispiel Gonoshasthaya Kendra
15.15 16.45 Diskussion in Arbeitsgruppen// 16.30 - 17.00 Kaffeepause
17.00 18.30 Was tun? Alternativen durchsetzen
Barbara Stolterfoth, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Staatsministerin a.D. (angefragt)
Horst Schmitthenner, IG Metall Verbindungsbüro soziale Bewegungen
Sven Giegold, Koordinierungskreis attac
>>Detailliertes Programm und Anmeldung
24. Mai 2007, Donnerstag, von 08.30 - 10.00 Uhr
Frankfurt,
Festhalle Messe
Mahnwache
Aus Anlass der Hauptversammlung der Deutschen Bank hält die IOF eine Mahnwache
Als Kritische Aktionäre werden die Ordensleute für den Frieden dann Fragen an den Vorstand richten zu rassistischen, sexistischen und demokratiefeindlichen Aussagen von Prof. Manfred Pohl, dem langjährigen Leiter des historischen Instituts der Deutschen Bank, die er in seinem neuesten Buch "Das Ende des Weißen Mannes" vertritt. Schließlich werden die Ordensleute für den Frieden Herrn Josef Ackermann einen Blindenstock überreichen.
>>Nächste Aktionstermine der IOF
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Schweizer Wochenzeitschrift WOZ nimmt "Das Ende des Weißen Mannes unter die Lupe: >>www.woz.ch/artikel/2007/nr10/international/14647.html Konvent für Deutschland Der Konvent wurde er von dem ehemaligen BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel, Roland Berger und Manfred Pohl von der Deutschen Bank gegründet. Der Konvent will den Umverteilungs- und Gefälligkeitsstaat eindämmen. Kurzstudie von Lobbycontrolzum Konvent: >>www.lobbycontrol.de/download/kurzstudie_konventfuerdeutschland.pdf |
24. Mai 2007, Donnerstag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
Attac Frankfurt lädt ein:
Aufstand der Pinguine:
für Solidarität und freie Bildung !
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Foto: ©privat, >>www.amnesty.ch |
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Im vergangenen Jahr erlebte Chile die größte Protestwelle für kostenlosen und offeneren Zugang zu Bildung seit über 30 Jahren. Die OberschülerInnen - Pinguine genannt wegen ihrer Schuluniform - sorgten dafür, dass 250 öffentliche und ein Dutzend private Schulen über Wochen im Streik und hunderte Gebäude besetzt wurden, dass bei der größten Demonstration 800 000 Menschen - Studierende, Eltern, LehrerInnen - auf der Straße waren. Mit der Forderung nach Abschaffung der Gebühren für den Zulassungstest an der Universität stehen sie in einer Front mit den deutschen SchülerInnen und Studierenden, die gegen die Einführung von Studiengebühren angetreten sind.
"Für Solidarität und freie Bildung" ist die gemeinsame Losung im weltweiten Kampf gegen soziale Selektivität, gegen Bildungsabbau, Ökonomisierung und Privatisierung im Schul- und Hochschulbereich, die auch bei den Protesten beim G8 Gipfel in Heiligendamm im kommenden Juni eine zentrale Rolle spielen wird .
Boris Schöppner (Journalist) zeigt Fotos über die Proteste der Pinguine, Barbara Dickhaus (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel) referiert über Privatisierung in der Hochschulbildung von Chile. |
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Artikel im Web: >>Die Revolution der Pinguine (www.amnesty.ch 2006) >>Der größte Schülerstreik seit Jahren trifft den Kern des chilenischen Bildungssystems (www.lateinamerikanachrichten.de, Nummer 385/386 - Juli/August 2006) >>"Der soziale Block auf Chiles Straßen SchülerInnen misstrauen den Veränderungen des Bildungssystems ein chilenischer Frühling voller Streiks Nach den großen Schülerprotesten der vergangenen Monate wurde in Chile eigens ein Qualitätsrat eingerichtet, der Veränderungsvorschläge für das Bildungssystem erarbeiten soll. Doch deren Zwischenbericht konnte die strittigen Punkte nicht klären die SchülerInnen stellen die weitere Teilnahme an der Kommission in Frage. Und sie sind nicht die einzigen, die den chilenischen Frühling nutzen, um für ihre Anliegen zu demonstrieren: Im September gingen SchülerInnen, StudentInnen, LehrerInnen, BeamtInnen des öffentlichen Dienstes und ArbeiterInnen des Gesundheitsbereichs zusammen auf die Straße, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen...." >>mehr (www.lateinamerikanachrichten.de) |
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Galerie Tagesschau: >>www.tagesschau.de/bildstrecken/0,,OID5598592_MTB1_POS1,00.html Artikel Weltspiegel: >>daserste.ndr.de/weltspiegel/2006/t_cid-2803134_.html Video Weltspiegel: >>daserste.ndr.de/weltspiegel/2006/t_cid-2803134_mid-2803492_typ-real_loc-int.html |
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Südamerika - Diesmal Bolivien - Quellensammlung im Labournet >Die aktuelle Materialsammlung "Keine Kommerzbildung" vom 31. Mai 2007. Streikwelle im Erziehungswesen, studentische Massenproteste - Repression bisher erfolglos "Der Versuch, ein neues Bildungsgesetz zu verabschieden - das sich inhaltlich (bis auf einige echte uribische highlights: etwa, daß Unis auch Pleite machen können) im wesentlich im politischen Rahmen der Bologneser Sauce bewegt, wie sie von neoliberalen "Experten" in der EU angesetzt wurde - ruft unerwartet mächtigen Widerstand hervor, von LehrerInnen, StudentInnen und Eltern. Da hilft bisher auch eine für den Bürgerkrieg gerüstete Polizei nicht - am 30. Mai gab es eine riesige Demonstration in Bogotá." >>http://www.labournet.de/internationales/co/kommerzbildung.html |
| Werbung für Veranstaltung: >Flyer downloaden |
23. Mai 2007, Mittwoch, ab 12.00 Uhr
Frankfurt,
Konstablerwache
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Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen zieht durch Deutschland gegen den G8. Station Frankfurt |
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Weitere Infos demnächst unter: www.global-solidarity.de Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen zieht gegen den G8-Gipfel durch Deutschland nach Rostock. Am 23. Mai machte sie Station in Frankfurt. Die Station in Frankfurt stand unter dem Motto "Globale Solidarität". Antimilitaristische Gruppen und Flüchtlings- und Migrantenorganisationen gaben ein gemeinsames Statement gegen Krieg, Rassismus und Ausbeutung. Download: >Infoblatt Links: * www.zusammen-ev.de * http://thecaravan.org * www.thevoice.org |
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Anhören (MP3):>Songs und Slogans der Karawane * >Besuch der Karawane - Lager Freienbessingen >Wangui Mbatia (Kenia): Lager nicht wegschauen * >Recht auf Asyl Lesen 24. Mai (Indymedia): >>"Karawane in Frankfurt" 25. Mai (Junge Welt):»Afrika hat die Schulden längst bezahlt« "Auch Aktivisten aus Kenia werden in Heiligendamm gegen den G-8-Gipfel protestieren. Ein Gespräch mit Wangui Mbatia Interview: Ann Friday Wangui Mbatia ist Aktivistin des Peoples Parliament von Nairobi, Kenia Sie werden sich als Aktivistin des Peoples Parliament aus Nairobi an den Protesten gegen den G-8-Gipfel in Heiligendamm beteiligen." |
21. Mai 2007, Montag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
DIA Vortrag:
Das Menschenrecht auf Nahrung am Beispiel des Sojabooms in Südamerika
Auswirkungen auf Kleinbäuer/innen, Umwelt und Ernährungssicherheit
"Der Sojaanbau in Brasilien hat sich binnen vier Jahrzehnten von wenigen hundert auf 21 Mio. Hektar ausgebreitet. Heute ist Soja mit fast 10 Mrd. US-$ Exporterlösen pro Jahr das wichtigste Agrar-Exportprodukt Brasiliens und bedeutende Devisenquelle. Argentinien, Paraguay und auch Bolivien sind ebenso dabei, den Anbau der gelben Bohne stark auszuweiten. Deutschland und die EU als Haupt-Importeure verwenden Soja als eiweißreiches Futtermittel in der Viehmast. Dem ökonomischen Erfolg stehen ökologische und soziale Probleme gegenüber, wie großfläche Abholzungen von Primärvegetation, Pestizidvergiftungen, fortschreitende Landkonzentration bei Großgrundbesitzern, Sklavenarbeit, kleinbäuerliche Betriebsaufgaben und Landflucht, vernachlässigte Grundnahrungsmittelproduktion sowie zunehmender Anbau von Gensoja. Im Anschluß an die Dias werden nachhaltige Alternativen wie organischer Landbau und notwendige agrarpolitische Maßnahmen in Südamerika wie in Industrieländern diskutiert."
Die Referentin, Ulrike Bickel, Misereor-Fachreferentin für Menschenrechte, hat 2003 im Rahmen ihrer Masterarbeit in Brasilien zum Thema recherchiert. 2004-2005 folgten Argentinien und Paraguay im Rahmen der Menschenrechtsarbeit Misereors.
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Anhören: >>"Für das Recht sich zu ernähren" (9.3 min) bei freie-Radios.net mit Interviews etc. Lesen: |
14. Mai 2007, Montag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Dritte Welt Haus Frankfurt a. M., Falkstr. 74
Bündnis Rhein-Main gegen G8 und des Arbeitskreis Umwelt (AKU) Wiesbaden:
G8-Top-Thema Energiesicherheit
"Das Thema Energie ist einer der Dauerbrenner auf der Agenda der G8-Gipfeltreffen. Schon die sog. Ölkrise der 1970er Jahre bildete den Hintergrund für die G8-Gründung. Auch im Juni 2007 in Heiligendamm wird die künftige Energiepolitik eine zentrale Rolle spielen; dafür sorgt schon der kürzlich veröffentlichte UN-Weltklimabericht, der erreicht hat, dass die Klimakatastrophe in der medialen Öffentlichkeit angekommen ist. Und der dafür gesorgt hat, dass die G8, die Großen der Welt, nicht zuletzt Angela M., sich in Heiligendamm als Retter der Menschheit präsentieren werden. und die drohenden Ressourcenkriege. Thema wird aber nicht allein das Klima sein. Es ist abzusehen, dass sich in den kommenden Jahren die Verteilungskämpfe um Öl, Erdgas, Uran etc. verschärfen werden. Es droht ein barbarischer Ölimperialismus (E. Altvater), denn die Ressourcen nicht nur das Öl - sind knapp und werden immer knapper (und teurer). Schlagworte der politischen Klasse sind deshalb zunehmend: Wie schaffen wir Energiesicherheit und wie stellen wir uns im Weltkrieg um Ressourcen auf?"
Veranstaltung mit Josef Moe Hierlmeier (Nürnberg), Mitherausgeber der Zeitschrift Fantomas, aktiv in der BUKO (Bundeskoordination Internationalismus) und im Sozialforum Nürnberg, Autor zahlreicher Beiträge zu internationalistischen Themen.
11. Mai 2007, Freitag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Café Wiesengrund, Finkenhofstr. 17
G-8-Gipfel und die deutsche Entwicklungspolitik
Gesprächskreis Nord-Süd mit Peter Wahl (WEED)
"Der Gipfel der acht reichsten und mächtigsten Staaten der Welt findet Anfang Juni in Heiligendamm bei Rostock statt. Die Politik der G8 stößt weltweit auf Kritik und Protest. Auch beim Gipfel 2007 wird dies sichtbar werden. Ein wichtiges Element ist dabei der Alternativgipfel vom 5.-7. Juni in Rostock. Obwohl die Staats- und Regierungschefs der G8 nur 13 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren, behandeln sie Fragen der Weltwirtschaft, von Entwicklung, Umwelt, Krieg und Frieden und andere Probleme, die die gesamte Menschheit betreffen. Dabei haben sie vor allem ihre eigenen, oft an kurzfristigen nationalen Zielen ausgerichteten Interessen im Blick, behaupten die Kritiker. Die Bundesregierung hat das Thema Investitionssicherheit zum eigentlichen Leitmotiv des Gipfels erklärt. Diese Art der Globalisierung bringt viele Verlierer und nur wenige Gewinner hervor, meint Peter Wahl von der Organisation Weltwirtschaft, Ökologie und Entwickklung (Weed), zugleich Mitglied bei Attac. (http://www.weed-online.org/ ) Der Gesprächskreis Nord-Süd und das Cafe Wiesengrund laden alle Interessierten ein, mit Peter Wahl über den G-8-Gipfel und die deutsche Entwicklungspolitik zu diskutieren."
Verantwortlich: Roland Bunzenthal Email: rbunzen@aol.com >>http://www.wiesengrund-ffm.de
9. Mai 2007, Mittwoch, ab 18.00 Uhr
Frankfurt,
Uni-Ffm Studierendenhaus, Festsaal, Campus Bockenheim, Mertonstrasse
Eine Veranstaltung des Bündnis "Rhein-Main gegen G8"
Unterstützt durch Autonomes AusländerInnen und Autonomes FrauenLesben Referat/AStA Uni Ffm:
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Keine Macht für G8! Another World is Possible! **Auf nach Heiligendamm!
Umrahmt wird der Abend mit Ausstellung und Multimedia.
Das Bündnis "Rhein-Main gegen G8" sind u.a.: glocal group hanau, attac frankfurt, ASTA Hochschule Darmstadt, LandesASTenkonferenz Hessen, DGB-Jugend Frankfurt, ver.di-Jugend Frankfurt, Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main, kein mensch ist illegal Hanau, Initiative Libertad! Frankfurt, Linke.WASG Frankfurt, solid Frankfurt |
3. Mai 2007, Donnerstag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
Rhein-Main-Bündnis:
Ein Hartz für Kinder - Zur Senkung der Regelsätze für Schulkinder mit Hartz IV
Die
herrschenden Parteien übertrumpfen sich gegenseitig dabei, wer kinderfreundlicher
ist. Weitgehend unbekannt ist, dass sie 2005 das Leistungsniveau von Schulkindern,
der Eltern Hartz IV beziehen, um 10 bis 15% abgesenkt haben. Heute
bekommen z.B. Schulkinder zwischen 7 und 14 Jahren nicht mehr 30% mehr als
Säuglinge, sondern genauso viel.
* Die Übernahme von Schulkosten ist nicht mehr vorgesehen. Trotz PISA.
* Der für Nahrungsmittel und Getränke zugestandene Betrag sank bei Kindern zwischen 7 und 14 Jahren von 3,45 Euro pro Tag auf 2,71 Euro.
Was steckt dahinter und was wäre zu tun?
Der Sozialwissenschaftler Prof. Rainer Roth (Fachhochschule Frankfurt) ist Autor u.a. von "Nebensache Mensch - Arbeitslosigkeit in Deutschland" (Ffm 2003) und arbeitet im "Rhein-Main-Bündnis gegen Billiglöhne und Sozialabbau"
Link: >>www.rhein-main-buendnis.de /Treffen: 1. und 3. Dienstag des Monats,19.30 Uhr, in den Räumen der DIDF, Leipziger Str. 69 (Hinterhof)
Download: >Neue Broschüre des RMB zu Kinderregelsätzen
Download: >Flyer Veranstaltung // >Berechnung Mittagessen
3. Mai 2007, Donnerstag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Haus am Dom, Domplatz 3
Vom Schuldenerlass zum gerechten Welthandel
"Vom Schuldenerlass zum gerechten Welthandel - die Perspektive des Südens auf den G8-Gipfel" ist das Thema einer Informationsveranstaltung zum G8-Gipfel. Der Politologe und Sozialethiker Pater Pete Henriot SJ spricht über die Situation Sambias nach dem Schuldenerlass, die Themen des G8-Gipfels und die grundlegende Perspektive menschlicher Entwicklung.
Link: >>www.hausamdom-frankfurt.de
| Rückblick April 2007 |
28. April 2007, Samstag, ab 13 -17 Uhr
Biblis,
Widerstandsfest vor dem AKW in Biblis, Parkplatz
Gute
Nacht, G8! - Widerstandsfest vor dem AKW in Biblis
Aus dem Aufruf:
"Energie ist eines der wichtigen Themen auf dem diesjährigen G8-Gipfel in Heiligendamm vom 6.-8. Juni. Atomkraftwerke und der Neubau von Kohlekraftwerken sollen mal wieder die Probleme der Menschheit lösen. Die Regierungschefs der G8-Staaten wollen Politik für die ganze Menschheit machen, vertreten in Wahrheit aber nur die Interessen weniger. Dagegen wehren wir uns am Pannen- und Schrottreaktor Biblis und fordern einen Umbau der Energieversorgung in Richtung erneuerbare Energien und Dezentralisierung.
Wenn ihr eine solidarische Wirtschaftsordnung wollt, in der Mensch und Umwelt im Mittelpunkt stehen, dann kommt am 28.4. nach Biblis!
Das
Widerstandsfest wird organisiert von einem breiten Bündnis von Anti-Atom-,
Umwelt- Friedens-, Eine Welt- und G8-Gruppen aus dem ganzen Südwesten.
Es wird Musik, Tanz, Spaß, Essen und wenige Redebeiträge geben.
Ihr könnt euch gerne mit kreativen Ideen einbringen oder einfach nur
kommen und mitfeiern für eine andere Welt."
Alle, die die Aktion unterstützen oder als mitaufrufende Gruppen auf die Homepage, den Aufruf ggf. mit ihrem Logo auf das Plakat wollen, bitte melden bei: Kontakt: heidi.flassak [das Zeichen da] surfeu.deSpenden bitte an: Judith Kissel, Kontonummer: 33574543, ******* BLZ 55350010, Sparkasse Worms - Alzey-Ried, *** Stichwort "Biblis-Demo" Website
Website: http://www.demobiblis.de/index.html
Aufrufende Gruppen: Anti-Atom-AG-Mainz AKU-Wiesbaden (Arbeitskreis Umwelt Wiesbaden) anti-atom-gruppe mannheim BUND - Landesverbände: Baden-Württemberg Hessen Rheinland-Pfalz Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald Kreisverband Bergstraße Ortsverband Dossenheim BUNDjugend Hessen Arbeitskreis gegen Atomanlagen, Frankfurt
BBU Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN) DIFA (Darmstädter Initiative für die Abschaltung aller Atomanlagen) HessenBadenPlenum der Initiativen gegen Atomanlagen
Stadtpiraten Darmstadt IPPNW (Int. Ärzte für d. Verhütung d. Atomkrieges + für soziale Verantwortung) Widerwelle Nordpfalz Attac: Heidelberg , Bergstraße,Mannheim Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim DGB-Kreisverband Bergstraße Heidelberger Friedensratschlag Stop-Bure-Gruppe Trier Anarchistische Gruppe Mannheim- AGM G 8 - Plenum Heidelberg und Mannheim Robin Wood Widerstandsgruppe Worms Deutsche Umwelt- und Gesundheits-INITIATIVE e.V., Frankfurt a.M.
26. April 2007, Donnerstag, 19.00 Uhr
Frankfurt,
BiKuZ Höchst, Gebeschusstraße
6-19
GEW-Frankfurt, Bürgerbündnis gegen Privatisierung u.a.:
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Schulsporthallen vergammeln, sanitäre Anlagen in Frankfurter Schulen verrotten, ... |
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PPP- Zauberformel für Schulsanierung in Zeiten geleerter Kassen? |
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Der Publizist Werner Rügemer berichtetüber seine Recherchen zum BIZ Ostend und den vier geplanten PPP-Projekten in Frankfurter Schulen 2003 beschloss die Frankfurter Stadtverordneten-Versammlung, den Bau und den laufenden Betrieb vom 50 Millionen teuren Bildungszentrum Ostend einem privaten Investor (Müller Altvatter) zu überlassen, obwohl die Verträge den Parlamentariern nicht offengelegt wurden. Der ehemalige bildungspolitische Sprecher der SPD Jürgen Hupe gestand ein: "Selbst als Stadtpolitiker kannte ich nicht die genauen Vorgänge". ... Was als bundesweites Vorzeige-Projekt gepriesen wurde, stellt sich mittlerweile als Fiasko dar >>Ausführliche Information auf der Seite AG "Privatisierung Nein" (Mit Fotos der Veranstaltung) Downloaden: >>Aktueller Flyer zum Downloaden (pdf) |
25. April 2007, Mittwoch 19.00 bis 21.00 Uhr
Frankfurt,
DGB-Haus, Willi-Richter-Saal, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77
GEW, BEZIRKSVERBAND FRANKFURT:
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Politischer Themenabend - Vortrag und Diskussion |
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Bildung als Kampffeld im neoliberalen Wettbewerbsstaat |
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Dr. Ralf Ptak, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler,
lehrt am Institut für Bildungsforschung und Sozialwissenschaften
der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln allgemeine
Volkswirtschaftslehre und ist Mitglied des
Wissenschaftliches Beirates von Attac Deutschland, der Deutschen
Gesellschaft für ökonomische Bildung und der Memo-Gruppe.
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Aus dem Einladungstext: "Die Privatisierung öffentlicher Güter ist voll im Gange. ... In diesen Kontext gehören die "Reformen" der öffentlichen Daseinsvorsorge in den Bereichen Gesundheit, Altersvorsorge und Bildung. ... Dabei ist der Angriff auf die Bildung als frei zugängliches öffentliches Gut frontal. ... Man kann geradezu von einer Ökonomisierung der Bildung sprechen, die ihren Eigenwert verliert und in erster Linie der marktzugänglichen Wissensproduktion dienen soll. " Downloaden: >Kompletter Einladungsflyer |
24. April 2007, Dienstag 19.00 Uhr
Frankfurt,
3. Welt-Haus in der Falkstr.74
Attac Frankfurt Plenum
Themen: u.a. die Vorbereitungen zum G8-Gipfel in Heiligendamm
Tagesodnung siehe: >Download Einladung
19. April 2007, Donnerstag, 19.00 Uhr
Frankfurt,
Club Voltaire, Hochstr.5
Tödliche Kluft zwischen Realität und Rhetorik -
G8, Pharmapatente und der Kampf gegen AIDS
Seit den 90er Jahren skandalisieren internationale AktivistInnen und NGOs die unnachgiebige und tödliche Preispolitik der multinationalen Pharmakonzerne. Die Immunschwäche AIDS z.B. ist für die einen eine behandelbare, für die anderen eine tödliche Infektionskrankheit. Und letzteres auf Grund einer neoliberal ausgerichteten Monopolisierung von Wissen als privatem Eigentum. Auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm werden sowohl "Patentschutz" als auch "Aidshilfe" auf der Tagesordnung stehen.
mit Andreas Wulf (medico international)
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Kein Patent auf Gesundheit! - Unterschriftenkampagne
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Protestieren Sie gegen den Patentantrag von Boehringer Ingelheim auf das AIDS-Medikament Nevirapine-Sirup für Kinder. - Allein im südlichen Afrika sind zwei Millionen Kinder HIV-positiv. Doch nicht einmal zehn Prozent der Jungen und Mädchen erhalten die Medikamente, die sie zum Überleben bräuchten. Einer der Gründe: Die Medikamente sind viel zu teuer. Eines der wenigen Medikamente für AIDS-kranke Kinder ist der Nevirapine-Sirup. Indische Generika-Firmen produzieren das Medikament seit vielen Jahren kostengünstig und exportieren es auch in arme Länder. Doch dieser preiswerte Zugang zu AIDS-Medikamenten ist nun bedroht. Die deutsche Firma Boehringer Ingelheim produziert das Originalpräparat und hat in Indien einen Patentantrag auf das Medikament gestellt. Wird dem stattgegeben, stellt das einen gefährlichen Präzedenzfall dar: es ist mit weiteren Patentanträgen von Boehringer und anderen Unternehmen in Indien zu rechnen. Damit droht der indischen Generika-Produktion in der bisherigen Form das Aus. Eine wichtige Quelle für preiswerte, überlebensnotwendige Medikamente könnte versiegen. Die Unterzeichnenden fordern deshalb Boehringer Ingelheim auf, sofort den Patentantrag auf den Nevirapine-Sirup in Indien zurückzuziehen. |
| >>www.medico-international.de/kampagne/gesundheit/unterschriften.asp |
17. April 2007, Dienstag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Kultur²Das Kino im Theater Willy Praml, Naxoshalle, Wittelsbacher Allee
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Dokumentarfilm von Irina Kosean
"Halbwertszeiten" (2006 / 80 Minuten)
mit Christian Küppers vom Öko-Institut Darmstadt
Aus der Einladung:
"21 Jahre ist es her, dass sich eine ganze Region gegen den Bau der atomaren Wie-deraufarbeitungsanlage in Wackersdorf auflehnte: "Aufruhr, leistet Widerstand - kei-ne WAA in unserm Land!" Damals hat "Denk-mal-Film" (Klaus Strigel und Bertram Verhaag) einen Aufsehen erregenden Dokumentarfilm darüber gedreht. "Kino im Theater" hat ihn im Herbst 2005 gezeigt. ... Die Halbwertszeit radioaktiver Isotope ist berechenbar lang. Tschernobyl hat die Welt physikalisch für Generationen verändert, aber wie sieht es mit den Veränderungen der Menschen durch den damaligen Widerstand aus?
Zu Gast beim Filmgespräch sind die Regisseurin Irina Kosean und Christian Küppers vom Öko-Institut Darmstadt; er war selber dabei in Wackersdorf . Die "Ärzte gegen Atomkrieg" sind angefragt.. Bei dieser Diskussion wird es auch darum drehen, wie es weitergeht mit der Kernenergie in Deutschland. Ist es wirklich wahr, dass ein Ausbau der Kernenergie uns vor der Klimakatastrophe bewahren kann???"
Einlass (zum Ankommen und für Getränkekauf) 19.00 Uhr
Filmbeginn: 19.30 Uhr Filmgespräch ca. 21.00 Uhr
Eintritt: 6 € (ermäßigt 4 €) Für Schulklassen besondere Ermäßigungen)
Kartenbestellungen: Tel. (069) 43054734 www.bbfilm.net/dokukino
19. April 2007, Donnerstag, 20.00 Uhr
Frankfurt,
Café Wiesengrund, Finkenhofstr. 17
in der Reihe "Leitkultur Menschenrechte" von Humanistischer Union (frankfurt.humanistische-union.de) und Frankfurter Rundschau (www.fr-online.de) mit freundlicher Unterstützung der Sebastian-Cobler-Stiftung referiert Thomas Gebauer
Freiheit der Menschen oder: Freiheit zur Intervention?
Zur politischen Instrumentalisierung der Menschenrechte
"Der Anspruch auf Menschenrechte, dessen universelle Einlösung unvermindert auf der Tagesordnung steht, läuft immer auch Gefahr, politisch instrumentalisiert zu werden. Am deutlichsten wird das, wenn mit dem Verweis auf die Menschenrechte Kriege und militärische Interventionen legitimiert werden, die bei näherer Betrachtung - der Sicherung von Privilegien und ökonomischer Vorherrschaft dienen. Unter solchen Umständen zielt der Menschenrechtsdiskurs nicht auf allgemeine Emanzipation, sondern dient der ideologischen Unterfütterung einer 'weißen Dominanzkultur' und gleicht damit dem Verweis auf die 'Zivilisation', mit dem der Kolonialismus des 19. Jahrhunderts gerechtfertigt wurde. Ausdruck eines noch immer auszumachenden 'rassistischen Humanismus' (Sartre) ist es, die Anderen auf die Rolle von Opfern zu reduzieren, in deren Namen paternalistisch eingegriffen werden müsse. Auch eine kritische Reflexion von Hilfe ist deshalb vonnöten" (Thomas Gebauer).
Thomas Gebauer ist Geschäftsführer von Medico International (www.medico.de). Medico setzt sich seit über 30 Jahren für Gesundheit, Soziales und Menschenrechte ein. "Krankheit macht die Menschen arm und Armut macht die Menschen krank" diesen Teufelskreis versucht Medico International zu durchbrechen.
19. April 2007, Donnerstag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Gemeindehaus der Dreifaltigkeitsgemeinde, Funckstr. 14
"Liebe
Indien-Freunde, einmal mehr ist unser Mann in Indien,
Jona Dohrmann, zu Gast in Deutschland und kommt ... nach Frankfurt.
Beim Indientreff ... gehen wir der Frage nach:
Ist Entwicklungszusammenarbeit mit Indien noch zeitgemäß?
Denn die boomende Wirtschaft, die gut ausgebildeten Hochschulabsolventen, der Glanz von Bollywood stehen im krassen Gegensatz zu den grundlegenden Mängeln, die vor allem die Landbevölkerung, aber auch die Menschen in den Slums, in ihrem täglichen Leben bedrängen. ..."
Ich freue mich auf Ihr/Euer Kommen!
Herzliche Grüße, Sybille Franck, Referentin für entwicklungspolitische Bildung"
Deutsch-Indische Zusammenarbeit e. V. (DIZ), Odrellstraße 43, 60486 Frankfurt am Main,Tel.: +49 - 69 - 79 53 99 82, E-Mail: franck@diz-ev.de
Website: www.diz-ev.de
14. April 2007, Samstag, ab 15.00 Uhr
Frankfurt,
Hauptbahnhof bis Paulskirche
Demo mit 2000 Teilnehmern ein großer Erfolg!
>Redebeitrag Vorratsdatenspeicherung (MP3, ca 5 min, 1,5 Mb)
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Aus dem Aufruf: "... Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Staat und Wirtschaft auf. ... Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind - der "große Bruder" Staat und die "kleinen Brüder" aus der Wirtschaft wissen es immer genauer. ... |
Mit
der Vorratsspeicherung der Telekommunikation und Online-Durchsuchungen
von Computern stehen weiter verschärfte Sicherheits- und Überwachungsbefugnisse
auf der politischen Agenda. Dabei bewirkt die zunehmende elektronische
Erfassung und Überwachung der gesamten Bevölkerung keinen
verbesserten Schutz vor Kriminalität, kostet Millionen von Euro und
gefährdet die Privatsphäre Unschuldiger. Wo Angst und Aktionismus
regieren, bleiben gezielte und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung
der Sicherheit ebenso auf der Strecke wie ein Angehen der wirklichen,
alltäglichen Probleme der Menschen (z.B. Arbeitslosigkeit und Armut).
... In der Paulskirche wurden 1848 die ersten Grundrechte
auf deutschem Boden erarbeitet. Heute bedroht die grenzenlose Sicherheitslogik
der Politik die historische Errungenschaft der Grundrechte. ... |
1. Weniger Überwachung Wir fordern keine Totalprotokollierung von Telefon, Handy und Internet (Vorratsdatenspeicherung), keine geheime Durchsuchung von Computern, Stopp der Videoüberwachung des öffentlichen Raums, keine automatische Gesichtskontrolle, Stopp von Biometrie und RFID-Chips in Ausweisen und Pässen, keine Aufzeichnung des Flugreiseverkehrs, kein automatischer Kfz-Kennzeichenabgleich auf öffentlichen Straßen. 2. Bestehende Überwachungsgesetze auf den Prüfstand stellen Wir fordern eine unabhängige Überprüfung aller seit 1968 beschlossenen Überwachungsgesetze auf ihre Wirksamkeit und schädlichen Nebenwirkungen. 3. Stopp für neue Überwachungsgesetze Nach der inneren Aufrüstung der letzten Jahre fordern wir einen sofortigen Stopp neuer Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet der inneren Sicherheit, wenn sie mit weiteren Grundrechtseingriffen verbunden sind. |
Unterstützer: Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Bündnis für Politik- und Meinungsfreiheit e.V. Bündnis 90/Die Grünen Chaos Computer Club e.V. Evangelische Konferenz für Telefonseelsorge und Offene Tür e.V. Internationale Liga für Menschenrechte Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V. Förderverein Informationstechnik und Gesellschaft e.V. Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. FoeBuD e.V. Gustav Heinemann-Initiative JugendemokratInnen/Junge Linke Hessen e.V. LandesAstenKonferenz Hessen Leipziger Kamera e.V. Linke SchülerInnenAktion Humanistische Union e.V. Netzwerk freies Wissen Netzwerk Neue Medien e.V. Piratenpartei Rote Hilfe e.V. [solid] Hessen Infos: >>http://www.Freiheit-statt-Angst.de Download: >>Broschüre Asta FH Münster" What the Fuck is informationelle Selbstbestimmung?!" |
| Super! zur Demo: >Pressespiegel zur Demo, Videos, Audios, Demo weiter verbessern etc. |
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FR 18.04.07: Geheimdienst will E-Mails mitlesen Hessens Verfassungsschutz-Chef Eisvogel setzt auf Online-Durchsuchung / Minister Bouffier: Keine Befugnis >>weiter: |
9. April 2007, Montag, Starts ab 10.30 Uhr (siehe unten), 13.00 Römer (Abschluss)
Frankfurt,
Offenbach, Darmstadt
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| Ostermarsch in Frankfurt 2007- Bild von Ph.Kuhn |
FR 10.04.2007: "Bundeswehr raus aus dem Kriegsgebiet" "Bei den Ostermärschen in Hessen werden Rufe nach Frieden und Abrüstung laut. In Hessen haben am Wochenende tausende Vertreter der Friedensbewegung auf den Ostermärschen für Frieden und Abrüstung demonstriert. Am Montag forderten 2000 Menschen in Frankfurt den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. In der Kritik stand auch Grünen-Chefin Claudia Roth." >>mehr
Ostermarsch Frankfurt 2007:
Auftakt(e):
10 Uhr, Darmstadt; 10.30 Uhr, (Ffm-)Rödelheim, Bahnhof; 10.15 Uhr, Offenbach,
Stadthof; 11.30 Uhr, (Ffm-)Eschersheim, Weißer Stein; 11.30 Uhr, (Ffm-)Niederrad,
Bruchfeldplatz; Abschlußkundgebung: 13 Uhr, Römerberg
Kontakt: Ostermarsch Büro c/o DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Tel.: 069/24249950, Fax: 069/24249951E-Mail: Frieden-und-Zukunft(at)t-online(Punkt)de />>www.frieden-und-zukunft.de
Aufruf zum Ostermarsch 2007 in Frankfurt am Main:
Kriege beenden statt Kriege vorbereiten - Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr
Die Welt steht in diesem Jahr mehr als zuvor am Abgrund eskalierender Kriege und Kriegsvorbereitungen:
Millionen Iraker sind kriegsbedingt Flüchtlinge im eigenen Land und in Nachbarländern. Hunderttausende Iraker wurden seit der US-Invasion getötet, zehntausende US-Soldaten körperlich und geistig versehrt, tausende US-Soldaten getötet.
In Afghanistan entwickelt sich unter der US-geführten Besatzung ein offener Krieg und die Bundeswehr ist mit dabei.
Der andauernde Konflikt im Nahen Osten wird vor allem dadurch geschürt, dass den Palästinensern die Unterstützung für einen lebensfähigen Staat verweigert wird. Dieses selbstverständliche Recht darf nicht nur Israel für sich in Anspruch nehmen.
Ein Krieg gegen den Iran wird von der US-Regierung vorbereitet, wobei auch der Einsatz atomarer Waffen nicht ausgeschlossen wird.
Antiterrorkrieg und humanitäre Interventionen sind heute offensichtliche Vorwände zur völkerrechtswidrigen Sicherung von Rohstoffen und Energieressourcen.
In Deutschland werden wir mit zunehmender Militarisierung konfrontiert:
Mit Anti-Terror-Hysterie werden immer mehr demokratische Grundrechte ausgehebelt.
Ein verfassungswidriger Umbau der Bundeswehr zu einer weltweit einsetzbaren Interventionsarmee wird per Weißbuch festgeschrieben.
Die EU-Militarisierung durch eine zentrale Rüstungsagentur und Battlegroups (Schlachtgruppen) wird trotz des gescheiterten EU-Verfassungsprozesses mit Unterstützung der Bundesregierung vorangetrieben.
Wir fordern:
die Einstellung jeglicher Unterstützung des US-Krieges im Irak keine logistische Unterstützung von deutschem Boden.
den Abzug aller deutschen Truppen aus Auslandseinsätzen keine Tornados für Kriegseinsätze in Afghanistan
Initiativen für Verhandlungen ohne Vorbedingungen im Nahen und Mittleren Osten keine Kriegsdrohungen und keine Kriegspropaganda gegen den Iran
den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und den Verzicht auf atomare Teilhabe - als deutschen Beitrag für eine atomwaffenfreie Welt
Stopp aller neuen Rüstungsprogramme und Kriegsplanungen in Deutschland und der EU
Wir fordern eine neue Politik basierend auf Gerechtigkeit, Solidarität, Armutsbekämpfung und nachhaltigen Umgang mit der Natur. Durch Abrüstung können dafür die notwendigen staatlichen Mittel bereitgestellt werden.
Spart endlich an der Rüstung!
Auch Frieden kostet Geld - Der Ostermarsch wird durch Spenden finanziert:
Sonderkonto Ostermarsch Kto.-Nr.: 2613655000, SEB-Bank (BLZ 50010111)
Ostermarschbüro c/o Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt am Main, Tel.: 069/24249950, Fax: 069/24249951
e-mail: Frieden-und-Zukunft@t-online.de
>Flyer Ostermarsch 2007 downloaden
>Flyer AG-Globalisierung und Krieg
05. April, Do. bis So. 08.04. , 18.00 Uhr
Frankfurt, MAL
SEH'N KINO. Adlerflychtstr.6 Hhs
Film:
BAMAKO (französische OmU)
von Abderrahmane Sissako, Mali/Frankreich 2006, 118 Min.
Der Hinterhof eines Hauses in Malis Hauptstadt Bamako ist einerseits Schauplatz des bunten afrikanischen Alltagslebens, aber auch einer Gerichtsverhandlung, in der Vertreter der afrikanischen Zivilgesellschaft Klage erheben gegen die Aktivitäten des internationalen Währungsfond IWF und die Entwicklungspolitik der Weltbank. Es wird deutlich, dass das geplünderte und geknebelte Afrika weniger ein Opfer seiner Armut als vielmehr seines Reichtums ist und welche wichtige Rolle die Frauen für Afrikas Zukunft spielen.
Auf brillante Weise zeigt Regisseur Abderrahmane Sissako im Kontrast von Gerichtsverhandlung und Alltagsleben, wie die nördliche Welt mit der südlichen umgeht. Erdrückt von Schulden und bemüht sich anzupassen, kämpft der afrikanische Kontinent ums Überleben. Immer dringlicher wird die Notwendigkeit, im Namen all derer zu sprechen, die nicht die Möglichkeit haben, sich Gehör zu verschaffen. Dieses weltweit beachtete afrikanische Kinoprojekt drehte der Regisseur im Wesentlichen im Hof des Hauses seines Vaters, in dem er auch aufgewachsen ist.
Tel.069/ 5970845, www.malsehnkino.de
Links zum Film: >>www.kairosfilm.de / >>www.bamako-film.com
1. April 2007, Sonntag, 11.00 Uhr
Frankfurt,
Dachcafé (Zeilgalerie), Zeil 112
BCC und Kunstgesellschaft:
MATINEE IM DACHCAFÉ
Heuschrecken und andere Raubtiere
Zum Regulierungsbedarf der Finanzmärkte
Mit Dr. Stephan Hessler, Finanzwissenschaftler.
Moderation: Prof. Dr. Hans See
Die MATINEE IM DACHCAFÉ findet von 11:00 (s.t.) bis 13.30 Uhr im Dachcafé (Zeilgalerie), Zeil 112, in Frankfurt am Main statt. Einlass ab 10:15 Uhr!
"In einem nie da gewesenen Ausmaß verändern Übernahmen und Beteiligungen durch Finanz-investoren die deutsche Unternehmenslandschaft, mit zum Teil verheerenden Auswirkungen auf Beschäftigungsverhältnisse und Kundenbeziehungen. Woher stammt das Kapital, mit dem die Hedgefonds ihre Raubzüge finanzieren? Welche Kosten und Risiken gehen mit diesem Prozess einher? Wie lassen sie sich eindämmen? "...
Der Eintritt der Benefizveranstaltung beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro für Arbeitslose, Frankfurtpassinhaber, Schüler/Studenten mit Nachweis.
Mehr Informationen:
>>www.frankfurt-nett.de. Anmeldung zur Interessentenliste möglich: matinee@frankfurt-nett.de.Programm der KunstGesellschaft e.V. >>www.kunstgesellschaft.de und
BCC e.V. >>www.wirtschaftsverbrechen.de
19. März 2007, Montag, 19.30 Uhr
Frankfurt, Club
Voltaire, Kleine Hochstraße 10
Vortragsreihe Venezuela von Innen:
"Participación popular" - Partizipation in Venezuela
"Selbstgeführte soziale und kulturelle Projekte, kommunale Räte und Partizipative Haushaltsführung die venezolanische Bevölkerung hat sich so einige Möglichkeiten zur Mitbestimmung geschaffen.
Welche Möglichkeiten hat die Bevölkerung von Venezuela entwickelt, um sich selbst einzubringen? Wie werden sie dazu von Regierungsinstitutionen gefördert, aber auch beeinflußt und gehemmt? Wie verteilen sich diese Chancen zwischen den gesellschaftlichen Schichten und wie entwickelte sich die Rolle der Frauen in diesem Beteiligungsprozeß? Und wie kann dabei eben diese Vielfalt der Träume, die Freiheit auf seine besondere Anschauung gesichert werden? Von diesen Fragen und noch vielen mehr getrieben, reiste Karolin Weinzierl für einige Monate nach Caracas, Venezuela. Diese Fragen werden aber immer neue Antworten finden und dabei feinere, tiefere Fragen aufwerfen. - Deswegen erwarten die VeranstalterInnen auch mit Spannung Erfahrungen, Gedanken und Reflektionen der TeilnehmerInnen!"
Nächster Termin in der Reihe:
Montag, 2. April: Palabras endógenas Dokumentarfilm zu endogener Entwicklung in Venezuela mit Einführungsvortrag von Anna Krämer.
Veranstalter: Karolin Weinzierl, Anna Krämer; mit Unterstützung der Venezuela-Soligruppe Frankfurt
Eintritt: 3,- €/erm. 1,- €
17. März 2007, Samstag, 17.00 Uhr
Frankfurt, Saalbau
Bockenheim, Schwälmer Str. 28
Vortragsveranstaltung
IPPNW: 25 Jahre ärztliche Arbeit für den Frieden
Es sprechen:|
Prof. Horst-Eberhard Richter, Psychoanalytiker, Giessen, Gründungs- und Ehrenvorstandsmitglied der deutschen IPPNW Frieden lernen |
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Regina Hagen, International Network of Engineers and Scientists against Proliferation, TU Darmstadt Die nukleare Aufrüstung geht weiter |
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Prof. Peter Riedesser, Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik, Universität Hamburg Kinder als Opfer von Krieg und Verfolgung |
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Prof. Ulrich Gottstein, Frankfurt, Gründungs- und Ehrenvorstandsmitglied der deutschen IPPNW IPPNW-Kinderhilfe im kriegszerstörten Irak |
Aus der Einladung:
"Die Aktualität der selbstgestellten Aufgabe der Internationalen Ärzte zur Verhütung eines Nuklearkriegs (IPPNW) ist erst in den letzten Monaten wieder in beängstigender Weise evident geworden: der Konflikt um das iranische Atomprogramm droht zu einer weiteren gefährlichen Eskalation der bewaffneten Auseinandersetzungen im Mittleren Osten zu führen, mit ganz unabsehbaren sicherheitspolitischen und ökonomischen Konsequenzen auch für die Europäer. Die USA haben vor fünf Jahren mit ihrer "Nuclear Posture Review" (i.e. aktualisierte Übersicht zur Atomwaffenverwendung) den Einsatz von Nuklearwaffen auch gegen nicht-nuklear gerüstete Staaten in ihre militärstrategischen Pläne einbezogen, und auch die übrigen Atom-Mächte bereiten Modernisierungen und neue Einsatzpläne für ihre Arsenale vor. Mit gutem Grund also hat Mohamed El-Baradei, Leiter der UN-Atombehörde IAEO, die Befürchtung geäußert, die Gefahr eines Atomkriegs sei heute erneut sehr nahe.
Um mit dem Wissen der Ärzte über die grauenhaften, medizinisch völlig unbeherrschbaren Folgen atomarer Kriegsführung dieser Gefahr entgegenzutreten, ist die IPPNW als internationale, blockübergreifende Ärzteorganisation vor über 25 Jahren gegründet worden. "Wir werden euch nicht helfen können", dies war und ist die zentrale Botschaft der Mediziner an die Bevölkerungen wie auch an die Entscheidungsträger in aller Welt. Nur Prävention, d.h. entschlossene Schritte zur vollständigen Abrüstung der Nuklearwaffen können diese von Menschen produzierte Katastrophe für Leben und Gesundheit abwenden. Die IPPNW erlebte bei dieser Aufklärungsarbeit beeindruckende Anerkennung und Unterstützung durch internationale Gremien: genannt sei nur die Verleihung des Friedensnobelpreises 1985 an die Ärzteorganisation, und das wesentlich durch IPPNW und die WHO herbeigeführte Rechtsgutachten durch den Weltgerichtshof in Den Haag 1996, nach dem Androhung und Einsatz von Atomwaffen dem Völkerrecht widersprechen. Unsere deutsche IPPNW-Sektion ist sich bewusst, dass die Ächtung und Abschaffung der Atomwaffen davon abhängt, dass Kriege generell als Mittel der internationalen Politik zu ächten sind, sie versteht sich deswegen als eine pazifistische, gegen jeden Krieg durch Aufklärung und politisches Engagement wirkende Vereinigung. Über diese Arbeit, die im ärztlichen Selbstverständnis wurzelt, will die Frankfurter IPPNW-Regionalgruppe bei einer Vortragsveranstaltung am Samstag, dem 17.3.07 informieren."
Die Regionalgruppe Frankfurt trifft sich an jedem ersten Dienstag im Monat
Kontakt: www.ippnw-ffm.de und gthielsatgmx.de
ViSdP: M. Jochheim, Krifteler Str. 83, 60326 Frankfurt/M
4. März 2007, Sonntag, ab 14.00 Uhr
Frankfurt, Studierendenhaus
Uni Frankfurt
Protest - Vernetzung - Diskussion von Studierenden, SchülerInnen, Auszubildenen, LehrerInnen, Eltern
Aus dem Einladungsflyer:
"Blockierte Autobahnen, Stürmung des Hauptbahnhof, kurzzeitige Besetzung von Arbeitsamt und Hessischem Rundfunk, Schulstreiks und Aktionstage ein ums andere Mal beantwortet durch Repression seitens der staatlichen Gewalt. Das sind die Bilder, die hängen geblieben sind vom bisherigen Protest der Frankfurter Studierenden und SchülerInnen gegen den immer massiver vorangetriebenen Bildungs- und Sozialabbau. Mögen sie auch massenmedial am wirksamsten gewesen sein, so lässt sich der laufende Protest jedoch nicht auf sie reduzieren.
An den verschiedensten Stellen regen sich in Frankfurt Widerstände. Neben SchülerInnen und Studierenden beginnen auch Auszubildende, LehrerInnen und Eltern Gegenwehr gegen die aktuellen Entwicklungen aufzubauen. Leider läuft bisher vieles parallel und unkoordiniert und kann daher nicht die Schlagkraft entwickeln, die durch gemeinsames Vorgehen vielleicht möglich wäre.
Aus diesem Grund laden wir am 04.03. alle bildungspolitisch Interessierten und Engagierten zu einer Vernetzungskonferenz in das Studierendenhaus der Goethe-Uni Frankfurt ein. Unser Vorschlag ist, uns an diesem Tag vor allem mit zwei Fragen zu beschäftigen: Wie hängen unsere Probleme in den einzelnen Bildungsinstitutionen miteinander zusammen? Und: Wie können wir gemeinsam vorgehen, um Bildungs- und Sozialabbau entgegen zu treten?"
Programm & Flyer: http://www.media.uebergebuehr.de/view/id/1400/ &
http://www.media.uebergebuehr.de/view/id/1401/
Plakate: http://www.media.uebergebuehr.de/view/id/1402/
3. März 2007, Samstag, 9 bis 20 Uhr
Frankfurt, Jahrhunderthalle
in Höchst
Protestaktion der hessischen GEW zum "Hessischen Schulleiter-Kongress"
Stärkung der Eigenverantwortung - Schlüssel zur Qualität (Hessischer Schulleiterkongress)
Unter diesem Motto will die Hessische Kultusministerin Wolff am 3. März 07 in der Jahrhunderthalle Höchst den ca 2000 dienstverpflichteten SchulleiterInnen einen Masterplan für die nächsten Jahre verordnen. Bei den Schwerpunkten Personal, Budget, Organisation, Unterricht sind u.a. die Forderungen nach
* Fortsetzung von U-Bluff
* Festschreibung von Bildungsstandards, verschärfte, zentrale Tests, Ranking und Schulinspektionen
* Anwerben von Sponsoren
* betriebswirtschaftlichem Managment der SchulleiterInnen zu erwarten. Die Schulleitung der Zukunft: Pilot im Cockpit Schule ???
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kommentiert dieses 400 000 Euro teure Medienspektakel als Entdemokratisierung, Entqualifizierung und Hierarchisierung des Bildungswesens... .
Die Jahrhunderthalle ist etwa 500 Meter von der S-Bahnhaltestelle Farbwerke Hoechst entfernt.
Der StadtSchülerInnenRat Frankfurt ruft zur Unterstützung der Aktion auf.
Wiesbaden, Kundgebung
am 1. März um 19.00 Uhr vor dem Kurhaus/Wilhelmstraße in Wiesbaden,
Konferenz am 1. März (14 - 18 Uhr) und Freitag, 2. März (von 9 - 14 Uhr)in der Fachhochschule Wiesbaden (E-Gebäude)
"Keine Kriegsvorbereitung durch EU-"Verteidigungsminister"
Aus dem Aufruf:
"Am 1. und 2. März 2007 treffen sich in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden die EU-Verteidigungsminister auf Einladung von Bundesverteidigungsminister Jung. Bei diesem Treffen wird es um weitere Verabredungen für weltweite Kriegseinsätze sowie die weitere Aufrüstung und Militarisierung Europas gehen. Dieses Treffen ist Teil der Rolle, die die Bundesrepublik mittlerweile in diesem Prozess spielt.
Die Friedensbewegung und andere soziale Bewegungen - auch aus anderen Ländern - protestieren gegen dieses Kriegsvorbereitungstreffen.
· Wir lehnen die in der EU-Verfassung vorgesehene forcierte Aufrüstung ab.
· Die bereits arbeitende Rüstungsagentur muss aufgelöst werden.
· Stopp der im Aufbau befindlichen EU-Battlegroups (Schlachtgruppen").
· Die weltweiten polizeilich-militärischen Einsätze der EU sind zu beenden.
· Jede Form der offenen und verdeckten Unterstützung für die US-Kriegsführung im Nahen Osten ist einzustellen.
Wir protestieren gegen die Absicht, EU-Interessen weltweit mit EU-Truppen durchzusetzen.
Mit einer Konferenz gegen die EU-Militarisierung wollen wir zeitgleich am Donnerstag und Freitag, 1. und 2. März diskutieren:
· In welchem Zusammenhang stehen EU-Verfassung und Militarisierung ?
· Welche Rolle spielen die EU und der anstehende G8-Gipfel in Heiligendamm bei der Durchsetzung von Kapitalinteressen mit kriegerischen Mitteln ?
· Mit welchen Strategien können wir der Rekrutierung von Menschen für den Krieg entgegentreten ?
· Wie kämpfen wir gemeinsam gegen soziale Ausgrenzung und militärischer Abschottung gegen Flüchtlinge ?
· Wie verhindern wir von der EU geführte Militärinterventionen und Angriffskriege ?
Für Abrüstung statt Sozialabbau...
Verantwortlich i.S.d.P.R.: Willi van Ooyen, Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V. c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69, 60329 Frankfurt am Main, Telefon: 069 -24249950, Fax: 069 - 24249951, E-Mail: frieden-und-zukunft@t-online.de
Konto: Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V Nr. 200081 390 bei der Frankfurter Sparkasse 1822 (BLZ 500 502 01)"
Zun Download: >Der komplette Aufruf ,
IMI-Standpunkt 2007/015: >>Europäische Union ist keine Zivilmacht Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit grundlegend eingeschränkt
Junge Welt 6.3.07: >>Weiter aufrüsten, weiter »Ordnung« schaffen Nach Treffen der EU-Kriegsminister in Wiesbaden: Rüstungsindustrie soll stärker gesponsort werden Von Frank Brendle
| Rückblick Februar 2007 |
27. Februar 2007, Dienstag, 11 bis 19 Uhr und 20 bis 22 Uhr
Frankfurt,
DGB-Haus, Wilhelm Leuschner Str. 69
G8-NGO-Plattform mit der Beteiligung von Attac:
Globale Soziale Rechte - Perspektiven einer anderen Globalisierung*
Eine
Veranstaltung im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm im Juni 2007
Aus der Einladung:
"Der bloße Verweis auf die Globalisierung genügt nicht mehr, um neoliberale Reformen als alternativlos darzustellen und durchzusetzen. Die herrschende Politik und ihre Medien entdecken ihr "soziales Gewissen" und wollen Globalisierung endlich auch "sozial gestalten". Das ist auch den auf Seattle und Genua folgenden Protesten zu verdanken. Doch noch ist die Opposition zersplittert, beschränken sich soziale Bewegungen, Gewerkschaften und NGOs zu sehr auf den eigenen Bereich und das eigene Klientel.
Die Konferenz Globale Soziale Rechte geht dem roten Faden nach, der scheinbar weit voneinander entfernte Auseinandersetzungen dennoch miteinander verbindet: Der Globalisierung des Kapitals, der Märkte und der Waren mit einer Globalisierung der Sozialen Rechte zu begegnen.
Sie wird organisiert unter dem Dach der G8-NGO-Plattform mit der Beteiligung von Attac."
Nähere Infos:
24. Februar 2007, Samstag, 15.00 Uhr
Frankfurt,
Baseler Platz, Nähe Frankfurter Hauptbahnhof, Kundgebung ist um 17:00
Uhr am Willy Brandt-Platz
Opernball-Demo
Her mit dem Schönen Leben -- gegen Bildungs- und Sozialabbau!
| 26.2.: >Video-Clip (MP4, 4 MB) downloaden >>Realplayer-Download |
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"Auf zum Opernball 2007 in Frankfurt! In den letzten Jahren haben im gesamten Bundesgebiet immer wieder verschiedenartige studentische Kämpfe gegen die permanente Verschlechterung von Studienbedingungen stattgefunden.Gelang es 1997 noch durch einen bundesweiten Uni-Streik die Erhebung von Studiengebühren abzuwenden, konnten sich GebührenbefürworterInnen vor allem seit 2003 mehr und mehr durchsetzen. Da bunte, kreative Protestaktionen nicht die gewünschte Aufmerksamkeit bei Politik und Medien brachten, setzte man 2006 auf Formen des zivilen Ungehorsams wie Blockaden und Besetzungen von Institutionen, Ämtern und Verkehrswegen. |
Doch
die Einführung allgemeiner Studiengebühren sowie die damit
einhergehende Ausgrenzung und soziale Selektion im Hochschulwesen
sind nur ein Aspekt eines gesamtgesellschaftlichen Prozesses. Der
freie Zugang zur Hochschulbildung wird dabei genauso grundsätzlich
in Frage gestellt wie das Grundrecht auf Gesundheitsversorgung oder
Existenzsicherung. Der allgemeine Anspruch auf soziale Rechte wird
zunehmend ersetzt durch ein KundInnen-zu-Dienstleister-Verhältnis
und von der individuellen Kaufkraft abhängig gemacht. |
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Gleichzeitig wird der Privatwirtschaft über die Beteiligung an Stiftungsuniversitäten mehr Einflussmöglichkeit auf den Inhalt von Forschung und Lehre eröffnet. Ein politisch verfasstes Bildungssystem wird durch ein marktlogisches ersetzt. ... () Am 24.02.07 finden sich in der Alten Oper in Frankfurt am Main prominente VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness unter dem Motto "Das Leben ist schön -- es lebe das Leben" zum alljährlichen Opernball zusammen. Dieses mediale Großereignis wollen wir gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Gruppen dazu nutzen, unseren Dissens mit diesen Verhältnissen zum Ausdruck zu bringen. ... () Gegen den Ausverkauf unserer Perspektiven muss die Forderung nach gleichen sozialen Rechten für alle stehen! Für ein breites soziales Bündnis -- für französische Verhältnisse! Bildung für alle! Beginn des Opernballs ist um 20:00 Uhr in der Alten Oper (Opernplatz) Kommt zahlreich, seid bunt, seid laut -- es darf getanzt werden!" |
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Dieser Aufruf wird unterstützt vom Protest-Plenum der Universität Frankfurt und der Landes-Asten Konferenz Hessen Für Rückfragen und Organisatorische Absprachen bitten email an opernball2007 [at] hotmail.de Der Aufruf: >>www.asta.uni-frankfurt.de/aktuell/termine/event_10725.html |
15. - 21. Februar 2007
Frankfurt,
im Filmforum Höchst und Cinestar Metropolis
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FILMFESTIVAL"über arbeiten" zu Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung Als globalisierungskritisches Netzwerk startete Attac Frankfurt im Foyer des Cinestar Metropolis einen "Think Tank" (freier Eintritt) auf Zeit: BesucherInnen können nachmittags als "AlltagsexpertInnen" zusammen mit ReferentInnen aus Frankfurter Hochschulen, Stadtinitativen und Institutionen die globalen Fragen und Probleme diskutieren, von denen unser beruflicher und privater Alltag unfreiwillig geprägt wird. Moderierte Podiumsgespräche vor den 20-Uhr-Abendveranstaltungen führten in die jeweiligen Dokumentarfilme ein. Politisch interessierte Kinoliebhaber haben noch heute die Gelegenheit, im >Filmforum Höchst ins Gespräch zu kommen. >Download Filmfestival Programm "über arbeiten" mit Filmvorstellung |
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Mittwoch 21. Februar 2007 im Filmforum Höchst Abschlussveranstaltung: Wege und Alternativen 18:30 Uhr Vorfilm: FÜNF FABRIKENvon Dario Azzellini, Oliver Ressler
Klaus-Peter Roth, Theaterleiter des Filmforums Höchst, hat für Sie / euch und uns zu dem Motto "Wege und Alternativen" - zusätzlich zum Programm - den aktuellen, 2006 produzierten Film "Fünf Fabriken" besorgt. Nutzen Sie / nutzt die Gelegenheit des Einblicks in die in Venezuela praktizierten Modelle der Mit- und Selbstverwaltung durch die Arbeiterschaft!
FÜNF FABRIKEN In ihrem - (nach »Venezuela von unten«) - zweiten Film über die politischen und sozialen Veränderungen in Venezuela richten Azzellini und Ressler in »5 Fabriken - Arbeiterkontrolle in Venezuela« den Fokus auf den industriellen Sektor. Die Veränderungen im Produktionsbereich Venezuelas werden anhand von fünf Großunternehmen in unterschiedlichen Regionen dargestellt: einer Aluminiumhütte, eines Textilunternehmens, einer Tomatenfabrik, einer Kakaofabrik und einer Papierfabrik. Von den Beschäftigten erkämpft und durch Kredite der Regierung unterstützt, breiten sich in Venezuela verschiedene Formen der Mit- und Selbstverwaltung aus. Die in den fünf Fabriken an den Produktionsorten aufgenommenen Protagonistinnen und Protagonisten geben Einblicke in alternative Organisationsweisen und Modelle von Arbeiterkontrolle. »Die Versammlung ist praktisch der Chef des Unternehmens«, erklärt Rigoberto López von der Textilfabrik »Textileros del Táchira«. Und die Arbeiterin Carmen Ortíz fasst die Erfahrung so zusammen: »In der Kooperative zu arbeiten ist viel besser, als für andere zu arbeiten, denn das ist wie ein Sklave der anderen zu sein.« *********** "Wir danken Ihnen und euch für den Besuch der vielen Filme, die mit ihren zeitnahen Dokumentationen über unsere parallelen Arbeitswelten in der Globalisierung dazu auffordern, dass wir noch sehr viel häufiger Fragen nach demokratischen, sozialen und ökologischen Menschenrechten stellen: um die gemeinsame Zukunft aktiv mitzugestalten. "Es steht uns frei die Welt zu verändern und Neues in ihr anzufangen" (Hannah Arendt, Vita Activa) Schön, wenn wir am letzten Tag im Filmforum Höchst noch einmal zusammenkommen. Wir freuen uns auf Sie und auf euch. Martin Herndlhofer& Paula Kuhn"
20:00 Uhr Gespräch mit Prof. Hans See, Business Crime Control und BUND 20:30 Uhr Film: Abschalten! |
Ergänzend zum Filmfestival präsentiert das
DokFilmProjekt "Kino im Theater" eine historische Dokumentarfilmreihe über Arbeit:
"Arbeit & Kampf im Wirtschaftswunderland" Erwerbsarbeit im Dokumentarfilm der 60er bis 80er Jahre vom 15. - 21. Februar täglich um 18.30Uhr
im "Theater Willy Praml", Naxoshalle, Wittelsbacher Allee 29.
Anschließend Filmgespräche mit Regisseuren, Gewerkschaftern und anderen Menschen, die etwas zu sagen haben. Alle Vorstellungen 18.30Uhr in der Naxoshalle - Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Die Naxoshalle ist eine denkmalgeschützte Maschinenbauhalle in schönster Industrie-Architektur des 19. Jahrhunderts. Das Theater Willy Praml hat daraus einen geradezu magischen Ort alternativer Kultur gemacht. Die Halle ist auch insofern ein berufener Spielort für Dokumentarfilme über Arbeit.
Nicht von ungefähr heißt der Eröffnungsfilm "Rote Fahnen sieht man besser", denn der Titel ist sprichwörtlich für eine ganze Gattung politischer Dokumentarfilme der 70er und 80er Jahre geworden. Und er beschreibt die erste große Betriebsstilllegung im Wirtschaftswunderland. Die Zeit des Dokumentarfilms über Arbeit, Streik und Werksbesetzungen ist vorbei. Werke werden kaum noch besetzt, und mit ihren Arbeitskämpfen bleiben die Gewerkschaften im Ghetto der nachrichtlichen Erwähnung stecken. Die IG BAU musste über ihren großen Streik zu Beginn dieses Jahrtausends auf eigene Kosten einen Dokumentarfilm herstellen lassen, damit mehr als andert-halb zusammenhängende Film-Minuten überliefert werden konnten. (Wir werden diesen Film auch zeigen).
Deshalb präsentiert das "Kino im Theater" klassische Dokumentarfilme "über Arbeit" aus der bewegten Zeit der 70er und 80er Jahre. Und lädt bekannte Regisseur/innen zu anschließenden Filmgesprächen ein, unter ihnen Gisela Tuchtenhagen, Klaus Wildenhahn, Rolf Schübel und Jürgen Böttcher (aus der DEFA-Dokfilm-Werkstatt).
>Download Ergänzung Festival-Programm im "Kino im Theater" ,Filmforum Höchst und Cinestar Metropolis
17. Februar 2007, Samstag, 10 bis 17 Uhr
Frankfurt,
Dritte Welt Haus, Falkstr.74 (Bockenheim)
Attac Frankfurt: Ratschlag
15. Februar 2007, 20 Uhr
Frankfurt,
"Wiesengrund" im Finkenhof, Finkenhofstr. 17
Vortrag und Diskussion:
"Instrumentalisierung von Menschenrechten"
mit Thomas Gebauer, Medico: http://www.medico.de
im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Leitkultur Menschenrechte" der Frankfurter Rundschau und der HU Frankfurt
Kontakt: Humanistischen Union, Ortsverband Frankfurt/Main c/o Peter Menne, Speyerstraße 16, 63065 Offenbach, Tel.: 069/8004717 E-Mail: peter_menne(at)t-online(Punkt)de Internet: http://www.humanistische-union.de
13. Februar 2007, Dienstag, 19.30 Uhr
Frankfurt,
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 1.Stock
Stiftungsuniversität in Frankfurt - Privatisierung und Entdemokratisierung?
Am 14. Februar soll der Senat der Johann Wolfgang Goethe Universität darüber entscheiden, ob die Hochschule in eine Stiftung umgewandelt werden soll. Es ist zu klären, was die Unterschiede der bisherigen zur geplanten Rechtsform sind. Mit einem Blick nach Niedersachsen, Berlin und Nordrhein-Westfalen stellt sich die Frage, warum das Modell Stiftungshochschule seit 2001 verstärkt diskutiert und auch zum Teil schon umgesetzt wurde. Und schließlich ist die konkrete Ausgestaltung des Vorhabens in Frankfurt zu klären und kritisch zu betrachten.
Torsten Bultmann vom Bund demokratischer WissenschaftlerInnen (BdWi) informiert über das Vorhaben Stiftungsuni.
Eintritt: 5,- €/erm. 2,50 €/1,- €
bis 8. Februar
Frankfurt,
Forum im Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23
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Ausstellung - Film - Diskussion - Lesung: "Wer wäscht hier?"- Schattenwirtschaft-Schattenwelt Veranstaltungsreihe vom Diakonischen Werk in Hessen und Nassau und dem Ev. Regionalverband zu Menschen mit prekärem Aufenthalt |
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bis 27. April Ausstellung:Wer wäscht hier? Fotografien von Linn Schröder |
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Veranstaltungsflyer mit weiteren Informationen >Download |
3. Februar 2007, 14.00 bis 15.00 Uhr
Frankfurt,
Auftakt Willy-Brandt-Platz, Abschluss Opernplatz
ASTA der J.W. Goethe-Universität, Gesamtelternbeirat Ffm, Stadtelternbeirat Ffm, StadtSchülerInnenRat Ffm:
Demonstration:
Zeugnis für die hessische Bildungspolitik
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Aus dem Aufruf:
"Mit der Ausgabe der Schulzeugnisse am 2. Februar wird in mancher Familie der Hausfrieden schief hängen: Wie ist der Sprung ins Gymnasium noch zu schaffen? Wie schaff ich die Versetzung am Schuljahresende? Wie krieg ich mit solchen Noten noch einen Hauptschulabschluss, wie einen Ausbildungsplatz? Wie den Sprung in die Oberstufe? Wie das Abitur und die Zulassung zu einem NC-Fach? Quälenden Fragen für viele Schülerinnen und Schüler, die zunehmend in Resignation und zum Schulschwänzen treiben. Die Rufe nach mehr und besseren Leistungen werden angesichts der Pisa-Ergebnisse immer lauter. Dem hessischen Kultusministerium fällt jedoch nicht mehr ein als durch Vergleichsarbeiten, zentrale Abschlusstests, rigorose Vorgaben zur Querversetzung, Turbo- Abitur, ...die Auslese und den Druck auf SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern zu verstärken. Gleichzeitig setzt die Landesregierung das rigorose Spardiktat in der Bildung fort, schließt Schulen und Schulzweige, erhöht die Klassenstärken, höhlt den integrativen Unterricht aus, untergräbt mit U-Bluff (Unterrichtsgarantie +) die Qualität von Unterricht, schafft Mitbestimmungsmöglichkeiten ab. Mit der verfassungswidrigen Einführung von Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester wird der Hochschulzugang für Kinder aus finanziell schwachen Familien erheblich eingeschränkt, die Elitebildung zementiert und das Grundrecht auf freie Bildung de facto abgeschafft. Gebetsmühlenartig beteuern Karin Wolff (Kultusministerium) und Udo Corts (Ministerium für Wissenschaft und Kunst), dass es angesichts der Verarmung des Staates keine Alternative gäbe. Sie verschweigen: Die Unternehmen und Reichen erhalten Steuergeschenke, die ihr privates Einkommen in gigantische Höhen treibt und die Staatskassen leert. Wahrend die Reichen immer reicher werden, steigt die Zahl der Sozialhilfe-Empfänger, leistet sich der reiche Exportweltmeister Deutschland 2,5 Millionen Kinder, die in Armut leben. Steuergelder werden auch in Hessen zum Beispiel für unsinnige Straßenbauprojekte verschwendet.
Das muss anders werden! Wir fordern mehr Geld für die Bildung!
110 % Lehrerzuweisung, kleine Klassen und gute Sachausstattung der Schulen für einen guten Unterricht!
Ausbildungsplätze für alle Lehrstellen-Bewerber! ??Rücknahme des Gesetzes zur Einführung von Studiengebühren!"
Für den StadtschülerInnenRat (SSR): Janwillem van de Loo, Stadtschulsprecher
Für den Gesamtpersonalrat der Frankfurter Lehrerinnen und Lehrer (GPRLL):
Marianne Friemelt, Vorsitzende des GPRLL// Für den Stadtelternbeirat (StEB):
Sven Bade, Vorsitzender des StEB// Für den Gesamtelternbeirat der städtischen Kindertagesstätten und -krippen der Stadt Frankfurt am Main (GEB)
Andrea Altmann, Vorsitzende des GEB// Für den ASTA der Fachhochschule Frankfurt:Daniela Diehl, Sozialreferentin; Christian Tomaszewski, politische Bildung; Sören Steffe, HoPo-Referent; Marcel Hoppe, Kultur-Referent; Martin Miess Finanz-Referent// Für die GEW, KV Frankfurt: Marianne Friemelt//
Wilfried Volkmann Stadtelternbeirat Frankfurt am Main Pressesprecher
>Der Aufruf-Flyer zum Download
bis 4. Februar 2007,
Frankfurt, Deutsches
Filmmuseum, Filmforum Höchst, DritteWelthaus, Internationales Theater
und Brotfabrik
Kulturfestival Africa Alive
Eröffnung am 19. Januar mit Vernissage im Deutschen Filmmuseum
Democrazy! nennt sich bezeichnenderweise die Ausstellung des kenianischen Karikaturisten GADO im Deutschen Filmmuseum, mit deren Vernissage Africa Alive am 19.1.2007 um 18h30 eröffnet. Der durch zahlreiche Zeitungen bekannte Künstler nimmt mit seiner spitzen Feder nicht nur innerpolitische Entwicklungen Afrikas, sondern auch die internationale Politik ins Visier. Anschließend um 20.00 Uhr zeigen wir den Spielfilm Bamako (Fr/Mali/USA 2006) des bekannten mauretanischen Regisseurs Abderrahmane Sissako, der in einem fiktiven Prozess die Bewohner eines Stadtviertels in Bamako als Zeugen gegen die Weltbank auftreten lässt. Aus der Konfrontation der Standpunkte entwickelt Sissako eine spannende soziale und politische Analyse."
"Africa Alive ist eins der wenigen Kulturfestivals, das Künstlern und Intellektuellen aus Afrika ein Forum bietet, ihre Werke, Ideen und Visionen persönlich vorzustellen. Das überregionale Publikum und die positive Presseresonanz bezeugen das starke Interesse am Festivalprogramm.
Es bietet 2007 neben dem Filmprogramm eine Ausstellung und zwei Podiumsdiskussionen, ein Konzert, eine Lesung sowie ein Kinderfest und ein Theaterstück. ..."
"Africa Alive spricht Zuschauer aus verschiedenen Nationen an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration im multinationalen Frankfurt. Ziel ist es, einen Raum für intensive Begegnungen zu schaffen. Besonders die Veranstaltungen mit den Gästen aus Afrika machen das Festival so lebendig und einmalig. Alle Veranstaltungen werden übersetzt und die Filme im Original mit Untertiteln gezeigt.
Geplant und durchgeführt wird das Festival vom Africa Alive-Team, einer einmaligen Kooperation von afrikanischen Vereinen, Frankfurter Kultureinrichtungen und engagierten Einzelpersonen. Diese Teamarbeit ist die Stärke von Africa Alive und ermöglicht eine internationale Vernetzung. So ist die mehrwöchige Veranstaltung bereits weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt und erhält weltweite Anfragen. Bereits mehrfach war das Festival Projekt der UNESCO oder stand unter ihrer Schirmherrschaft.
Aus jeweils aktuellem politischen Anlass setzte Africa Alive unterschiedliche Schwerpunkte, ... .()
Das letztjährige Thema Zurück in die Zukunft Die (neuen) Erben des Kolonialismus? scheint uns auch 2007 so spannend, wichtig und aktuell, dass wir es unter dem - provokativen - Motto Angekommen in der Zukunft? weiter verfolgen. Denn zur Zeit zeichnet sich in Ländern wie Angola, der Demokratischen Republik Kongo, Liberia oder Ruanda das Ende langjähriger Konflikte ab. Es entsteht wieder Hoffnung und neue Möglichkeiten tun sich auf, um gemeinsame Visionen zu entwickeln. Trotzdem sehen viele junge Afrikaner ihre Zukunft weiterhin nicht auf ihrem Kontinent. Woran liegt das und wie beurteilt man in Afrika dieses Dilemma? Diesen Fragen stellt sich das Festival. ... ()
Website: www.africa-alive.de, Download: >>Programm
| Rückblick Januar 2007 |
29. Januar 2007, Montag, 19.30
Frankfurt,
3. Welt-Haus in der Falkstr.74
Veranstaltungsreihe: Rhein-Main gegen G8
Mauretanien: Transitland für MigrantInnen oder Hilfspolizist der EU?
Veranstaltung mit Amadou MBow von der AMDH (Menschenrechtsvereinigung Mauretaniens)
Im März 2006 ging das eher unbekannte westafrikanische Land Mauretanien auch in Deutschland kurz durch die Schlagzeilen: Denn Tausende von Bootsflüchtlingen versuchen mittlerweile von dort oder vom Senegal aus auf die Kanarischen Inseln und damit in die EU zu gelangen. In den letzten Monaten sind dabei Hunderte von Menschen ums Leben gekommen. Flüchtlinge und MigrantInnen riskieren diese neue, bis zu 1200 km lange und im Vergleich zur Straße von Gibraltar noch gefährlichere Route, weil Marokko oder gar die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla nach den migrationspolitischen Verschärfungen im Herbst 2005 kaum mehr erreichbar sind. Nach dem Sturm auf die Zäune von Ceuta und Melilla hatte zunächst die marokkanische Regierung auf Druck der EU die Grenzkontrollen sowie Razzien und Abschiebungen intensiviert.
Und diese Externalisierung, die weitere Vorverlagerung der Migrationskontrolle mit den kalkulierten tödlichen Folgen, ist nun an der westafrikanischen Küste angelangt. Die EU bot der mauretanischen Regierung Geld an für gemeinsame Küstenpatrouillen mit der EU-Grenzschutzagentur Frontex, für den Bau von Internierungslagern und die Durchführung von Abschiebungen. Im Lager Nouadhibou waren seit März 2006 mehr als 4000 MigrantInnen interniert. Im September waren es noch 700, vor allem aus Senegal und Mali.
Auf der Veranstaltung möchten wir mit Amadou MBow, der als Vertreter der AMDH Ende Juni 2006 auf einer euro-afrikanischen Konferenz zu Migration, Grundrechten und Bewegungsfreiheit in Rabat war und sich auch am transnationalen Migrations-Aktionstag am 7.10.06 beteiligt hatte, u.a. über folgende Fragen diskutieren:
Wer flieht oder migriert aus oder über Mauretanien, wie ist die aktuelle Situation der (Transit-) MigrantInnen und Flüchtlinge dort?
Welchen Widerstand gibt es gegen die EU-Migrationspolitik, wie sind dessen Bedingungen und welche Unterstützung wünschen sich AktivistInnen in Mauretanien und seinen Nachbarländern?
Was für Diskussionen und Aktivitäten gibt es in den afrikanischen Ländern bzgl. Migration, welche Forderungen wurden bereits auf dem Weltsozialforum im Januar 2006 in Bamako/Mali entwickelt, auf der Konferenz in Rabat sowie im Hinblick auf das Weltsozialforum im Januar 2007 in Nairobi.
Und nicht zuletzt: Wie lassen sich afrikanisch-europäische Kontakte und Kooperationen ausbauen, welche konkreten Ziele stehen im Vordergrund und welche Rolle kann dabei die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel (mit dem Migrationsaktionstag am 4. Juni 2007) in Heiligendamm bzw. Rostock bekommen?
Veranstaltet vom Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main und Hessischem Flüchtlingsrat
www.aktivgegenabschiebung.de und www.noborder.org
27. Januar 2007, Samstag, 19.00 Uhr
Frankfurt, Casino-Gebäude
des IG Farben-Hauses, Raum 1.812
Veranstaltung Fritz Bauer-Institut:
Davon haben wir nichts gewusst!
Peter Longerich im Gespräch mit Christian Schneider
Ankündigungstext:
"Die Deutschen und die Judenverfolgung 19331945 Peter Longerich gibt aus der Sicht des Historikers Antworten auf die Frage nach dem Wissen der Deutschen über die Endlösung und ihre Einstellung zur Judenverfolgung. Er analysiert die antisemitische Propaganda des Regimes, befasst sich mit alliierten Rundfunkprogrammen und Flugblättern, untersucht alle noch vorhandenen geheimen NS-Stimmungsberichte zur Judenfrage und zusätzlich Informationen aus Tagebüchern, Gerichtsakten, Aufzeichnungen ausländischer Besucher und anderen Quellen. In der Anfangszeit gab es keinen breiten radikal- antisemitischen Konsens in der deutschen Bevölkerung. Erst in der zweiten Kriegshälfte, als die Deportationen schon stattgefunden hatten, begannen die Deutschen eine ostentative Ahnungslosigkeit zu kultivieren, die dann auch das Selbstbild der Nachkriegszeit prägen sollte."
Peter Longerich ist Professor für Moderne Deutsche Geschichte und Direktor des Research Centre for the Holocaust and Twentieth- Century History am Royal Holloway College der Universität London. 2002/2003 war er Gastprofessor für interdisziplinäre Holocaustforschung an der Johann Wolfgang Goethe- Universität.
info@fritz-bauer-institut.de
| Rückblick Januar 2007 |
26. /27. Januar 2007, Freitag 17.30 Uhr/ Samstag 12-15 Uhr
Frankfurter Börse
(Börsenplatz)/ Am Frankfurter Hauptbahnhof
29.1.07/German-foreign-policy.com:
Konsens aufgekündigt
"BERLIN Mit zahlreichen Zwangsmaßnahmen, gewaltsamen Räumungen durch Bahn- und Polizeikräfte sowie mit Aufenthalts- und Redeverboten reagierte die Konzernleitung der Bahn AG am Auschwitz-Gedenktag auf die bundesweiten Informationsveranstaltungen über das Deportationsschicksal von 3 Millionen NS-Opfern. Auch mehrere zehntausend jüdische Kinder waren mit dem Bahn-Vorgänger "Deutsche Reichsbahn" in die Vernichtungslager transportiert worden. Wie aus Halle berichtet wird, forderte das lokale Bahnmanagement die bereitstehenden Polizeikräfte auf, "mit allen Mitteln" gegen das Gedenken vorzugehen. Auf den Bahnhöfen Würzburg und Schweinfurt wurde den Veranstaltern untersagt, sich mit Redebeiträgen an die Reisenden zu wenden. Anlaß war eine Gedenkansprache des Berliner Wissenschaftlers Prof. em. Dr. Ekkehart Krippendorff. In Göttingen rissen Bahnbedienstete Fotos und Dokumente der 11.000 deportierten jüdischen Kinder von einer provisorischen Ausstellungswand im dortigen Hauptbahnhof. In Frankfurt a. M. griff das lokale Bahnmanagement Mitglieder einer Bürgerinitiative an, die in den Zügen Informationsmaterial an die Reisenden verteilen wollten. Die Repressionsmaßnahmen waren von der Berliner Konzernzentrale angeordnet worden. In Berlin drohte sie, den Berliner Hauptbahnhof zu räumen, sollte es dort zu einer Pressekonferenz mit anschließender Informationsveranstaltung kommen. Angekündigt war die Teilnahme des Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Berlin Gideon Joffe und der Publizistin Lea Rosh. Aus Paris kam Beate Klarsfeld in den Berliner Hauptbahnhof. Bahnbedienstete setzten Gewalt ein, um ein Transparent zu beschlagnahmen. "Wir sind bestürzt und beschämt", sagt der Pressesprecher der "Initiative Elftausend Kinder". "Hier wird ein demokratischer Konsens aufgekündigt, der unser aller Vergangenheit betrifft." german-foreign-policy.com dokumentiert die Ereignisse mit Fotos und Redebeiträgen."
>>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56719
Im Blog www.bembelkandidat.de: Links zum 10-Minuten Video über die Kundgebung am 26.Januar vor der Frankfurter Börse
>> http://www.iminform.de/blog/bembelkandidat/2007/11000-juedische-kinder-mit-der-reichsbahn-in-den-tod/ (Merci vom Webmaster!)
Anti-Nazi-Koordination Frankfurt am Main:
Auszüge de Rundschreibens:
"Am 26. und 27. Januar wird es bundesweit wieder Aktionen zur Durchsetzung der Ausstellung
"11.000 jüdische Kinder - mit der Reichsbahn in den Tod"
geben, an denen sich zB. in Berlin Lea Rosh und das Ehepaar Beate und Serge Klarsfeld beteiligen werden. " ...
Am Vorabend des Gedenktages zur Befreiung des KZ Auschwitz,
Freitag, 26. Januar 2007, 17 .30 Uhr, werden wir vor der Frankfurter Börse (Börsenplatz) in einer Kundgebung auf unser Anliegen im gleichen Zusammenhang hinweisen. Die Deutsche Bahn AG als weltweit tätiges Logistik-Unternehmen plant bekanntlich den Börsengang. Wir wollen deshalb vor der Börse darauf hinweisen, daß die derzeitige Geschäftsführung der DB AG durch ihr Verhalten selber den Verdacht weckt, sich nicht klar und deutlich vom Geschäft der Holocaust-Logistik ihres Vorgängerunternehmens, der Deutschen Reichsbahn, abzugrenzen und daß wir es für unmöglich halten, daß das Nachfolgeunternehmen der Täterorganisation Reichsbahn Form, Ort und Inhalt des Gedenkens der Opferangehörigen unter deren Ausschluß diktieren will. Zu diesem Zweck planen wir die Projektion eines Bildes auf die Außenwand der Börse und wollen dazu Teile des Musikstückes "Different Trains" von Steve Reich zu Gehör bringen. Wir werden die PassantInnen und die MitarbeiterInnen der Börse informieren und unsere Flyer verteilen."
"Wir kündigen hiermit für
Samstag, 27. Januar, 12 - 15 Uhr eine Gedenkaktion im Frankfurter Hauptbahnhof an und fordern die Verantwortlichen der DB AG auf, unser Gedenken nicht zu stören. ... Die Aktionen sind unsere Reaktion auf die trotz des öffentlich erweckten gegenteiligen Eindrucks weiterhin bestehende vollständige Blockadehaltung des DB-Vorstands und des Bundesverkehrsministeriums in der Frage der Ausstellung, die ursprünglich die französische Opferorganisation "Les Fils et Filles des Déportés juifs de France" um Beate und Serge Klarsfeld erarbeitet hatte
(Hintergrundinformationen zum gesamten Vorgang und zum aktuellen Stand der Dinge unter http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56686)."
20. Januar 2007, Samstag, 20.00 Uhr
Frankfurt, Dritte
Welt Haus, Frankfurt-Bockenheim, Falkstr.74
"Der Krieg und die Kritiker"
Buchpräsentation und Diskussion mit dem Autoren Bernhard Schmidt/Paris
Aus der Einladung des Unrast Verlages:
"Bernhard Schmids jüngst im Unrast-Verlag erschienenes Buch "Der Krieg und die Kritiker" handelt von dem Krieg im Libanon, der im Hochsommer 2006 neben anderen Opfern rund 1.200 zivile Tote kostete, und den Reaktionen innerhalb von Teilen des im weiteren Sinne gesellschaftskritischen Spektrums darauf. Es geht dabei um unterschiedliche Flügel der Linken und der Intellektuellenszene, jedenfalls desjenigen Spektrums, das selbst den Anspruch erhebt, Kritik an der bestehenden Gesellschaft zu üben.
Die «Kritiker» sind dabei sowohl jene, die diesen Krieg (mit zum Teil falschen Argumenten und ohne Bewusstsein für die Problematik antisemitischer Argumentationsmuster) kritisiert haben als auch jene, die sich für besonders radikale Gesellschaftskritiker halten, aber mit fliegenden Fahnen für die Unterstützung dieses Krieges mobilisierten ("Antiimperialisten" vs. "Antideutsche" usw.).
Deshalb muss den Hintergründen nachgegangen werden, die dafür sorgen, dass es besonders in den deutschsprachigen Ländern so extrem antagonistische Sichtweisen auf einen kriegerischen Konflikt bzw. auf militärische Aggressionen gibt. Daher wird nach den historischen, psychologischen und ideologischen Voraussetzungen der Debatte in Deutschland und Österreich gesucht: innerhalb der Linken und weit darüber hinaus. Die verschiedenen Fallstricke und projektiven Bedürfnisse vor dem Hintergrund der «eigenen» Geschichte werden kritisch beleuchtet.
Aktuelle Stellungnahmen aus diesen unterschiedlichen Spektren werden kritisch beleuchtet. Aber auch die Wirkungsmächtigkeit von historischen Bildern, Konstellationen und Zusammenhängen in den Konfliktparteien selbst wird nicht ausgespart. In einem kurzen Abriss werden die unterschiedlichen Sichtweisen etwa auf die Shoah, vor dem Hintergrund aktueller Konflikte, auf israelischer und arabischer Sicht skizziert."
18. Januar 2007, Donnerstag, 20.00 Uhr
Frankfurt, Club
Voltaire, Kleine Hochstraße 5
Hexagonal Verlag (Nantes) in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire:
Europa - Ja, aber welches? Für und wider die Europaverfassung und Visionen für Europa
Buchvorstellung und Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern von Sauvons l´Europe Nantes (Frankreich), Attac (Frankreich), Parti Communiste Francais und Parti Socialiste
Die Teilnehmer werden danach gefragt, welche Gründe sie sehen für den Sieg des Nein beim Referendum in Frankreich (konsekutive Übersetzung).
Weitere Fragen: Kann es eine Europaverfassung geben ohne ein europäisches Volk? Nationen, Staaten oder Völker welche Begriffe sind wichtig für die Autoren der EU-Verfassung? Die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank im Widerspruch zu einer aktiven Beschäftigungspolitik? Schreibt die Verfassung eine neoliberale Wirtschaftpolitik vor?
Visionen für Europa: Eine Verstärkung der Rolle der Nationen und der verstärkten Zusammenarbeit von Staaten oder ein föderales Europa, ein politisches Europa? Die Podiumsteilnehmer werden aufgefordert, ihre politischen (und auch persönlichen) Visionen darzustellen, wie ein Europa aufgebaut werden könnte, das sozialer, menschlicher und solidarischer als das heutige.
Eintritt frei
15. Januar 2007, Montag, 19.00 Uhr
Frankfurt, Club
Voltaire, Kleine Hochstraße 5
AK Soziale Vereine lädt ein:
Tatort WERKSTATT Frankfurt
Für Ein-Euro-Jobber eingesetzt, als Betriebsrat an die Luft gesetzt
Bislang fast unbemerkt von der Öffentlichkeit spielt sich in der WERKSTATT Frankfurt - die im Auftrag der Stadt arbeitssuchende Menschen qualifiziert und beschäftigt (ca. 1000 Mitarbeiter) - seit Anfang dieses Jahres ein Skandal ab, der deutlich macht, was ,,Fordern und Fördern im Detail bedeutet. Ein-Euro-Jobber besetzen massiv reguläre Arbeitsplätze, ein Betriebsrat, der versucht, wenigstens gleiche Rechte für Ein-Euro-Jobber durchzusetzen, wird bedroht, abgewählt und mit Klagen und Schikanen aller Art überzogen; die Stadt Frankfurt und der neue Sozialdezernent Becker von der CDU leugnen ihre Verantwortung und die Stamm-Belegschaft der WERKSTATT schweigt ängstlich unter der autoritären Fuchtel der Geschäftsführung aus Angst um ihre Arbeitsplätze.
Die Veranstaltung, bei der die betroffenen Ex-Betriebsräte anwesend sein werden, möchte über den Ablauf dieses Skandals informieren. Sie will außerdem ein Zeichen der Solidarität für die Ex-Betriebsräte setzen und zugleich für einen Gerichtsbesuch am 23.1. mit den ehemaligen WERKSTATT-Betriebsräten mobilisieren helfen. Und sie will z.B. durch die Anwesenheit von Teilen des studentischen Protestplenums ein erster Anstoß für eine Debatte sein, ob und wie der Fall der WERKSTATT Frankfurt Perspektiven für eine übergreifende lokale Kampagne gegen die Prekarisierung von oben sein kann.