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Rückblick 2008 Frankfurt

   

Dezember

November

Oktober

September

August

Juni

Mai

April

März

Februar

Januar

 

 

Themen: eine Auswahl

27. Nov.: Finanzkrise: "Heuschrecken im öffentlichen Raum" mit Werner Rügemer

21. Nov.: Finanzkrise: Kundgebung vor Alten Oper "Es gibt nichts zu feiern"

20. Nov.: Finanzkrise: Veranstaltung "470 000 000 000 €" mit Peter Wahl + MP3!

29. Sept.:"Bürgerbahn statt Börsenwahn"

25. Sept.: "Die Geschäfte des Herrn Ackermann" über die Deutsche Bank

17. Sept.: Agrosprit - packt den Hunger in den Tank?

16. Sept.:"Der große Ausverkauf" Film über das Privatisierungsdesaster + MP3

13. Sept.: Demo Staudinger Kraftwerkspläne stoppen! Fotos

12. Aug.: Klima vor dem Kollaps Welche Energiepolitik? MP3 +Doku

31. Mai 2008: Demo gegen Überwachung +Presseerkl. AK Vorrat "Über 30 Städte"

19. April 2008: Demo gegen Mainzer Kohlekraftwerk +Video 10 min + Bilder

17. April 2008: Genug gespart - Genug privatisiert! + Bilder + MP3-Doku

26. Jan.: Bundesweiter Aktionstag für freie Bildung

18. Jan.: Hartz IV-Tribunal - Betroffene klagen an! + Presseberichte

13. Jan.: "Kein Hartz für Kinder" mit MP3 R.Roth

 

++ Finanzkrise ++ Finanzkrise ++ Finanzkrise

Das Casino schliessen!

Foto und Videoclip: "Es lohnte sich mit Wut, Witz, Kreativität und Engagement seinen Protest am 21. November an die Öffentlichkeit zu tragen! Mahnwache und Protest auf dem Opernplatz Ffm.

Dezember 2008 Zurück

 

18. Dezember 2008, Donnerstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Alt Rödelheim 12

Zusammen e.V.:

Diskussionveranstaltung

Unser Wirtschaftssystem geht über Leichen

mit Gregor Böckermann (Ordensleute für den Frieden)

"Gregor Böckermann von den Ordensleuten für den Frieden wird über die Geschichte der Friedensbewegung berichten. Die Ordensleute stehen seit 1990 vor der Deutschen Bank und protestieren gegen die auf Eigentum, also Bereicherung basierende Wirtschaftsordnung. Außerdem protestierte die Initiative gegen die Cruise-Missiles-Basis in Hasselbach. Die Veranstaltung will den Zusammenhang zwischen Wirtschaftsordnung, Krise und Krieg diskutieren, sowie Perspektiven des Widerstands aufzeigen."

Kontakt-E-Mail zusammen-ev@gmx.de

>>www.zusammen-ev.de

15. Dezember 2008, Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Bildung in Hessen - quo vadis?

"Mit dem Scheitern der rot-grünen Koalition wurden auch Hoffnungen auf Verbesserungen im öffentlichen Bildungswesen begraben. Es muss ein roll-back befürchtet werden, bei dem u.a. die Wiedereinführung von Studiengebühren auf der Agenda steht. Es gilt deshalb, Forderungen für eine demokratische Bildungspolitik gerade auch im Vorfeld der Landtagswahlen zu stellen und für ihre Umsetzung einzutreten."

Herbert Storn, (Vorsitzender der GEW, BV-Frankfurt), erläutert die bildungspolitischen Ziele der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft auf dem Hintergrund des ausgehandelten Koalitionsvertrags, der nach Aussage der SPD weiterhin programmatisch gelten soll.

Eintritt frei - Spenden erwünscht

11. Dezember 2008, Donnerstag, 18.00 Uhr

Frankfurt, Akademie der Arbeit, Mertonstr. 30

Diskussion und

Ratschlag "Campus Bockenheim"

Verschiedene Gruppierungen wie "Leben-Lernen-Arbeiten: Dondorf-Frankfurt", Freunde Bockenheims, Initiative "Zukunft Bockenheims", Mitglieder politischer Parteien, attac und engagierte Einzelpersonen beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit der Frage, wie der Campus Bockenheim nach dem vollständigen Umzug der Uni ins Westend und zum Riedberg aussehen soll.

Der geplante Verkauf von öffentlichen Liegenschaften, die Bebauungspläne für den Campus Bockenheim sollen kritisch unter die Lupe genommen und beeinflusst werden, konkrete Projekte wie "Erhalt und Konversion der ehemaligen Druckerei Dondorf" sowie Schutz des Studierendenhauses als öffentlicher Raum und Erhaltung der Uni-Kita als Einrichtung auch für den - mit Vorschuleinrichtungen unterversorgten - Stadtteil im südlichen Bockenheim sollen gemeinsam vorangetrieben werden.

Wichtig ist uns auch, die Geschichte vom Studierendenhaus und der Uni-Kita aufzuarbeiten und öffentlich zu präsentieren: ein Fest im Frühjahr / Frühsommer verbunden mit einem "Tag der offenen Tür", einer Informationsveranstaltung, kulturellen und kulinarischen Angeboten, evtl. auch unter Einbeziehung der Akademie der Arbeit und des Physikalischen Vereins könnten diesen Focus verstärken.

Wir wollen uns mit NachbarInnen, Studierenden, Eltern und MitarbeiterInnen der Uni-Kita über diese Vorstellungen austauschen und - ggf. über die notwendigen organisatorischen Schritte beraten.

Ein weiteres Thema bei diesem Treffen sind die Fragen nach Altlasten auf dem Campus Bockenheim und den Eigentumsverhältnissen im Studierendenhaus... . Bei unserem öffentlichen Treffen sind weitere interessierte Gäste selbstverständlich willkommen.

Herzliche Grüße, Angelika Wahl (Tel. 069 774583)"

 

Fr-Online 3.12.08: "Sorgen im Westend Kein gutes Klima Noch kann über den Bockenheimer Uni-Campus an sonnigen Sommertagen ein laues Lüftchen hinwegwehen. Ist das Gelände im Sinne des zu erwartenden städtischen Bebauungsplanes erst einmal neu bebaut, wird damit wohl Schluss sein." >>Mehr

9. Dezember 2008, Dienstag, 19.00 Uhr

Hanau, Christuskirche, Akademiestraße 7

Diakonische Flüchtlingshilfe im Main-Kinzig-Kreis, Pax Christi Basisgruppe Gelnhausen in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Forum Hanau und unterstützt von Pro Asyl

Film, Vortrag und Diskussion

Europäische Außengrenzen: Stoppt das Sterben!

mit Elias Bierdel ehemals Cap Anamur, Mitbegründer der Menschen-rechtsorganisation borderline europe, Autor des Buches: "Ende einer Rettungsfahrt" (am Vorabend des 60. Jahrestags der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte)

 

"Die Abschottung der Wohlstandsfestung Europa hat seit 1992 bereits tausende Menschen das Leben gekostet - und täglich werden es mehr. Nur wenige Opfer werden an den Stränden Spaniens oder Italiens angespült (und anonym verscharrt) - die meisten verschwinden zwischen den Wellen, ungezählt und ohne Namen.

Im Juni 2004 haben Elias Bierdel und die Crew des Schiffs "Cap Anamur" 37 Bootsflüchtlinge aus Seenot gerettet. Wegen dieser nach internationalen Seerechtskonventionen selbstverständlichen Hilfeleistung sind sie seit November 2006 vor einem Gericht in Sizilien wegen Beihilfe zur "illegalen Einreise" angeklagt.

Elias Bierdel wird über die damalige Aktion der Cap Anamur und deren Nachwirkungen berichten sowie über die zunehmende Abschottung der Europäischen Union mit ihren tödlichen Folgen und die Arbeit der Organisation borderline europe."

 

Homepage: http://www.aktiv-gegen-abschiebung.de

8. Dezember 2008, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Studierendenhaus - Festsaal, Mertonstr. 23-26

Filmvorführung zum Thema Hasankeyf an der Uni-Frankfurt am Main:

Filmvorführung zum Thema HasankeyfIlisu: Baubeginn trotz Ultimatum

Fotos beweisen Bauaktivitäten im Fluss - Sofortiger Ausstieg gefordert

 

Berlin, 02.12.2008 Zehn Tage vor Ablauf des Ultimatums zur Verbesserung des Ilisu-Projekts wurde bekannt, dass die türkische Regierung die Bauarbeiten nicht gestoppt, sondern intensiviert hat. Der europäischen Ilisu-Kampagne liegen aktuelle Fotos vor, die umfangreiche Arbeiten am und im Tigris belegen. Diese Aktivitäten widersprechen den Vorgaben Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, dass die Bauarbeiten im Fluss erst beginnen dürfen, wenn Auflagen im Umwelt-, Kultur- und Umsiedlungsbereich erfüllt sind. Andernfalls drohe die umgehende Kündigung der europäischen Bürgschaftsverträge, so die drei Regierungen.Quelle: >> www.nadir.org

Weitere Informationen:

>>www.stopilisu.com Fotos der Baustelle, Stellungnahme deutscher Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen

>>www.ilisu-wasserkraftwerk.com. (Bericht der Kulturgüterexperten )

Kontakt: Heike Drillisch, GegenStrömung, 0177 – 345 26 11, heike@infoe.de Ercan Ayboga, Initiative zur Rettung von Hasankeyf, hasankeyfgirisimi@gmail.com http://www.hasankeyfgirisimi.com

4. Dezember 2008, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Einladung zum Start der Save-Me-Frankfurt Kampagne

save me - flüchtlinge aufnehmen"Endlich reiht sich auch Frankfurt in die wachsende Zahl der Städte ein, die lokale Kampagnen starten, um Flüchtlinge aus dem Ausland aufzunehmen. Dabei geht darum, Menschen, die jahrelang in Flüchtlingslagern ohne eine Perspektive leben mussten eine neue Heimat zu geben und sie bei der Integration zu unterstützen. Dafür und um für die Aufnahme von Flüchtlingen zu werben suchen wir Patinnen und Paten der Save-Me-Kampagne. Auf der Veranstaltung wird Matthias Weinzierl von der bundesweiten Save-Me Kampagne das Konzept und die Kampagne vorstellen."

 

Matthias Weinzierl von der bundesweiten Kampagne wird das Konzept und die Hintergründe der Kampagne vorstellen.

 

Weitere Informationen

zu Save-Me und die Möglichkeit, die Kampagne online zu unterstützen, gibt es im Internet unter:

www.save-me-kampagne.de und www.save-me-frankfurt.de.

>Flyer zum Download

November 2008 Zurück

29. November 2008, Samstag, von 10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhrr

Frankfurt, Philosophisch-Theologische Hochschule St.Georgen Offenbacher Landstraße 224 >>Anfahrt

 

4. Hessisches Sozialforum

"Beim 3. Hessischen Sozialforum im November letzten Jahres haben wir Vorschläge zur hessischen Landespolitik erarbeitet. Sie beziehen sich auf wichtige Bereiche wie Arbeit, Soziales, Bildung, Ökologie und Frieden. Wir schickten sie an die Landtagsabgeordneten in Erwartung, dass unsere Vorstellungen bei den Diskussionen über die Entwicklung der Landespolitik Berücksichtigung finden. Inzwischen ist leichte Bewegung im Ergebnis der veränderten Parteienlandschaft erkennbar. Die Studiengebühren und die Unterrichtsgarantie plus wurden abgeschafft. Es gibt Signale zum Wiedereintritt des Landes in die Tarifgemeinschaft der Länder, gegen die Abschiebung von Menschen in Kriegsgebiete, für mehr Steuergerechtigkeit und einen gesetzlichen Mindestlohn. Gleichwohl sind wir von einer politischen Wende zu demokratischen und sozialen Fortschritten noch weit entfernt. Das Einmischen sozialer Bewegungen und verstärkter Druck "von unten" sind nötig um einen Politikwechsel zu erreichen. Die Sozialforumsbewegung ist weiter gefordert, ihre alternativen Vorstellungen in den politischen Diskurs einzubringen und ihren Einfluss zu erweitern. Diese Absicht verbinden wir mit dem vierten Hessischen Sozialforum am 29. November 2008, damit sich Hessen in Zielrichtung demokratisch, sozial und ökologisch bewegt."

Workshops

Nazis - Neue Rechte - Anti-Islam-AktivistInnen: drei Gruppen der extremen Rechten und ihre Kooperationen in Hessen (Hans Christoph Stoodt, Anti-Nazi-Koordination Frankfurt)

Entwicklung einer HessenCard (Anita Vaszily/ Wolfgang Lörcher, Arbeit und Soziales)

Das Casino schließen - Krise der Finanzmärkte (Heinrich Fecher/Stephan Hessler, Attac Frankfurt)

Hartz IV - Kinder für Geschenke bestraft! Hartz IV macht familiäre Hilfe (fast) unmöglich (Thomas Lindlmair, Bundesverband Arbeit und Soziales e.V.)

Hartz IV - Die Finanzkrise der Arbeitslosen und prekär Beschäftigten (Thomas Lindlmair, Bundesverband Arbeit und Soziales e.V.)

Ausbildung für alle! Wege aus der Ausbildungskrise (Anja Willmann, DGB-Jugend Südhessen)

Spaltet die Debatte um die strukturelle Arbeitslosigkeit die Gesellschaft? (Jens Wyrwa, Erwerbslosen-Initiative"Sommerakademie")

Das Konfliktpotential zwischen Türken und Kurden in Frankfurt am Main (Engin Erkiner, Europäischer Friedensrat/Türkei Frankfurt)

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Straßenverkehr (Karl-Heinz Peil, Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.)

Hessen bleibt daheim: Residenzpflicht und Reiseverbote, unerlaubte Ortsabwesenheit (Thomas Aleschewsky, Hessischer Flüchtlingsrat)

"Save Me": Neue Konzepte im Flüchtlingsschutz (Timmo Scherenberg, Hessischer Flüchtlingsrat)

• "Sozialtickets" im ÖPNV: Hessen bewegen sich (Wolf Zimmermann, Initiative für ein Sozialticket in Kassel und Umgebung)

Kaliland Hessen - Flüsseversalzung, Agrosprit, Sondermüll und weiße Berge (Karin Masche, NaturFreunde Deutschlands)

Zur politischen Ökonomie des Rentenbetrugs an Jung und Alt (Karl-Heinz Goll/ Walter Erb, Netzwerk für eine gerechte Rente - Initiative Darmstadt)• Tausche Mindestlohn gegen Tarifautonomie (Horst Gobrecht, NGG)

Eine Bank ist kein Zuhause - Wohnraumversorgung von wirtschaftlich schwachen Menschen in Hessen (Marcus Krüger, Pax Christi Limburg)

Aktuelle Lohn- und Preisentwicklung in Hessen (Thomas Winhold, Ver.di Südhessen)

HARTZ IV-Ausstellung (Caritasverband, Wiesbaden-Rheingau-Taunus-Kreis)

DGB Hessen >>www.hessen.dgb.de/themen/Hessen_Kahlschlag/4_hess_sozialforum/index3

>>Flyer mit Programm downloaden

27. November 2008, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt:

"Heuschrecken im öffentlichen Raum" -

Public Private Partnership - Anatomie eines globalen Finanzinstruments"

mit Werner Rügemer

PPP-Barometer
Das Prinzip des in Grossbritannien entwickelten Finanzprodukts Public Private Partnership (PPP) gilt inzwischen weltweit, in der EU und auch in Deutschland als neues Heilmittel gegen Staatsverschuldung und Investitionsstau. Dabei übernimmt der Investor nicht nur den Bau etwa des Bildungszentrum Ostend, eines Rathauses, einer Strasse oder eines Gefängnisses, sondern auch Planung, Finanzierung und langfristigen Betrieb, während die öffentliche Hand im Gegenzug 20 bis 30 Jahre eine Miete zahlt.

Rückblick Vortrag von Werner Rügemer im Club Voltaire am 27. Nov 2008

Der Autor Werner Rügemer (wissenschaftlicher Beirat von attac, Vorsitzender von Business Crime Control), stellte das im Mai 2008 erschienene Buch vor und informierte über die Versuche der Bundesregierung, PPP-Projekte u.a. durch die "Partnerschaften Deutschland Gesellschaft" (PDG) zu forcieren.

 

Anhören:

>>Werner Rügemer hören (MP3, 55:21min)

 

Weiteres zu Autor und Buch

>>www.werner-ruegemer.de

>>Business Crime Control (BCC)

>>Buchbesprechung von Wolfgang Lieb

>>Leseprobe (pdf)

Vortrag Werner Rügemer zur Finanzkrise und zu PPP

Mehr zu PPP:

Gerlinde Schermer: "Viele Kritiker von PPP glauben, die aktuelle Finanzkrise mache den Kampf gegen PPP leichter. Schon in den nächsten Tagen werden wir erleben: Das Gegenteil ist richtig"

>>PPP ist die gesetzlich geschützte Form Deutschland zu ruinieren- Das Gebot der Stunde lautet deshalb: PPP STOPPEN

Mitmachen: Bündnis gegen Privatisierung

Kontakt: Die Initiative trifft sich an jedem 1. Montag im Monat in den Geschäftsräumen der GEW-Ffm, Bleichstraße 38a um 18.00 Uhr

Nachfragen: Angelika Wahl, Tel. 069-774583, rech-wahl@onlinehome.de

Klaus Willkomm-Wiemer, Tel. 069-785702 KlausWillkomm-Wiemer@t-online.de

21. November 2008, Freitag, ab 14.00 Uhr

Frankfurt, Opernplatz

Finanzkrise ++ Finanzkrise ++ Finanzkrise

21.Nov.: Casinogeld für Zocker 21. Nov.: attac auf dem Opernplatz

Download: Es gibt nichts zu feiern!Wir sind das Etwas andere Festkomitee und bleiben dabei:

Die Gelder, die für die Gala vorgesehen waren, müssen für bedürftige Bürger und Bürgerinnen Frankfurts bereitgestellt werden - als Rettungspaket für den bevorstehenden Winter. Löcher, die gestopft werden müssen, gibt's genug -genug Arme und Hartz IV-Empfänger, genug Rentner, deren Monatseinkünfte nicht zum Leben ausreichen!

Die Politiker derselben Parteien, die in den vergangenen Jahren die Sozialpolitik heruntergefahren haben, die Steuern für die Reichen gesenkt haben und zur Zeit den KollegInnen der IG Metall einen niedrigen Lohnabschluss empfehlen, stellen ohne jede öffentliche Kontrolle den bankrotten Banken eine Summe von 500 Milliarden Euro zur Verfügung - dafür wollen sie sich an den genannten Tagen selber auf die Schulter klopfen!

Das Etwas andere Festkomitee hält an seinem Plan fest: Auf dem Opernplatz werden wir während des Kongresses der Banker unsere Aktionen machen! Denn jeder Euro für das Gesundheitswesen, für Bildung, oder für arme Menschen wird von den neoliberalen Politikern und Bankern abgelehnt. Milliarden sind nur zur Stützung von zusammenbrechenden Banken da - und für Steuergeschenke an die Industrie. Und trotz all den "Hilfspaketen" und staatlichen Stützen drohen die Wirtschaftsbosse bereits jetzt mit Massenentlassungen im nächsten Jahr aufgrund der aktuellen Krise. Dagegen vorzugehen gibt es genug Gründe.

 

Es lohnt sich mit Wut, Witz, Kreativität und Engagement seinen Protest am 21. November an die Öffentlichkeit zu tragen!! Kommt also alle am 21. November um 14:00 Uhr zur Mahnwache auf den Opernplatz und um 16:00 Uhr zur Kundgebung

Das Etwas andere Festkomitee: Menschen aus sozialen Bewegungen und Organisationen wie: Attac, Die Linke, Antinazikoordination, DKP, IG Metall, Türkisches Volkshaus, etc.

V.i.S. d.P.: Hans Christoph Stoodt, c/o Türkisches Volkshaus Frankfurt Werrastr. 29 60486 Frankfurt am Main

Das Casino schließen! 21. Nov.: Geld für Sinnvolles!!

Programm

14.00 Uhr Mahnwache, Moderation Hans Christoph Stoodt

Verlesung bankenkritischer Texte, alle sind gefordert Texte mitzubringen

16.00 Uhr Kundgebung, Moderation Hans Christoph Stoodt

Redner Heinrich Fecher, attac/ Klaus Jung, IGM Arbeitsloseninitiative/ Willi van Ooyen, Friedens- und Zukunftswerkstatt/ Lothar Reininger, Linke im Römer

Anschl. Sketchaufführung

17.00 Uhr Geldverbrennung durch die Ordensleute

17.30 Uhr Abschluss

21. Nov.:  Geld für Soziales muss her! 21.Nov.: "Alles mit unserem  Geld"

>>Aktions-Flyer downloaden

Die Zeit ist reif: Das Casino schließen!

>>Attac - Erklärung zur Finanzkrise und demokratischen Alternativen downloaden

20. November 2008, Donnerstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

Veranstaltung von attac Frankfurt:

Finanzkrise: 470 000 000 000 € -

Nur Rettungspaket oder gibt´s auch Alternativen zum Finanzkapitalismus?

mit

Peter Wahl (wissenschaftlicher Beirat von attac)

Herbert Bayer, verdi

Wilfried Kurzke, IG Metall

Sketch und Moderation: Martin Herndlhofer

 

Rückblick

AUDIO

470 000 000 000 € -

Nur Rettungspaket oder gibt´s auch Alternativen zum Finanzkapitalismus?

 

Peter Wahl (wissenschaftlicher Beirat von attac) hören (MP3)

Veranstaltung in Frankfurt

am 20. November 2008

 

>Peter Wahl (37:10) MP3

>Einladungsflyer zum Download

Veranstaltung Frankfurt:  Peter Wahl zur Finanzkrise

"Schon vor der Krise haben die Mechanismen des Finanzkapitalismus in allen westlichen Staaten dazu beigetragen, dass der von der Gesellschaft produzierte Reichtum immer mehr von unten nach oben zu einer kleinen Minderheit umverteilt worden ist. Die Politiker haben diese Jagd nach Profiten noch massiv gefördert durch Sozialabbau, Unterstützung prekärer Arbeitsverhältnisse und großzügige Privatisierungsangebote von öffentlichen Einrichtungen.

Für die Länder des Südens bedeutet die gewaltige Anhäufung von Reichtum bei den Spekulanten die Zunahme von Armut, Verelendung und Hunger. Vor 40 Jahren litten 400 Millionen Menschen in diesen Ländern an permanenter Unterernährung, heute sind es mehr als doppelt so viele.

Die jetzige Krise verstärkt die soziale Schieflage noch einmal zusätzlich. Welche Alternative gibt es zu dieser Entwicklung? Welche Forderungen müssen wir propagieren und durchsetzten?

Es geht nicht nur darum, wie dieser Prozess gestoppt werden kann. Es geht darum, die Wirtschaftm das Finanzsystem und die politischen Prozesse unter demokratische Kontrolle zu bringen und Regeln durchzusetzten, die den Interessen und Lebensbedürfnissen aller Menschen entsprechen."

Attackiert das Casino!

VIDEO

 

8.10.08: Interview von Streik.tv mit

Peter Wahl

bis 19. November 2008

Frankfurt, an drei Orten: Römer9/Ev. Stadtakademie; Ev. Nikolaikirche am Römerberg; Ev. Frauenbegegnungszentrum, Saalgasse 15, VA: Ev. Stadtakademie Frankfurtachschaft Medizin Haus 28 (KOMM) Theodor-Stern-Kai 7

Ausstellung

"1.000 Peace Women"

"Tausend Frauen für den Friedensnobelpreis"

Kontakt: Ev. Stadtakademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt, Tel.: 069/1741526-13, Fax: 069/1741526-20 E-Mail: u(Punkt)knie(at)roemer9(Punkt)de Internet: http://www.roemer9.de

18. November 2008, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Ökumenisches Zentrum Christuskirche, Beethovenplatz (Westend)

Pfarrstellen für Friedensarbeit und der Ökumene der EKHN, Pro Asyl:

Podiumsdiskussion

"Gefahr für Leib und Leben ..."

Flüchtlinge und Migranten an den EU-Außengrenzen

Auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben ster- ben Tausende im Mittelmeer und im Atlantik. Statt Schutz und Menschenrechte zu gewähren, investieren die Staaten Europas vor allem in die Sicherung ihrer Grenzen.

Mit Fachleuten wollen wir diese Problematik diskutieren:

Richard Ares Baumgartner (FRONTEX Warschau), Karl Kopp (Pro Asyl), Kapitän Stefan Schmidt (ehemals Cap Anamur), Rüdiger Veit (MdB, SPD)

Kontakt: Zentrum Ökumene Ev.K.H-N Pfarramt für Friedensarbeit, Praunheimer Landstr. 206, 60488 Frankfurt, Tel.: 069/976518-11, Fax: 069/764007 E-Mail: mechthild(Punkt)gunkel(at)zoe-ekhn(Punkt)de

Internet: http://www.zoe-ekhn.de

10. November 2008, Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 2. Stock

Club Voltaire:

Und macht Euch die Erde untertan

Dokumentarfilm zur Kampagne

"Rettet Hasankeyf – Stop Ilisu"

von Christoph Walder

Abgesichert durch Kreditbürgschaften Deutschlands, der Schweiz und Österreichs wird im Südosten der Türkei der Bau des Kraftwerks Ilisu vorbereitet: Das Tigristal rund um die antike Stadt Hasankeyf soll geflutet werden, eine Region, die wertvollste Zeugnisse vergangener Kulturen birgt und Lebensraum für –zigtausende Menschen und für kaum erforschte Fauna und Flora ist. Seit etwa 10 Jahren protestieren Betroffene, Menschenrechts- und Umweltorganisationen…Die türkische Regierung ignoriert alle mit ihr vereinbarten Auflagen.

Eintritt frei - Spenden erwünscht

6. November 2008, Donnerstag, 10.00 - 18.30 Uhr

Frankfurt, Fachschaft Medizin Haus 28 (KOMM) Theodor-Stern-Kai 7

Diskussionsforum:

Gerechtigkeit - Gesundheit - Partizipation/ 30 Jahre Primary Health Care

Anlässlich des 30 jährigen Bestehens der Deklaration von Alma Ata finden im November 2008 Diskussionsveranstaltungen in fünf Universitätsstädten statt. Unter dem Titel "Gerechtigkeit - Gesundheit - Partizipation" möchte die Globalisation and Health Initiative (GandHI) der Bundesvertretung der Medizinstudierenden e.V. gemeinsam mit medico international und dem Projektbereich "Internationale Gesundheitswissenschaften" des Instituts für Sozialmedizin der Berliner Charité, die Aufmerksamkeit auf das Konzept "Gesundheit für Alle" der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lenken.

Globalisation and Health Initiative, bvmd e.V. Kontakt-E-Mail gandhi@bvmd.de

 

"Mit den Veranstaltungen möchten wir die Diskussion um gesundheitliche Ungleichheit in die Universitäten tragen und das Fundament für zukünftige Projekte legen", so Kayvan Bozorgmehr von der Globalisation and Health Initiative. "Dabei geht es nicht nur um Gesundheitspolitik, sondern um gesunde Politik und die Rolle der Universitäten", so Kayvan Bozorgmehr weiter.

 

Mit den Prinzipien Gerechtigkeit, Solidarität und Bürgerbeteiligung in allen Lebensbereichen formulierte die Deklaration von Alma Ata die Voraussetzungen für ein Fundament gesunder Lebensbedingungen. Den Universitäten kommt dabei eine besondere Rolle zu, diese Voraussetzungen zu ermöglichen und einen Beitrag zum Verständnis von Gesundheit als globales soziales Recht zu leisten. Die Veranstalter laden Studierende aller Fachbereiche und Interessierte aus Wissenschaft, Lehre, Zivilgesellschaft und Politik ein sich im November an diesem Diskurs zu beteiligen.

 

Tagesprogramm unter

>>www.medico.de/datei/gerechtigkeit--gesundheit--partizipation.pdf

Weitere Informationen:

medico international: >>www.medico.de

Internationale Gesundheitswissenschaften - Charité: >>www.charite.de/epidemiologie

Globalisation and Health Initiative: >>bvmd.de/ausland/gandhi/

1. November 2008, Samstag, ab 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Humanistische Union:

Die BKA-Novelle:

Bundestrojaner, Rasterfahndung, Online-Durchsuchung - und was noch?

mit Heiner Busch

Unkostenbeitrag: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro, ALG II-Empfänger 1 Euro)

Moderation: Peter Menne

"Die Bundesregierung will das Bundeskriminalamt (BKA) für die Jagd nach internationalen Terroristen einsetzen. Dafür soll die Behörde unzählige Eingriffsbefugnisse erhalten, die von Rasterfahndungen und heimlichen Online-Durchsuchungen bis zum Platzverweis reichen. Schließlich wird die Parklücke zum Observieren gebraucht - so die Gesetzesbegründung. Viele dieser Instrumente kommen bekannt vor: das Bundesverfassungsgericht hat sie in anderen Zusammenhängen verboten oder stark eingeschränkt - jetzt tauchen sie (praktisch unbeschränkt) wieder in einem Gesetzesentwurf auf.

Kritiker befürchten, daß mit dem Gesetz ein deutsches FBI geschaffen werde. Als Bundesgeheimpolizei unterliege das BKA keiner parlamentarischen Kontrolle, dürfe ungehindert Daten sammeln und weitergeben (auch an ausländische Dienste) und verdächtige wie unverdächtige Personen ausspionieren. Weder die Privatsphäre der Bürger, noch ihr Vertrauensverhältnis zu engen Angehörigen oder Rechtsanwälten werde geschützt."

 

Heiner Busch analysiert die Neuerungen im BKA-Gesetz.

Er ist ausgewiesener Polizeiforscher, Herausgeber und Redakteur von "CILIP - Bürgerrechte und Polizei" (http://www.cilip.de) und Vorstandsmitglied des Komitees für Grundrechte und Demokratie. Er arbeitet als freier Journalist in der Schweiz.

 

Weitere Informationen zur BKA-Novelle:

>>HU-Webseite

>>Gutachten von Dr. Fredrik Roggan für die Bundestagsanhörung

>>Interview von Dr. Fredrik Roggan mit Telepolis,

>>Gutachten von Prof. Dr. Martin Kutscha für die Bundestagsanhörung

Oktober 2008 Zurück

27. Oktober 2008, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Dritte Welthaus - Falkstr. 74

Attac AG Genug für Alle und Initiative Globale Soziale Rechte:

Bedingungsloses Grundeinkommen im südlichen Afrika?

mit Engelhardt Unaeb aus Namibia und Harry Kamboni aus Sambia

"So diskutieren entwicklungspolitische NGOs die Forderung nach einem universellen Mindesteinkommen, mit dem sich jeder Mensch am Ort seines Lebens täglich drei Mahlzeiten kaufen kann. Sie schlagen damit eine heute schon mögliche Lösung für den augenfälligsten Skandal des Globalisierungsprozesses vor, den Skandal, dass in einer Welt, die Nahrungsmittel nachweislich im Überfluss produziert, fast eine Milliarde Menschen vom Hungertod bedroht sind. Indem diese NGOs ein solches universelles Mindesteinkommen in der Form einer jedem Menschen zustehenden Zahlung einfordern, artikulieren sie einen Globalen Sozialen Rechtsanspruch auf eine - nur im Rahmen eines Ressourcentransfers vom Norden in den Süden einzulösende - weltgesellschaftliche Garantie des individuellen Überlebens aller." (Aus der Plattform der Initiative für Globale Soziale Rechte, siehe www.globale-soziale-rechte.de)

 

In Otjivero in der Gemeinde Omitara, 100 km östlich der namibischen Hauptstadt Windhoek, erhalten alle BewohnerInnen ein bedingungsloses Grundeinkommen; durchgeführt wird das Experiment vom namibischen Grundeinkommensbündnis, dem die Kirchen, die Gewerkschaften, die AIDS-Hilfeorganisationen und der Dachverband der NGO angehören.

In mehreren Projekten testen Weltbank und die deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) Bargeldzahlungen als Mittel der Armutsbekämpfung; in Sambia ist ein solches Projekt eines "bedingten Grundeinkommens" mittlerweile abgeschlossen, die GTZ hat sich zurückgezogen und die Leute stehen schlechter da als zuvor.

 

Engelhardt Unaeb aus Namibia und Harry Kamboni aus Sambia sind am 25. und 26.10.08 bei dem Grundeinkommenskongress in Berlin zu Gast

(siehe http://www.grundeinkommen2008.org).

Einen Tag später sind sie in Frankfurt und werden dort im Rahmen einer Abendveranstaltung ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit Grundeinkommensprojekten im südlichen Afrika zur Diskussion stellen.

Nachtrag zur Veranstaltung:

Zwei Präsentationen

>>1 "Towards the Basic Income Grant for all" pdf

>>2 "The Social Cash Transfer Scheme in Zambia"pdf

 

Kontakt: Hardy Krampertz, Krampertz(at)attac.de, Tel: 069 94943727

>>www.attac.de/genug-fuer-alle/neu

>>www.grundeinkommen.de

>>www.archiv-grundeinkommen.de

25. Oktober 2008, Samstag, 14-18.00 Uhr

Frankfurt, HAUS AM DOM, Domplatz 3

Studiennachmittag

Vom kalten Krieg in die Globalisierungsfalle?

Friedensarbeit vor neuen Herausforderungen

"Die größte Zäsur in der Friedensarbeit nach 1945 bildet der Wechsel von der Block-Konfrontation zwischen Ost und West zur neuen Unübersichtlichkeit lokaler Kriege und Terroraktionen quer über den Globus. Welche politischen Perspektiven verheißen eine Eindämmung der weltweiten Gewalt? Welche friedenspolitischen Probleme bringt die Globalisierung mit sich? Vor welchen Aufgaben stehen staatliche Akteure bis hin zur Bundeswehr einerseits, zivilgesellschaftliche Kräfte andererseits? Dazu wollen wir Leistungen und Defizite der Friedensbewegung in Deutschland nach 1945 analysieren und zugleich fragen, was friedenspolitisch auf der Tagesordnung der nächsten Jahre steht. Mit diesem zukunftsorientierten Gespräch würdigen wir zugleich den 60. Geburtstag der deutschen Sektion der katholischen Friedensbewegung Pax Christi."

Programm:

14.00 Uhr Anmeldung, Stehkaffee

14.30 Uhr Versöhnung mit dem Feind – Aufstehen gegen den Krieg 60 Jahre Friedensbewegung in Deutschland. - Prof. Dr. Andreas Buro, Komitee für Grundrechte und Demokratie

16.00 Uhr Pause

16.15 Uhr Friede kommt in Bewegung. Beispiele gelungener Friedensprojekte

Training gewaltfreien Handelns: Das Schalom-Diakonat - Eva-Maria Willkomm

Medizinische Hilfe in Krisengebieten: medico international - Anne Jung

17.30 Uhr Pause

18.00 Uhr Welche Zukunft hat der Frieden? Friedensarbeit im Zeitalter der Globalisierung

 

Podiumsdiskussion mit: - Dr. Tilman Evers, Forum Ziviler Friedensdienst - Johannes Schnettler, Pax Christi - Martin Herndlhofer, Attac - Dr. Lothar Liebsch, Oberstleutnant a. D., Darmstädter Signal

 

>>Flyer mit Infos und Anmeldung downloaden

Weitere Informationen: >>zum Download (PDF 131k)

23. Oktober 2008, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt:Schöne neue Hochschulwelt:

Campus unterm Hammer

Campus unterm Hammer

Die J.W. Goethe Universität soll bis 2014 die Gebäude am Campus Bockenheim komplett räumen. Das Land Hessen wird die Liegenschaften verkaufen und den Erlös vorwiegend in die Stiftungsuniversität stecken, private Investoren bauen – evtl. in PPP-Projekten – einen völlig neuen Stadtteil. Der Magistrat offerierte bereits einen Flächennutzungsplan, gegen den zahlreiche BürgerInnen Widerspruch einlegten.

 

Bei einer, von der Initiative "Zukunft Bockenheim" organisierten Versammlung am 23. September in der Jakobskirche, wurden alternative Bebauungspläne vorgestellt. Die mehr als 100 TeilnehmerInnen, darunter auch VertreterInnen der Initiative „Dondorf Druckerei“, MitarbeiterInnen der Uni-Kita, Personalräte der J.W. Goethe-Universität, zeigten mit ihrer Präsenz sehr deutlich, dass ihnen die Stadtteilentwicklung am Herzen liegt, dass die Einbeziehung der Zivilgesellschaft ein notwendiger Bestandteil von Stadtplanung ist. So wichtig es auch ist, eigene Visionen zu entwickeln, so bleibt es doch unerlässlich, sich mit den vom Magistrat vorgelegten Plänen auseinander zusetzen.

 

Es gilt, gegenüber privaten, vorwiegend gewinnorientierten Investoren die ökologischen, sozialen und kulturellen Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger zu formulieren und durchzusetzen auf:

• ausreichend und bezahlbaren Wohnraum,

• Berücksichtigung von Familien mit Kindern, älteren und behinderten Menschen,

• öffentliche Räume für Bildung, Kultur (u.a. Erhalt des Dondorf-Geländes, des Studierendenhauses mit Uni-Kita, Sternwarte, ...),

• frei zugängliche Grünflächen,

• Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs und

• energiesparende Bauweise.

Wie packen wir’s an?

Der Club Voltaire lädt in Kooperation mit dem „Bündnis gegen Privatisierung“ zum Ratschlag ein, bei dem die bisherigen Pläne der Stadt noch einmal vorgestellt und diskutiert und weitere Handlungsschritte vorbereitet werden.

>>Einladungsflyer downloaden

Bündnis gegen Privatisierung

Kontakt: Die Initiative trifft sich an jedem 1. Montag im Monat in den Geschäftsräumen der GEW-Ffm, Bleichstraße 38a

Nachfragen: Angelika Wahl, Tel. 069-774583, rech-wahl@onlinehome.de

Klaus Willkomm-Wiemer, Tel. 069-785702 KlausWillkomm-Wiemer@t-online.de

23. Oktober 2008, Donnerstag, 17.00 Uhr

Frankfurt, Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77A

DGB Region Frankfurt-Rhein-Main/ ver.di Hessen, Landesfachbereich Finanzdienstleistungen

Podiumsdiskussion

Lehrstunde in Kapitalismus

Finanzmärkte gefährden die Weltwirtschaft

Konsequenzen daraus oder weiter so?

Es diskutieren:

Prof. Dr. Rudolf Hickel Universität Bremen Institut Arbeit und Wirtschaft

Prof. Dr. rer. pol. Bernhard Emunds Nell-Breuning-Institut Sankt Georgen

Prof. Dr. Adalbert Winkler Centre for Development Finance, Frankfurt School of Finance

Sigmar Kleinert Gesamtbetriebsratsvorsitzender DZ Bank Frankfurt

Manfred Baumann ARD- Börsenkorrespondent

Uwe Foullong Bundesfachbereichsleiter Finanzdienstleistungen ver.di Bundesvorstand

Moderation: Anna Sleegers, Frankfurter Rundschau

 

Kontakt: Harald Fiedler, DGB Region Frankfurt-Rhein-Main, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt/Main Gudrun Schmitt, ver.di Hessen, Landesfachbereich Finanzdienstleistung, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt/ Main

17. Oktober 2008, Freitag, 14 - 15.00 Uhr

Frankfurt, Buchmesse Frankfurt, Halle 3.1 A 170–174 & A 187 (am Alive-Gemeinschaftsstand)

Veranstaltungen der Gegenbuchmasse 2008Im Rahmen der

Naturschutz und Profit

Menschen zwischen Vertreibung und Naturzerstörung.

Mit dem Autor Klaus Pedersen (BUKO, biopiraterie-kampagen, chiapas soli)

Unrast Verlag 2008

"»Naturschutz« hat einen guten Klang, aber er ist Feigenblatt und Konzession an bestimmte Interessengruppen – der Versuch, die vom globalen kapitalistischen Raubbau erzeugte Naturzerstörung abzupuffern, weil Pharma- und Biotech-Industrie bei der Inwertsetzung der schrumpfenden Biodiversität nicht hinterher kommen. Allein in Afrika wurden im Namen des Naturschutzes 10-15 Millionen Menschen vertrieben. In den Ländern des Südens werden massive Menschrechtsverletzungen begangen, um die biologische Vielfalt zu schützen. Ein beträchtlicher Teil der Weltbevölkerung befindet sich in der Zange zwischen »Naturschutz« und profitgetriebener Naturzerstörung. Das Buch geht auf die kolonialen Wurzeln des Naturschutzgedankens ein und beleuchtet die sozialen Folgen für die lokale Bevölkerung, die heute nicht anders sind als im 19. Jahrhundert, als der Yellowstone Nationalpark geräumt wurde.

Im zweiten Teil des Buches werden die Gewinner des Naturschutzes betrachtet. Es geht um Bioprospektion, Baumplantagen, Emissionshandel, »Bio«-Kraftstoffe und »Öko«-Tourismus sowie um Naturschutzorganisationen, die zu transnationalen Unternehmen mutiert sind."

17. Oktober 2008, Freitag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Saalbau Gallus, Frankenallee 111

Anläßlich der Buchmesse

Wirtschaftskrise und Terrorismusdebatte - Wie hängt das zusammen?

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Buchautor und Journalisten Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer gehört zu den vielseitigsten Journalisten in Deutschland und ist neben seinen regelmäßigen Kolumnen in Tageszeitungen wie der Jungen Welt und dem Neuen Deutschland vor allem als Autor von sorgfältig recherchierten Sachbüchern bekannt.

Seine aktuellen Buchtitel sind:

" Terrorziel Europa - Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste

" Wie der Dschihad nach Europa kam

" Kriegslügen - Der NATO-Angriff auf Jugoslawien

Angriff der Heuschrecken - Zerstörung der Nationen und globaler Krieg

 

Jürgen Elsässer wird bei der Veranstaltung im zeitlichen Rahmen der Frankfurter Buch-messe nicht nur seine Bücher vorstellen, sondern insbesondere auch darstellen, was hinter der ganzen Terrorismusdebatte steckt. Damit wird ein großer Bogen gespannt von geopolitischen Zielen - angefan-gen mit der Zerschlagung Jugoslawiens in den 90er Jahren - bis hin zu den innenpolitischen Konsequenzen der Wirtschaftskrise. Nach Meinung von Jürgen Elsässer ist Deutsch-land durch die Terrorhysterie auf dem Weg in eine Notstands-diktatur - mit Bundeswehreinsätzen im Inneren.

 

Veranstalter: Friedens- und Zukunftswerkstatt, in Zusammenarbeit mit:

Die LINKE Kreisverband Frankfurt und attac Frankfurt

V.i.S.d.P.: Karl-Heinz Peil, Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V. c/o DGB-Haus Frankfurt, Wilh.-Leuschner-Str. 69, 60329 Frankfurt am Main, Telefon: 069 - 24249950, E-Mail: frieden-und-zukunft@t-online.de

>Flyer downloaden

16. Oktober 2008, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Veranstaltungen der Gegenbuchmasse 2008Im Rahmen der

Club Voltaire, in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung und dem Neuen ISP Verlag

Mexiko: Zwischen autoritärem Neoliberalismus und linkem Aufbruch
Buchvorstellung mit dem Autor Albert Sterr

 

"Mexiko dient derzeit als Gegenmodell zum reformerischen Aufbruch in Südamerika. So radikal und gewalttätig wie sonst nur in Kolumbien setzen die Eliten auf die Fortführung des neoliberalen Modells. Auf der anderen Seite stehen tief verwurzelte soziale Bewegungen wie die gegen die Privatisierung des staatlichen Erdölkonzerns Pemex, die APPO in Oaxaca oder die Zapatisten.Alte und neu entstandene Guerillabewegungen, die seit 2006 einen signifikanten Aufschwung erleben, runden die Palette des Widerstands ab.

Albert Sterr stellt sein neues Buch „Mexikos Linke – Ein Überblick“ dar und möchte mit dem Publikum die brennenden Fragen Mexikos und Lateinamerikas diskutieren: Markiert die historische Niederlage der Staatspartei PRI 2000 wirklich den Beginn einer demokratischen Periode in Mexiko? Welche Dynamik, welche Zukunft hat der anti-neoliberale Widerstand in Mexiko? Manövrieren sich die Zapatisten ins politische Abseits? Welche Rolle spielt Mexiko für die USA im Rahmen ihrer Lateinamerika-Politik? Welche Perspektiven, welche Ziele hat der linke Aufbruch auf dem Subkontinent?"

15. Oktober 2008, Mittwoch, 20.00 Uhr

Frankfurt, Café ExZess, Leipzigerstr. 91, Frankfurt (Bockenheim)

Gegenbuchmasse 2008Im Rahmen der

VeranstalterInnen: Gruppe P.A.C.K.

Arbeiterinnen aus Chinas Weltmarktfabriken erzählen

Buchvorstellung mit Christian Frings

Pun Ngai | Li Wanwei, Assoziation A 2008

"Mit Chinas rasanter Entwicklung vom maoistischen Armenhaus zum »Fließband der Welt« entstehen neue Arbeitersubjekte, darunter die Dagongmei, wörtlich: arbeitende Schwestern. Millionen junge Frauen migrieren vom Land in die Städte, um dort in den Weltmarktfabriken zu arbeiten. Sie kommen als Teenager und die meisten kehren mit 25, von der Arbeit ausgelaugt, aufs Land zurück. Pun Ngai und Li Wanwei haben in der Industriestadt Shenzhen im Rahmen eines Unterstützungsprojektes Dagongmei interviewt und ihre Geschichten aufgeschrieben. Die Frauen erzählen von der Benachteiligung der Mädchen in der Familie, der Flucht aus dem Dorf, Gefahren der Wanderung, den Bedingungen in den Betriebswohnheimen und an den Fließbändern, von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Es wird deutlich, welch bittere Erfahrungen sie machen und wie sehr sie um ihren Raum und ihre Freiheit kämpfen müssen. Gegen arrangierte Ehen, die despotischen Vorgesetzten und die Diskriminierung durch die lokalen Behörden finden sie trotz aller Probleme und Widersprüche Wege des Widerstands. Sie erkämpfen sich ein neues Selbstbewusstsein, und manche organisieren Petitionen, Demonstrationen und Streiks.

Pun Ngai hat selbst in einer Fabrik in Shenzhen gearbeitet. Ihre genaue Schilderung der Verhältnisse dort, der Überwachung und Auspressung am Fließband, der Beziehungen der Dagongmei untereinander und ihrer Widerstandsformen ergänzt die Erzählungen der jungen Frauen.

Ein Buch, das »hautnah« deutlich werden lässt, auf welchen Schultern die Last des sagenhaften chinesischen Wirtschaftswachstums ruht und wer den eigentlichen Preis der Exportwaren zu bezahlen hat."

Einige Artikel aus neuer >SIG 68 ( Schwerpunkt China)

Sand im Getriebe: Ein D-A-CH-Newsletter Ein internationaler Newsletter von Attac Deutschland, Österreich und der Schweiz (in deutscher Sprache): Analysen, Reportagen, Hintergrunddokumente, Interviews und anderes mehr. >>SIG

Vorwort - China

Soziale Ursprünge des chinesischen Aufstiegs Giovanni Arrighi // Grundlegende Merkmale der sozialisitischen Marktwirtschaft Cheng Enfu // China unter dem Enfluss des Neoliberalismus Bingyan Li // Hochgeschwindigkeits - industrialisierung, die Partei und die Landbevölkerung Walden Bello // Die Wiedererfungung von Geschlechterungleichheiten im roten Neolib. Christa Wichterich // Neoliberalismus oder Kapitalismus Peter Wahl

13. Oktober 2008, Montag, 17.00 Uhr

Mainz, Gutenbergplat

Aktionstour von campact

Zukunft statt Kohle - Stoppt die Dinosaurier-Technologie!

Kohlosaurus stoppen!Treffpunkt für die Frankfurter:

Hauptbahnhof Frankfurt/M – Eingangshalle (info-Point) - 16 Uhr

(Wir nehmen den Zug um 16:08 nach Mainz (Gleis 22), Fahrräder können mitgenommen werden. Wir kaufen 5-er Karten)

 

Campact wird gemeinsam mit der Klima-Allianz, der Deutschen Umwelthilfe und dem Portal „Wir-Klimaretter“ vom 7. bis 19. Oktober 2008 auf Aktionstour gegen den geplanten Neubau von mehr als 20 Kohlekraftwerken gehen.

Am Monat, den 13.10. werden die Aktivisten auch in Mainz Station machen und um 17 Uhr auf dem Gutenbergplatz den Kohlosaurus entstehen lassen.

Gemeinsam mit KoMa sind kreative Aktionen sowie eine öffentliche Diskussionsrunde mit Politikern, Experten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor Ort geplant.

Infos zur Aktion in Mainz finden Sie >>hier

Weitere Infos zur Tour finden Sie >>hier

9. Oktober 2008, Donnerstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Filmforum Höchst, Emmerich-Josef-Str. 46a

Africa FOUNDATION in Zusammenarbeit mit Filmforum Höchst und Entwicklungspolitisches Netzwerk EPN Hessen e.V.

Film mit anschließender Diskussion:

"Vögel des Himmels"

Am Programm nehmen teil:

Aboubakary Togba (Africa Foundation e.V.), Klaus-Peter Roth (Filmforum Höchst) und Dominic Johnson (Journalist und Afrika-Korrespondent det TAZ-Berlin)

"An den Außengrenzen der EU und auf ihren Flughäfen macht sich ein "Eurozentrismus" breit, dem es in erster Linie und "Abgrenzung" gegenüber anderen Kontinenten geht, vor allem Afrika und Lateinamerika. Für Afrika hat diese Politik der Abgrenzung verheerende Konsequenzen: Flüchtlinge werden öfter als früher "zurückgeschoben". Dabei haben die (sehr oft diktierte) Strukturanpassungsmaßnahmen der WTO, FMI und WB erheblich zur Verelendung afrikanischer Staaten beigetragen. Die Einfuhrbeschränkungen und Zollbestimmungen (im Rahmen des Welthandelsabkommens), die den Handel zwischen der EU und Afrika zu regulieren versuchen oder zu bestimmen, hemmen die Entwicklung zahlreicher Länder Afrikas. Sie sind einer der Gründe, warum vor allem Jugendliche aus Afrika in die EU oder in die USA auswandern wollen.

In dem Film "Vögel des Himmels" wird gezeigt, was zwei junge Afrikaner von der Elfenbeinküste erleben, wenn sie versuchen, ihre Träume von Wohlstand und Glück zu verwirklichen."

 

WTO: World Trade Organisation

FMI: Found Monetary Institute (Weltwährungsfond)

WB: World Bank

 

Africa-Foundation e.V. Postfach 500827, email ktogba@web.de

September 2008 Zurück

30. September 2008, Dienstag, 19.30 Uhr

Offenbach, Bücherturm der Stadtbibliothek Offenbach, Herrnstr. 84

Friedenspfarramt der Ev. Kirche in Hessen und Nassau, Connection e.V. und Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Offenbach:

Vortrag und Diskussion

"Afghanistan: Verbrannte Erde statt blühender Landschaften"

mit Matin Baraki (Politikwissenschaftler, Uni Marburg), 19.30 Uhr, Bücherturm der Stadtbibliothek Offenbach, Herrnstr. 84

Kontakt: Connection e.V. Rudi Friedrich, Gerberstr.5, 63065 Offenbach, Tel.: 069/82375534, Fax: 069/82375535 E-Mail: office(at)connection-ev(Punkt)de >>http://www.connection-ev.de

29. September 2008, Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt:

"Bürgerbahn statt Börsenwahn"

Für eine Bürgerbahn!"Auf einer Kölner Rheinbrücke entgleiste am 9. Juli.08 ein ICE 3 wegen einer defekten Radsatzwelle, zum Glück kamen keine Reisenden zu Schaden. Die Bahn habe in den vergangenen Jahren die Zeiträume zwischen den Überprüfungen der Radsatzwellen der ICE-3-Züge mehrfach verlängert, teilte das Bündnis "Bürgerbahn statt Börsenbahn" (BsB) mit. Sein Sprecher Winfried Wolf sagt, die Radsatzwellen seien ursprünglich alle 60.000 Kilometer gewartet worden, dies sei in den vergangenen Jahren sukzessive auf alle 300.000 Kilometer ausgedehnt worden."

 

Winfried Wolf referiert über den Zusammenhang zwischen Kostendruck, einer Bahn auf Börsenkurs, reduzierter Wartung und möglichen Zugkatastrophen.

Junge Welt,15.08.2008: "ICE soll Gewicht sparen - Bremsen abschalten und Toiletten schließen: Die Deutsche Bahn AG setzt alles daran, unsichere Schnellzüge weiter fahren zu lassen." "Kritik sitzt der Vorstand aus Es ist wie ein Stück aus dem Tollhaus: Die Deutsche Bahn AG erwägt, Toiletten in einzelnen ICE-Wagen zu verschließen, um Gewicht einzusparen und dadurch neue Achsbrüche zu verhindern. Das Unternehmen will zudem neu entwickelte und als »hocheffizient« gepriesene Bremsen, sogenannte Wirbelstrombremsen, in den ICE-3-Zügen, die nach Paris verkehren, während der Fahrt im deutschen Netz abschalten, um damit spezifische Belastungen von den Rädern zu nehmen und neue Rad- bzw. Achsbrüche zu vermeiden." ... >>Mehr (Winfried Wolf )

Bündnis gegen Privatisierung

Kontakt: Die Initiative trifft sich an jedem 1. Montag im Monat in den Geschäftsräumen der GEW-Ffm, Bleichstraße 38a

Nachfragen: Angelika Wahl, Tel. 069-774583, rech-wahl@onlinehome.de

Klaus Willkomm-Wiemer, Tel. 069-785702 KlausWillkomm-Wiemer@t-online.de

29. September 2008, Montag, 19.30 Uhr

gelb1Frankfurt, IG Metall-Haus,"Main Forum", Wilhelm Leuschner Strasse 79

"ERNESTO ALIAS ERNST"; Teil II:

DAS KZ-SCHLOSS" Dokumentarfilm von Martin Keßler

Einführung: Detlef Wetzel, 2.Vors. IG Metall

Im Anschluss an die Filmvorführung: NS - Widerstandskämpfer Ernesto Kroch im Gespräch mit Filmemacher Martin Keßler

Bereits als junger Mann kämpft Ernesto Kroch als politisch engagierter Metallarbeiter und Jude gegen die Nazis, kommt ins KZ Schloss Lichtenburg. 1938 flieht er nach Uruguay, 1982 vor der uruguayischen Militärdiktatur nach Frankfurt a.M.. Heute lebt er mit seiner Lebensgefährtin Eva Kroch - Weil in Montevideo und Frankfurt – als „Wanderer zwischen den Welten“ und Kritiker einer unkontrollierten Globalisierung.

Filmemacher Martin Keßler hat in den letzten Jahren immer wieder mit Ernesto Kroch gedreht. In Montevideo, Frankfurt am Main, Berlin oder in dem ehemaligen KZ „Schloss Lichtenburg“ (Sachsen – Anhalt). Inzwischen sind über 60 Stunden Drehmaterial zusammengekommen. Daraus werden nach und nach Teilkomplexe geschnitten, auf die 2009 eine Langfassung folgen soll. Bereits im Mai 2007 ist eine erste Kurzfassung des Filmes (18 min) als DVD erschienen

(zu beziehen über www.neuewut.de).
Der Film „Teil II : Das Schloss -KZ“ (58 min) hat dieser Tage Premiere in Berlin und wird dann in einer Reihe von deutschen Stätten – u.a. Frankfurt a.M. - gezeigt. „Das Schloss – KZ“ schildert, wie Ernesto Kroch nach 70 Jahren seine ehemalige Zelle im KZ wiederfindet, in Frankfurt am Main Neonazis die Stirn bietet und für die Einbeziehung des KZ – Zellenbaus in die Gedenkstätte „KZ Schloss Lichtenburg“ streitet. Anschließend spricht der Zeitzeuge Ernesto Kroch über historische und aktuelle Lehren aus dem Widerstand gegen den Hitlerfaschismus und diskutiert gemeinsam mit Filmemacher Martin Keßler und dem Publikum.

Eine Veranstaltung von Otto Brenner Stiftung, Vorstand der IG Metall und Martin Keßler Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland. Unterstützt von: GEW Hessen, IG Metall Offenbach, Ver.di Jugend Hessen / FFM – Region. Medienpartner: Frankfurter Rundschau

26. September 2008, Freitag, 19.30 Uhr

Offenbach, Café Luise, Luisenstr. 34

Arbeitskreis Asyl Offenbach, Connection e.V., Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) und terre des hommes:

Informationsveranstaltung mit Film und Lesung

"Das Sterben an den europäischen Außengrenzen"

Kontakt: Connection e.V. Rudi Friedrich, Gerberstr.5, 63065 Offenbach, Tel.: 069/82375534, Fax: 069/82375535 E-Mail: office(at)connection-ev(Punkt)de >>http://www.connection-ev.de

25. September 2008, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Bürgerhaus Griesheim, Schwarzerlenstr. 57

(am S-Bahnhof Griesheim)

BERLINER COMPANIE Theaterstück:

"Die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch"

Berliner Companie

Regie: Elke Schuster, Text: Helma Fries, Musik: Rudolf Stodola
DarstellerInnen: Helma Fries, Jean-Theo Jost, Natascha Menzel, Angelika Warning, Dimo Wendt

 

Weil die wahre Geschichte der Kriege die Geschichte der Opfer ist, steht im Zentrum des Stückes eine afghanische Familie. Gezeigt wird der bittere Weg durch den mittlerweile 30jährigen Krieg: von der Revolution 1978 über den sowjetischen Einmarsch und den darauf folgenden Krieg mit einer Million Toten, den Krieg zwischen den Mujaheddin danach, die schreckliche Zeit der Taliban, die Bombardierung Afghanistans durch die USA, die bis zum heutigen Tag andauernden und vor allem für die Zivilbevölkerung immer verlustreicheren Kämpfe von OEF und ISAF. Die letzten Szenen spielen in der Zukunft. Mit den Familienmitgliedern kommen andere Figuren ins Spiel: Soldaten der verschiedenen Besatzungsmächte, Mujaheddin, Taliban, Politiker, Entwicklungshelfer, Friedenskämpfer. Und immer wieder befreit sich wer aus dem Teufelskreis von Terror und Gegenterror, taucht inmitten des düsteren Geschehens eine Alternative auf, die Möglichkeit der friedlichen Lösung eines scheinbar unlösbaren Konflikts. Immer wieder gibt es auch Grund zur Bewunderung menschlicher Größe... und Gelegenheit zum Lachen.

Bei all seinem dokumentarischen Charakter wird das Stück der Berliner Compagnie zugleich voll Musik und Poesie sein und auch über die Sinne das Nachdenken über eine andere Politik beflügeln. Denn wir sind Teil der Geschichte und entscheiden mit, in welche Richtung sie sich bewegt.

Flyer downloaden:

">Die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch"

Nachruf Elisabeth SchneiderAttac AG Globalisierung und Krieg:

m September widmet sich die AG schwerpunktmäßig dem Krieg in Afghanistan und fordert mit der deutschen Friedensbewegung den Bundestag auf, die deutschen Truppen aus Afghanistan abzuziehen und demgemäß keiner Mandatsverlängerung in diesem Herbst mehr zuzustimmen. Zusammen mit einem Bündnis weiterer Frankfurter Organisationen werden zwei Veranstaltungen durchgeführt und zur Teilnahme an der deutschlandweiten Demonstration in Stuttgart am 20.9. mobilisiert.

25. September 2008, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt:

"Schöne neue Hochschulwelt:

Die Geschäfte des Herrn J. Ackermann"

Geschäfte des Hernn Ackermann"Seit Juli 2008 schmückt sich die Stiftungs-Uni in Frankfurt mit dem 36. "Professor der Ehre". Wird J. Ackermann den Studierenden beibringen, wie man seine Angestellten auf die Straße setzt, wie man das Geld der Sparkunden verspekuliert? Oder wird er über die Komplizenschaft der Deutschen Bank mit Diktatoren, die Rüstungsgeschäfte, Spekulation mit Grundnahrungsmitteln oder die Beteiligung der Bank an der Zerstörung des Regenwaldes berichten? Wohl kaum!"

 

Dorothea Kerschgens zeigt Bäckertüte des Agrarfond der Deutschen BankDorothea Kerschgens, (Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Koordination Südliches Afrika) konfrontiert nicht nur Hochschulangehörige mit der Vergangenheit und den Machenschaften der Deutschen Bank.

 

Aktuell:

>>Die Rede von Dorothea Kerschgens Club Voltaire-Veranstaltung am 25. September 2008

 

Weitere Quellen:

>>www.kritischeaktionaere.de

>>Rede von Dorothea Kerschgens auf der HV 2008 der Deutschen Bank

>> Deutsche Bank: ein fragwürdiges Markenzeichen (Veröffentlichung von "urgewald")

>GEW Frankfurt: Professur für den Deutsche Bank-Chef Ackermann und den Fraport-Chef Bender Offener Brief an den Senat der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität + ATTAC Stellungnahme (Frankfurter Lehrerzeitung 3/08)

Bündnis gegen Privatisierung

Kontakt: Die Initiative trifft sich an jedem 1. Montag im Monat in den Geschäftsräumen der GEW-Ffm, Bleichstraße 38a, 18.00 Uhr

Nachfragen: Angelika Wahl, Tel. 069-774583, rech-wahl@onlinehome.de

Klaus Willkomm-Wiemer, Tel. 069-785702 KlausWillkomm-Wiemer@t-online.de

23. September, Dienstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Jakobskirche Bockenheim, Kirchplatz 9

Campus unterm Hammer?

alternative Pläne für die Bebauung des Campus Bockenheim werden vorgestellt.

Einige Informationen dazu: Bis 2014 sollen alle Institute der J.W. Goethe Uni den Campus Bockenheim verlassen haben. Das Gelände wird vom Land Hessen verscherbelt, den Erlös erhält die Stiftungsuni, private Investoren bauen - möglicherweise in "öffentlich-privater Partnerschaft" - einen völlig neuen Stadtteil. Noch vor der endgültigen Verabschiedung des Bebauungsplans macht sich die Auflösung des Standorts der Universität bemerkbar, am Rand des Campus wird schon abgerissen und neugebaut. Einige Kritikpunkte an der Bebauungsplanung: Dondorf-Druckerei ist vor Abriss nicht geschützt Depotbebauung ist mangelhaft - zu eng und zu hoch bebaut Anteil Wohnungen am geplanten Neubaubestand ist zu gering (30 Prozent) Büroanteil ist zu hoch, es gibt schon zu viel Büroleerstand in Frankfurt Kulturelle und soziale Räume für die Alt- und Neubockenheimer fehlen in der Planung komplett Räume für Bildung - und Ausbildung sind nicht vorgesehen. Mit dem geplanten (Teil-)Abriss des Studierendenhauses verschwinden Orte demokratischer Tradition und nicht nur studentischer Kultur, sondern einer Kultur, die den Stadtteil insgesamt bereichert.

Droht ein zweiter Campanile-Konflikt?

http://www.zukunft-bockenheim.de/campus.htm

>Veranstaltung am 23.Oktober

22. September 2008, Montag, 19.30 Uhr

gelb1Frankfurt, Stadtteiltreff Zusammen, Alt-Rödelheim 12

Migrantische Kämpfe-Arbeitskämpfe!

Zu Fragen globaler sozialer Rechte in den USA

Veranstaltungsrundreise vom 10. bis 22. September 2008 mit Xiomara Corpeno von der Menschenrechtsorganisation CHIRLA aus Los Angeles
Aus dem Einladungstext:

"Während in Deutschland der Kampf gegen Abschiebungen und der Kampf um Arbeitsrechte wenig miteinander zu tun haben, ist dies in den USA Alltag. Xiomara Corpeno wird diese Erfahrung im Rahmen einer Rundreise nach Deutschland bringen. Sie arbeitet bei CHIRLA (Los Angeles) als Organizerin von prekarisierten ArbeitnehmerInnen, sowohl speziell mit migrantischen Hausarbeiterinnen als auch allgemeiner im gesamten Niedriglohnbereich. Gleichzeitig ist CHIRLA an den großen Legalisierungs- und Anti-Abschiebekämpfen beteiligt. Im Rahmen der Tour wollen wir uns der Frage stellen, ob und wie auch bei uns (lokale) Gewerkschaftsarbeit, Kämpfe um Arbeitsrechte und Sozialproteste verstärkt mit den Kämpfen von MigrantInnen und antirassistischen Gruppen zusammenkommen und wie entsprechende Kampagnen und Projekte (weiter)entwickelt werden könnten.

 

Im März 2006 erlebte Los Angeles die bislang größte Demonstration in der Geschichte dieser Metropolenregion, die 6 Wochen später, am 1.Mai 06, gleich nochmals überboten wurde. Über 1 Million Menschen, vor allem weiß gekleidete MigrantInnen, strömten auf den Straßen zusammen und protestierten gegen eine geplante Gesetzesverschärfung, die zu

einer massiven Kriminalisierung aller „undocumented migrants“ sowie ihrer Familienangehörigen und sonstigen UnterstützerInnen geführt hätte. Überall in den USA kam es in diesen Wochen zu Massendemonstrationen, in denen eine umfassende Legalisierung der bis zu 12 Millionen geschätzten Illegalisierten gefordert wurde. Diese Forderung wurde zwar bislang nicht erfüllt, doch auch die ursprüngliche Gesetzesvorlage ist seitdem auf Grund der vielen Proteste blockiert. Wenn auch nicht auf vergleichbarem Niveau wie 2006, die Demonstrationen und Kampagnen für die Rechte der MigrantInnen gehen weiter, zumal die „Migra“, die amerikanischen Ausländerbehörden, mit verstärkten Razzien auf Arbeitsstellen sowie zunehmender Abschiebehaft und Abschiebungen den Druck auf die migrantischen Communities enorm erhöht hat. ..."

Veranstaltet von kein mensch ist illegal/Hanau und Initiative Globale Soziale Rechte/FfM

18. September 2008, Donnerstag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Evangelische Dreifaltigkeitsgemeinde, Funckstraße 14

Indientreff Frankfurt:

Die Dalit Plattform und ihre Arbeit gegen die

soziale Ausgrenzung und Diskriminierung der Dalits.

Walter mit Dalit-Künstler 2006 in FrankfurtGespräch über die Chancen die Geltung der Menschenrechte für alle Bewohner Indiens durchsetzen.

Walter Hahn, Dalit Plattform Stuttgart, wird sich mit der Diskriminierung von Dalits beschäftigen.

"In Indien ist die Diskriminierung auf Grund der Kastenzugehörigkeit durch die Verfassung verboten, so daß von der Papierform her alles in Ordnung ist. Das große Problem ist die Realität für die "Unberührbaren" - "Kastenlosen" - "Parias" oder „Harijans“ = Kinder Gottes, wie Mahatma Gandhi sie nannte - heute nennen sich die politisch selbstbewußten unter ihnen "DALITS" - die "gebrochenen" Menschen. In der Region von Nagpur wird dieser Begriff jedoch nicht so häufig gebraucht, hier nennen sich diese Menschen eher Ambedkarites, weil sie sich diesem politischen Führer aus den Gründungstagen der indischen Republik verpflichtet fühlen. Beleidigungen, Entwürdigungen und entmenschlichende Behandlungen von Dalits, sind an der Tagesordnung und werden tausendfach als Realität in einer "Kultur des Verschweigens" hingenommen. Auch gewalttätige Übergriffe sind nicht selten und nehmen deutlich zu, seit die Dalits ihre Menschenrechte einfordern und ein Ende der Diskriminierungen verlangen."

Die Plattform "Dalit Solidarität in Deutschland" ist ein Zusammenschluß von Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, die sich für die Sicherung der Menschenrechte und die Verbesserung der Lebenssituation der Dalits in Südasien - insbesondere in Indien - einsetzen. In enger Zusammenarbeit mit dem "Internationalen Dalit Solidaritäts Netzwerk" leistet die Plattform anwaltschaftliche Lobbyarbeit in Gremien der VN, der EU und bei nationalen Regierungen, Hilfsorganisationen und deutschen Firmen in Indien.

>>Website Deutsch-Indischen Zusammenarbeit e.V, Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V., Claus Ludwig Dieter (dieter@diz-ev.de)

>>Website Plattform Dalit Solidarität in Deutschland

17. September 2008, Mitwoch, 19.30 Uhr

Frankfurt, Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Straße, Clubraum 3

attac-Frankfurt, BUND, Greenpeace (Mitglieder im Netzwerk Umwelt und Klima Rhein/Main):

Agrosprit - packt den Hunger in den Tank?

Quo Vadis Biokraftstoffe?

INKOTA-KampagneDiskussionsveranstaltung

Produktion und Handel von Biodiesel und Bioethanol aus Energiepflanzen wie Raps, Mais, Zuckerrohr, Soja oder Ölpalmen haben weltweit Hochkonjunktur. Politiker und Lobbyisten preisen Agrokraftstoffe als Wunderwaffe, die uns aus der Abhängigkeit von knapper werdenden fossilen Rohstoffen befreien und gleichzeitig einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dabei verfolgen sie ehrgeizige Ziele, die rund um den Globus einen wahren Agrospritboom ausgelöst haben. Die Europäische Union will den Anteil von Agrokraftstoffen am Gesamtverbrauch bis 2020 auf zehn Prozent steigern. Die Bundesregierung hat die Zielmarke noch höher gesetzt. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel plant, bis zum Jahr 2020 den Beimischungsanteil von Agrokraftstoffen auf 12 bis 15 Prozent zu erhöhen. Der steigende Bedarf an nachwachsenden Energierohstoffen kann dabei nur durch massive Importe aus Entwicklungsländern gedeckt werden. Doch dort führen sie zu Hunger, Landvertreibung und Zerstörung von Naturlandschaften.

"Biosprit macht Hunger"

>>Hintergrund-Info von "Inkota"

>>Materialien zum Download von "Inkota"

"Wurzeln der Krise" (>>attac agarnetz):

>>www.attac-netzwerk.de/uploads/media/Broeckl_Wurzeln_der_Krise.pdf

Zum Thema:

Jugendseminar "FAIR GOES NORTH!" von EPN Hessen, Hessische Landjugend und BUNDjugend Hessen:

Isst Du noch oder fährst Du schon? Nahrungsmittel vs. Biosprit.

Wir machen uns kundig über die Frage: Was haben Nahrungsmittelpreise, Hunger, Umweltschutz, Klima und die weltweit wachsende Bedeutung nachwachsender Rohstoffe miteinander zu tun?

Datum, Ort: 13.-15. 10. 2008, Grünberg (Hessen)

Zielgruppe: Interessierte Jugendliche und junge Erwachsene, aus der Stadt und vom Land, mit Erfahrungen im Bereich Umwelt, Entwicklung oder ländlichem Raum oder ohne - wir freuen uns auf Euch! Leistungen: Exkursionen, Übernachtungen, Vollpension Kosten: Schüler/innen, Studierende, Arbeitssuchende € 20, alle anderen € 40

Wir freuen uns über Eure Anmeldungen: info@epn-hessen.de

16. September 2008, Dienstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Naxoshalle, Wittelsbacher Allee 29

Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt:

"VERKAUFEN SIE JETZT - BEZAHLEN SIE SPÄTER ! UNSERE WELT WIRD PRIVATISIERT"

"Der große Ausverkauf"

Rückblick: Die Filmveranstaltung "Der große Ausverkauf" in der Naxos-Halle war mit ca 80 Zuschauern gut besucht. Trotz fortgeschrittener Uhrzeit (21.45 Uhr) beteiligten sich 60 Menschen an einem spannenden Publikumsgespräch.

 

Bild rechts: Die anschließende Diskussion mit U. Artmann (Weltladen Ffm), Dr. Bergheim (Deutsche Bank), Angelika Wahl (Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt)

 

Diskussionsrunde "Der  Grosse Ausverkauf"
Anhören (Mp3) Angelika Wahl >1 >2 / H.Fecher >1

Der große AusverkaufIn dem Film "Der große Ausverkauf" kommen die Verlierer bzw. die Opfer der Globalisierung zu Wort. An vier Beispielen rund um den Erdball werden die Schattenseiten der Privatisierung gezeigt. Der Prozess der "Dehumanisierung ", der die moderne Wirtschaftspolitik kennzeichnet, bekommt durch Bongani (ein südafrikanischer Aktivist), Simon (ein britischer Lokführer) Minda (eine philippinische Mutter) und Rosa (eine bolivianische Aktivistin) menschliche Gesichter. Die Auswirkungen der Strategien, die internationale wirtschaftspolitische Organisationen wie die Weltbank (WB), der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Welthandelsorganisation (WTO) verfolgen, werden sichtbar.

"Der große Ausverkauf"-TRAILER

QUICKTIME: >>High Quality (15 MB), >>Mid (7,5 MB), >>Low (1,5 MB)

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>Schulmaterialien zum downloaden

>Presseheft

"Der große Ausverkauf"

bei WIKIpedia >> / bei Video-Google - >>

Bündnis gegen Privatisierung

Kontakt: Die Initiative trifft sich an jedem 1. Montag im Monat in den Geschäftsräumen der GEW-Ffm, Bleichstraße 38a, 18. 00 Uhr

Nachfragen: Angelika Wahl, Tel. 069-774583, rech-wahl@onlinehome.de

Klaus Willkomm-Wiemer, Tel. 069-785702 KlausWillkomm-Wiemer@t-online.de

>>Flyer der Veranstaltungsreihe downloaden

13. September 2008, Samstag, ab 14.00 Uhr

Hanau, Kraftwerk Staudinger

Demo Staudinger am 13. September
Energiekonzerne zerschlagen! Das Netzwerk wird stärker!
Stoppt Staudinger!

Kohle killt Klima!

 

Weitere Bilder siehe auch >>Fotostrecke Frankfurter Rundschau

Infos zur Demo!klima-allianz.de:

E.ON und Vattenfall die rote Karte zeigen und Kraftwerkspläne stoppen!

Demo Staudinger

Treffpunkte für den Sternmarsch:

Großkrotzenburg, 13:30 Uhr, Bürgerhaus

Klein-Auheim, 14 Uhr, Sporthalle

Großauheim, 14 Uhr, Alte Apotheke

Hainstadt, 14 Uhr, Feuerwehrplatz

In Deutschland machen ständig steigende Strompreise und alarmierende Berichte zum Klimawandel deutlich, dass wir nicht weiter auf fossile Brennstoffe und Monopolstrukturen setzen dürfen. Dennoch arbeiten die Energiekonzerne mit Hochdruck daran, durch Panikmache („Stromlücke“) und Lobbyismus ihre Pfründe zu sichern. Doch dies können wir am 13. September ändern und mit großen Demos ein klares Zeichen setzen, dass wir uns der Macht von E.ON und Vattenfall sowie der verfehlten Energiepolitik der Bundes- und Landesregierungen nicht weiter beugen. Nutzen wir diese Chance!Lasst uns gemeinsam den größten deutschen Anti-Kohle-Protest auf die Beine stellen.

Block 6 des Kraftwerks Staudinger steht auf der Kippe: E.ON plant dort einen neuen Kraftwerksblock, den „Block 6“, durch den die CO2-Emissionen von 5 auf 9 Mio. Tonnen pro Jahr steigen würden. E.ON Chef Bernotat hat angekündigt, Kohlekraftwerke nicht gegen den Widerstand der Bevölkerung zu bauen. Doch obwohl die Menschen vor Ort massiv gegen die Pläne protestieren und sich sogar der hessische Landtag gegen einen Ausbau von Staudinger entschieden hat, treibt der Konzern seine Pläne weiter voran.

In Jänschwalde müssen wir VattenfaLL am Ausbau der Braunkohleverstromung hindern: Die Bevölkerung in der Lausitz braucht unsere Unterstützung sowie bundesweite Aufmerksamkeit, um gemeinsam den Neubau des Kraftwerks Jänschwalde und den Ausbau der Tagebaue stoppen zu können. Die Braunkohleverstromung ist die klimafeindlichste Form der Energiegewinnung – ganz zu schweigen von den ökologischen und sozialen Folgeschäden der Tagebaue.

Demo-Flyer downloaden!Was könnt Ihr tun? Werdet aktiv:

Materialien unter: www.die-klima-allianz.de/material

· Kommt mit vielen Menschen zur Demonstration am 13. September

· Organisiert in Eurem Ort einen Treffpunkt für die gemeinsame Hinfahrt

 

Mehr Infos unter: www.die-klima-allianz.de

 

>>Flyer downloaden

"Flocke"  gegen Staudinger! CO2 killt Klima!

13. Sept. 2008: Kraftwerkspläne stoppen!

FR 14.09.2008:"Der Sternmarsch gegen Eon

VON DETLEF SUNDERMANN Hainburg - Winfried Schwab-Posselt, Sprecher der Initiative Stopp Staudinger, ist zufrieden. "Ein historischer Tag", sagt er angesichts der Massen, die er von der Kundgebungsbühne aus vor sich sieht. Mehrere tausend Menschen stehen am Samstagnachmittag auf den Main-Wiesen bei Hainstadt (Kreis Offenbach), um gegen den Ausbau des auf der anderen Flussseite bei Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis) liegenden Kohlekraftwerks Staudinger zu demonstrieren." >>Mehr

13. September 2008, Samstag, 9.30 bis 16.00 Uhr

Frankfurt, Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

>>www.hausamdom-frankfurt.de:

Studientag "Vom Regen in die Traufe"

Auswirkung der Finanzmarktkrisen auf die Entwicklungsländer

Finanzmarzkrise und Entwicklung"Der Studientag will nach einer kritischen Bestandsaufnahme der Erlassjahr-Kampagne der Frage nachgehen, welche Handlungsstrategien für die Finanzierung von Entwicklungsprozessen heute wirksam sind. Stimmt das Motto „Entwicklung braucht Entschuldung“ weiterhin? Braucht der Internationale Finanzmarkt Instrumente rigider Regulierung? Welche Instrumente sind hier wegweisend? Am Vormittag wird in diese Thematik mit zwei Hauptreferaten eingeführt und am Nachmittag in Workshops vertieft und diskutiert."

 

Referenten und Workshopleiter: · Jürgen Kaiser, Politischer Koordinator von Erlassjahr.de, Düsseldorf · Peter Wahl, Vorstandsmitglied von Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung (WEED) und Attac Berlin · Bernhard Jimi Merk, Informationsstelle Peru, Freiburg

In Kooperation mit · Referat Weltmission/Gerechtigkeit und Frieden, Bistum Mainz · Bündnis Erlassjahr.de · Informationsstelle Peru · Pax Christi, Bistumsstellen Fulda, Limburg, Mainz · Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Der Eintritt ist frei! Um Anmeldung wird gebeten bis 5. September!

(Angabe der Tagungsnummer A080913BSB an das Akademische Zentrum Rabanus Maurus, Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Telefon: 069 / 800 8718 406, Telefax: 069 / 800 8718 412, E-Mail: hausamdom@bistum-limburg.de )

Video

 

11. September 2008, Donnerstag, 19.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus; Wilhelm-Leuschner-Str. 66-69

Attac AG Globalisierung und Krieg:

"Sieben Jahre Nato-,Krieg gegen den Terror´-

Dem Frieden eine Chance"

Im September widmet sich die AG schwerpunktmäßig dem Krieg in Afghanistan und fordert mit der deutschen Friedensbewegung den Bundestag auf, die deutschen Truppen aus Afghanistan abzuziehen und demgemäß keiner Mandatsverlängerung in diesem Herbst mehr zuzustimmen. Zusammen mit einem Bündnis weiterer Frankfurter Organisationen werden zwei Veranstaltungen durchgeführt und zur Teilnahme an der deutschlandweiten Demonstration in Stuttgart am 20.9. mobilisiert.

>"Sieben Jahre Nato-Krieg gegen den Terror; Dem Frieden eine Chance"

4. September 2008, Donnerstag, 19.30 Uhr

gelb1Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 2. Stock

KEIN WALD FÜR FRAPORT

Aktuelles zu Protest und Widerstand gegen den geplanten und angefangenen Ausbau des Frankfurter Flughafens

Seit dem 28. Mai 2008 wird ein Teil des 300 Hektar großen Bannwaldes bei Kelsterbach von AktivistInnen besetzt gehalten. Diese jüngste Aktion reiht sich ein in den langjährigen Protest und vielfältigen Widerstand gegen den immer weiter fortschreitenden, größenwahnsinnigen, hoch subventionierten und vielfach umweltzerstörerischen Ausbau und Betrieb des Frankfurter Flughafens. Ein kurzer Film über das immer weiter wachsende Hüttendorf sowie Berichte von Aktivisten über die letzten Aktionen im Wald, am Flughafen-Terminal als auch über die laufenden Gerichtsverfahren informieren über die aktuelle Situation.

Eintritt frei – Spenden erwünscht

Aktuelle Infos:

>>flughafen-bi.de

>>Waldbesetzung.blog

>>Waldtelefon und Konto

4. September 2008, Donnerstag, 18.00 Uhr

gelb1Frankfurt, Ökumenisches Zentrum Christuskirche, Beethovenplatz

Workshop des Evangelischen Entwicklungsdienstes:

"Wer isst unsere Hähnchenflügel? -

EU-Importe nach Ghana"

Gefluegelfrleischexporte

"In deutschen Supermärkten geht Geflügelfleisch fast nur noch als Hähnchenfilet über die Fleischtheke - wo aber bleibt das restliche Fleisch der Hühner? Die Hähnchenteile, die in Deutschland nicht mehr verzehrt werden, landen oft in Afrika. Dieses Hühnerfleisch, das bei uns eigentlich ein Abfallprodukt wäre, wird zum Beispiel in Ghana zu Preisen verkauft, die dort kein Bauer unterbieten kann. Die Folge davon ist, dass die meisten Hühnerhalter in Ghana ihre Kleinbetriebe schließen müssen und ihre Kredite für die Investitionen nicht zurückzahlen können. Entwicklungshilfe, die die ländliche Bevölkerung unterstützt und Landwirtschaft fördert, wird durch diese Exporte aus Europa konterkariert."

Den Workshop leitet Francisco Marii. Er arbeitet für den Evangelischen Entwicklungsdienst als Koordinator für das Projekt „Agrarexporte nach Westafrika“. Er wird über die spezifischen Probleme Ghanas informieren. Anschließend können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, diese Situation zugunsten der ghanaischen Bevölkerung zu verändern.

Kontakt: Dr. Helga Rau, Zentrum Ökumene der EKHN, Tel: 069 - 97 65 18-33, helga.rau@zoe-ekhn.de

Download: "Keine chicken schicken"

Wie Hühnerfleisch aus Europa Kleinbauern in Westafrika ruiniert und eine starke Bürgerbewegung in Kamerun sich erfolgreich wehrt - Kooperationsbroschüre von EED und ACDIC.

>>www.eed.de/dyn/download?entry=page.de.pub.de.148

4. September 2008, Donnerstag, 19.30 Uhr

gelb1Frankfurt, Evangelischen Gemeindehaus Alexanderstr. 37 H

FRIEDENSINITIATIVE RÖDELHEIM, DFG-VK Frankfurt und attac Frankfurt:

Bericht über die Situation an den Grenzposten und ‚Checkpoints’ in Palästina

Machsom Watchmit Roni Hammermann von Machsom Watch (Israel),

die am 1.September (Antikriegstag) den Aachener Friedenspreis erhält

"Am 1. September wird der Aachener Friedenspreis 2008 an Machsom Watch (Israel) und Pfarrer Mitri Raheb (Palästina) sowie an Prof. Andreas Buro (Deutschland) verliehen. Die israelische Frauenorganisation Machsom Watch erhält gemeinsam mit dem Palästinenser und evangelischen Pfarrer der Weihnachtskirche in Bethlehem, Mitri Raheb, den internationalen Aachener Friedenspreis 2008. Der nationale Aachener Friedenspreis geht an Prof. Andreas Buro vom Komitee für Grundrechte und Demokratie."...

"Die 2001 gegründete Menschenrechtsorganisation, die aus israelischen Frauen besteht, hat es sich zur Aufgabe gesetzt, das Geschehen an den israelischen Checkpoints in der palästinensischen Westbank und in Jerusalem zu dokumentieren, für die Menschenrechte der dort passierenden Palästinenser einzutreten und die Geschehnisse öffentlich zu dokumentieren. Einem Bericht des palästinensischen Gesundheitsministeriums zufolge haben zum Beispiel in den vergangenen sechs Jahren 68 schwangere Palästinenserinnen ihre Kinder an einem israelischen Kontrollpunkt zur Welt gebracht. 34 der Kinder wurden tot geboren, vier der Frauen starben. Palästinensische Frauen sind auf die Krankenhäuser in Israel angewiesen, doch an den militärischen Kontrollpunkten werden die Menschen heute stunden-, ja sogar tagelang aufgehalten, oft ohne Angaben von Gründen. Die Demütigungen an den mehr als 500 israelischen Kontrollpunkten (hebräisch: Machsom) sind eine tägliche Provokation für die Palästinenser, die seit Jahrzehnten unter Besatzung leben müssen. "...

August 2008 Zurück

26. August 2008, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus, Falkstrasse 74

U-Bahn-Station: Leipziger Straße, Strb-Haltestelle: "16 Franz Rücker-Allee"

Attac Frankfurt Plenum

Immer am letzten Dienstag im Monat findet das attac-Plenum statt, der Treffpunkt für alle Mitglieder und Interessierten.

Thema des Abends:

Für Grundrechte gegen Überwachung

Torsten Wirth spricht zum Thema Vorratsdatenspeicherung

Freiheit statt AngstJunge Welt 13.08.2008:

»Freiheit statt Angst« Großdemonstration »Stoppt den Überwachungswahn« für Oktober geplant. Vorbereitungen laufen an

Von Ulla Jelpke - Der »Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung« plant eine bundesweite Demonstration gegen die von der großen Koalition eingeführte Speicherung der Tele-kommunikationsdaten für polizeiliche Zwecke. Die Großveranstaltung unter dem Motto »Freiheit statt Angst 2008 – Stoppt den Überwachungswahn« ist am 11. Oktober 2008 in Berlin vorgesehen. >>Mehr

Infos des Arbeitskreises Vorrratsdatensteicherung:

>>www.vorratsdatenspeicherung.de

>>AK Vorrat auf den Meta Rhein Main Chaosdays (mrmcd)

Rückblick 31. Mai´08: Demo gegen Überwachung ++>PK AK Vorrat "Über 30 Städte"

16. August 2008, Samstag, 13.00 Uhr

Frankfurt, Rotlintstraße, Ffm-Nordend

Mobilisierung für Klima-Demo am 13.September StaudingerRotlint-Straßenfest: Attac-Info Stand

Auch dieses Jahr war attac - Frankfurt auf dem Rotlintstraßenfest im Frankfurter Nordend vertreten. Unter anderem wurde für die Klima-Demo am 13. September am Kraftwerk Staudinger mobilisiert.

>>www.die-klima-allianz.de/aktionen

19. August 2008, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Bürgerhaus Bornheim, Arnsburgerstraße, Clubraum 2

Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte:

Veranstaltung in Frankfurt zu den Risiken der Kernenergie

Vom Mythos zum Faktum

Erhöhte Krebs- und Leukämierate bei Kindern in der Nähe von Kernkraftwerken

mit Sebastian Pflugbeil (Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz) und Winfried Beck (Arzt, Mitglied des Vorstand des vdää)

"Seit Jahrzehnten wiederholen sich in Zusammenhang mit Strahlenunfällen oder Atomkatastrophen fast wörtlich identische Argumentationsmuster von Seiten der verantwortlichen Stellen: keine Kontaminationen außerhalb des Betriebsgeländes, für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung und - wenn auffällige Krankheitshäufungen unbestreitbar sind, wie etwa die Leukämiefälle in der Elbmarsch - die Strahlendosis war viel zu gering, um einen solchen Effekt zu verursachen und scheidet deshalb als Ursache aus. Da jedoch die Unruhe in der Bevölkerung, unter Ärzten und ernstzunehmenden Strahlenfachleuten nicht nachließ, bekam das Kinderkrebsregister in Mainz vom Bundesamt für Strahlenschutz den Auftrag, endgültig festzustellen, ob es in der Umgebung deutscher Kernkraftwerke vermehrt Leukämie und Krebs bei Kindern unter 5 Jahren gibt. Das Ergebnis wurde im Dezember 2007 vorgelegt und war eindeutig - die Erkrankungen nehmen zu, je näher die Kinder an einem KKW wohnen. Seither gibt es einen bisher so nicht da gewesenen Streit um die Bewertung der Ergebnisse. Die größten Probleme haben die Autoren der Studie mit ihren eigenen Analysen - das ist ungewöhnlich. Das begleitende Expertengremium widerspricht der Bewertung der Autoren. Die differenzierte Berichterstattung in den Medien lässt zu wünschen übrig. Der Umweltminister hat die Studie an die Strahlenschutzkommission zur fachlichen Begutachtung übergeben, eine Stellungnahme wird für den Herbst erwartet.

Dr. Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, war als Mitglied des begleitenden Expertengremiums an der Erarbeitung der Untersuchungsmethode, der Begleitung der Studie und der kritischen Beratung der Ergebnisse beteiligt. Er wird über die Kernaussagen der Studie, die anstehenden Kontroversen und die noch zu diskutierenden offenen Fragen berichten. Dazu gehört auch das Problem, wie Bürger und Politiker vernünftig mit Ergebnissen epidemiologischer Analysen umgehen sollten. Ärzte sind gefragt, sich mit ihrer Sicht der Dinge in die aktuellen Debatten um die Verlängerung der KKW-Laufzeiten oder gar einer Renaissance der Kernenergie einzumischen."

Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte: >>www.vdaeae.de

Gesellschaft für Strahlenschutz: >>www.gfstrahlenschutz.de

12. August 2008, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Großer Saal

attac Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Umwelt und Klima Rhein-Main:

Klima vor dem Kollaps

Welche Energiepolitik brauchen wir wirklich?

 

mit

Stephan Grüger, EUROSOLAR ( in Vertretung von Dr. Hermann Scheer - MdB, Träger des alternativen Nobelpreises) und Alexis Passadakis - attac Deutschland

Moderation: Wolfgang Pomrehn – Autor und Journalist

Enteignen! Eine Klimaallianz auch für Frankfurt!
+++ Die Veranstaltung mit über 120 Besuchern war in vieler Hinsicht ein Erfolg. - Darüberhinaus wurden eine Sammlung für das Hüttendorf am Frankfurter Flughafen durchgeführt (75 Euro werden überwiesen!) +++

MP3 zur Klima-Veranstaltung:

Herzlich willkommen, das Kartell enttarnen und entmachten

Es geht nicht ohne den kompletten Umbau einer Industriegesellschaft, die für den Klimawandel verantwortlich ist! Diesen Umbau gilt es so rasch wie möglich in die Wege zu leiten. Hier und jetzt! Und damit geht es auch um die Kontrolle über die gesellschaftlichen Ressourcen: Gelingt diese Umstellung der Energieversorgung in eine ökologisch und sozial verantwortbare Richtung?

Oder werden die Energiekonzerne das Land mit neuen Kohlekraftwerken überziehen, wie sie es in Mainz/Wiesbaden, bei Staudinger in Hanau oder Mannheim versuchen? Gelingt es gar der Atomindustrie sich als Retterin in der Not zu präsentieren und mit Unterstützung der Politik, Biblis weiterlaufen zu lassen?

Diktiert weiterhin die Autolobby die Verkehrspolitik?

Erweitert der Flughafenbetreiber FRAPORT den Rhein-Main-Flughafen grenzenlos zur "Optimierung" seiner Profitchancen?

Können die Auseinandersetzungen um eine wirklich andere Klimapolitik mit Sozialprotesten gegen Privatisierung und Prekarisierung verknüpft werden?

Elke Hügel

Klimattac-Frankfurt anhören: >1 Begrüßung

Auch kommunale Handungsperspektiven entwickeln!

Es gibt Auswege

Wolfgang Pomrehn

Moderation anhören:

>2Einführ., >3 (>>Website)

Stephan Grüger

>EUROSOLAR anhören:

>4 >6 >8

Alexis Passadakis

Attac anhören:

>5 >7 >9

Atomkraft Nein Danke! Biblis B stoppen!
Solidarität gegen Lärm, Umwelrzerstörung, Verkehrsinfarkt!
30 000 Haben schon gegen Steudinger unterschrieben!

Dörte Siedentopf

>IPPNW

anhören: <10

Petra Schmidt

>BI g. Flughafenerweiterung anhören: >11

Winfried Schwab-Posselt

>BI Stopp Staudinger!

anhören: >12

Weiteres zur Klima-Veranstaltung

4 Folien hier downloaden: >(pdf)
Folien zur Veranstaltung

Video "Das Kartell", das auszugsweise gezeigt wurde >>

(bei ZDF -Mediathek, Frontal21-Dokumentation)

"Das Kartell Im Würgegriff der Energiekonzerne -Zwanzig Milliarden Euro in drei Jahren - das ist der Gewinn von RWE. Der Energiekonzern mit Sitz in Essen konnte seinen Börsenkurs von 2003 bis heute verdreifachen. Ähnlich gute Ergebnisse erzielen auch die drei anderen deutschen Energieriesen E.ON, Vattenfall, und EnBW. Alleine E.ON verbuchte 2006 einen Gewinn von 7,3 Milliarden Euro."

Website: >>Die Attac-StromkonzernKampagne "Power to the people"

>AG Klimattac Frankfurt

>Flyer zum Downloaden

8. August, Freitag, 11.00 Uhr

Frankfurt, vor dem äthiopischen Konsulat Mendelssohnstraße 51

Äthiopische KriegsgegnerInnen rufen zu Kundgebung auf:

Für Frieden und Demokratie

Angesichts einer erneuten Kriegsgefahr zwischen Äthiopien und Eritrea nach dem Rückzug der UN-Truppen aus der Pufferzone sowie aufgrund des weiter bestehenden Kriegseinsatzes äthiopischer Truppen in Somalia und der äthiopischen Region Somali ruft die "Initiative der äthiopischen KriegsgegnerInnen" (EWRI) zu einer Kundgebung und Demonstration auf.

"In ihrem Aufruf fordert die EWRI eine friedliche Lösung des Grenzkonfliktes zwischen Äthiopien und Eritrea. Die Initiative wendet sich zudem gegen vor kurzem ausgesprochenen Todesurteile gegen fünf desertierte Piloten. In der "Initiative der äthiopischen KriegsgegnerInnen" (EWRI) hatten sich vor über einem Jahr in Deutschland lebende Flüchtlinge aus Äthiopien zusammengeschlossen. Sie arbeiten gegen Krieg und Militarisierung in ihrem Herkunftsland und setzen sich für einen Frieden am Horn von Afrika und für die Durchsetzung der Demokratie in ihrem Land ein."

Für Rückfragen steht Ihnen Abraham Gidey Tukue 01520-5930660 zur Verfügung.

Weitere Hintergrundinformationen sind zu finden unter

>>www.Connection-eV.de/ethiopia

gez. Rudi Friedrich, Connection e.V.

8. bis 10. August, Freitag bis Sonntag

Frankfurt, Stadtteiltreff Rödelheim, Alt-Rödelheim 12

Veranstalterin: Just-Kick-it!, Stadtteiltreff Rödelheim

Just Kick It 3 - antirasstistisches Fussballtunier in Rödelheim Auftakt mit Film und Kulturprogramm

Vom 8.08. bis 10.08. findet in Frankfurt-Rödelheim das 3. antirassistische Fussballturnier statt.

Freitag, 8.08. ab 18 Uhr mit Film- und Kulturprogramm im Stadtteiltreff Alt-Rödelheim 12.

Samstag, 9.08. ab 9 Uhr Erwachsenenturnier mit Kinderprogramm auf der Kullmannswiese, um 21 Uhr Parade durch Rödelheim und ab 22 Uhr Party mit "La Bolschevita"; Sonntag, 10.08. ab 11 Uhr Kinderturnier auf der Kullmannswiese.

mehr Infos unter www.just-kick-it.tk

Kick Rassismus

2. August, Samstag, 15. 00 Uhr

Frankfurt, Braubachstraße 18-22, Stadtgesundheitsamt

Gedenken für die Opfer der nazifaschistischen Verfolgung der Roma und Sinti

Der Förderverein Roma lädt anlässlich des 64. Jahrestages der Liquidation des „Zigeunerlagers“ Auschwitz zu einer Gedenkveranstaltung der Roma Union ein:

"In einem unvergleichbaren Akt wurden am 2.8.1944 2800 Roma und Sinti bei der Auflösung des „Zigeunerlagers“ Auschwitz ermordet. Diese Aktion bildete gleichsam die Spitze der Erfassung, Verfolgung und Vernichtung der Roma und Sinti während des Nationalsozialismus. Bereits in den 30er Jahren wurden in enger Kooperation zwischen dem „rassehygienischen Institut“ des Reichssicherheitshauptamtes, verschiedenen Kriminalämtern sowie städtischen und kirchlichen Einrichtungen alle Roma und Sinti erfasst, vermessen, in Lagern inhaftiert und schließlich in Vernichtungslager deportiert. Etwa eine halbe Million Roma und Sinti wurden ermordet. Eva Justin und Robert Ritter, zwei maßgebliche „NS-Rasseforscher“, zeichneten verantwortlich für den Mord an über 20.000 deutschen Roma und Sinti. Trotz ihrer Verbrechen wurden sie nicht strafrechtlich belangt und nach 1945 von der Stadt Frankfurt im Sozial- und Gesundheitsamt in leitenden Positionen beschäftigt. Eva Justin hatte im Rahmen ihrer Tätigkeit und im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main erneut mit Roma und Sinti, d. h. mit Überlebenden oder deren Kindern, zu tun. Der jahrelange Protest der Roma-Union Frankfurt, des Förderverein Roma und Unterstützer ermöglichte am 27.1.2000 die Anbringung einer Gedenktafel am Stadtgesundheitsamt, dem ehemaligen Tätigkeitsfeld von Ritter und Justin. Die Tafel, die ausschließlich von Spendengeldern finanziert wurde, erinnert an die begangenen Verbrechen, bezeichnet die Täter und klagt die Verantwortung gegenüber Roma und Sinti auch nach 1945 ein. Peter Leika Böttcher, der Vorsitzender der Roma-Union, wird in einer Rede der ermordeten Roma und Sinti gedenken und darauf hinweisen, welche Beweggründe die Täter hatten, welcher Kriminalisierung die Opfer und deren Nachkommen nach 1945 immer noch ausgesetzt sind und in welcher Weise Ausgrenzung und rassistische Gewalt auch heute noch, wo die Verbrechen der NS-Zeit eine zunehmende Relativierung erfahren, gegenüber Roma und Sinti den Alltag bestimmen."

Juni 2008 Zurück

14. Juni 2008, Samstag, 15.00 Uhr

Frankfurt, Italienisches Konsulat, Kettenhofweg 1

Anti-Nazi-Koordination Frankfurt, Hessischer Flüchtlingsrat, Roma-Union Frankfurt, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten:

Kundgebung vor dem italienischen Konsulat gegen Rassismus und Abschiebung in Italien

Aus dem Aufruf:

"Es ist leichter, Ratten zu vernichten, als Zigeuner auszurotten" erklärte vor wenigen Tagen ein Mitglied der Berlusconi-Regierung Italiens - Umberto Bossi von der rassistischen „Lega Nord" . Seine Partei regiert über 200 italienische Städte und Gemeinden.

 

Gianfranco Fini, Chef der faschistischen „Alleanza Nazionale“, neuer Parlamentspräsident Italiens, relativierte und entschuldigte durch den unzutreffenden Vergleich mit einer anderen Demonstration die Ermordung des Antifaschisten Nicola Tommasoli in Verona am 1. Mai durch Nazischläger.Regierungschef Berlusconi denkt laut über die Wiedereinführung des Begriffs der Rasse in das italienische Recht nach. Ein „Kommissar für Roma-Fragen“ ist im Gespräch.

In den vergangenen Wochen wurden mit unterschiedlichen Begründungen in Rom und Neapel Roma-Barackenlager und Lager für Flüchtlinge polizeilich gestürmt.

 

Ein Gesetzespaket gegen Roma, Flüchtlinge, Illegale in Italien ist unterwegs. Es richtet sich gegen ca. 650.000 Menschen, die auf seiner Grundlage von Inhaftierung und Abschiebung bedroht sind. Dazu wird berichtet: „Einen Vorgeschmack auf das künftige Vorgehen der Regierung erlebte Italien, als in Rom und Neapel in der Nacht zum vergangenen Donnerstag von der Polizei Roma-Lager gestürmt, in neun Regionen und 15 Provinzen neben Roma und Sinti Marokkaner, Albaner, Griechen und Chinesen gejagt, über 400 festgenommen, 118 in Abschiebehaft genommen, 53 sofort an die Grenze eskortiert und ausgewiesen wurden. Die Menschen, unter ihnen zahlreiche Kinder, wurden aus den Betten gerissen und abgeführt. Die Europa-Abgeordnete Victoria Mohacsi, eine Roma ungarischer Abstammung, besuchte die Lager in Rom und Neapel und berichtete von »einer entsetzlichen, grauenvollen Situation«. (Gerhard Feldbauer in „junge Welt“, 19.5.2008). Victoria Mohacsi ist keine Linke. Sie gehört der Liberalen Fraktion des EU-Parlaments an.

 

In Frankfurt aber kommentiert die Frankfurter Rundschau das rassistische Vorgehen der italienischen Behörden voller Verständnis und mit dem Hinweis auf das „gesunde Volksempfinden“ auch hier: „Was würde in Frankfurt passieren, wenn am Main zuhauf Elendsbaracken mit Tausenden von zumeist arbeitslosen Roma und anderen Einwanderern entstünden? Oder am Hamburger Elbufer? Die Antwort ist einfach: Die Behörden würden derartige Zustände gar nicht zulassen, weil es sonst zum Volksaufstand käme.“ (Dominik Straub, FR-online, 23.5.2008).

 

Eben. Nach Einschätzung des Rundschaukommentators kommt das alles leider nur zu spät: „Die repressive Einwanderungspolitik und der Müll-Einsatz des Militärs finden Beifall in Italien. Weil die alte Regierung zu lange tatenlos zusah.“ (ebenda).

Und in der Tat, Deutschland hat mehr mit der rassistischen, besonders antiziganistischen Welle in Italien zu tun, als allgemein bekannt ist. Es gibt auch hierzulande ethnisch definierte Sonderstrafverfolgungsstrukturen gegen Roma und Sinti. Deutsche Dienststellen kooperieren mit italienischen, wenn es um die Verfolgung von Roma und die Räumung ganzer Lager geht. Zu den Zuständen in Italien bemerkt die dortige Zeitung „Liberazione“: „Auch Hitler hat mit der Vertreibung der Roma begonnen.“

Die Situation in Italien betrifft uns auch hier. Antifaschistische und antirassistische Solidarität hält sich nicht an Staatsgrenzen. Protestiert gemeinsam mit uns!" ...

 

"Im Gedenken an den am 1. Mai in Verona von Nazis ermordeten Antifaschisten N. Tommasoli

Für das Recht auf Asyl

Gegen die Abschottungspolitik der "Festung Europa"

Gegen die rassistische und reaktionäre Politik in Italien sowie ihre deutschen Unterstützer in Polizei und Medien...

 

Wir fordern:

Sofortiger Stop der Polizeiaktionen gegen Roma, Flüchtlinge und „Illegale“ in Italien

Stop der Kooperation deutscher Dienststellen und rufen zu antifaschistischer Solidarität auf!"

 

Anti-Nazi-Koordination Frankfurt, Hessischer Flüchtlingsrat, Roma-Union Frankfurt, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

12. Juni 2008, Donnerstag, 20.15 Uhr

Frankfurt, Cafe Wiesengrund, Finckenhofstraße 17, im Frankfurt-Nordend (U-Bahn Grüneburgweg) >>Anfahrtskizze

Frankfurter Gesprächskreis Nord-Süd:

Die OECD und das Verhalten der Multinationalen Konzerne

Deutsche Unternehmen in der Dritten Welt – ein Januskopf mit zwei Gesichtern: Auf der einen Seite bringen sie Kapital, Technologie und Arbeitsplätze mit. Auf der anderen Seite fördern sie Umweltzerstörung, prekäre Arbeitsbedingungen und Korruption. Deutsche Firmen gehören zu den wichtigsten Einkäufern von Waren und Rohstoffen aus dem Süden. Zugleich gehören sie zu den wichtigsten Lieferanten von westlichen Konsumgütern und –mustern. Und sie zählen zu den größten Investoren in den Entwicklungsländern – vom Kohlekraftwerk in China bis zum Staudamm in der Türkei. In ihren Leitlinien versucht die OECD Spielregeln für das Verhalten der Multis aus dem Norden aufzustellen. Doch halten diese sich auch daran oder geht der Profit vor gesellschaftliche Verantwortung?

Darüber diskutieren:

Hans-Joachim Otto, Sprecher der IHK Frankfurt,

Cornelia Heydenreich von der Entwicklungsorganisation Germanwatch,

ein Vertreter der IG Metall sowie Kurt von Rabenau, Lehrbeauftragter der Uni Frankfurt

Moderation: Dr. Karin Tanz (HR)

Verstehen - Vernetzen – Verändern

Wer mitarbeiten, mitreden oder nur einfach zuhören will, ist herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei.

Kontakt und verantwortlich: Roland Bunzenthal mail: rbunzen@aol.com

Frankfurter Gesprächskreis Nord-Süd Eine Initiative des Dritte Welt Journalisten Netzwerks und des Café Wiesengrund

11. Juni 2008, Mittwoch, 19.00 Uhr

Frankfurt, Mal Seh'n Kino, Adlerflychtstraße 6

Filmabend und Diskussion

Solidarität im Film

Überlegungen zum kritischen Dokumentarfilm von 1968 bis heute

"Die Frankfurter Regisseure Malte Rauch und Hanns-Christoph Koch zeigen Ausschnitte ihrer Arbeit aus den letzten Jahrzehnten und debattieren gemeinsam mit medico international über die Bedeutung des Dokumentarfilms im Kontext internationaler Solidarität. Dabei geht es auch um die Kritik jener Veränderungen, die in den letzten Jahren die Produktion und die Rezeption von Dokumentarfilmen beeinträchtigen. Wie ist der Verlust an Aufklärungs- und Streitkultur aufzuhalten? Bekannt ist Malte Rauch durch eine Vielzahl von Filmen, die er für den WDR produziert hat, u.a. "Viva Portugal" (1975), "Aids - die Afrika-Legende" (1988), "Gute Mine zu bösem Spiel" (1994, in Zusammenarbeit mit medico). Von 1999 - 2002 begleitete er mit seinem Filmteam die Aufarbeitung der KZ-Außenstelle Walldorf. Der Filmemacher Hanns-Christoph Koch hat u.a. die Dokumentarfilme "Bluternte" (vom internationalen Handel mit Blut) und "Glücksspirale" (über die sog. "Bevölkerungsexplosion" und Programme zur Geburtenkontrolle) gedreht. Beide sind Filme sind mit Unterstützung von medico entstanden.

Es diskutieren: Malte Rauch (Filmemacher) Hanns-Christoph Koch (Filmemacher) Martin Glasenapp (medico international)

Der Filmabend ist eine Kooperation mit dem Mal Seh'n Kino. Eintritt: 6,-- Euro.

Weitere Infos: >>www.medico-international.de/aktiv/termine.asp

11. Juni 2008, Mittwoch, 19.30 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus Frankfurt, Falkstrasse 74

Themenabend attac AG Globalisierung und Krieg:

Deutsche Industrielobby will militärische Rohstoffsicherung

Deutsche Industrielobby will militärische Rohstoffsicherung

Vortrag von Stephan Heidbrink (Uni Marburg) Diskussion

Auf die sich ändernden Rohstoffmärkte reagieren deutsche und europäische Unternehmen und die europäische Politik vor allem mit Marktöffnung im Ausland, mit gleichzeitig mehr staatlicher Hilfe für Unternehmen, Diversifizieren von Lieferquellen und Transportrouten sowie Ausrichtung von Außen-, Militär- und Entwicklungspolitik auf Rohstoffsicherung. Dies gilt nicht zuletzt für Energierohstoffe aus Asien, also z.B. Gas aus der Region um Afghanistan.

Bitte informieren Sie sich auf der Webseite: >>www.attac-ffm.de/globkrieg/

6. Juni 2008, Freitag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus Frankfurt, Falkstrasse 74

Freitagskino im Dritte Welt Haus:

„Strike Bike“ – die Geschichte einer kämpferischen Belegschaft

Homepage: http://www.strike-bike.de

„Strike Bike – Eine Belegschaft wird rebellisch“

Ein Film von Robert Pritzow, Laines Rumpff, Jan Weiser; Deutschland 2008

Filmbeginn: 20:30 Uhr, ab 19:30 Uhr Essen und Getränke.

Anwesend sein wird der Filmemacher Jan Weiser, eingeladen ist auch ein Kollege aus Nordhausen. Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zu Diskussion und Gespräch.

Zum Film:

"1Voller Wut im Bauch besetzten die KollegInnen der Fahrradfabrik Bike Systems in Nordhausen, Thüringen am 10. Juli 2007 ihren Betrieb. Denn die gekündigte Belegschaft hörte an ihrem letzten Arbeitstag, dass der neue Eigentümer, der Finanzinvestor Lone Star, nicht mal mehr die Abfindungen und die ausstehenden Löhne bezahlen wollte. 115 Tage dauerte die Werksbesetzung. Als Höhepunkt organisierten die Streikenden noch einmal eine Fahrrad-Produktion. Die 1800 „Strike Bikes“ stellten sie ohne Chefs in Eigenregie in ihrem Betrieb her. In der Dokumentation „Strike Bike – Eine Belegschaft wird rebellisch“ kommen die ArbeiterInnen von Bike Systems selbst zu Wort und erzählen ihre Geschichte. Sie berichten über die Schwierigkeit, eine Betriebsbesetzung zu organisieren, wie die Idee geboren wurde, ein Fahrrad zu produzieren und warum die Produktion nur eine Woche dauerte. Was am Ende bleibt, ist die außergewöhnliche Erfahrung, die die KollegInnen gemeinsam gesammelt haben – und ein rotes Fahrrad, das zeigt, dass Selbstverwaltung der Produktion funktionieren kann."

 

!!Aktuelle Information: Die Produktion geht weiter!! Nachdem sich die Hoffnungen, mit dieser Produktion einen neuen Investor zu finden, für die Nordhäuser nicht erfüllten, gaben die Kollegen und Kolleginnen nicht auf. Mitte März 2008 gründeten sie die Strike-Bike GmbH, vorerst bestehend aus 21 ehemaligen MitarbeiterInnen der Bike Systems. Während der Abbauphase der Produktionsanlagen konnten sie eine funktionstüchtige Fahrradproduktionslinie erwerben. Am 1. Mai 2008 haben sie die Fahrradproduktion mit einer auf 2000 Stück limitierten Modellreihe namens „Black Edition“ begonnen. Dazu die Nordhäuser KollegInnen: „ Der Neustart der Produktion von Fahrrädern in Nordhausen ist für uns wie ein Phönix aus dem Müll und der Asche unserer sozialen Existenzängste.“

Der Film „Strike Bike – Eine Belegschaft wird rebellisch“ DVD, Laufzeit 45 Minuten, 12,80 €, ISBN 978-3-89900-128-0 kann bezogen werden über: www.neuerispverlag.de Von jeder verkauften DVD geht 1 € an die Belegschaft von Strike-Bike

Mai 2008 Zurück

31. Mai 2008, Samstag

Frankfurt, Beginn Opernplatz 14.00 Ende Opernplatz

Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung / Ortsgruppe Rhein-Main und viele Unterstützer:

Demo gegen Überwachung

Stasi 2.0 - Nein DAnke! Gegen totale Überwachung

Opernplatz - Mainzer Landstr. - Düsseldorfer Str. - Hauptbahnhof, Baseler Str. - Gutleutstr. - Willi-Brandt-Platz - Friedensstr. - Kaiserstr. - Roßmarkt - Hauptwache – Biebergasse - Börsenstr.– Junghofstr.– Neue Mainzer Str. - Operplatz

Auszug aus dem Aufruf zur Demonstration in Frankfurt:

Totalüberwachung Nein Danke!"Bürgerrechtler rufen für Samstag, den 31. Mai 2008 bundesweit zur Teilnahme an Aktionen gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Im ganzen Land werden besorgte Bürgerinnen unter dem Motto "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" auf die Straße gehen.

 

Im Rhein-Main-Gebiet ruft daher ein breites Bündnis aus Organisationen und Parteien zu einer großen und bunten Demonstration in Frankfurt auf." ...

"Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind - der "große Bruder" Staat und die "kleinen Brüder" aus der Wirtschaft wissen es immer ganz genau.

 

Nach der Vorratspeicherung der gesamten elektronischen Telekommunikation seit Januar 2008 stehen nun mit der heimlichen Online-Durchsuchung von Computern, der elektronischen Gesundheitskarte und geheimdienstlichen Befugnissen für das BKA (BKA-Novelle) weiter verschärfte Überwachungsbefugnisse auf der unersättlichen politischen Agenda. ...

 

Hinzu kommt: Wer sich ständig überwacht und beobachtet fühlt, kann sich nicht mehr unbefangen und mutig für seine Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Es entsteht allmählich eine unkritische Konsumgesellschaft von Menschen, die "nichts zu verbergen" haben und dem Staat gegenüber - zur vermeintlichen Gewährleistung totaler Sicherheit - ihre Freiheitsrechte aufgeben. Eine solche Gesellschaft wollen wir nicht!"...

 

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, an der Demonstration teilzunehmen. Die Politiker sollen sehen, dass die Bürger für ihre Freiheiten wieder auf die Straße gehen! ...

Unsere Forderungen:

Letzte  Demo Ffm: Schützt die Verfassung1. Keine Totalprotokollierung von Telefon, Handy und Internet (Vorratsdatenspeicherung), keine heimliche Durchsuchung von Computern, Stopp der Videoüberwachung des öffentlichen Raums, keine automatische Gesichtskontrolle, Stopp von Biometrie und RFID-Chips in Ausweisen und Reisepässen, Stopp der elektronischen Gesundheitskarte, keine Vorratsspeicherung von Flugpassagierdaten, keine geheimdienstlichen Befugnisse für das BKA (BKA-Novelle) kein automatischer Kfz-Kennzeichenabgleich auf öffentlichen Straßen.

2. Bestehende Überwachungsgesetze auf den Prüfstand stellen

- Wir fordern eine unabhängige Überprüfung aller seit 1968 beschlossenen Überwachungsgesetze auf ihre Wirksamkeit und schädlichen Nebenwirkungen.

3. Stopp für neue Überwachungsgesetze

Nach der inneren Aufrüstung der letzten Jahre fordern wir einen sofortigen Stopp neuer Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet der inneren Sicherheit, wenn sie mit weiteren Grundrechtseingriffen verbunden sind.

>>Frankfurter Infos

Infos zur Überwachung: >>http://www.Freiheit-statt-Angst.de

Download: >>Broschüre Asta FH Münster" What the Fuck is informationelle Selbstbestimmung?!"

30. und 31. Mai 2008

Frankfurt

medico international

Solidarität - heute!

Internationale Konferenz

"1968, im Gründungsjahr von medico international, fand in Berlin der Internationale Vietnam-Kongress statt. Tausende versammelten sich, um gegen den Krieg zu protestieren und nach Formen internationaler Solidarität zu suchen. Seitdem haben sich die Verhältnisse verändert und ist die Welt im Zuge der Globalisierung näher zusammengerückt. Kriege und Elend aber halten an. Und noch immer ist es die Solidarität, die die Menschen vereint: eine Solidarität mit den Verlierern einer inzwischen global entfesselten Ökonomie, die Katastrophen und Krisen systematisch erzeugt. In der Tradition des Aufbruchs von 1968 steht die Konferenz Solidarität - heute! Es geht darum, der Spontaneität des Mitgefühls wieder jene politische Bedeutung zu geben, die im Zuge neoliberaler Gesellschaftsauffassungen verloren gegangen ist. Ziel ist die Neubestimmung von Öffentlichkeit und Solidarität im transnationalen Raum - als Voraussetzung für das weltweite Bemühen um jene globalen sozialen Rechte, deren Verwirklichung mehr denn je auf der Tagesordnung steht. Es ist an der Zeit, die soziale Frage global zu stellen."

Fr, 30.5.2008, 18. - 20.30 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal, Willy­Brandt­Platz, Eintritt: frei

Auftaktveranstaltung

Optionen der Veränderung Solidarisches Handeln im Katastrophenkapitalismus

Es diskutieren: Dr. Vandana Shiva (Bürgerrechtlerin, Trägerin des Alternativen Nobelpreises) Ilija Trojanow (Schriftsteller)

Mónica Baltodano (nicaraguanische Parlamentsabgeordnete, ehem. Commandante) Karl Heinz Roth (Arzt und Historiker)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem schauspielfrankfurt

Sa, 31.5.2008, 9.30 - 19.30 Uhr

Saalbau Gallus, Frankenallee 111, Frankfurt, Eintritt: 15,- (ermäßigt: 5,-)

Tageskonferenz

Die Soziale Frage global stellen

Versuch einer Neubestimmung von Öffentlichkeit und Solidarität im transnationalen Raum

Panels und workshops mit:

Dr.Vandana Shiva (Ökologin u. Frauenrechtsaktivistin, Indien) Cornelia Füllkrug-Weitzel (Direktorin von Brot für die Welt, Stuttgart) Halle Hansen (ehem. Norwegische Volkshilfe, Norwegen) Emir Sader (Soziologe, Universität Río de Janeiro, Brasilien) Karl Heinz Roth (Arzt und Historiker, Hamburg) Michael Ramminger (Institut für Theologie und Politik, Münster)

Detail­Programm und Anmeldung unter www.medico.de

Das ausführliche Konferenzprogramm finden Sie unter:

>>www.medico-international.de/40jahre/mi_40jahre_konferenzflyer.pdf

30. Mai 2008, Freitag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Ev. Gemeindezentrum Rödelheim, Alexanderstrasse 37

Friedensinitiative Rödelheim:

FRIEDEN FÜR AFGHANISTAN?

Wird Deutschland am Hindukusch verteidigt?

Vortrag und Diskussion mit Claudia Haydt von der Informationsstelle Militarisierung e.V. Tübingen

"Ist Afghanistan durch den Einsatz der Bundeswehr dem Frieden näher gekommen, und wird Deutschland tatsächlich am Hindukusch verteidigt? Oder ist der Einsatz das eigentliche Problem und gefährdet die Innere Sicherheit Deutschlands? Claudia Haydt von der Informationsstelle für Militarisierung e.V. aus Tübingen wird die Situation kritisch beleuchten und anschließend mit dem Publikum diskutieren."

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Friedensinitiative Rödelheim c/o Peter Gärtner, Fuchstanzstr. 97, D - 60489 Frankfurt Tel: +49 69 7893661 Fax: 78703622 E-mail: gaertner.peter.ffm@t-online.de

>>www.friedensini-roedelheim.de

27. Mai 2008, Dienstag, 11.00 Uhr

Frankfurt, Berger Kino, Berger Straße 177

attac frankfurt, Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt, GEW BV Frankfurt

Filmangebot für Schulklassen:

"VERKAUFEN SIE JETZT - BEZAHLEN SIE SPÄTER ! UNSERE WELT WIRD PRIVATISIERT"

"Der große Ausverkauf"Der große Ausverkauf

In dem Film "Der große Ausverkauf" kommen die Verlierer bzw. die Opfer der Globalisierung zu Wort. An vier Beispielen rund um den Erdball werden die Schattenseiten der Privatisierung gezeigt. Der Prozess der "Dehumanisierung ", der die moderne Wirtschaftspolitik kennzeichnet, bekommt durch Bongani (ein südafrikanischer Aktivist), Simon (ein britischer Lokführer) Minda (eine philippinische Mutter) und Rosa (eine bolivianische Aktivistin) menschliche Gesichter. Die Auswirkungen der Strategien, die internationale wirtschaftspolitische Organisationen wie die Weltbank (WB), der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Welthandelsorganisation (WTO) verfolgen, werden sichtbar.

Im Anschluss berichtet der Filmemacher Florian Opitz über seine Arbeit und beantwortet Fragen zum Film.

Eintritt: 3.50 Euro, Kartenreservierung: 069/ 9 45 03 30

TRAILER

QUICKTIME: >>High Quality (15 MB), >>Mid (7,5 MB), >>Low (1,5 MB)

MEDIA PLAYER: >>High Quality (16 MB), >>Quality (7,5 MB), >>Low (1,5 MB)

REAL PLAYER: >>High Quality (8 MB), >>Low (1,5 MB)

IPOD / PSP: >> iPod (21 MB), >> PSP (7 MB)

>Schulmaterialien zum downloaden

>Presseheft

27. Mai 2008, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus, Falkstrasse 74

U-Bahn-Station: Leipziger Straße, Strb-Haltestelle: "16 Franz Rücker-Allee"

Attac Frankfurt Plenum

Immer am letzten Dienstag im Monat findet das attac-Plenum statt, der Treffpunkt für alle interessierten Mitglieder. Hier fließen wichtige Informationen. Es werden in politischen Debatten Hintergründe erhellt, um Strategien gerungen und neue Aktivitäten geplant. Häufig gibt es daneben auch noch inhaltliche Schwerpunkte. Dieses Mal geht es um die leidigen Kreditverkäufe und um die Afghanistan- Kampagne.

26. Mai 2008, Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Naxos-Halle, Wittelsbacher Allee 29 (Straßenbahn 14/ U4 Merianplatz/über die Waldschmidtstraße gegenüber Mouson-Turm)

naxos.KINO IM THEATER - Dokumentarfilm & Gespräch:

Sondervorführung zur "Woche der biologischen Vielfalt"

"Darwins Albtraum (Darwins Nightmare)"

"Darwins Albtraum (Darwins Nightmare)" Ein Film von Hubert Sauper (107 Min., 2004)

Zum Filmgespräch eingeladen sind

Werner Rätz von attac,

Florian Wicker vom Forschungsinstitut Senckenberg.

Es moderiert Florian Schwinn von hr2-Kultur.

"Irgendwann in den sechziger Jahren wurde eine fremde Fischart in den Viktoriasee in Ostafrika eingesetzt - es war ein kleines wissenschaftliches Experiment. Der Nilbarsch, ein hungriges Raubtier. Dieses hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fischarten auszurotten. Unternommen wurde dagegen jedoch nichts, denn bis heute sind die weißen Filets des Nilbarsches ein weltweiter Exportschlager. An den Ufern des größten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nächsten Morgen wieder in die Industrieländer des Nordens zu starten, beladen mit Hunderten Tonnen frischer Fischfilets.

 

In Richtung Süden jedoch ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Für die unzähligen Kriege im dunklen Herzen des Kontinents. Dieser florierende globale Handel von Kriegsmaterial und Lebensmitteln hat an den Ufern des größten tropischen Sees der Welt eine seltsame Stimmung und Menschenmischung erzeugt, welche die "Darsteller" dieses Films repräsentieren: einheimische Fischer, Agenten der Weltbank, heimatlose Straßenkinder, afrikanische Minister, EU-Kommissare, tansanische Prostituierte, russische Piloten...

 

Um diesen Projekt zu realisieren bedurfte es einer minimalistischen Methode. Mein ständiger Begleiter Sandor, meine kleine Kamera und ich. In Tansania konnten wir kaum einmal als normales Filmteam auftreten. Um mit den Frachtflugzeugen hin- und her zu fliegen, mussten wir uns mit weißen Hemden, gebügelten Hosen und gefälschten Papieren bewegen, als Piloten verkleidet gingen wir durch die Kontrollen. In den Dörfern sah man selten Weiße, und man hielt uns demnach für Missionare. In den Fischfabriken fürchtete man, wir seien Hygienekontrolleure der EU, und in den Bars der Hotels mussten wir australische Geschäftsmänner darstellen, denn Missionare sieht man dort ungern. Wir waren immer dort, wo man eigentlich nichts zu suchen hat: Im Tower des Flughafens, an welchem die Holzkisten mit den Waffen aus- und die Fische eingeladen werden, bei den Prostituierten, wo gewöhnlich Kunden nicht mit Kameras sitzen, an den Müllhalden der Fische, die außer den Geiern und den Maden kaum jemand gefunden hatte, und wo kein Westler je Zutritt hatte."

>>Preise und Lageplan

20. Mai 2008, 19.30 Uhr

Wiesbaden, Pariser Hoftheater, Spiegelgasse 9

»Die Macht der Energiekonzerne - Wie können Veränderungen aussehen?

"Vier Konzerne beherrschen 80% der Energieversorgung in Deutschland: RWE, Eon, Vattenfall und EnBW. Eine Energiepolitik, die weiterhin auf Atomkraft und fossile Energieträger setzt. In der BRD sollen über 20 neue Kohlekraftwerke gebaut werden (auch in Mainz auf der Ingelheimer Aue) - trotz des Klimawandels. Die Strompreise steigen, anstatt in die Entwicklung erneuerbarer Energien zu investieren, machen die Konzerne Riesengewinne. Etwa 30 Prozent Eigenkapitalrendite konnte bsp. RWE im Jahr 2006 erwirtschaften. Davon profitieren die Aktionäre, und finanziert wird die internationale Expansion der Konzerne als Global Player. Eine demokratische, ökologische und soziale Energieversorgung ist mit den großen Vier nicht zu machen. Strukturänderungen sind nötig. Dazu gehören die Überführung der Konzerne in öffentliche Hände, ihre Zerlegung in kleinere Einheiten und ihre demokratische Kontrolle durch die BürgerInnen."

Wie diese Veränderungen genau aussehen könnten, wird Alexis Passadakis von Attac Deutschland vorstellen und mit den Zuhörern diskutieren.

>>www.attac.de/wiesbaden

14. Mai 2008, 19.30 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus Frankfurt-Bockenhm., Falkstr. 74

attac-AG Globalisierung und Krieg Frankfurt:

"Europa und Energie"

Mit J. Müller

"Nach dem Fall der Mauer gab es ein kurzes Aufatmen, bevor sich die Militärmächte den Kriegen um Energie zuwandten. Weshalb? Um welche Energieträger geht es insbesondere? Was sind die speziellen Interessen Europas und Deutschlands, z.B. in Richtung Zentralasien?"

Bitte informieren Sie sich jeweils auf der Webseite

>>www.attac.de/frankfurt/globkrieg/themenreihe.html

April 2008 Zurück

29. April 2008, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus, Falkstrasse 74

U-Bahn-Station: Leipziger Straße, Strb-Haltestelle: "16 Franz Rücker-Allee"

Attac Frankfurt Plenum

"Den Stromkonzernen den Stecker ziehen"

*Vorführung des Films “Das Kartell-Deutschland im Griff der Energiekonzerne” 45 min. *Moderation und Information über das Vorbereitungstreffen in Kassel, Karl-Heinz Peil *Bericht über das Netzwerk für Klima und Umwelt Rhein-Main, weitere Aktivitäten in der Region, Heiner Huegel *Diskussion *Wahl der Delegierten für Finanzentscheidungen auf dem Bundesratschlag in Leipzig *Sonstiges Infos und Ankündigungen

22. April 2008, Dienstag, 19.30 Uhr

Hanau, DGB-Jugendheim

DGB Hanau und Sozialforum Hanau

Diskussionsveranstaltung zum (Mini)Euromayday am 30.4. sowie zum 1. Mai:

Globale Soziale Rechte rund um Mindestlohn und Migration

mit Horst Schmitthenner (IG Metall, Verbindungsbüro Soziale Bewegungen)

Aus der Einladung:

"Wanderarbeit, temporäre oder saisonale Beschäftigung in den (relativen) Hochlohnzonen sind Möglichkeiten für die Menschen in den Niedriglohnländern, das weltweite Ausbeutungsgefälle zu unterlaufen und ihr Einkommen zu erhöhen. Für rumänische oder ukrainische ArbeitsmigrantInnen z. B. bringen zwei Monate landwirtschaftlicher Saisonarbeit in Westeuropa (für 5-6 Euro pro Stunde) mehr als ein Jahreseinkommen in der Fabrikarbeit, die dort kaum zu finden ist. Und in Richtung Moldawien, nach Asien oder Afrika wird das Gefälle noch größer. Gleichzeitig bleiben ArbeitsmigrantInnen aus diesen Ländern zumeist von jeglicher legalen Beschäftigungsaufnahme ausgeschlossen, selbst Einreise und Aufenthalt sind in der Regel illegalisiert. Können sie Arbeit meist nur irregulär finden, ist das quer durch Europa für die Arbeitsmärkte funktional. Sweatshops und Baustellen, Landwirtschaft und Haushalte, Restaurants- und Putzdienste, Pflege- und Sexindustrie sind auf billige, flexible und vor allem fügsame, rechtlose ArbeitsmigrantInnen angewiesen. Es liegt also im kapitalistischen Interesse der unbedingten Ausweitung von Niedriglohnjobs, MigrantInnen und WanderarbeiterInnen mit den jeweiligen ansässigen Einwohnern in Konkurrenz zu setzen. Die Betroffenen wiederum sind häufig bereit, ja müssen bereit sein, die üblichen Lohnstandards, egal ob Tarife oder Mindestlöhne, zu unterbieten: um den Ausschluss vom Arbeitsmarkt zu umgehen oder auch weil ihr unsicherer Aufenthalt an einen Arbeitsplatz gekoppelt ist.

Das Spannungsfeld wird erkennbar:

Es ist einerseits berechtigt und notwendig, die über Jahrzehnte erkämpften oder zugestandenen Lohnstandards zu verteidigen, sofern die Unterbietung der Tarif- oder Mindestlöhne von Menschen aus Niedriglohnländern als Konkurrenz bzw. als Katalysator der Lohndumping-Spirale nach unten erscheint. Auf der anderen Seite hat das Migrieren gegen das Ausbeutungsgefälle, das Aneignen des Rechts auf Bewegungsfreiheit und für ein besseres Leben, ebenfalls seine eigene, gleichermaßen berechtigte Logik.

Aber wie mit diesem Widersprüchen umgehen?

Klassischer Protektionismus von konservativen Gewerkschaften bis zu Oskar Lafontaine ruft nach dem "starken Staat", nach mehr gesetzlichen, mit verstärkten polizeilichen Maßnahmen durchzusetzenden "Schutzregelungen". Wird das zunächst mit dem Widerstand gegen die ungebremste Ausbeutung in einem Geflecht von Subfirmen begründet oder gleich als Kampf gegen modernen Menschen- und Sklavenhandel bezeichnet, richten sich entsprechende Kampagnen zumindest in zweiter Linie dann aber auch oftmals gegen "die Fremdarbeiter und die Illegalen." Razzien und Abschiebungen sind häufig der notwendige Preis der Aufrechterhaltung des bestehenden Lohngefüges, sie sind Ausdruck eines standortnationalistischen Protektionismus, der das Ausbeutungsgefälle kaum bis gar nicht thematisiert, weil die von Razzien und Abschiebung Betroffenen geopfert oder gar zu Sündenböcken gemacht werden. Die Forderungen von Flüchtlingsselbstorganisationen und aus dem radikaleren antirassistischen Spektrum nach offenen Grenzen, nach dem uneingeschränkten Recht auf Bewegungsfreiheit, sei es aus Gründen der Flucht vor Verfolgung oder Armut, sei es eine Migration gegen das Ausbeutungsgefälle, ist zunächst politisch, sozial und vor allem moralisch im Recht! Dennoch muss dieser moralischen Gerechtigkeit die Frage der realen Ungleichzeitigkeiten durch das geschaffene Gefälle gegenübergestellt werden, mit denen von Kapitalseite in unterschiedlichster Form Spaltungen und Gegeneinanderausspielen zur verschärften Ausbeutung ausgenutzt oder gar in Gang gesetzt werden. Der Interessensunterschied oder sogar Gegensatz zwischen einheimisch-etablierten und neugekommen-rechtlosen ArbeiterInnen lässt sich nicht einfach mit plattem Inter- oder Transnationalismus wegreden.

Wie und wo überbrückende Ansätze vorantreiben?

In den USA steht die Justice for Janitors Kampagne für den erfolgreichen Versuch, illegalisierte bzw rechtlose MigrantInnen im gewerkschaftlich zu organisieren. Verdi hat daran orientierte Pilotprojekte gestartet. Ist dieses "Organising" auch für deutsche bzw. europäische Verhältnisse ein Modell? Der Europäische Wanderarbeitsverein, von der IG BAU initiiert, nutzt das Mindestlohngesetz im Bausektor, um osteuropäische Wanderarbeiter gegen Lohnbetrug zu unterstützen und damit gegen die Dumpingspirale in diesem Bereich anzugehen. Ist der Mindestlohn also die wichtigste Voraussetzung einer gemeinsamen Gegenwehr von migrantischen und einheimischen ArbeiterInnen? Und wäre es darüberhinaus nicht notwendig, gewerkschaftliche Bewegung in neuen Formen zu inter- oder transnationalisieren? Müsste es beispielsweise für die IG-Metall nicht darum gehen, statt nur dem alten Standort (Bochum) hinterherzulaufen, die gewerkschaftliche Organisierung der neuen Nokia-ArbeiterInnen in Rumänien zu unterstützen?

>Veranstaltungsplakat downloaden

INFOS ZUR TOUR GLOBALE SOZIALE RECHTE

>Globale Soziale Rechte on TOUR - Veranstaltungsreihe Frühjahr´08 in 7 Städten

Website: www.globale-soziale-rechte.de

>Initiative für Globale Soziale Rechte - Zwischenstand einer fortzusetzenden Debatte

(Hg:attac Deutschland, Greenpeace, IG Metall FB Sozialpolitik, kein mensch ist illegal, medico international )

19. April 2008, Samstag, 11.30 Uhr

Mainz, Hauptbahnhof

Demo gegen Mainzer Kohlekraftwerk

"Die Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz (KoMa) ruft zusammen mit einem breiten Bündnis von Kohlekraftwerks-Gegnern zu einer Demonstration gegen das in Mainz geplante Kohlekraftwerk auf.

Wer sich für eine klimafreundliche, zukunftsorientierte und nachhaltige Energiepolitik für unsere Region ausspricht darf bei dieser Kundgebung nicht fehlen!

Bunt, laut und optimistisch wollen wir unser 'NEIN zum Kohleklotz' bekräftigen. "

 

Treffpunkt Wiesbaden: 11.00h Paulusplatz, MZ-Kastel

Abschlusskundgebung: 12:30h Gutenbergplatz

Am Fuß der Theodor-Heuss-Brücke verschmelzen unsere beiden Züge um gemeinsam am Rathaus vorbei zum Gutenbergplatz (Theater) in der Mainzer Innenstadt zu ziehen. Als Abschlusskundgebung erwartet uns ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

>Das Plakat >Das Programm

Videoclip der Demo:

Die Mediengruppe von Quer-TV begleitete die Proteste und hat einen etwa 10 minütigen Filmbeitrag erstellt.

Video-Stream auf YOU-TUBE: >>http://de.youtube.com/watch?v=Hgqn5SKTcg4

 

Die AG Klimattac Frankfurt >>hier klicken<< auch dabei.

Klimattac Frankfurt auch dabei Transparent  Attac Mainz
Raus aus der Stein(Kohle)Zeit Klimawandel- weder sozial noch demokratisch!

17. April 2008, Donnerstag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Gewerkschaftshaus, Wilhelm Leuschner Strasse 69-77

Rückblick Materialien, mehr Bilder und zum Anhören: Die Referenten und Diskussionsbeiträge als MP3-Datei! unter

>Sonderseite "Genug gespart - Genug privatisiert!"

>Infos zum Bündnis gegen Privatisierung

attac Ffm, Bündnis gegen Privatisierung Ffm, GEW BV Ffm, IG Metall Ffm, ver.di Hessen FB Kommunen:

Genug gespart - Genug privatisiert!

++ Bilder

Input für das interessierte Publikum!

Erika Hoch präsentiert  Fakten üder Stadt, Personal, Privatisierung
Michael Erhardt wirbt für Aktivität Marianne Friemelt dokumentiert "Sponsoring" an Schulen

Der Mensch ist das Maß aller Dinge

Endlich Einkommenssteigerungen im öffentlichen Dienst! - Das fordern die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften, sie wehren sich gegen längere Arbeitszeiten, Arbeitsverdichtung und Arbeitsplatzabbau.

Es ist kein Geld da, ertönt die immer gleiche Leier der öffentlichen Arbeitgeber.

Bessere Ausstattung von Schulen, Kindertagesstätten, Universitäten, Pflegeheimen! Keine Billigkräfte! - Das fordern Beschäftigte ebenso wie Eltern, SchülerInnen, Studierende, Senioren.

 

Es ist kein Geld da, ertönt die immer gleiche Leier der öffentlichen Arbeitgeber.

Personalabbau, Preiserhöhungen, Leistungseinschränkungen, zusätzliche Gebühren und schließlich Privatisierung in ihren verschiedenen Formen sind unumgänglich, sagen die öffentlichen Arbeitgeber.

Und die Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln, die Patienten und Mitarbeiter in Krankenhäusern, die KollegInnen der Verkehrsbetriebe, Bühnen, FES, die ehemaligen Mieter von privatisierten Sozialwohnungen zahlen die Zeche.

Es gibt Alternativen! Wir wollen sie diskutieren und über konkrete Möglichkeiten der Rekommunalisierung und einer demokratischen Steuerpolitik beraten.

 

Mit Marianne Friemelt (GEW) und Erika Hoch (Ver.di):

Beispiele und Erfahrungen mit Privatisierungen in Frankfurt

Dr. Wolfgang Gern (Vorstandsvorsitzender der Diakonie in Hessen-Nassau):

Privatisierung im gesellschaftlichen Kontext

Sven Giegold (attac):

Steuerflucht, Steuerdumping - Für eine alternative Steuerpolitik

Michael Erhardt (IG-Metall Frankfurt): Moderation

>Flyer downloaden

++ Presseecho ++

Junge Welt 23.April 2008: "Leere Kassen frei erfunden "

"Mit dem Argument vermeintlich leerer Kassen seien bereits vier Frankfurter Schulen in »Public-Private-Partnerships« getrieben worden. In Hochglanzbroschüren fordere die Stadt Schulen auf, sich Sponsoren zu suchen." ... "Vertreter von ATTAC Frankfurt, den Gewerkschaften GEW, ver.di, IG Metall und der Diakonie Hessen-Nassau rufen dazu auf, Druck auf die Politiker auszuüben, öffentliches Eigentum zu rekommunalisieren." ..."»Wir werden systematisch belogen«, erklärte Lothar Reininger, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Römer, gegenüber jW. Tatsächlich schwimme die Stadt Frankfurt im Geld." >>Mehr

 

16. April 2008, Mittwoch, 19.30 Uhr

Frankfurt, Gewerkschaftshaus, Wilhelm Leuschner Strasse 69-77

Diskussionsveranstaltung der Initiative Globale Soziale Rechte

Gute Arbeit in Zeiten des Klimawandels?

mit Karsten Smid (Greenpeace Hamburg) und Axel Gerntke (IG Metall Frankfurt)

veranstaltet von attac-frankfurt, Medico International, IG Metall, kein mensch ist illegal/Hanau

"Ist eine friedlichen Koexistenz zwischen Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit in Zeiten des Klimawandels noch möglich?"

Mit dieser Frage spitzen MitarbeiterInnen von Greenpeace in einem aktuellen Text zu, was in der im Oktober 2008 veröffentlichten Plattform für globale soziale Rechte bereits aufgerissen wurde: "Die Komplexität eines Projektes für Globale Soziale Rechte scheint sich nochmals zu vervielfachen, sobald die unumgänglichen ökologischen Fragen einbezogen werden. Was bedeutet Globale Ökologische Gerechtigkeit, wenn die klassischen Industrieländer die historische Schuld (nicht nur) für den Klimawandel tragen, einige Schwellenländer mittlerweile an der Schraube mitdrehen und vor allem die armen Länder von den Konsequenzen betroffen sind? Hinzu kommt die zeitliche Brisanz: Gelingt es nicht, den globalen Trend der ansteigenden CO2 Emissionen in den nächsten 10 - 15 Jahren zu brechen, drohen unkontrollierbare und unumkehrbare Folgen."

Zwingt die Dringlichkeit der Klimakrise gar zu einer (vorübergehenden) Hierarchisierung in unseren umfassenden Forderungen nach globalen sozialen Rechten? Zu realpolitischen Kompromissen oder Zwischenschritten in Richtung eines ökologisch (preis-)regulierten Kapitalismus, um den Planeten zu retten? Oder bleibt ein ökologischer Kapitalismus immer eine Illusion? Und dient letzlich nur der Rechtfertigung für die Aufrechterhaltung der Ungleichheiten?

"Es stellt sich (jedenfalls) die Frage, wie Entwicklung und Wachstum aus unterschiedlichen Blickwinkeln definiert und zu den ökologischen Grenzen ins Verhältnis gesetzt werden können. Zur Disposition gestellt wird dann ein Lebensstil, der aus ökologischer Verantwortung nicht globalisierbar ist, obwohl global nach ihm gestrebt wird. Um ein Beispiel zu geben: das Recht auf globale Mobilität lässt sich über die Vervielfachung der dominanten Verkehrsformen (vom Auto bis zum Flugzeug) auch dann nur um den Preis einer ökologischen Katastrophe umsetzen, wenn weitere technologische Fortschritte unterstellt werden. Sollen Individualverkehr und Reisen aber nicht das Privileg einer begüterten Minderheit bleiben, scheint eine Lösung nur im Verzicht zu liegen, der faktisch von den globalen Mittelklassen, also von uns zu leisten wäre. Oder suchen und setzen wir auf "die ganze Bäckerei", auf gänzlich neue Verhältnisse, in denen wir das gute Leben mit einem global verträglichen Ressourcen- und Energieverbrauch neu erfinden können und müssen?" (aus dem Plattformtext)

Kurze Rückblende: Im Februar 2007 und unter Bezug auf die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel fand in Frankfurt eine Tageskonferenz statt, die im Leitbegriff der Globalen Sozialen Rechte erstmals Fragen zum universellen Mindesteinkommen, zu transnationalen Gewerkschaftskooperationen und zum Recht auf Migration zusammenführte. In einer Folgeveranstaltung in Rostock wurde von KollegInnen von Greenpeace die ökologische Frage eingebracht, die dann auch in der zitierten Plattform ihren Niederschlag fand. Die Veranstaltung holt diesen Prozess nun nach Frankfurt zurück und wird auch auf die weiteren Perspektiven der Initiative für globale soziale Rechte zu sprechen kommen.

>Veranstaltungsplakat downloaden

9. April 2008, 19.30 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus Frankfurt-Bockenhm., Falkstr. 74

Attac-AG Globalisierung und Krieg Frankfurt, DfG-VK Frankfurt, Die Linke Frankfurt:

"Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan"

Vortrag und Diskussion mit Dr. Matin Baraki

Zur Lage in Afghanistan

Matin Baraki ist afghanisch-deutscher Politikwissenschaftler an der Uni Marburg, Autor verschiedener Bücher und zahlreicher Beiträge zur Entwicklung in Afghanistan wie des Nahen u. Mittleren Ostens. Er ist gerade von einer Reise aus Afghanistan zurückgekehrt.

Im Anschluss wollen wir darüber sprechen, wie in Frankfurt ein breites und offenes Aktionsbündnis, das die Afghanistan-Initiative der Friedensbewegung in der Bevölkerung bekannt macht, entstehen kann. Unsere große Aufgabe: Wie können wir dazu beitragen, dass sich das - lt. Meinungsumfragen - klare Nein der Bevölkerung zu Kampfeinsätzen der Bundeswehr in eine aktive Unterstützung unserer Forderung verwandelt?

>Veranstaltungsflyer downladen

>Programm der AG downloaden

bis 6. April, Di–Fr 9–18, Sa / So 11–19 Uhr

Frankfurt, Museum für Kommunikation, Schaumainkai

Ausstellung von medico international

One Step Beyond - Wiederbegegnung mit der Mine

In Lukas Einseles künstlerischem Projekt One Step Beyond erinnern sich Menschen, die von einer Mine verwundet wurden und beschreiben den Ort und den Hergang des Unglücks. Im Anschluss daran wurden sie von Lukas Einsele porträtiert. Einsele reiste in vier der am stärksten verminten Länder der Welt: Afghanistan, Angola, Bosnien-Herzegowina und Kambodscha. Erstmalig werden im Museum für Kommunikation alle 44 Porträts mit den dazugehörenden Geschichten präsentiert. Die Unfallberichte sind für die Besucher durch Hörstationen erfahrbar. Außerdem werden Zeichnungen der Unfallorte gezeigt, die ein Teil der Opfer während des Interviews anfertigten.

8. April 2008, Dienstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Naxoshalle, Theater Willy Praml, Wittelsbacher Allee 29 (Straßenbahn Linie 14 oder U-Bahn Merianplatz) oder über die Waldschmidtstraße gegenüber dem Mouson-Turm

Film & Diskussion

"Wasser unterm Hammer"

von Leslie Franke und Hermann Lorenz

Die wichtigen Dinge im Leben wissen Menschen meist erst zu schätzen, wenn sie fehlen - Wasser ist so ein Ding

"Wir brauchen nur den Hahn aufdrehen, und schon strömt uns unser wichtigstes und am besten kontrolliertes Lebensmittel entgegen - zuverlässig, preiswert und sofort verzehrbar. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigt keineswegs nur die "Dritte Welt". Susanne Baker wohnt in London im fünften Stock. Wenn sie morgens aufsteht, schaut sie als erstes, ob Wasser aus dem Hahn kommt. Wenn nicht, ist Stress angesagt. Vielleicht läuft ja noch Wasser bei der Nachbarin im dritten oder bei der im zweiten Stock ...... Die Wasserversorgung in England ist seit 1989 privatisiert. Rohre reparieren ist extrem teuer und bringt keinen Gewinn. So versickert die Hälfte des Trinkwassers in Londons Untergrund.

In Deutschland ist Wasser bisher noch fast überall ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Seit deutsche Gemeinden in Schulden versinken, schreitet die Privatisierung unsers Lebenssaftes aber scheinbar unaufhaltsam voran. In allen deutschen Städten steht ein Verkauf der profitablen und tiptop gewarteten Stadt - und Wasserwerke auf der Tagesordnung. Käufer sind meist international agierende Unternehmen, die durch ihre Befreiung von Gewerbe- und Körperschaftssteuern Milliarden einsparen konnten.

Über die Wasserversorgung unserer Hauptstadt entscheidet man bereits in London und Paris. Thames Water (RWE) und Veolia haben 1999 zwar nur 49,9% der Berliner Wasserbetriebe gekauft. Geheime Zusatzverträge garantieren den Privaten aber die volle Verfügungsgewalt und einen hohen Gewinn. Wenn dieser nicht erwirtschaftet werden kann, ist der Berliner Senat schadenersatzpflichtig. So musste die hochverschuldete Stadt in den vergangenen Jahren stets auf erhebliche Einnahmen verzichten, um die Gewinnansprüche der Privaten zu befriedigen."

Der Film "Wasser unterm Hammer" zeigt auf dem Hintergrund der englischen Privatisierungserfahrungen das Monopoly um unseren Lebenssaft in verschiedenen deutschen Städten.

Im Anschluss Diskussion mit Regisseuren, Fachleuten und Politikern.

Einlass 19.30 Uhr Filmbeginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 6 Euro (ermäßigt 4 Euro) Für Schulklassen besondere Ermäßigungen

Kartenbestellungen: Tel. (069) 43054734 oder theater.willypraml@t-online.de

Film: >>www.wasseruntermhammer.de

Aktiv: >>www.wasser-in-buergerhand.de (Bundesweit)

>>www.berliner-wassertisch.net (Berlin: erfolgreich begonnenes Volksbegehren)

>>www.unverkaeuflich.org (Berliner Bündnis gegen Privatisierung)

International: Junge Welt 29.02.2008: >>"Steter Tropfen In Berlin berieten Frauen aus Deutschland und Lateinamerika Möglichkeiten des Widerstandes gegen Privatisierung, Verschmutzung und Verschwendung von Wasser"

März 2008 Zurück

24. März 2008, Montag, Auftakte: 10.30 und 11.30 Uhr, Abschluss: 13 Uhr

Frankfurt, Auftakte: 10.30 Uhr, Ffm-Rödelheim, Bahnhof; 11.30 Uhr, Ffm-Eschersheim, Weißer Stein und 11.30 Uhr, Ffm-Niederrad, Bruchfeldplatz; Abschlusskundgebung: 13 Uhr, Römerberg

Ostermarsch Frankfurt 2008

Ostermarsch 2008"Dem Frieden eine Chance"

"Die vom 21. bis zum 24. März 2008 stattfindenden Ostermärsche sollen ein Zeichen gegen die weitere Militarisierung der Innen- und Aussenpolitik der Bundesregierung werden. Auch in Frankfurt wollen wir demonstrativ deutlich machen, dass die beabsichtigte Ausweitung des Kriegsgeschehens in Afghanistan und der deutschen Beteiligung daran, nicht unwidersprochen hingenommen wird. Die eindeutige Meinung der Mehrheit der Bevölkerung darf nicht durch eine kriegsbereite Parlamentsmehrheit ins Gegenteil gewendet werden. Der Frankfurter Ostermarsch 2008 steht unter der Überschrift: „Dem Frieden eine Chance".

Diesen Aufruf bitten wir zu unterstützen und zu verbreiten.

Downloaden: >>Flugblatt

Veranstalter: Ostermarschbüro HessenKontakt: Ostermarsch Büro c/o DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Tel.: 069/24249950, Fax: 069/24249951 E-Mail: Frieden-und-Zukunft(at)t-online(Punkt)de Spendenkonto: Sonderkonto Ostermarsch Kto.-Nr.: 261 3655 000 bei der SEB-Bank FRankfurt (BLZ 500 101 11)

Internet: http://www.frieden-und-zukunft.de

15. März 2008, Samstag, 11 Uhr bis ca. 17 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus, Falkstrasse 74

U-Bahn-Station: Leipziger Straße, Strb-Haltestelle: "16 Franz Rücker-Allee"

Attac Frankfurt: örtlicher Ratschlag 2008

Der Ratschlag ist für alle Aktiven, alle Mitglieder und alle Interessierten da. Er ist das höchste Entscheidungsgremium der Frankfurter Gruppe. Bei uns geht es aber bekanntlich nicht um formale Vereinsmeiereien - selbst wenn die Entlastung der Kassenverantwortlichen und die Wahl eines neuen Kokreis (Koordinierungskreis) auf der Tagesordnung stehen werden.

Auf der Tagesordnung stehen hauptsächlich die für die nächsten Monate geplanten Aktivitäten der Gesamtgruppe sowie der verschiedenen Arbeitsgruppen, Berichte und Diskussionen hierüber werden den Löwenanteil der Zeit ausmachen. Ein genauer Tagesordnungsvorschlag ist in der Einladung (siehe im Anschluß) enthalten. Spontane Ergänzungen auf dem Ratschlag sind natürlich möglich.

>>Einladung incl. Tagesordnungsvorschlag

3. März 2008, Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5

Club Voltaire, Connection e.V.

"Ich bin ein Deserteur"

Lesung aus dem Buch des US-Deserteurs Joshua Key

"In seinem 2007 erschienenen Buch beschreibt Joshua Key sein Leben als Soldat der US-Armee im Irak: "Die das Pech haben, uns in die Hände zu fallen, sind die ersten Opfer. Die zweiten Opfer sind wir selbst." Joshua Key desertierte und floh nach Kanada, wo er um Asyl nachsucht. In seinem Buch beschreibt er detailliert, welche Erfahrungen im Irakkrieg ihn dazu brachten, Nein zu sagen.

Aktive von Connection e.V. lesen aus Keys Buch und geben weitere Hintergründe zum Widerstand gegen die Kriegspolitik der USA. Connection e.V. engagiert sich seit Jahren für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegsgebieten."

Connection e.V. Rudi Friedrich, Gerberstr.5, 63065 Offenbach, Tel.: 069/82375534, Fax: 069/82375535, E-Mail: office(at)connection-ev(Punkt)de

>>www.Connection-eV.de/usa/lesereihe.html

3. März 2008, Montag, 18.00 bis 20.30 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Leuschner-Str. 69-77, Clubraum 3

Frankfurter Friedenstreff:

Informations- und Diskussionsveranstaltung

Freiheit der Frauen in Afghanistan?

Wie sieht heute die Realitat der Frauen in diesem Land aus? An ihrer Situation lässt sich am deutlichsten erkennen, was der permanente Krieg in diesem Land bedeutet. Hintergründe liefert: Shaima Ghafury, ehemals Dozentin an der Universität Kabul, Vors. der Initiative Afghanisches Handwerk. An diesem Abend wird es einen Stand dieser Initiative geben, an dem auch Kleidungsstücke gekauft werden können.

Verantwortlich: Doris Fisch, Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V. c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus, Wilh.- Leuschner-Str. 69 - 77, 60329 Frankfurt am Main, Telefon: 069 – 24249950, Fax: 069 – 24249951, E-Mail: frieden-und-zukunft@t-online.de Spenden dringend erbeten: Konto-Nummer 2000 81390 bei der Frankfurter Sparkasse 1822 ( BLZ 500 502 01)

Downloaden: >Frühjahrsveranstaltungen Frankfurter Friedenstreff

Februar 2008 Zurück

27. Februar 2008, Mittwoch, 18.00 Uhr

Frankfurt, Saal der Arbeiterwohlfahrt in der Eckenheimer Landstraße 93

AWO-Frankfurt:

Kinderarmut durch Hartz IV

Referent: Prof. Rainer Roth

Moderation: Prof. Dr. Hans See

In Deutschland leben 1,9 Millionen Kinder unter 15 in Armut. Das ist jedes sechste Kind. In Frankfurt jedes vierte Kind. Die Kinderarmut wächst. Die Bundesregierung fördert Kinderarmut, indem sie die Regelsätze für Schulkinder erheblich senkte und daran festhält. Gegen die notwendige Erhöhung der Regelsätze wird eingewandt, die Eltern hätten genug Geld, sie könnten es nur nicht richtig einteilen. Sie würden ihr Geld z.B. für Flachbildschirme und Alkohol ausgeben statt für eine gesunde Ernährung für sich und ihre Kinder. Wie leben Familien von und mit Hartz IV?

>>www.awo-frankfurt.de/awo/aktuell/aktuell.asp?fMessageID=1223

Zum Thema auch: "Kein Hartz für Kinder" MP3 von R.Roth-Vortrag

26. Februar 2008, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus, Falkstrasse 74

U-Bahn-Station: Leipziger Straße, Strb-Haltestelle: "16 Franz Rücker-Allee"

Attac Frankfurt Plenum

Passend zur Finanzkrise und immer wieder aktuell laden wir ein zu zwei Vorträgen mit anschließender Diskussion:

1. Krise der Finanzmärkte und Gegenstrategien (Jörg Cezanne)

2. Finanzmarktkapitalismus und die verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche (Heinrich Fecher)

25. Februar, Montag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Evangelische Stadtakademie, Am Römer 9

Frankfurter Arbeitslosenzentrum:

Bedingungsloses Grundeinkommen - eine gesellschaftspolitische Alternative!

mit Joachim Hirsch (links-netz)

Harald Rein (Frankfurter Arbeitslosenzentrum)

Werner Steinbach (attac-Frankfurt)

"Wir wollen mit dieser Veranstaltung in die Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen eingreifen. Dabei geht es uns nicht so sehr um das Für und Wider der Notwendigkeit einer anderen Existenzsicherung, sondern wir möchten einen bestimmten Diskussionsstrang innerhalb der Gesamtdebatte aufgreifen und vertiefen: die Bedeutung des Kampfes um ein bedingungsloses Grundeinkommen für eine andere Gesellschaft. Die bisherigen inhaltlichen Ergebnisse dieser Auseinandersetzung werden die drei Referenten aus unterschiedlichen sozialen Zusammenhängen vortragen und zur Diskussion stellen."

Links: www.grundeinkommen.de, www.existenzgeld.de, www.links-netz.de, www.attac.de

>>Einladung downloaden

Frankfurter Arbeitslosenzentrum, Friedberger Anlage 24, 60316 Frankfurt

11. Februar, 22.30 Uhr - 13.2. ,18.00 Uhr - 19. 2., 22.30 Uhr

Frankfurt, Cinestar Metropolis, Eschenheimer Anlage 40

«neueWUT III -

DAS WAR DER GIPFEL!« (90 min)

Dokumentarfilm von Martin Keßler über die Proteste zum G 8 - Gipfel Heiligendamm

"neueWUT III" ist der dritte Film in Rahmen der dokumentarischen Langzeitbeobachtung "neueWUT" über soziale Proteste in Deutschland (www.neuewut.de). Vorgängerfilm war "kick it like Frankreich - Der Aufstand der Studenten" über die Proteste gegen Studiengebühren in Hessen, der die Vorgeschichte der gerade erfolgten Abwahl von Roland Koch dokumentiert. Auch in seinem neuen Film begleitet Martin Keßler u.a. StudentInnen aus Hessen - diesmal bei der Blockade des G 8 Gipfels Heiligendamm.

«neueWUT III - DAS WAR DER GIPFEL!« ist eine spannende "Chronik der Tage von Rostock und Heiligendamm" : ob beim Austausch unter StudentInnen und Gewerkschaftsjugendlichen im Protestcamp Reddelich, bei Aktionen gegen Billiglöhne (Lidl) oder zum Tag "Flucht und Migration" , beim Alternativgipfel und den Blockaden am Zaun - wir sind mit der Kamera immer hautnah dabei. Auch beim sogenannten "Chaos von Rostock". Und wir verfolgen, wie Medien berichten. Über die Haupt- und Staatsaktionen in Heilgendamm und die Proteste dagegen. Wir sprechen mit DemonstrantInnen und Polizeiverantwortlichen, mit Politikern, mit Armuts-flüchtlingen aus Afrika und renomierten Golbalisierungskritikern wie dem Schweizer Soziologen Jean Ziegler oder dem alternativen Nobelpreisträger Walden Bello. Über die Wut über ein ungerechtes Weltwirtschaftssystem und was sich ändern muss.

Die Frankfurter Premiere am 6. Februar fand statt in Kooperation mit Heinrich - Böll - Stiftung Hessen e. V., Rosa - Luxemburg - Stiftung Hessen e.V. und wird u.a. unterstützt von : ASTA Goethe - Uni Frankfurt, attac Frankfurt, Business Crime Control (BCC e.V.), IG Metall Offenbach, IG Metall Jugend Offenbach, Kino im Theater, ver.di Jugend Hessen.

Eintritt: 7,- ¤ (ermässigt: 4,- ¤, Frankfurtpass: 2,- ¤ )

Weitere Infos unter : www.neueWUT.de

13. Februar, Mittwoch, um 19:30 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus Frankfurt-Bockenhm., Falkstr. 74

Attac-AG Globalisierung und Krieg Frankfurt

NATO und Sicherheitskonferenz in München

Vortrag Stefanie Haenisch und Diskussion

"Wie jedes Jahr findet in München eine "Konferenz zur Sicherheitspolitik" (vom 8. bis 10. Februar) statt, und zwar - unter der allgemein gehaltenen Überschrift - zur "Entwicklung von gemeinsamen Strategien zur Lösung von internationalen und regionalen Konflikten". Zu dem hochrangig besetzten Treffen werden rund 250 Teilnehmer aus 50 Ländern, überwiegend aus NATO-Staaten, darunter etwa 40 Minister und drei Staatspräsidenten, erwartet. Der Schwerpunkt der Konferenz in diesem Jahr wird wohl erst während des Treffens bekannt werden; daher wird unsere Attac-Veranstaltung sich erst nach Kenntnis der Münchener Konferenzthemen mit deren Inhalten befassen. Außerhalb jeglicher parlamentarischer Kontrolle werden hier zwischen den beteiligten Regierungen wieder wichtige Verabredungen zu Fragen weltweiter "Sicherheit" getroffen, deren (vorwiegend) militärische Umsetzung in den Gremien der teilnehmenden Staaten als sog. Sachzwänge durchgepeitscht werden (siehe den gemeinsamen "Krieg gegen den Terror", Militäreinsätze in Irak, Afghanistan, in Afrika, ...). Vortrag und Diskussion sollen zu einem kritischen Verständnis und zu einer Verständigung über Möglichkeiten demokratisch-basierter Proteste und Gegenwehr gegen die auf imperialistischen Interessen beruhenden Verabredungen der Konferenz beitragen"

>>Einladung downloaden

Januar2008 Zurück

29. Januar 2008, Dienstag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Straße, Clubraum 2, 1. Stock ( U4 Höhenstr. )

Attac Frankfurt Neujahrsempfang

Wir laden FreundInnen und alle Mitglieder, insbesondere neue und alle, die wieder einsteigen, schnuppern, aktiv werden wollen, herzlich ein zu unserem Neujahrsempfang am. Willkommen sind auch die Aktiven in Mitgliedsorganisationen von attac , die über ihre Arbeit berichten und die Kooperation verbessern wollen.

Wir zeigen euch Ausschnitte unserer Arbeit von 2007, Clips der Bahnkampagne und von G 8. Mitglieder der AGs stellen ihre Arbeit vor und sind AnsprechpartnerInnen für folgende Themen:

. Privatisierung Nein!

. Genug für alle

. Weltwirtschaft und Finanzen

. Globalisierung und Krieg

Wir machen Vorschläge zur Arbeit 2008 ( z.B. Klima-Allianz Rhein-Main) und informieren über Termine in lockerer Atmosphäre mit Musik, Getränken und kleinem Buffet (kulinarische Mitbringsel sind sehr erwünscht).

Wer an diesem Abend keine Zeit hat, aber Kontakt sucht , oder Fragen / Vorschläge einbringen möchte: Hügel - e.huegel@gmx.de - Tel. 069-570206

>>Einladung downloaden

Frankfurt, 26. 01. 08:

Bundesweiter Aktionstag für freie Bildung

Kundgebungsbeiträge: >>Bertelsmannisierung von Schulen und Hochschulen (Herbert Storn, GEW)

>>Politische Disziplinierung und Berufsverbote (Angelika Wahl, attac)

Themen + Bilder:
Freie Bildung! Education  not for sale

Auszug: "Gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren (ABS), des Bündnisses für Politik- und Meinungsfreiheit (BPM), des Freien Zusammenschlusses von StudentInnenschaften (fzs), des AStA der Universität Frankfurt und des AStA der Fachhochschule Frankfurt.

Am 26.01.2008 wird es anlässlich der kurz bevorstehenden Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen einen bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Für das Recht auf Bildung, Für das Recht auf Meinungsfreiheit“ in Frankfurt geben. An diesem Tag soll nicht nur die unsoziale Politik der Landesregierungen, sondern auch an das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vor genau drei Jahren erinnert werden." ...

"Folgende Punkte sind ... unerlässlich und müssen schnellstmöglich umgesetzt werden:

1. Ein gebührenfreies Studium und somit die sofortige Abschaffung von Studiengebühren und Studienkonten.

2. Eine bedarfsgerechte und von den Eltern unabhängige Finanzierung für Studium und Schulbesuch.

3. Die sofortige Einführung der Verfassten Studierendenschaft sowie deren rechtliche Verankerung in allen Hochschulgesetzen des Bundesgebiets.

4. Das Recht auf ihre freie Meinungsäußerung ohne Angst vor Zensur und Kriminalisierung für Studierenden- und SchülerInnen-Vertretungen.

5. Demokratische Bildungseinrichtungen!" >>mehr:

Ansprechpartner: André Schnepper (ABS), abs@studis.de, 0163/759084/ Björn Wortmann (pm-Bündnis), 0177/899 43 16/ Carmen Ludwig,, stellvertr. Landesvorsitzende GEW-Hessen, 0160 8959485

18. April 2008: (Nachtrag zum 26. Januar, "Bundesweiter Aktionstag für freie Bildung")

"Offener Brief"Betroffene des 26.1.2008, Ermittlungsausschuss Frankfurt / AK Recht an der Universität Frankfurt, AStA der FH Frankfurt, AStA der Universität Frankfurt, Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS). Bündnis für Politik- und Meinungsfreiheit (pm-Bündnis), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen, Anti-Nazi-Koordination Frankfurt: "Am Samstag, dem 26. Januar 2008 demonstrierten mehrere hundert Menschen in Frankfurt in einem breiten Bündnis für das Recht auf freie Bildung und Meinungsfreiheit. Bei dem massiven Polizeieinsatz im Laufe des Abends wurde ein beträchtlicher Teil der Demonstration eingekesselt und über 200 Personen unter dem pauschalen Vorwurf des "Landfriedensbruchs" festgenommen.">>hier

Junge Welt 19.03.2008: "Unkontrollierte Staatsgewalt" >>

17. bis 25. Januar 2008

Frankfurt, verschiedene Veranstaltungsorte

Filmfestival

AFRICA ALIVE

>Filmprogramm >Terminliste aller Veranstaltungen downloaden

18. Januar 2008, Freitag, 16.00 Uhr

Frankfurt, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

Hartz IV-Tribunal - Betroffene klagen an!

Als Gutachter/in wirken u.a. mit: Prof. em. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ (Nell-Breuning Institut, Ffm), Prof. Dr. Brigitte Stolz-Willig (FH Frankfurt), Prof. Dr. Michael Wolf (FH Koblenz). Den BesucherInnen des Tribunals wird die Möglichkeit gegeben, eigene Meinungen und Positionen einzubringen, bevor das Urteil gefunden und verkündet wird.

"Drei Jahre Hartz IV – und Landtagswahl in Hessen – einem Bundesland, deren CDU-Regierung eine wesentliche Rolle bei den Hartz-Gesetzen gespielt hat. Ministerpräsident Koch hat das „Fordern und Fördern“ aus Wisconsin mitgebracht und ist Verfechter des workfare-Ansatzes: Wer staatliche Unterstützung erhält, muss als Gegenleistung arbeiten. Jede Arbeit ist zumutbar, auch 1-Euro-Jobs. Die von Rot-Grün beschlossenen Hartz-Reformen wirken nicht nur auf die betroffenen Erwerbslosen und ihre Familien, sie haben auch Folgen für Beschäftigte und den Arbeitsmarkt."

"Es klagen an: Erwerbslose, Beschäftigte eines Job-Centers und weitere Personen.

Angeklagt sind: ARGEN, Optionskommunen, Ministerpräsident Roland Koch, Bundesregierung Deutschland.

Bei der Urteilsfindung wirken mit: Generalankläger, Verteidigung, Richter. Urteil im Namen des Volkes."

Netzwerk Hessischer Erwerbsloseninitiativen

Träger: DGB Hessen und kirchliche Einrichtungen

Kontakt: Angelika Beier (DGB Hessen) Telefon 069-27 30 05-32

>>www.hessen.dgb.de/termine/termindb/termin_single?termid=133

 

++NEU Presse zur Veranstaltung +++

Junge Welt 21.01.08: "Sechs Monate ALG II

Satire und Realität. Unter großer Beteiligung fand in Frankfurt am Main das »Hartz-IV-Tribunal« statt. Von Gitta Düperthal

Schuldig im Sinne der Anklage. Die Jury des »Hartz-IV-Tribunals« sprach dieses Urteil im Namen des Volkes, das am Freitag abend im Frankfurter Gewerkschaftshaus mit 150 Zuschauern vertreten war, die der Begründung applaudierten: Die ehemalige Bundesregierung aus SPD und Grünen und die jetzige große Koalition hätten mit der Hartz-IV-Gesetzgebung gegen das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes und die hessische Verfassung verstoßen, die nach Artikel 27 »die menschliche Arbeitskraft unter den besonderen Schutz des Staates« stellt. Die Strafe: sechs Monate Arbeitslosengeld II." >>weiter

Junge Welt 16.01.08: »Keiner hat das Recht zu gehorchen« Hartz-IV-Tribunal in Frankfurt am Main: Druck auf Veranstalter, öffentliche Anhörung abzusagen. Gespräch mit Angelika Beier

Interview: Gitta Düperthal

Angelika Beier ist beim DGB-Bezirk Hessen-Thüringen Referentin für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

Am Freitag findet in Frankfurt am Main ein »Hartz-IV-Tribunal« von Erwerbsloseninitiativen mit verschiedenen Bündnispartnern statt, darunter dem DGB Hessen. Im Vorfeld wollte man Sie dazu bewegen, die Veranstaltung abzublasen, in der ALG-II-Bezieher und Beschäftigte von Jobcentern ihre Fälle darstellen. Von den Verantwortlichen, die bei diesem Tribunal »angeklagt« werden, wird es offenbar sehr ernst genommen. So ernst, daß etwa Conrad Skerutsch, Geschäftsführer der Werkstatt Frankfurt, nach einem jW vorliegenden Schreiben versucht, andere Beschäftigungsträger gegen das Tribunal aufzubringen. Wie finden Sie das? >>weiter

17. Januar 2008, Donnerstag, 11.00 Uhr

Frankfurt, zum Römerberg, Treffpunkt jeweils 10.30 Uhr: Taunusanlage/Alte Oper, Willy-Brandt-Platz, Zoo, EisernerSteg (Sachsenhausen)

Protest-Sternmarsch von Frankfurter Gesamtschulen

Aus dem Aufruf:

Protest-Sternmarsch von Frankfurter Gesamtschulen

zum Römerberg, am Donnerstag, den 17.Januar 2008 um 11.00 Uhr Treffpunktjeweils 10.30 Uhr: Taunusanlage/Alte Oper, Willy-Brandt-Platz, Zoo, EisernerSteg (Sachsenhausen)

 

Wer: SchülerInnen und Eltern von zehn Frankfurter Gesamtschulen (Carl-von-Weinberg-Schule, Carlo-Mierendorff-Schule, Ernst-Reuter-Schule, Friedrich-Ebert-Schule, Georg-August-Zinn-Schule, Georg-Büchner-Schule, Heinrich-Kraft-Schule, IGS Nordend, IGS Nordend Dependance an der Herderschule, Paul-Hindemith-Schule)

Warum: Wir demonstrieren für die Akzeptanz und den Ausbau der integrierten Gesamtschulen und gegen die IGS-blockierende Schul- und Bildungspolitik der hessischen CDU-Regierung.

Das Ergebnis der zweiten PISA-Studie steigert die Nachfrage hinsichtlich integrierter Gesamtschulplätze (IGS) nachhaltig. Deshalb ist es vordringlich, die Kapazitäten dieser Schulform weiter zu erhöhen. In Frankfurt am Main gehen jedes Jahr 200 Kinder leer aus, die eine IGS besuchen wollen.

* Von zwei Gesamtschulen (Georg-Büchner-Schule, Bockenheim und Heinrich-Kraft-Schule, Fechenheim), die einen Antrag auf Umwandlung in eine IGS gestellt haben, wurde nur ein Antrag genehmigt.

* Der im dritten Jahr erfolgreich arbeitenden IGS Nordend Dependance an der Herderschule (Ganztagsschule) wurde die Anerkennung der Eigenständigkeit verweigert.

* Die Stelle des Dezernenten / der Dezernentin für Gesamtschulen im staatlichen Schulamt wird nicht wieder besetzt Wir wollen integrierte Gesamtschulen weil: Die IGS orientiert sich an den Standards der erfolgreichen PISA-Länder (Skandinavien), in denen die integrierte Gesamtschule seit mehr als 30 Jahren Regelschulform ist. Die Vorteile: * Keine vorschnelle Auslese, stattdessen wird gemeinsames Lernen von Kindern mit unterschiedlichen Leistungsniveaus und von unterschiedlicher sozialer Herkunft gefördert. Die Klassenverbände bleiben lange zusammen, eine Differenzierung erfolgt nur in bestimmten Fächern. Ein Sitzenbleiben gibt es nicht.

* In integrierten Gesamtschulen wird gemeinsamer Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern angeboten. * Kein Turbo-Abitur: Außerdem muss keine IGS in der Mittelstufe ein ganzes Schuljahr verkürzen, wie dies nun generell bei allen Gymnasien durch G8 der Fall ist. * An den IGSen bieten LehrerInnen Beratung zur Lern- und Lebenssituation an. Die Kinder und Jugendlichen werden als Persönlichkeiten wahrgenommen - mit ihren Stärken und Schwächen. Ziel ist, die Entfaltung individueller Fähigkeiten zu fördern, aber auch Verantwortung für gemeinsame Aufgaben, für Schwächere oder Jüngere, zu übernehmen, entschiedenes Leistungsstreben, aber auch die tätige Sorge dafür, dass niemand verloren geht und dass nicht aufgrund der sozialen Herkunft über die Zukunft entschieden wird." ...

Kontakt: Michael Pachmajer ProIGS Frankfurt, E-Mail: mailto:michael.pachmajer@gmail.com

>>www.proigs-frankfurt.de

14. Januar 2008, Montag, 16.30 Uhr

Frankfurt, Römerberg

Demonstration:

„Gemeinsam gegen Rassismus"

Wir lassen uns nicht spalten!

Hetze und Rassismus den Boden entziehen!

"Kurz vor der Landtagswahl am 27. Januar zaubert der noch amtierende Ministerpräsident Roland Koch (CDU) die von ihm gern benutzte, „fremden"feindliche Karte aus dem Hut.

Koch verknüpft das Thema Gewalt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit der ethnischen Herkunft der Täter und bedient so genau die rassistischen Ressentiments, die ein fester Bestandteil rechter und rechtsextremer Hetze sind.

Koch geht es hierbei nicht um besseren Opferschutz, nicht um die Beseitigung von ihm mit zu verantwortenden Problemen, sondern um reine Stimmungsmache. Ihm ist keine Polemik zu billig und keine Kampagne zu schmutzig, wenn es darum geht seine Macht zu erhalten. Das Koch mit seiner Politik maßgeblich selbst zu den Verursachern jener Gewalt gehört, die er

anprangert, verschweigt er natürlich.

Koch regiert Hessen nach der Devise "teile und herrsche", gibt sich als Biedermann, ist aber ein Brandstifter. Als Bürgerinnen und Bürger dieses Landes sind wir gefordert am 14. Januar, wenn Koch im Frankfurter Römer zum Neujahrsempfang erscheinen wird, gegen seine unsoziale, die Spaltung des Landes vorantreibende Politik und gegen seine Hetzkampagnen ein klares Zeichen zu setzen.

Wir rufen zu einer Demo vor dem Römer auf:

Montag, 14. Januar, 16.30 Uhr!

UnterzeichnerInnen: Anti-Nazi-Koordination, Arbeitsloseninitiative der IG Metall, ASTA der FH Frankfurt, ASTA der Johann Wolfgang Goethe-Universität, attac Frankfurt, Circolo di vittorio e.V., DIE LINKE. Hessen, DIE LINKE, Kreisverband Frankfurt, DIDF Hessen, Fraktion DIE LINKE imRömer, Friedens- und Zukunftswerkstatt Frankfurt, Internationaler Kulturforum (Kültürlerarasi Genclik Forumu), Initiativausschuss ausländischer Mitbürger in Hessen, Jugendkulturzentrum Frankfurt (Frankfurt Genclik Kültür Merkezi), Kizilirmak Kültür Dernegi e.V. (Kizilirmak Dernegi),Linksjugend [´solid] Frankfurt, Linksjugend [´solid] Hessen, Mezopotamisches Kulturzentrum e.V. (Mezopotamya KültürMerkezi), Palästinensische Gemeinde in Hessen e.V., Saz-Rock e.V., Türkisches Volkshaus e.V. (Frankfurt Türk Halkevi),Verein der Völkermordgegner e.V. (Soykirim Karsitlari Dernegi), Wiesbaden Imece e.V. (Wiesbaden Imece Dernegi)

13. Januar, Sonntag, 11.00 Uhr

Frankfurt, Dachcafé, Zeilgalerie, Zeil 112

Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V.:

"Kein Hartz für Kinder"

Broschuere downloadenmit Prof. Rainer Roth

Moderation: Prof. Dr. Hans See

"Gegen die notwendige Erhöhung der Regelsätze von Hartz IV wird eingewandt, die Empfänger hätten genug Geld, sie könnten es nur nicht richtig einteilen. Sie würden ihr Geld lieber für Flachbildschirme ausgeben als für gesunde Ernährung für sich und ihre Kinder. Wie leben Familien von und mit Hartz IV? Rainer Roth, Mitorganisator der Kampagne „Ein Hartz für Kinder“ und einer der Autoren des „Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z“, wird darüber berichten."

www.frankfurt-nett.de www.wirtschaftsverbrechen.de www.kunstgesellschaft.de

 

Neu zum Downloaden/Anhören:

>MP3: Beitrag von Rainer Roth auf BCC-Veranstaltung am 13. Januar (56 min/ 13 MB)

>MP3: Beitrag von Rainer Roth auf BCC-Veranstaltung am 13. Januar (56 min/ 6,5 MB, low Quality)

 

Weitere Infos:

Link: >>www.rhein-main-buendnis.de

Download: >Neue Broschüre des RMB zu Kinderregelsätzen

Download: >Berechnung Mittagessen

 

10. Januar, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstrasse 5, 2. Stock

Treff kritischer Betriebs- und Personalräte:

Bertelsmann-Stiftung „Was gut ist für Bertelsmann, ist gut für die gesamte Republik.“

Getreu der Mission ihres Stifters Reinhard Mohn agiert die Bertelsmann-Stiftung hierzulande als steuerbegünstigte „Reformwerkstatt“. Ob Privatisierung öffentlicher Dienste, Einführung von Studiengebühren, Hartz IV oder Umbau der Hochschulen: Bertelsmann definiert die gesellschaftspolitische Agenda. Am Beispiel der Hochschulen diskutieren wir die Rolle der Bertelsmann-Stiftung. Referent und Diskussionspartner ist Andreas Stahl, Sprecher der gewerkschaftlichen Vertrauensleute an der Fachhochschule Frankfurt.

Veranstalter: BR- und PR-KollegInnen unter den Mitgliedern und FreundInnen des Club Voltaire