Hier nachschauen, damit Dokumente/Links parat bleiben!


 

 

Rückblick 2009 Frankfurt

   

Dezember

November

Oktober

September

August

Juli

Juni

Mai

April

März

Februar

Januar

 

Themen: eine Auswahl

 

12. Dezember 2009, Samstag, 11.00 Uhr

Frankfurt, Hauptwache (vor der Katharinenkirche)

Attac-Frankfurt/Klimattac:

Pole schmelzen -

Eisbären kommen nach Frankfurt

In einer spektakulären Aktion werden wir Eis zum Schmelzen bringen.

Anlässlich des Klimagipfels in Kopenhagen wollen wir darauf aufmerksam machen, welche Folgen die weitere Erwärmung hat.

Attac-Frankfurt Märkte entwaffnen - Klima retten!

10. Dezember 2009, Donnerstag, 18.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str , Clubraum 4

Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt:

Was bin ich noch wert?

Was bin ich noch wert? Arbeits-vertragsrecht à la Bertelsmann

Eingeladen sind:

Helga Spindler, Prof. Dr. jur., Uni Duisburg-Essen und (neu!)

Harro Schultze, Rechtsanwalt, Schwerpunkt Arbeitsrecht, Köln

 

"Es gibt rund 60 gängige Gesetze zum Arbeitsrecht. In manchen Bereichen existiert nur "Richterrecht", z.B. beim Streikrecht.

 

Unter der Zielsetzung der Vereinheitlichung haben Henssler und Preis im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung einen Entwurf für ein neues einheitliches Arbeitsvertragsrecht entwickelt. Vereinfachungen existieren zwar, bei genauerer Betrachtung aber entpuppt sich das Auftragswerk aus dem neo-liberalem Hause Bertelsmann als ein geschickt verschleierter Eingriff in Arbeitnehmerrecht unter dem Vorwand der Ausgewogenheit und Modernisierung. So werden in den entscheidenden Regelungsbereichen neue arbeitgeberorientierte Änderungen vorgeschlagen.

 

So sind u.a. vorgesehen:

- fristlose Kündigungen werden erleichtert,

- ein gänzlicher Verzicht auf den Kündigungsschutz "gegen Abfindung" schon nach drei Jahren werden möglich,

- die Änderung des Arbeitsortes und der Tätigkeit bei "dringenden betrieblichen Gründen" einseitig durch den AG werden erlaubt

- die Anordung von Kurzarbeit und Überstunden einseitig durch den Arbeitgeber ohne Änderungskündigung sollen möglich sein.

 

Durch das Ergebnis der Bundestagswahl ist ihre Realisierung einen großen Schritt nähergerückt.

Mit welchen Strategien die Bertelsmann Stiftung einseitig Rechtspositionen der Arbeitnehmer gefährdet, kann man in der Rückschau an ihren Aktivi-täten bei der Vorbereitung der Hartz Gesetzgebung erkennen und daraus für die Beurteilung der gegenwärtigen Strategie lernen. Dazu bedient sich der Konzern der Zusammarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Think Tanks.

Dies wollen wir diskutieren und hierzu Gegenvorstellungen entwickeln."

Veranstalter: Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt/Main

unterstützt von Arbeit und Recht, Europ. Akademie der Arbeit, Gewerkschaftliche Vertrauensleute der FH-FFM, Attac-Frankfurt

 

Impressum: Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt am Main, A. Stahl, a.stahl@gmx.org

>Flyer zum Downloaden >Kleinplakat (auch als Seite1 verwendbar)
Infos zum aktuellen Thema:

1.) "Ausgewogen oder ausgebufft?

Entwurf einesArbeitsvertragsgesetzes in der Kritik"

http://www.arbeitnehmeranwaelte.de/Rundbrief_2008-12_5_Frankfurt.pdf

2.) "JA zum Schutzschirm für Arbeit – NEIN zur Einschränkung sozialer und arbeits-rechtlicher Standards"

>>Erklärung der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen zum Entwurf eines Arbeitsvertragsgesetzes (ArbVG-E)

3.) "War die Hartz-Reform auch ein Bertelsmann Projekt?"

Beitrag von Helga Spindler zum Buch "Bertelsmann - Netzwerke der Macht" in aktualisierter Version vom 23.09.2009:

http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=4212

4.) "Tarifreform, Beamten- und Arbeitsrechtsreform, neue Personalführung" in Online Broschüre www.Bertelsmannkritik.de: >>http://www.bertelsmannkritik.de/oekonomisierung.htm#tarifreform

Infos zur weiteren Bertelsmann-Kritik:

"Wer B(Bertelsmann) sagt muß auch A (Arvato) sagen!"

Die >>Bertelsmann-kritische Tagung 2009 in Gütersloh erweiterte das Spektrum von Kritik und Widerstand >>Impulsreferat W. Lieb />>Vortrag Steffen Roski / >>Nachbetrachtungen

"Neoliberaler Ländervergleich der Bertelsmann-Stiftung"

Peer Heinelt klärt auf dieser >Veranstaltung Januar 2009 in Franfurt über den "BTI -

Bertelsmann Transformation Index" auf. Hier ist die MP3-Doku in 2 Teilen downloadbar.

"Das Schattenkabinett aus Gütersloh"

>Der große bertelsmannkritische Kongreß 2007 in Frankfurt eröffenete neue Perspektiven

in GEW und Verdi (div. Beschlusslagen regional und bundesweit) ++ MP3-Doku:>Eröffnung Eckart Spoo, Video-Doku: >Clips bei KanalB

"Du bist Deutschland"

Die >>Frankfurter Veranstaltung 2006 brachte Licht in strukturelle Einmischung von Bertelsmann, seiner Stiftungen und anderer Think Tanks wie McKinsey, mit MP3-Doku des Abends und Info-Quellen zu Bertelsmann.

3. Dezember 2009, Donnerstag 19.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

BUKO Projekt - Arbeitsschwerpunkt Stadt-Raum (ASSR):

Unternehmen Stadt übernehmenGeschichte wird gemacht!

Neoliberale Stadtentwicklung und städtische Gegenbewegungen

 

Podiumsdiskussion mit:

Wolf Wetzel, Petra S., Michael Wilke, Rolf Engelke und Klaus Ronneberger sowie mit AktivistInnen der BI "Ratschlag Campus Bockenheim" und der "Innenstadt AG des Hanauer Sozialforums".

 

Eine Veranstaltung der Reihe

"Unternehmen Stadt übernehmen"

>>www.buko.info/buko-projekte/as-stadt-raum/stadt-uebernehmen

 

"Ausgangspunkt der Veranstaltungsidee sind die oftmals gekappten Erfahrungen städtischer sozialer Bewegungen und Proteste. Insbesondere neue Initiativen beginnen scheinbar immer wieder ‚bei Null' und frühere AktivistInnen finden nur zum Teil Zugang zu neuen Bewegungszyklen.

Die Veranstaltung möchte daher Kommunikationsräume zwischen ehemaligen, aktuellen und künftigen Protestgenerationen vermitteln und Kontinuitäten sowie (notwendige) Veränderungen aufspüren. Insbesondere Fragen der Themensetzung, Mobilisierungsfähigkeit sowie der Erfolge, Fehler und Niederlagen sollen durch eine Kontextualisierung in gesellschaftliche und städtische Transformationsprozesse die Protestbewegungen als Teil der Stadtentwicklungsgeschichte sichtbar machen.

Wir meinen, dass ein Lernen aus der Geschichte nicht nur in der Wiederaneignung von Aktionsideen und Mobilisierungskonzepten liegen kann, sondern v.a. auch in der Identifizierung von zeitspezifischen Bedingungen, die bestimmte Aktionen, Interventionsformen und Forderungen ermöglichten oder verunmöglichten."

 

Buko - Arbeitsschwerpunkt Stadt-Raum (ASSR):

www.buko.info/buko-projekte/as-stadt-raum

"Der ASSR ist ein bundesweiter Arbeitszusammenhang von AktivistInnen, kritischen AkademikerInnen und stadtpolitischen Gruppen. Persönlicher Austausch und konkrete politische Arbeit findet vor allem im Rahmen der Buko-Kongresse und der vom ASSR organisierten Seminare statt. Der ASSR ist offen und lädt alle Interessierten herzlich zur Mitarbeit ein. "

 

November 2009 Zurück

27. November 2009, Freitag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Karl Marx Buchhandlung, Jordanstraße 11

Nitribitt - Frankfurter Ökonomien:

Anomalie oder Laboratorium?

Anomalie oder Laboratorium?Das Prinzip Berlusconi und die verschlissene italienische Linke

"Auf der kollektiven Europakarte der radikalen Linken war Italien lange Zeit als "Laboratorium" verzeichnet, weil hier früher und dichter als anderswo soziale Kämpfe stattfanden, die später auch in anderen Ländern virulent wurden. Was dabei oft vergessen wurde ist, dass dies nicht nur für die 60er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, die großen Fabrikkämpfe, die Hausbesetzungen, die Centri Sociali und den neuen Typus des "gesellschaftlichen Arbeiters" gilt, sondern auch für die 10er und 20er Jahre, also die Eroberung der politischen Macht und die politische Hegemonie des Faschismus Mussolinis.

Die Verhältnisse unter Berlusconi lassen das von der Linken lange ausgeblendete Italien der 20er Jahre aufscheinen: Das sang- und klanglose Verschwinden der mitgliederstärksten und bei Wahlen erfolgreichsten kommunistischen Partei außerhalb der Sowjetunion, der Kollaps des nach dem Zweiten Weltkrieg etablierten Parteiensystems und die kaum zu überschätzende soziale Verankerung der Lega Nord als „Heimatgewerkschaft“ (Aldo Bonomi) sind nur einige der jüngsten Entwicklungen im politischen System Italiens. Die Rechten haben den Stil der politischen Aktionen übernommen, die im vorigen Jahrhundert zu linken Parteien und Bewegungen gehörten. Diese wurden angereichert mit teils offen faschistischen Bürgerwehren und einer nie gekannten Mediendiktatur. Andere europäische Länder wie Ungarn, Österreich oder die Slowakische Republik haben bereits ihren eigenen Modus des Rechtspopulismus gefunden.

Stellt sich die Frage, wie es gelingen konnte, die neue Klasse der selbständigen ArbeiterInnen, die mit der Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse und der Deregulierung des Sozialstaats ab Anfang der 80er Jahre entstanden war, auf einen rechtsextremen Populismus einzuschwören. Was macht die Attraktivität eines rechtsliberalen Programms aus, das in erster Linie auf unbegrenzte Bereicherungsmöglichkeiten für eine wirtschaftliche Elite und Ausländerhass setzt? Aus welchen Gründen konnte diese politische Dynamik auch viele der ehemaligen AktivistInnnen der "autonomia operaia" erfassen?"

Diese und andere Fragen stellt Nitribitt an Klaus Neundlinger (Wien und Neapel), der zahlreiche Texte und Bücher von Sergio Bologna und Paolo Virno übersetzt hat (zuletzt: Grammatik der Multitude, Turia & Kant 2006).

26. November 2009, Donnerstag,15.00 - 18.00

Frankfurt, an der Hauptwache (vor Kaufhof)

AFGHANISTAN-KRIEG

gegen die Verlängerung des Bundestagsmandats für den Verbleib der Bundeswehr in Afghanistan (das bis Mitte Dezember ausläuft) sind von vielen Gruppen und Organisationen der deutschen Friedensbewegung Ende November Abstimmungsaktionen vereinbart worden.

 

In Frankfurt gibt es eine zentrale Aktion sowie mehrere in verschiedenen Stadtteilen:

 

ABSTIMMUNG

GEGEN DEN AFGHANISTAN-KRIEG

Kommt, stimmt ab und helft mit!

Informiert darüber in Euerem Bekanntenkreis!

Wieder einmal will die Mehrheit im Bundestag das Mandat für den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan verlängern. Obwohl die NATO-Truppen schon tief in der Niederlage stecken, obwohl die große Mehrheit der Bevölkerung für den Abzug der Bundeswehr ist.

Die Bundeswehr führt nun schon seit 8 Jahren einen völkerrechtswidrigen Krieg in Afghanistan - zusammen mit dem Militär aus mehr als 40 Staaten, angeführt von den USA und Großbritannien - gegen ein Volk, das kein anderes Land angegriffen hat und dessen Bewohner durch Tod, Verletzung, Flucht in ein fortdauerndes Desaster und in tiefstes Elend gestoßen wurden.


Die zentrale Abstimmungsaktion

findet statt

 

am Donnerstag,

26.11.2009, 15.00 - 18.00

an der Hauptwache (vor Kaufhof).


Bereits am Dienstag, den 24.11., von 17.00 bis 19.00h

können Bewohner aus den Stadtteilen Ginnheim, Eschersheim, Eckenheim und aus dem Bereich Miquel-/Adickesallee ihre Stimme abgeben

vor dem Rewe-Markt gegenüber dem Polizeipräsidium

(Eschersheimer Landstr. 221)

 

VA: Friedens- und Zukunftswerkstatt (als zentralen Aktion für Frankfurt) Kontakt: Friedens- und Zukunftswerkstatt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Tel.: 069/24249950, Fax: 069/24249951

E-Mail: Frieden-und-Zukunft(at)t-online(Punkt)de

Internet: http://www.frieden-und-zukunft.de

Weitere Infos: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/bewegung/afgh/abstimmungen.html

22. November 2009, Sonntag, 11.00 - 13.00 Uhr

Frankfurt, Dachcafé der Zeilgalerie, Zeil 11

Usiness Crime Control (BCC) und Kunstgesellschaft Frankfurt:

MATINEE IM DACHCAFÉ

Ökonomisierung von Schule und Hochschule

Statt kritischer Bildung Diktat der ökonomischen Zwänge?

Mit Herbert Storn und Amin Benaissa

Moderation: Ulrike Holler

"Schule und Hochschule geraten von vielen Seiten unter Druck. Das Kapital möchte auf seiner verzweifelten Suche nach Anlagemöglichkeiten das Bildungswesen nicht aussparen. Interessanterweise wurde und wird dafür auch die Autonomiedebatte vereinnahmt. Statt aber mehr Freiräume für die Bildungsprozesse zu bekommen, sollen die Bildungseinrichtungen letztlich mit der Verantwortung für den „Output“ unter Druck gesetzt werden. "

Der Frankfurter GEW-Bezirksvorsitzende Herbert Storn und der ehemalige Vorsitzende des AStA der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Amin Benaissa gehen auf die unterschiedlichen Strategien ein und berichten aus ihren Erfahrungen.

 

>>www.frankfurt-nett.de

>>www.wirtschaftsverbrechen.de

>>www.kunstgesellschaft.de

 

Benefizveranstaltung: Eintritt € 5,00

Der Erlös dieser Benefizveranstaltung geht an den BCC-Rechtshilfefonds

„PRO VERITATE – für Bürgerrechte und Meinungsfreiheit“.

Spendenkonto: 530 024 73. Sparkasse Hanau - BLZ 506 500 23.

Spenden sind steuerabzugsfähig

>Flyer downloaden

18. November 2009, Mittwoch, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße, 2. Stock

IWW Frankfurt - Industrial Workers of the World:

§ ArbeitsUnrecht

Anklage und Alternativen

"Die Finanz- und Wirtschaftskrise wurde auch durch die Degradierung der Arbeit und der Lohnabhängigen verursacht - zum Beispiel in den Kantinen von Eurest."

Buchvorstellung* und Diskussion mit

Dr. Werner Rügemer (Publizist), Elmar Wigand (Autor) und

Harald Stubbe (Betriebsrat Eurest, Frankfurt).

 

Eintritt frei - Spenden erwünscht

 

*ArbeitsUnrecht, Anklagen und Alternativen

2009 - 251 S. - € 24,90 ISBN: 978-3-89691-780-5

Erschienen: Oktober 2009

 

Verlagstext: "Nicht nur Niedriglöhnerei und Hartz IV sind Unrechtssysteme. Auch die weitergehende Verletzung von Arbeits- und Sozialrechten wird in der neoliberal orientierten Gesellschaft zur systemischen Praxis, in der Unrecht stetig verrechtlicht wird. Die vom Arbeitssystem abhängigen Menschen: Arbeitnehmer, Arbeitslose oder Rentner und deren Familien – also die Mehrheit der Bevölkerung – gelten nicht als gleichberechtigte Bürger, sie werden von Staat, Unternehmen, Parteien und Medien als zweitklassig, ja überflüssig behandelt.

Die Formen von Arbeitsunrecht sind dabei vielfältig: „Gelbe“ Gewerkschaften, die Verhinderung von Betriebsratsgründungen, Verdachtskündigungen, Zeitdiebstahl, fortgesetzte Leiharbeit, unbezahlte „Praktika“, heimliche Überwachung, Missbrauch von Ein-Euro-Jobbern zu kommerziellen Zwecken, Mobbing – diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Mit der Krise des Neoliberalismus und der exzessiven Vergabe staatlicher Mittel zur Rettung dubioser Banken droht zudem die Verschärfung von Arbeitsunrecht. Es besteht jedoch die Hoffnung, dass Keime des Widerstands und Alternativen sich zu einer nationalen und internationalen Gegenbewegung entwickeln. AutorInnen aus Gewerkschaften, Wissenschaft und Initiativen legen zum ersten Mal eine umfassende Bestandsaufnahme vor."

http://www.dampfboot-verlag.de/buecher/780-5.html

>>Inhaltsverzeichnis downloaden

17. November 2009, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Saalbau Gutleut (Rottweiler Str. 32)

medico international *:

Die Türkei im Wandel? – Menschenrechte und Kampf um Partizipation in Kurdistan

Mehr als 85 Jahre nach der Staatsgründung verweigert die offizielle Türkei noch immer 20 Millionen Kurdinnen und Kurden die Sprachfreiheit, die sozialen und bürgerlichen Rechte. Dennoch scheinen die bleiernen Jahre erstmals überwindbar. Mitglieder der AKP-Regierung in Ankara und hochrangige Militärs äußern immer häufiger die Meinung, dass der seit Jahrzehnten andauernde Kriegszustand nur durch Verhandlungen überwunden werden kann. Dass zu einer demokratischen Zukunft auch die Auseinandersetzung mit Vergangenheit gehört, erklärte unlängst der IHD-Menschenrechtsverein, dessen Vorsitzenden in Diyarbakir, Muharrem Erbey, u.a. die Forderung nach einer Untersuchungskommission erläutern wird.

 

*mit Unterstützung des Mesopotamischen Kulturzentrums e.V. und dem multikulturellen Freundschaftsverein Frankfurt e.V.

7. November 2009, Samstag

Friedberg

5. November 2009, Donnerstag, 18.30 Uhr

Frankfurt, Jugendclub des DGB, Gewerkschaftshaus Wilhelm-Leuschner-Str, Eingang von der Mainkur

PG WeWi und Finanzmärkte:

Seminar

Finanzsystem des Kapitalismus

"Die Projektgruppe Weltwirtschaft und Finanzmärkte Frankfurt startet am Donnerstag, den 5. November, 18:30 ein Seminar zum Finanzsystem des Kapitalismus. Das Seminar richtet sich an alle, die sich für die Grundlagen und die aktuellen Entwicklungen der Finanzmärkte interessieren. Beleuchtet werden sollen z.B. die Rolle der Finanzmarktakteure sowie die Funktion des Staats und der Staatsverschuldung im Rahmen des kapitalistischen Wirtschafts- und Finanzsystems. Ziel ist es, die fundamentalen Bewegungsgesetze der Finanzmärkte zu analysieren und wahrscheinliche Entwicklungen für die nächste Zukunft zu antizipieren.

Vorraussetzung für die Teilnahme ist Interesse am Thema und die Bereitschaft, sich mit dieser scheinbar staubtrocken Materie auseinander zu setzen.

Zum Einstieg orientieren wir uns an den Thesen von Samirah Kenawi, die aktuell ein grundlegendes Buch zu diesen Themen veröffentlich hat und das Seminar leiten wird."

 

Hans Möller für die Projektgruppe ,IMK, Oberurseler Str. 10 61118 Bad Vilbel

Tel.: 06101/523001 Fax.: 06101/521838

 

Neueste Veröffentlichung:

Samirah Kenawi, "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" EWK-Verlag

ISBN 978-3-938175-49-1 www.ewk-verlag.de 18.80€ (n.u. scrollen!)/

Aus dem Verlagswertbetext: "Die Autorin setzt sich darin angesichts der Brisanz der Finanzkrise intensiv mit unserem Geldsystem auseinander und sucht einen neuen Lösungsansatz. Sie analysiert die Regeln der Geldversorgung unserer Wirtschaft und kommt zu dem Schluss, dass unsere heutige Geldschöpfung auf überlebten Vorstellungen und falschen Kriterien basiert. Dabei wird nicht kritisiert, dass Geld aus dem Nichts geschaffen wird, sondern nur zu welchen Bedingungen. Aus der Rekonstruktion der Geschichte des Geldes wird deutlich, dass die heutigen Geld- und Kreditgesetze aus einer Vielzahl kurzsichtiger Entscheidungen hervorgegangen sind, von denen viele langfristig fatale Folgen haben. Die unvoreingenommene Analyse der historisch gewachsenen Bankregeln und Kreditgesetze zeigt, dass die aktuelle Finanzkrise die logische Konsequenz unseres fehlerhaften Geldsystems ist. Dem stellt die Autorin in einem visionären Entwurf Rahmenbedingungen und Grundregeln eines neuen Geldsystems gegenüber. Die Grundidee der Tauschbank wird dabei von spielerischen Elementen befreit und in Weiterentwicklung des Prinzips der Schweizer WIR-Banken alltagstauglich gemacht. ..."

3. November 2009, Dienstag, 10.00 - 12.00 Uhr

Frankfurt, Friedrich-Ebert-Anlage, U-Bahnausgang vor Messe

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Frankfurt:

MAHNWACHE gegen die Präsentation von militärisch nutzbaren Drohnen auf der AIRTEC 2009

Keine Mord(s)-Geschäfte auf der Frankfurter Messe!

"Vom 3.--5. November 2009 findet zum vierten Mal auf dem Frankfurter Messegelände die AIRTEC statt, eine Fachmesse der Zulieferindustrie für Luft- und Raumfahrt. Dazu gehört der "Themenpark UAV-World", in dem Drohnen (unbemannte Flugobjekte) präsentiert werden und ein Mikrodrohnenwettbewerb stattfindet.

 

Warum wir protestieren:

Neben Anwendungen im zivilen Bereich werden Drohnen primär für militärische Zwecke entwickelt. Ihr Einsatz im modernen Gefechtsfeld soll eine "saubere Kriegsführung" mit minimalen Auswirkungen ermöglichen. Aktuelle Beispiele ihrer Anwendung im "Krieg gegen den Terror" aus dem Irak und Pakistan zeigen, dass dies eine Illusion ist. Krieg bleibt mörderisch, insbesondere für die Zivilbevölkerung. Der globale Rüstungsaufwand betrug 2007 1339 Milliarden Dollar, das sind 2,5% des globalen Sozialproduktes. Damit kostete jeden Erdenbürger die Rüstung im Jahr 2007 202 Dollar. Für die Verwirklichung der von der UNO ausgegebenen Millenniums-Ziele zur Halbierung der Armut wären rund 20 Dollar pro Mensch nötig. Wir treten ein für zivile, nichtmilitärische Konfliktlösungen.

 

Wir fordern:

Der Aufsichtsrat der Messe soll in seinen Vertragsbedingungen mit der Gastmesse Airtec die Präsentation militärischer Güter für unerwünscht erklären.

 

Frankfurt ist die Stadt der Bücher, die verfolgte SchriftstellerInnen aufnimmt und einen Friedenspreis für SchülerInnen ausschreibt. Die Bürgermeisterin engagiert sich bei den Mayors for Peace. In diese Linie passen keine militärischen Güter und Aussteller auf der Messe.

2007 protestierten Pax Christi und die Ordensleute für den Frieden gegen die Präsentation der Drohnen mit einer Mahnwache vor dem Messegelände. In der Stadtverordnetenversammlung erhielt ein Antrag der FlughafenausbaugegnerInnen gegen die Militärgüterpräsentation die Unterstützung von FAG, Linke, SPD und zwei Abgeordneten der Freien Wähler, wurde jedoch mit den Stimmen von CDU, Grünen, FDP, Republikanern und NPD abgelehnt.

 

2008 wandte sich ein breites Bündnis aus der Frankfurter Zivilgesellschaft (s.u.) mit der Bitte um ein Gespräch an den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung der Frankfurter Messe. Die Messe Frankfurt teilte mit, auf die inhaltliche Ausrichtung einer Gastmesse keinen Einfluss zu nehmen. Dr. Alois Rhiel, stellvertr. Aufsichtsratsvorsitzender und hessischer Wirtschaftsminister, erklärte die Präsentation von Drohnen für durchaus vertretbar, weil sie die Folgen militärischer Einsätze, z.B. in Afghanistan, möglichst klein hielten. Wir befürchten, dass Einschätzungen dieser Art die Hemmschwelle für militärische Konfliktlösungen weiter senken.

 

2009 hat die Messe Frankfurt bisher nicht auf eine Gesprächsanfrage zum Thema Airtec reagiert. Im September 2009 wurde aufgrund von Aufklärungsfotos einer Drohne in Afghanistan die Entscheidung getroffen, einen gestohlenen Tanklastzug zu bombardieren. Weit über hundert Menschen wurden dabei getötet. Seit Anfang August 2009 ist die Drohne KZO (Hardware von Rheinmetall, Steuerungssysteme von EADS/Daimler) in Afghanistan im Einsatz

 

UnterzeichnerInnen:

* Thomas Carl Schwoerer, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft -- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)

* Birgit Wehner, Pax Christi Bistumsstelle Limburg

* Mechthild Gunkel, Pfarrerin für Friedensarbeit im Zentrum Ökumene der EKHN

* Dr. Gunter Volz, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung der Dekanate Frankfurt Mitte-Ost und Frankfurt-Süd der EKHN

* Matthias Jochheim, Vorstandsmitglied der deutschen IPPNW-Sektion

* Peter Bautsch, attac, AG Globalisierung und Krieg Frankfurt

* Gregor Böckermann, Initiative Ordensleute für den Frieden"

 

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Frankfurt Mühlgasse 13, 60486 Frankfurt/M Tel.: 069/4 98 03 94, Fax/Voice-Mail: 03212-102 63 83 dfgvkffm@t-online.dew www.dfg-vk-hessen.de

3. November 2009, Dienstag, 1.: 16.00 Uhr und 2.: 17.30 Uhr

Frankfurt, 1.: griechisches Konsulat, Zeppelinallee 43/ 2.: Konstablerwache

Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main - AGIS (Antirassistische Gruppe Internationale Solidarität), Darmstadt - Hessischer Flüchtlingsrat - kein mensch ist illegal, Hanau - Komitee für Grundrechte und Demokratie - noborder / kein mensch ist illegal, Darmstadt:

 

Internierungslager Pagani schließen!Wanderkundgebung

Internierungslager Pagani schließen!

"Dublin"- Abschiebungen stoppen!

 

An der Konstabler Wache mit einer Lesbos-Schwimmwesten-Installation und öffentlicher Filmvorführung der "Voices of Pagani" sowie weiterer Filme zu Calais, gegen Frontex ...

 

Aus dem Aufruf:

"Über 100 jugendliche Flüchtlinge, eingepfercht in einer engen Zelle, schreien ihre Wut und die Forderung nach sofortiger Freilassung in die Kamera. „Voices of Pagani“, die Filmsequenzen, in denen Flüchtlinge selbst mit einem eingeschmuggelten Aufnahmegerät die Situation in einem unmenschlichen Internierungslager auf der griechischen Insel Lesbos dokumentieren, gehen Ende August via youtube und mehrere TV-Kanäle rund um die Welt. Sie zeigen eindrücklich, mit welchen Mitteln die EU an ihren Außengrenzen gegen Flüchtlinge und MigrantInnen vorgeht.

Nobordercamp Lesbos

Die Bilder aus Pagani waren der Auftakt für ein Nobordercamp auf der ägäischen Insel. Über 500 AktivistInnen aus Europa protestierten dort eine Woche lang gegen das europäische Grenzregime. Nahe der Türkei gelegen wurde Lesbos in den letzten Jahren zunehmend zum Anlandepunkt für Bootsflüchtlinge, die dort von der griechischen Küstenwache und der europäischen Grenzschutzagentur Frontex gejagt werden. Vielfach dokumentiert sind illegale Rückschiebungen in die Türkei und Misshandlungen - bis hin zu Folter - von ankommenden Flüchtlingen und MigrantInnen. Von den Grenztruppen abgefangen oder später auf der Insel aufgegriffen, werden ausnahmslos alle - Männer, Frauen, Kinder - in dem geschlossenen Lager in Pagani interniert, häufig für Monate unter menschenunwürdigen Bedingungen. ...

Gegen die treibenden Kräfte des EU-Grenzregimes

Gleichzeitig wollen wir deutlich machen, dass in erster Linie die westeuropäischen Schengenstaaten für die militarisierte Vorverlagerung der Migrationskontrolle und für eine Abschreckungspolitik verantwortlich sind, die tausende Tote an den Außengrenzen einkalkuliert. Die EU agiert mittlerweile als eine Militär- und Polizeimacht, die ihren „Grenzschutz“ weit nach Afrika hinein und auf die offene See hinaus verlegt hat. Die deutsche Regierung ist daran maßgeblich beteiligt. Nicht zuletzt die Innenminister von Kanther über Schily bis Schäuble haben den Aufbau von Frontex vorangetrieben und sind für Rücknahmeabkommen mit Ländern wie Libyen eingetreten, in denen Flüchtlingen Gefahr für Leib und Leben droht. ...

 

Unsere Sofortforderungen:

Schließung des Internierungslagers Pagani!

Einrichtung offener Aufnahmeeinrichtungen in der Ägäis!!

Stopp aller „Dublin“-Aschiebungen nach Griechenland!

Und darüberhinaus:

Annullierung des Dublin-Regimes!

Zugang zum Asylverfahren in einem Land freier Wahl!

Frontex auflösen – für globale Bewegungsfreiheit!

>>Kompletten Aufruf downloaden

Mehr Infos unter: www.aktivgegenabschiebung.de

3. November 2009, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Ökumenisches Zentrum Christuskirche Beethovenplatz (Westend)

medico international *:

Die Verdammten der Globalisierung – Flüchtlingshilfe und politische Selbstorganisation von Abgeschobenen in Bamako (Mali)

 

Über die Kontrolle von Migranten, Bootsflüchtlingen und Abschiebungen haben wir zuletzt immer wieder aus den Medien erfahren können. Wie aber ergeht es jenen Flüchtlingen aus dem subsaharischen Afrika, die Europa zwar erreichen, dann aber in ihren Herkunftskontinent zurückgeschoben wurden? Alessano Dicko, Mitarbeiter der "Malischen Vereinigung der Abgeschobenen" (AME), berichtet, wie die AME am Flughafen in Bamako aus Europa Abgeschobene aufnimmt, wie sie in den Wüstenregionen zu Algerien gestrandete Flüchtlinge versorgt und in der malischen Öffentlichkeit für die Rechte der Migranten eintritt.

 

*mit Unterstützung von Ursula Schön, Beauftragte für Flüchtlingsaufnahme der EKHN und Pro Asyl.

 

Oktober 2009 Zurück

26. Oktober 2009, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße

Militarisierung, neoliberale Wirtschaftspolitik, Sozialabbau:

Aspekte der EU-Politik

Zu diesen Themen referiert Claudia Haydt, Soziologin und Vorstandsmitglied der Informationsstelle „Militarisierung“ (IMI):

"Die im Jahre 2003 beschlossene Europäische Sicherheitsstrategie eröffnet der EU unter dem Begriff „friedenserzwingende Maßnahmen“ die Möglichkeit, weltweit –auch ohne UN-Mandat - militärisch zu intervenieren. Die EU „positioniert sich…als militärischer Weltpolizist, alternativ und konkurrierend zu den USA, mit besonderen Interessen im nahen geographischen Umfeld und in Afrika“ (Le Monde diplomatique).

Welchen programmatischen und realen Stellenwert hat demgegenüber die Sozialpolitik in der EU, vor allem angesichts des immer wieder betonten absoluten Vorranges von Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit?"

 

Eintritt 5,- €/3,- €/1,- €

21. Oktober 2009, Mittwoch, 19.30 Uhr

Frankfurt, Katholische Hochschulgemeinde, Siolistr. 27, Haus 7

auf dem Universitätscampus Westend ( U 1, 2, 3 - Haltestelle Miquelallee) >>Lageplan

Kohleabbau in Kolumbien zugunsten deutscher Kohlekraftwerke?

Kolumbianische Gemeinschaftsvertreter berichten über den schwierigen Kampf für angemessene Entschädigungen und faire Umsiedlungen.

 

Obwohl ihre klimaschädigende Wirkung unbestritten ist und sie den Ausbau der Erneuerbaren Energien behindern, sind in der Bundesrepublik derzeit fast 30 Kohlekraftwerke im Bau oder in Planung. Da der subventionierte Kohlebergbau in den kommenden Jahren auslaufen wird, muss immer mehr Kohle importiert werden, um die Energieversorgung zu decken - vor allem aus Russland, Polen und Kolumbien. Doch unter welchen Bedingungen wird Kohle im Ausland abgebaut?

Die kolumbianische Mine Cerrejón exportiert seit vielen Jahren große Mengen Steinkohle nach Deutschland.

FIAN und Misereor veranstalten in den kommenden Tagen Diskussionen mit Vertretern aus Kolumbien, um über die Abbaubedingungen und die Entrechtung der Bevölkerung zu informieren. Zu der Veranstaltung in Frankfurt möchten wir Sie herzlich einladen.

Zwei kolumbianische Gemeinschaftsvertreter, Yoe Jefferson Arregoces Ustate und Wilman Palmezano Arregoces, berichten über den schwierigen Kampf für angemessene Entschädigungen und faire Umsiedlungen.

18. Oktober 2009, Sonntag, Matinee, 11.00 Uhr

Frankfurt, Kino Cinestar Metropolis, Eschenheimer Anlage 40

EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH - "EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH -

KAMPF UM AMAZONIEN"

 

Frankfurter Filmpremiere des neuen Dokumentarfilmes von Martin Keßler mit anschließender Diskussion

 

"1989 ging ihr Foto um die Welt: die Indigene Tuira Kayapo, wie sie den Repräsentanten des Energiekonzerns Eltrobras mit einer Machete attackiert. Aus Protest gegen die geplante Zerstörung indigenen Lebensraumes durch den Megastaudamm "Belo Monte". Am Fluss Xingu - mitten in Amazonien.

 

Lokaler und internationaler Widerstand haben "Belo Monte" seinerzeit verhindert. Jetzt will die Regierung Lula das grösste Staudammprojekt Brasiliens endlich durchsetzen.

 

Um internationale Bergbaukonzerne und Industrien mit "billigem Strom" zu versorgen, Amazonien "wirtschaftlich zu entwickeln", wie es heisst. Dafür sollen Hunderte Quadratkilometer Urwald "geopfert" werden.

Dagegen kämpfen Flussanwohner und Indigene.

 

Sie hat der Filmemacher Martin Keßler Anfang 2009 mit der Kamera besucht - am Fluss Xingu. Und er ist der Spur der "preiswerten" Energie- und Aluminiumgewinnung nachgegangen. Dabei ist er auf zwangsumgesiedelte Fischer in Elendshütten und von der Weltwirtschaftskrise betroffene brasilianische und deutsche Metallarbeiter gestossen, auf den brasilianischen Präsidenten Lula und seinen Planungsminister Mangabeira - Unger, den Befreiungstheologen Leonardo Boff und die legendäre Tuira Kayapo.

 

Und viele andere, die aus aller Welt zum Weltsozialforum in die Amazonashauptstadt Belem gekommen sind. Um für den Erhalt des Urwaldes zu streiten - und die Idee von einer anderen Welt. Eine Welt, in der es nicht um maximalen Profit, sondern um naturnahes Wirtschaften und Leben geht, damit der Planet Erde erhalten bleibt. So wie es die indigenen Völker seit Jahrtausenden praktizieren."

 

Im Anschluss an die Vorführung Diskussion mit dem Filmemacher Martin Keßler.

 

Eintritt: 6,50 € (ermässigt: 3,50€)

 

Frankfurter Premiere unterstützt von: attac-Frankfurt, Evangel. Entwicklungsdienst (EED),Business Crime Control e.V., GEW Bezirk Frankfurt, Hans - Böckler - Stiftung, Heinrich - Böll - Stiftung Hessen e.V., IG Metall Offenbach, Otto-Brenner-Stiftung, SAALBAU GmbH, , Stadtschülerrat FFM, ver.di - Jugend Hessen u.a.

 

Medienpartner: "Frankfurter Rundschau", "der Freitag", "junge Welt", "Neues Deutschland"

Filmprojekt unterstützt von: Hans-Böckler-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, IG Bau (BV), Otto-Brenner-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, Stiftung Umverteilen, ver.di (BV),

 

Martin Keßler Filmproduktion, Reuterweg 55, 60323 FFM tel. 069.725464 / 0171.8323502 fax 069.71403742 e-mail: kessler@neuewut.de

www.neueWUT.de

15. Oktober 2009, Donnerstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Cafe KOZ / Studierendenhaus, Mertonstraße/Jügelstraße

Interventionistische Linke und VSA-Verlag Hamburg:

Was tun mit Krise und K-Frage?

Eine Debatte mit Karl Heinz Roth

 

"Der erste Jahrestag des Zusammenbruchs von Lehman-Brothers ist vorbei, die Krise geht weiter, das Gerede über den Kapitalismus geht weiter, sein staatliches Management auch. Das immerhin hat sich wacker gehalten, bis jetzt jedenfalls und wahrscheinlich auch in nächster Zeit. Die Proteste gegen die Krise fielen mäßig aus, auch das geht wahrscheinlich weiter so, in nächster Zeit jedenfalls.

 

Alles schon gelaufen? Oder nur noch nicht richtig los gegangen? Warten auf Godot?

 

Seit der Krise ist nichts mehr wie früher. Sagt Karl Heinz Roth, Arzt, Historiker,

ehemaliger politischer Gefangener, langjähriger sozialrevolutionärer Aktivist. Denn die Krise ist nicht nur von einer Finanz- zur Krise des gesamten Weltmarkts geworden, hat nicht nur enorme Kapitalvermögen, nicht nur viele Einkommen vernichtet und die Zahl der Erwerbslosen und Armen sprunghaft steigen lassen. Sie ist, sagt Karl Heinz Roth, eine kapitalistische Systemkrise.

Sein Projekt „Globale Krise – Globale Proletarisierung – Gegenperspektiven“

untersucht die Krisendynamik, sucht in den Verarmungs- und Ausschluss-prozessen das „Multiversum der Weltarbeiterklasse“ und in beidem den Beginn eines erneuerten revolutionären Projekts. Zur Buchmesse ist jetzt der erste Band erschienen: Die globale Krise.

 

Weil uns das brennend interessiert – die Dynamik der Krise, Kämpfe der

Weltarbeiterklasse, ein zukünftiges revolutionäres Projekt – laden wir zur Diskussion mit Karl Heinz Roth. Viel besseres gibt es momentan nicht zu tun. Oder doch? Das wäre die Debatte."

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Gegen Buch Masse

www.gegenbuchmasse.de in Kooperation mit dem AStA der Universität Frankfurt

interventionistische Linke

Für eine Linke, die dazwischengeht - www.dazwischengehen.org

Peter Klein, Ludwig Dörfler Allee 4, 65428 Rüsselsheim

11. Oktober 2009, Sonntag, 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Frankfurt, Dachcafé der Zeilgalerie, Zeil 112, Frankfurt, Nähe Hauptwache

Business Crime Control e.V. und Kunstgesellschaft e.V.:

MATINEE IM DACHCAFÉ

Was für eine Stadt?!

Alte und neue Ideen zur Entwicklung Frankfurts

Moderation: Ulrike Holler

Frankfurt war immer Experimentierfeld für neue städtebaulich Ideen, die aber häufig schon nach einer Generation wieder verworfen und durch andere ersetzt wurden. Dadurch entstand ein teilweise verwirrendes, widersprüchliches, manchmal aber auch durchaus liebenswertes Nebeneinander unterschiedlicher Auffassungen von Stadt und Lebenssinn. Liegt in dieser Vielfalt und Dynamik eine der Stärken dieser Stadt, gar ihre Schönheit? Sind die Kehrseiten Teil dieses Systems? Was zeichnet sich als neueste Entwicklung ab? In dem Gespräch soll ein kritischer Blick auf das aktuelle Geschehen der Stadtentwicklung und ihrer Gestaltung geworfen werden.

 

www.frankfurt-nett.de

www.wirtschaftsverbrechen.de

www.kunstgesellschaft.de

 

Benefizveranstaltung: Eintritt ¬ 5,00

Der Erlös dieser Benefizveranstaltung geht an den BCC-Rechtshilfefonds PRO VERITATE für Bürgerrechte und Meinungsfreiheit.

Spendenkonto: 530 024 73. Sparkasse Hanau - BLZ 506 500 23.

Spenden sind steuerabzugsfähig.

8. Oktober 2009, Donnerstag, 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Frankfurt, DGB-Haus, Clubraum 3, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77,

Venezuela-Soli FFM, attac Frankfurt, Gruppe Lateinamerika Popular, SDAJ

Mapuche in der modernen Welt

http://www.amerika21.de/termine/Mapuche-ffm-10091

Reynaldo Mariqueo (GB) berichtet über den Kampf um Selbstbestimmung

Seit Jahrhunderten verteidigen die indigenen Mapuche ihr angestammtes Land und ihre eigene Kultur. Dabei geraten sie immer wieder in Konflikt mit reichen Landbesitzern und Repräsentanten der Staaten Chile und Argentinien, in deren Territorien sie leben. Über Leben und Auseinandersetzungen der Mapuche berichtet

Reynaldo Mariqueo, Generalsekretär des Mapuche International Link, Bristol/Großbritannien.

 

Zur Person: Reynaldo Mariqueo bezeichnet sich selbst als Exil-Mapuche aus Chile. Kurz nach dem faschistischen Pinochet-Putsch gegen die gewählte sozialistische Regierung unter Allende floh er über Argentinien nach Großbritannien. Seither ist er auf vielen Ebenen im Sinne der Mapuches unterwegs, bis hin zur Kommissionsebene bei der UNO.

Kontakt P. Wegener , info@venezuela-frankfurt.de

http://www.venezuela-frankfurt.de

September 2009 Zurück

 

24. September 2009, Donnerstag, 19.30 Uhr

Offenbach, im Theater Bleichstraße, Bleichstr. 14 HH

Aktionsbündnis gegen Abschiebung, Buchladen am Markt, Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Offenbach, Hessischer Flüchtlingsrat, Pfarramt für Friedensarbeit im Zentrum Ökumene der EKHN in Zusammenarbeit mit dem Theaterprojekt Bleichstraße e.V.:

André Shepherd:

Ein US-Deserteur sucht Asyl

"Schließlich wusste ich: Wenn ich noch einmal in den Irak gehe, werde ich für den Tod und das Elend Anderer verantwortlich sein. Für mich war daher der Weg eindeutig: Ich musste raus aus dem Militär." (André Shephed im November 2008)

 

André Shepherd ging mit 27 Jahren zur US-Armee mit der Hoffnung, Pilot werden zu können, weil er keine andere Perspektive auf dem Arbeitsmarkt sah. Zudem wollte er gegen Unterdrückung und Terror kämpfen. Die US-Armee entschied, dass er Mechaniker für die Apache-Hubschrauber werden solle. Nach einer kurzen Stationierung in Katterbach (Bayern) kam er 2004 für ein halbes Jahr in den Irak. Die Realität des Krieges weckte Zweifel. Recherchen nach seinem Einsatz bestätigten seine Bedenken am Kriegseinsatz. Schließlich entschied er sich, die Armee unerlaubt zu verlassen.

 

Diese Entscheidung ist mutig angesichts der drohenden Konsequenzen. Auch unter dem neuen US-Präsidenten Barack Obama bleibt André Shepherd von Strafverfolgung und Inhaftierung bedroht. Zudem werden Deserteure unehrenhaft aus der Armee entlassen, womit sie in den USA als Verräter ausgegrenzt werden und kaum eine Chance auf einen Job haben. Im November 2008 beantragte André Shepherd Asyl in Deutschland. Er beruft sich dabei auf die Qualifizierungsrichtlinie der Europäischen Union. Mit ihr sollen die geschützt werden, die sich einem völkerrechtswidrigen Krieg oder völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen. André Shepherd fordert eine andere Politik: “Auch die Gräueltaten in Afghanistan dürfen nicht heruntergespielt werden. Wenn Obama einen wirklichen Wandel will, muss er den ‘Krieg gegen den Terror’ vollständig beenden.”

 

Träger der Veranstaltung sind Connection e.V. und das Military Counseling Network. Weitere Informationen unter 069-8237 5534 oder

www.Connection-eV.de/veranstaltung.php.

22. September 2009, Dienstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Naxoshalle, Wittelsbacher Allee 29

Filmabend zur "Fairen Woche", Kooperation mit Fair-ein e.V. Frankfurt

Monsanto, mit Gift und Genen

Mit Gift und GenenARTE zum Film:

"Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns "Monsanto Chemical Works", dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt "Monsanto" auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid "Agent Orange" her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Organismen "Monsanto"-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.

 

Das 1901 in St. Louis im US-Staat Missouri gegründete Unternehmen "Monsanto Chemical Works" war im 20. Jahrhundert weltweit eines der größten Chemieunternehmen, bevor es zum mächtigen Agrochemiekonzern wurde. In der Vergangenheit machte "Monsanto" mehrfach von sich reden. Das Unternehmen produzierte das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid Agent Orange, das heute als chemischer Kampfstoff klassifiziert ist. Zur Produktpalette gehört ferner der umstrittene Süßstoff Aspartam, das Wachstumshormon rBST zur Steigerung der Milchleistung von Rindern sowie die in der Industrie häufig verwendete Substanz PCB, die in Deutschland unter dem Namen Clophen bekannt ist und seit Beginn der 80er Jahre als hochgiftig eingestuft wird.

 

Heute ist "Monsanto" weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Biotechnologie. 90 Prozent der heute derzeit angebauten gentechnisch veränderten Organismen, unter anderem Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind "Monsanto"-Patente. Und über kurz oder lang scheint das Unternehmen die gesamte Nahrungsmittelkette zu kontrollieren. Überall auf der Welt gibt es mittlerweile transgene Organismen von "Monsanto". Aber noch nie hat ein agro-industrielles Patent so sehr die Gemüter erhitzt. Der Dokumentarfilm fragt nach den Gründen für die Aufregung und erklärt, worum es bei gentechnisch veränderten Organismen überhaupt geht. Am Ende steht die Frage, ob "Monsanto"-Produkte Fluch oder Segen für die Menschheit sind.

 

Der Dokumentarfilm stützt sich auf bisher unveröffentlichte Dokumente und auf Stellungnahmen von Wissenschaftlern, Vertretern von Bürgerinitiativen, Geschädigten, Rechtsanwälten, Politikern sowie Vertretern der staatlichen Food and Drug Administration (FDA).

Die mit dem angesehenen Journalistenpreis "Albert Londres" ausgezeichnete Regisseurin Marie-Monique Robin hat drei Jahre in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert. Sie hat mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute vielleicht mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren. Dabei zeichnete sich hinter dem von den Werbekampagnen bedienten Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns eine gnadenlos nach Marktführerschaft strebende Unternehmenspolitik ab."

(http://www.arte.tv/de/TV-Programm---Debatte/1912680,CmC=1912682.html)

 

>>http://naxos-kino.org/

 

Im Anschluss Filmgespräch mit Christoph Then, Gentechnik-Experte und Mitarbeiter von Greenpeace und Ulle Schröder aus der Dokumentarfilmredaktion von ARTE in Strasbourg.

Es moderiert Manola Romalo M.A., freie Journalistin.

 

>Interview mit der Regisseurin

>Ausschnitt bei YouTube

 

 

++ ANTI-AKW-Flashmob in Frankfurt/Main

>>www.campact.de/atom2/flashmobs-frankfurt

Dienstag, 22. September 2009, 17:00 Uhr, Hauptwache

 

 

++ Endlagersuche Aktionstour in Frankfurt

Endlagersuche12. September, Samstag

Der Atomtransport machte Station in Frankfurt.

>>www.atomtour.de

>>Bericht über Aktion in Frankfurt mit weiteren Bildern

Endlagersuche Aktionstour in Frankfurt

Endlagersuche Aktionstour in Frankfurt

 

19. + 20. September 2009, Samstag/Sonntag

Frankfurt, Rödelheim, Kullmannswiese

Zusammen-E.V.:

*Just kick it 4*

Das antirassistische Fußballturnier

Samstag, 9.30 Uhr Erwachsenenturnier, abends Parade und Party

Sonntag, 10 Uhr Kinderturnier.

Anmeldung unter: 069/37300389 und info@zusammen-ev.de.

Fußballturnier gegen Rassismus

18. September 2009, Freitag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Haus der Volksarbeit, Eschenheimer Anlage 21

Rhein-Main-Netzwerk Grundeinkommen, unterstützt von attac Frankfurt:

Podiumsdiskussion

Auf dem Weg zum bedingungslosen Grundeinkommen...

Birgit Zenker, Bundesvorsitzende Katholische Arbeiternehmer Bewegung (KAB), Harald Rein Berater im Frankfurter Arbeitslosenzentrum , Wolfgang Strengmann-Kuhn MdB Die Grünen

Moderation: Hinrich Garms Sozialwissenschaftler

Anschließend offene Diskussion

http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=6322

"Über das bedingungslose Grundeinkommen wurde in der letzten Zeit viel berichtet und geschrieben. Seltener hört man allerdings etwas darüber, wie praktischen Schritte einzuleiten sind, um zum Ziel eines garantierten Einkommens zu gelangen. Also welche konkreten Forderungen oder praktische Ansätze sind unterstützenswert, wie kann eine für jeden nachvollziehbare Umsetzung der Idee aussehen?

Einige Vorschläge tauchen immer wieder auf:

*Schrittweise Einführung für einzelne gesellschaftliche Gruppen, wie Kinder oder Rentner bis hin zum bedingungslosen Grundeinkommen für alle.
*Bedingungsloses Grundeinkommen für alle, und zwar auf möglichst niedrigem Niveau; begründet wird dieser Vorschlag u.a. damit, dass dies leichter zu finanzieren sei.
*Bedingungsloses Grundeinkommen für alle, und zwar auf existenzsichernden Niveau, damit nicht mehr unter allen Bedingungen gearbeitet werden muss.
*Ein bedingungsloses Grundeinkommen als Teil des Aufbaus einer sozialen Infrastruktur (Gesundheit, Wohnen etc.), um ein Gemeinwesen zu realisieren, jenseits von Konkurrenz und Arbeitszwang.

Neben der Diskussion über diese verschiedenen Strategien, geht es vor allem um die Fragen: Wie sieht der Weg dahin aus? Wer sind unsere Bündnispartner?"

 

Treffen: Das Rhein-Main Netzwerk Grundeinkommen trifft sich an jedem zweiten Montag im Monat, Fachhochschule Frankfurt Haus 2, Nibelungenplatz 1, 19.00 - 21.00 Uhr

Kontakte: Hardy Krampertz, Tel: 069-94943727,Mail: krampertz@attac.de

Hinrich Garms,Mail: chgarms@web.de

>Flyer mit Einladung und INFOs zum Rhein-Main-Netzwerk Grundeinkommen
In der Woche vom 14. bis 20. September findet zum zweiten Mal die >>Woche des Grundeinkommens statt. Die bundesweite Attac-AG „Genug für Alle“ und zahlreiche lokale Attac-Gruppen beteiligen sich mit eigenen Aktivitäten (siehe Liste unten oder auch die Terminseite der AG). Dabei spielt insbesondere die von Mitgliedern der AG erarbeitete Wanderausstellung zum bedingungslosen Grundeinkommen eine wichtige Rolle.

17. September 2009, Donnerstag, 18.00 Uhr

Frankfurt, Willi-Richter-Saal im DGB-Haus

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bezirksverband Frankfurt am Main:

GEWFachvortrag und Aussprache

Wahre Bildung oder Ware Bildung?

Prof. Dr. Jochen Krautz, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Bildung gerät zunehmend unter den Druck von Kennzahlen, "Output"-Kriterien und unpädagogischem Effizienzdenken. Schulen und Hochschulen werden wie Unternehmen geführt. Der Staat zieht sich aus der Verantwortung, Konzerne diktieren die Bildungsinhalte. Und am wenigsten geht es um die Schüler.

Dass man Menschenbildung nicht messen und zählen kann, gerät immer mehr in Vergessenheit. Bildung wird zur Ware. Es wird immer deutlicher, dass statt Persönlichkeitsbildung eine Ökonomisierung des Geistes droht: Bildung wird nicht nur materiell zur Handelsware, zur "Dienstleistung", sondern Denken und Fühlen werden auf Effizienz, Konkurrenz und ein unhinterfragtes Mitschwimmen ausgerichtet. Das Ergebnis soll der flexible, "kompetente" und natürlich "kreative" Arbeitnehmer in globalisierten Konzernen sein. Von WTO bis Bertelsmann bestimmen internationale Wirtschaftsorganisationen und Konzerne unsere derzeitige Bildungsdebatte. Die hessische Landesregierung wird mit Unterstützung der Medien nicht müde zu verbreiten, dass die sogen. "Selbständige Schule" die Patentlösung für alle schulischen Probleme sei. Wie passt das Konzept der "Selbständigen Schule" in den Ökonomisierungsprozess der Bildungslandschaft?

Die Fachveranstaltung soll den am Bildungsprozess Beteiligten bzw. den davon Betroffenen, also Eltern, Lehrern, Professoren und Studenten, Mut machen: Mut, sich nicht verrückt machen zu lassen, selbst zu denken und nicht jeden Unsinn mitzumachen. Mut, den Menschen wieder in den Mittelpunkt der Bildung zu rücken. Und es soll die Frage diskutiert werden, wie die Bürger die demokratische Selbstbestimmung über das Bildungswesen behalten, das von Politikern aller Parteien meistbietend verkauft wird. Der Eintritt ist frei!

 

Veranstalter:

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bezirksverband Frankfurt am Main

Bleichstraße 38a, 60313 Frankfurt, Tel. 069-291818,

gew.bv.frankfurt@t-online.de

Referent: Jochen Krautz, Jahrgang 1966, hat Kunst, Latein und Erziehungswissenschaften studiert. Sein Berufsweg führte ihn als Lehrer von der Hauptschule über das Gymnasium zur Universität. Seit 2008 ist er Professor an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn.

>Flyer downloaden

bis 11. September 2009, Di.-Fr. 11 - 14 Uhr u. 17 - 20 Uhr sowie Sa. 11 - 14 Uhr

Frankfurt, Klapperfeldstrasse 5

Förderverein Roma e.V.:

Ausstellung und Veranstaltungen"Frankfurt - Auschwitz"

Ausstellung des Förderverein Roma anlässlich des 65. Gedenktages der Liquidation des „Zigeunerlagers“ in Auschwitz-Birkenau am 2.8.1944

 

Die dokumentarisch künstlerische Ausstellung findet bis zum 11. September 2009 in der ehemaligen Haftanstalt Klapperfeld statt.

 

Durch die unterschiedlichen Darstellungsweisen bietet die Ausstellung den Besuchern die Möglichkeit, sich mit der Verfolgung und Vernichtung der Roma und Sinti im Nationalsozialismus auf vielseitige Weise auseinanderzusetzen.

 

Der dokumentarische Ausstellungsbereich thematisiert die Täter, die Vernichtung der Roma und Sinti in Auschwitz, die Erinnerung der Opfer und Überlebenden. Fotos, Beschreibungen, Vorträge und Filme, u. a. ein 1962 von Valentin Senger geführtes Interview mit der NS-Rasseforscherin Eva Justin und ein Beitrag über die Vita der Romni Maria Weiss, erläutern die Position der Stadt Frankfurt am Main im Netz der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. 16 Bilder des Saarbrücker Künstlers Bernd Rausch haben die Auslöschung, sowohl des Einzelnen als auch der Gemeinschaft der Roma und Sinti, durch die Nationalsozialisten zum Inhalt.

 

Die Arbeit des Förderverein Roma, des Trägers der Ausstellung, wird auf drei Tafeln vorgestellt.

Begleitet wird die Ausstellung von einer Veranstaltung zu der historischen Dimension des Themas und der besonderen Rolle der Stadt Frankfurt am Main bei der Verfolgung von Roma und Sinti im Nationalsozialismus mit Dr. Peter Sandner, Historiker und Autor des Buches Frankfurt-Auschwitz (3.9.09, 19.30 Uhr), Gesprächen mit Roma, deren Familienangehörige in der NS-Zeit ermordet wurden (Lothar Winter, Amari Bacht, 27.8.09, 19.30 Uhr, Ursula Rose, Romni aus Ffm. und Leika Peter Böttcher, Roma-Union, 11.9.09, 19.30 Uhr) sowie einem Abschlusskonzert mit Mitgliedern des Philharmonischen Verein der Roma und Sinti, Ffm., am 11.9.09, 19.30 Uhr.

 

Darüber hinaus werden Führungen und Gespräche für Gruppen und Schulklassen angeboten (Anmeldung unter 069/44123 AB, Förderverein Roma).

Förderverein Roma e. V., Stoltzestraße 17, 60311 Ffm. Email foerderverein.roma@t-online.de

 

Truppen raus!Neuer Flyer der Friedensbewegung

"Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan

>>Flyer downloaden

"Afghanistan-Krieg: Die Ablehnung wächst

Eine stetig wachsende Mehrheit der deutschen Bevölkerung will das Ende des Krieges am Hindukusch. Ungeachtet dessen haben Bundesregierung und das Gros der Parlamentarier acht Jahre lang den Einsatz der Bundeswehr immer wieder neu beschlossen und ausgeweitet." ...

"Zivil und militärisch gehen nicht zusammen

Nun wird der Militäreinsatz häufig mit der Notwendigkeit zur humanitären Hilfe begründet. Humanitäre Hilfe beruht aber auf dem Prinzip der Neutralität. Die von der NATO und der Bundeswehr propagierte „zivil-militärische Zusammenarbeit“ widerspricht diesem Grundsatz."

Presseerklärung Friedenskooperative zum Bombenmassaker in Afghanistan

"An die Presse Sonntag, 6. September 2009 (ca. 14 Uhr)

 

An Zynik kaum zu überbieten ist nach Ansicht des Netzwerks Friedenskooperative die Reaktion des deutschen Verteidigungsministers auf die vielstimmige Kritik am Bombardierungsbefehl in Nordafghanistan.

Wer wie Minister Jung ein durch eine unverantwortliche Entscheidung des deutschen Kommandeurs verursachtes Massaker rechtfertige und ausdrücklich kein Verständnis für die u.a. bei der UN, verschiedenen EU-Staaten und selbst in NATO-Kreisen aufgekommene Kritik aufbringen könne,

müsse von der Kanzlerin gestoppt werden und aus dem Kabinett fliegen.

 

Die in der Bild am Sonntag verbreitete Darstellung, mit den entführten Tanklastzügen sei ein Terroranschlag auf die Bundeswehr in Kunduz geplant gewesen, hält die Friedenskooperative für eine unbewiesene Schutzbehauptung. Die vielen Ungereimtheiten von den angeblich umfangreichen Kenntnissen über das Taliban-Kommando über die von den US-Kampfjets übermittelten Videos an die deutsche Einsatzleitung, auf denen laut NATO nur Schatten neben den Tankzügen erkennbar waren, die aber laut Bundeswehr alle eindeutig Taliban-Kämpfer gewesen sein sollen, bishin zu den Sprachproblemen zwischen Bundeswehr-Kommandeur und den US-Piloten müssten Gegenstand einer Sondersitzung des Bundestages werden, fordert die Friedenskooperative.

 

Die Bundeswehr unter Minister Jung leugne gar noch zivile Opfer, während Bilder des kommandierenden US-Generals McChrystal beim Besuch von durch den Angriff verwundeten afghanischen Kindern im Krankenhaus um die Welt gingen. Beschämend für die deutsche Politik in Afghanistan sei auch, dass nicht deutsche Verantwortliche sondern General McChrytal sich an die afghanistische Bevölkerung mit Worten des Bedauerns wendeten.

Das Netzwerk Friedenskoperative fordert einschneidende Konsequenzen aus dem Massaker auch unabhängig von der bisher ungeklärten Zahl getöteter Zivilisten. Fakt bleibe, dass ohne Verteidigungssituation auf fliehende Benzindiebe ein Angriff befohlen wurde, der etliche Dutzend Tote zur Folge haben musste und in jedem Fall unverhältnis gewesen sei.

 

"Der Luftangriff ist die bisher größte Eskalation des deutschen Kriegseinsatzes, fördert den Hass auf die westlichen Truppen und gefährdet massiv auch die in Afghanistan tätigen Hilfsorganisationen", erklärt Netzwerk-Geschäftsführer Manfred Stenner.

"Ursache sind auch die Scharfmacherei und die patriotischen Töne des deutschen Verteidigungsministers, der gleichzeitig den Gebrauch des K-Wortes verbietet. Meinethalben soll er es sich aussuchen: Wenn es ein Krieg ist, war das ein Kriegsverbrechen, ist es kein Krieg, war es Massenmord".

 

Überfällig ist nach Ansicht der Friedenskooperative das Eingeständnis der Bundesregierung, dass der Krieg nach acht Jahren völlig gescheitert und mit militärischen Mitteln kein Frieden erreichbar sei. Noch mehr als vorher schon werde die Bundeswehr in Afghanistan nur noch mit dem eigenen Schutz beschäftigt sein. Der Abzug und die Umschichtung des ganzen Aufwandes und der finanziellen Mittel auf ausschließlich zivile Projekte in enger Abstimmung mit der örtlichen Bevölkerung sei die einzige Alternative.

Manfred Stenner Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative"

 

P.S.: Unter www.friedenskooperative.de ist auch ein umfangreiches Dossier mit Vorschlägen für die politisch-zivilen Alternativen für Afghanistan abrufbar.

11. September 2009, Freitag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Raumstation, Auf der Insel 14 HH, Rödelheim

Chile AbendPUTSCH, PROTEST UND POKEMONS

EIN CHILE-ABEND IN DER RAUMSTATION

Am 11. September 1973 putschte in Chile General Augusto Pinochet gegen Salvador Allende, den ersten demokratische gewählten marxistischen Präsidenten. Mit dem blutigen Putsch und 16 Jahre dauernden Diktatur des Militärs wurde dem demokratischen Aufbruch und alle fortschrittlichen sozialen Veränderungsprozessen in Chile ein Ende gesetzt und das neoliberale Modell implementiert. Pinochet ist tot, Chile formal eine Demokratie. Doch vom neoliberalen Modell haben sich die Mächtigen, einschließlich der neuen politischen Elite, nicht verabschiedet.

Nach langen Jahren der Resignation werden in Chile jedoch jene Stimmen lauter, die sich gegen die Zerstörung der Natur für mehr Profit, die Unterdrückung der Mapuche im Süden des Landes, das ungerechte Bildungssystem oder die unkritische Berichterstattung in den Massenmedien artikulieren.

Am Freitag, 11. September 2009, wollen wir uns in der Raumstation, Auf der Insel 14 HH, in Frankfurt-Rödelheim von 20 Uhr an mit Chiles Gegenwart befassen - ohne seine Geschichte außer Acht zu lassen. Dazu werden zwei kürzere Dokumentationen (über die Jugendbewegung der Pokemons und eine über politische Gefangene, die nach 2004 aus dem Gefängnis kamen) sowie Fotografien über die aktuellen Proteste gezeigt.
Journalist Boris Schöppner (Autor des Buches "Chile zwischen Pinochet und Zukunft") wird kenntnisreich durch den Abend führen. Gegen 22 Uhr wird die Solidisco beginnen, bei der DJ Domix viel Musik aus Lateinamerika auflegen wird.

Spenden und Erlös gehen an das alternative Medienprojekt "Señal 3 La Victoria ", einen Fernsehsender, der seit vielen Jahre den Stadtteil La Victoria in Santiago de Chile mit Informationen versorgt, die von den offiziellen Medien nicht verbreitet werden.

EINTRITT FREI, SPENDE ERBETEN

>Flyer downloaden

9. September 2009, Mittwoch, 18.00.00 Uhr

Frankfurt, Hauptwache, an der Katharinenkirche

Frankfurter Friedens-und Zukunftswerkstatt:

Protest unter der Losung

"Schluß mit Lügen, Bomben und Krieg - Bundeswehr raus aus Afghanistan"

gegen die Kriegspolitik

Zahlreiche Friedensinitiativen werden ab Mittwoch, 09.09.2009 bundesweit mit Mahnwachen, Flugblattaktionen, Demonstrationen und Kundgebungen gegen den Krieg in Afghanistan protestieren und den sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordern.

Truppen raus!Neuer Flyer der Friedensbewegung

"Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan

>>Flyer downloaden

"Afghanistan-Krieg: Die Ablehnung wächst

Eine stetig wachsende Mehrheit der deutschen Bevölkerung will das Ende des Krieges am Hindukusch. Ungeachtet dessen haben Bundesregierung und das Gros der Parlamentarier acht Jahre lang den Einsatz der Bundeswehr immer wieder neu beschlossen und ausgeweitet." ...

"Zivil und militärisch gehen nicht zusammen

Nun wird der Militäreinsatz häufig mit der Notwendigkeit zur humanitären Hilfe begründet. Humanitäre Hilfe beruht aber auf dem Prinzip der Neutralität. Die von der NATO und der Bundeswehr propagierte „zivil-militärische Zusammenarbeit“ widerspricht diesem Grundsatz."

8. September 2009, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Café Wiesengrund, Finkenhofstr. 17

Attac-Frankfurt:

JOUR FIX

An jedem 2. Dienstag im Monat ab 19.30 Uhr ist unser JOUR FIX im Cafe' Wiesengrund Finkenhofstr.17, Tel. 069-15041610, U-Bahn 1, 2, 3 Station Grüneburgweg. Interessenten können hier in lockerer Runde über aktuelle politische Fragen, Aktionen, Termine und Möglichkeiten der Mitarbeit diskutieren.

Siehe auch: >Arbeitsgruppen

8. September 2009, Dienstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

KunstGesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Entfesselte Wirtschaft – gefesselte Demokratie

Buchvorstellung mit Prof. Reiner Diederich und Prof. Gerhard Löhlein. Es geht um die Ursachen und Folgen der Krise und um Auswege aus ihr. Das Buch enthält Beiträge u. a. von Frank Deppe, Friedhelm Hengsbach, Jürgen Roth, Eckart Spoo und Jean Ziegler.

KunstGesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Eintritt 5,- € /3,- € /1,- €

5. September 2009, Samstag, 13.00 Uhr

Frankfurt, Rotlintstraße, Ffm-Nordend

Mobilisierung für Klima-Demo am 13.September StaudingerRotlint-Straßenfest: Attac-Info Stand

Auch dieses Jahr wird attac - Frankfurt auf dem Rotlintstraßenfest im Frankfurter Nordend vertreten sein.

Wer uns unterstützen möchte:

BITTE MELDE DICH UMGEHEND PER MAIL ( dirk.friedrichs@attac.de ), WENN DU MITMACHEN KANNST.

4. September 2009, Freitag, 20.30 Uhr, ab 19.30 Uhr Essen, Trinken, Info

Frankfurt, Uni-Hauptgebäude (Aula), Ludwigstr. 23

ASTA Uni Giessen, Friedensinitiative Gießen, Attac Gießen, Kreisausländerberiat, Ev.

Freitagskino im DWH

D e r

V i e r t e W e l t k r i e g

(The fourth worldwar)

USA, 2003, 78 min, Regie Rick Rowley

 

Aus Anlass des Anti-Kriegstages am 1. September und des 70. Jahrestages des Beginns des 2. Weltkrieges durch das faschistische Deutschland, aber nicht nur deswegen, zeigt der Politische Ratschlag des Dritte-Welt-Hauses in Zusammenarbeit mit der Veranstaltungsgruppe des DWH.

 

"Es sind beeindruckende Bilder des Protestes und Widerstands aus Lateinamerika über den Nahen Osten bis Süd-Korea. Der Versuch der Bevölkerung ein Leben jenseits von Staat und Markt zu organisieren. Hier kommen Menschen zu Wort, die sich weigern sich dem Terror zu beugen und die ihre Träume von einer gerechten Welt nicht durch Armeen, Angst oder Verzweiflung besetzen lassen.

 

Ein Film, der mit inspirierenden Bildern und poetischen Worten über Film: Der Vierte Weltkriegdie weltweiten sozialen Bewegungen gegen Neoliberalismus erzählt. Er zeigt eine Welt, die zunehmend auf Gewalt und den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ angewiesen ist, um ihre Regierbarkeit aufrecht zu erhalten.

Der vierte Weltkrieg ist der neueste Film von Big Noise, einem Kollektiv von unabhängigen MedienaktivistInnen aus New York. Nachdem der Film nun auch in andere Sprachen übersetzt wurde und auf einer mehrsprachigen DVD erhältlich ist, findet er zur Zeit seinen Weg auf den europäischen Kontinent. (.)

Der Vierte Weltkrieg ist ein Versuch, diese politische Entfernung zu überbrücken und es uns zu ermöglichen eine wirkliche Verbindung zu diesen Konflikten herzustellen, auch wenn diese Tausende Kilometer entfernt sind."

 

Dritte Welt Haus Frankfurt e.V., Große Seestr. 14, 60486 Ffm.Konto-Nr. 19991604, Postbank Ffm., BLZ 50010060, http://www.drittewelthaus.de E-Mail: vorstand@drittewelthaus.de

4. September 2009, Freitag, 18.30 – 22.30 Uhr

Frankfurt, Ökohaus Frankfurt/M. Kasseler Str.1a,

Nähe Westbahnhof (S 3,4,5)

RLS und Express:

IRANHintergründe, Kontroversen, Ausblick

Diskussionsabend mit Mohssen Massarat (Sozialwissenschaftler, Uni Osnabrück), Said Hosseini (Sozialwissenschaftler, Frankfurt)

 

IRAN Anlass für diese Veranstaltung sind natürlich vor allem die Ereignisse um die Demokratiebewegung im Iran und deren Unterdrückung durch das Ahmadinedschad-Regime, aber auch die Kontroverse deren Interpretation in der Linken hierzulande, die mit einer Schärfe geführt werden, die uns an die Diskussion um den Nah-Ost-Konflikt erinnert.

Verkürzt aber grundsätzlich geht es darum, ob die Demokratiebewegung solidarisch unterstützt werden muss, oder ob es sich bei ihr um eine aus dem ‚Westen’ lancierte – zumindest unterstütze - Bewegung handelt, um die behauptete ‚antiwestliche’, gar „antiimperialistische“ Position der irani­schen Regierung zu destabilisieren (siehe dazu die „Junge Welt“).

Gemeinsam - RLS und Express - meinen wir, dass wir uns der Diskussion um den Iran etwas gründlicher an einem kompletten Freitag­abend widmen sollten, um das, was sich im Iran ereignet, sowohl von der inneren, sozialen Dyna­mik her zu begreifen, als auch von dem außenpolitischen, geopolitischen Rahmen her, in dem sich der Iran befindet.

 

Wir haben deswegen entsprechend zwei Referenten eingeladen:

Said Hosseini, Sozialwissenschaftler, politischer Häftling in den achtziger Jahren in Teheran, lebt heute als aktiver Gewerkschafter (Betriebsrat) in Frankfurt. Er informiert über die sozialen Hintergründe der Protestbewegung, die bis in die achtziger Jahre zurückreichen.

Mohssen Massarat (Ökonom und Sozialwissenschaftler an der Uni Osnabrück) hat sich einen Na­men durch zahlreiche Veröffentlichungen zum Iran gemacht. Kürzlich forderte er entschieden mehr Solidarität von der zerstrittenen Linken für die Protestbewegung im Iran ein. Er wird insbesondere den geopo­litischen Rahmen, auch den Atomkonflikt mit dem Iran beleuchten.

Am Ende werden beide Referenten zusammen mit dem Publikum einen Ausblick auf die weitere Entwicklung im Iran riskieren.

Und damit der Abend nicht zu kopflastig wird, werden wir in einer Pause etwas ‚ Lokalkolorit in der Form iranische Snacks anbieten.

3. September 2009, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Acht Jahre Krieg in Afghanistan – Wie geht es weiter?

Deutsche Friedensgesellschaft –Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Gruppe Ffm in Zusammenarbeit mit dem Club

Mit Andreas Zumach, UN-Korrespondent der taz und freier Journalist mit Sitz in Genf:

 

Nach den Präsidentschaftswahlen am 20.08. in Afghanistan sollen mit Andreas Zumach vor allem folgende Themen besprochen werden: veränderte Strategie der USA und der NATO, wie auch die veränderte Einsatzdoktrin der Bundeswehr; Auswirkungen auf das Kriegsgeschehen in Afghanistan, aber auch in Pakistan; Zwischenbilanz und Einschätzung der “Wiederaufbauhilfe” der BRD, mögliche Exit-Szenarien für die Bundeswehr und die NATO aus Afghanistan.

Eintritt: 5,- €/1,- €

3. September 2009, Donnerstag, 19.30 - 22.00 Uhr

Giessen, Uni-Hauptgebäude (Aula), Ludwigstr. 23

ASTA Uni Giessen, Friedensinitiative Gießen, Attac Gießen, Kreisausländerberiat, Ev. Dekanat Gießen, Frauen für den Frieden:

Berliner CompanieTheaterstück der Berliner Compagnie:

"Die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch"

 

www.berliner-compagnie.de zum Theaterstück:

"Weil die wahre Geschichte der Kriege die Geschichte der Opfer ist, steht im Zentrum des Stückes eine afghanische Familie. Gezeigt wird der bittere Weg durch den mittlerweile 30jährigen Krieg: von der Revolution 1978 über den sowjetischen Einmarsch und den darauf folgenden Krieg mit einer Million Toten, den Krieg zwischen den Mujaheddin danach, die schreckliche Zeit der Taliban, die Bombardierung Afghanistans durch die USA, die bis zum heutigen Tag andauernden und vor allem für die Zivilbevölkerung immer verlustreicheren Kämpfe von OEF und ISAF. Die letzten Szenen spielen in der Zukunft. Mit den Familienmitgliedern kommen andere Figuren ins Spiel: Soldaten der verschiedenen Besatzungsmächte, Mujaheddin, Taliban, Politiker, Entwicklungshelfer, Friedenskämpfer. Und immer wieder befreit sich wer aus dem Teufelskreis von Terror und Gegenterror, taucht inmitten des düsteren Geschehens eine Alternative auf, die Möglichkeit der friedlichen Lösung eines scheinbar unlösbaren Konflikts. Immer wieder gibt es auch Grund zur Bewunderung menschlicher Größe... und Gelegenheit zum Lachen.

Bei all seinem dokumentarischen Charakter ist das Stück der Berliner Compagnie zugleich voll Musik und Poesie und beflügelt auch über die Sinne das Nachdenken über eine andere Politik. Denn wir sind Teil der Geschichte und entscheiden mit, in welche Richtung sie sich bewegt."

 

Kontakt Giessener Veranstaltung: Friedensinitiative Gießen, Rainer Schmitt

E-Mail: r(Punkt)j(Punkt)schmitt(at)t-online(Punkt)de

Kosten: 12/8 EUR

1. September 2009, Dienstag, 18.00 Uhr

Frankfurt, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main:

Antikriegstag 2009:

"Krieg ist Krankheit, keine Lösung"

 

Diskussionsveranstaltung mit Dr. Theol. Eugen Drewermann, Autor des Buches "Krieg ist Krankheit, keine Lösung".

 

Aus der Einladung:

"Am diesjährigen 1. September, dem 70. Jahrestag des Kriegs auslösenden deutschen Überfalls auf Polen, laden wir zu unserer traditionellen Antikriegsveranstaltung ins Frankfurter Gewerkschaftshaus ein. Mit Eugen Drewermann wollen wir Überlegungen für eine Politik des Friedens, der Abrüstung und der internationalen Zusammenarbeit diskutieren. ...

 

Drewermann ist einer der bekanntesten Theologen der Gegenwart. Nach Entzug seiner Lehrerlaubnis und Suspension vom Priesteramt arbeitet er als Therapeut und freier Schriftsteller. Seine u¨ber 70 Buchveröffentlichungen handeln u. a. von Moraltheologie, Krieg, Frieden und Umweltkrise. Er hat einen Lehrauftrag fu¨r Soziologie und Kulturanthropologie an der Gesamthochschule in Paderborn. Für sein friedenspolitisches Engagement erhielt der Wehrdienstverweigerer Drewermann den Erich-Fromm-Preis.

Drewermann fordert eine gerechte Ordnung, die nicht aus Gewalt entstehen kann. Krieg bezeichnet er als Wahnsinn - in Afghanistan, im Irak und u¨berall auf der Welt. Gewaltfreiheit ist für ihn keine Utopie, sondern der Weg zur Rettung unserer Zivilisation. Denn der moderne Krieg zerstört alle humanen Voraussetzungen unseres Zusammenlebens. Die Spirale der Gewalt muss durchbrochen werden. Auch in der Auseinandersetzung mit den Terroristen. Wichtig ist ein Neuanfang. „Krieg ist kein Heilmittel, keine Therapie. Krieg ist Wahnsinn“, so Drewermann. ..."

 

Veranstalter: DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., Frankfurter Bund für Volksbildung

August 2009 Zurück

6. August 2009, Donnerstag, 18.00 Uhr

Frankfurt, Hauptwache / Rödelheim

Hiroshima- und Nagasaki-Gedenken

Frankfurter Friedensinitiativen laden ein zum Hiroshima- und Nagasaki-Gedenken am Donnerstag, 6. August 2009 um 18 Uhr an der Katharinenkirche (Hauptwache). Ebenfalls am 6.8. trifft sich am Bahnhof Rödelheim die dortige die Friedensinitiative, um bei Einbruch der Dunkelheit am ehemaligen Rödelheimer Freibad Lichter in die Nidda auszusetzen.

 

Hiroshima, 6. August 1945: die japanische Stadt Hiroshima wird durch die erste Atombombe zerstört.

Nagasaki, 9. August 1945: die japanische Stadt Nagasaki wird durch eine weitere Atombombe zerstört.

Hunderttausende von Menschen starben.

 

Unsere Zukunft – atomwaffenfrei!

Fast 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges lagern immer noch Atomwaffen in Deutschland, die fu¨r den Einsatz im Ernstfall vorgesehen sind. Jede einzelne dieser Atomwaffen hat die Zersto¨rungskraft von mehreren Hiroshima-Bomben. Warum sind sie noch da? Sie tragen nicht zu unserer Sicherheit bei! Sie machen den Einsatz von deutschem Boden aus erst möglich und sie ziehen Gelder ab, die wir gegen die heutigen Bedrohungen (z.B. den Klimawandel) benötigen.

 

Wenn Deutschland weiterhin an Atomwaffen festhält, können wir andere Länder nicht glaubwürdig überzeugen, auf Atomwaffen zu verzichten, ein anzustrebendes UN- Abkommen zur weltweiten Atomwaffen-Abrüstung wird überdies erschwert.

 

Wir fordern:

1. als vordringlichen deutschen Beitrag in einem ersten Schritt die Veranlassung des endgülltigen und vollständigen Abzuges der US-Atomwaffen aus Büchel

2. die Rücknahme der Bereitstellung deutscher Piloten und Flugzeuge für einen möglichen Atomwaffeneinsatz im Krisenfall und Beendigung der politischen Mitwirkung an der Planung eines möglichen Atomwaffeneinsatzes der NATO

3. klare Aussagen von allen KandidatInnen für den nächsten Bundestag zu unseren Forderungen nach einem atomwaffenfreien Deutschland und zu einer Initiative zur Vernichtung und A¨chtung von Atomwaffen weltweit.

 

V.i.S.d.P.: Karl-Heinz Peil, Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V. c/o DGB-Haus Frankfurt, Wilh.-Leuschner-Str. 69, 60329 Frankfurt am Main Telefon: 069 – 24249950, Fax: 069 – 24249951, E-Mail: frieden-und-zukunft@t-online.de

 

Juli 2009 Zurück

9. Juli 2009, Donnerstag, 20.30 Uhr

Frankfurt, Cafe Exzess Leipziger Str. 91- Bockenheim

café antisistema:

Mexiko in Bewegung

feministische Kämpfe, Zapatismus, die „Andere Kampagne“ und weitere soziale Bewegungen

Referentin: Norma Cacho, CIEPAC A.C. (Zentrum für ökonomische und politische Forschung zur gemeinschaftlichen Aktion)

Chiapas: Thema der Veranstaltung sind verschiedene feministische Kämpfe und soziale Bewegungen in Mexiko, die aktuelle Situation der zapatistischen Bewegung in Chiapas sowie die „Andere Kampagne“, eine 2005 von der zapatistischen Befreiungsarmee EZLN angestoßene Mobilisierung zur Erarbeitung und Durchsetzung einer neuen antikapitalistischen Verfassung für Mexiko.

Auch andere Strömungen der mexikanischen Linken, die Kriminalisierung der gesellschaftlichen Proteste, die Militarisierung des Landes und die Rolle der internationalen Solidarität werden behandelt.

INFOS: http://www.gruppe-basta.de

Kontakt-E-Mail cafe-antisistema@gmx.de

6. Juli 2009, Montag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Studierendenhaus / Campus Bockenheim

Die Initiative "Ratschlag Campus Bockenheim" lädt ein:

Campus für Alle!

Rückblick auf Veranstaltung >>"Studierendenhaus unterm Hammer?"

Studierendenhaus unterm Hammer?Junge Welt 25.06.09:

Studierendenhaus soll verzockt werden

Widerstand gegen fortschreitende Privatisierung an Frankfurter Universität Gitta Düperthal

Dem Studierendenhaus der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main droht die Abrißbirne. Die hessische CDU-FDP-Landesregierung will das Grundstück verkaufen. Dagegen regt sich jetzt Widerstand. Auch ehemalige Studierende und Bewohner des Frankfurter Stadtteils Bockenheim, in dem die Universität gelegen ist, protestieren gegen den Verkauf des geschichtsträchtigen Hauses. 1953 wurde es unter anderem mit Mitteln der Alliierten fertig gestellt. »Die Amerikaner haben dieses Haus damals der Studierendenschaft zu demokratischen Zwecken und Debatten geschenkt«, empörte sich der Gesellschaftswissenschaftler Frank Nonnenmacher bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag abend. Nonnenmacher bezeichnete das Haus als »eine Bühne der Gesellschaftskritik«.

 

Ehemalige Studierende erinnerten, daß das im Studierendenhaus gelegene Kommunikationszentrum (KoZ) stets ein Ort der politischen, sozialen und kulturellen Bildung gewesen sei.

 

Jetzt soll das mitten auf dem Uni-Campus gelegene Haus verzockt werden – zusammen mit weiteren der 130 zur Frankfurter Universität gehörigen Grundstücke, ergänzte Alexander Rausch vom Personalrat der Uni. Rausch analysierte die mit der fortschreitenden Privatisierung der Stiftungsuniversität verknüpften wirtschaftlichen Interessen der Universitätsleitung: Von den hehren Zielen im unter Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt und des hessischen Landtags Jahr 2000 verabschiedeten »Kulturvertrag« sei keine Rede mehr. Damals habe die Stadt auf eine Vielzahl von Grundstücken verzichtet und sie dem Land Hessen zur universitären Nutzung überlassen. Vereinbart worden sei: Das Land solle aus dem Verkauf dieser Liegenschaften resultierende Erlöse »für die Fortentwicklung der Universität sowie des Universitätsklinikums« einsetzen. Jetzt beabsichtige die CDU-Landesregierung, sich mit den Grundstücks­erlösen am Aufbau des Stiftungskapitals der Universität zu beteiligen.

Dieses wird von der Verwaltung der Universität und dem Hochschulrat, in dessen Wirtschafts- und Finanzausschuß Rolf Breuer, ehemaliger Vorstandssprecher der Deutschen Bank, federführend ist, kontrolliert.

 

Die AStA-Vorsitzende Nadia Sergan ärgert insbesondere, wie wenig transparent diese Geschäfte getätigt werden. Einzig aufgrund einer Anfrage der Partei Die Linke in der Stadtverordnetenversammlung sei zu erfahren gewesen, daß Verkaufsverhandlungen mit interessierten Investoren bereits im Gang seien – aber keine weiteren Details.

 

Die seit 1. Januar 2008 zur Stiftungsuniversität umgewandelte Hochschule setze auf rein betriebswirtschaftliche Ziele; versteckt hinter Begriffen wie »Hochschulautonomie« und »Entstaatlichung«. Die Mitbestimmung der Studierenden werde weiter abgebaut.

 

http://www.jungewelt.de/2009/06-25/022.php

>>Den Beitrag von Frank Nonnenmacher anhören (MP3- 17 min. - low Qual.)

Den Vortrag von Alexander Rausch lesen:

Der Kulturvertrag und seine Auslegung

Die Geschichte des Kulturvertrages zeigt, dass zum Zeitpunkt des Abschlusses und der parlamentarischen Behandlung des Kulturvertrages alle Beteiligten davon ausgingen, dass der Universitätsstandort Bockenheim im Kern erhalten bleiben soll und die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften beherbergen wird. Die Naturwissenschaften sollten hingegen auf den Niederurseler Hang (heute: Campus Riedberg) verlagert werden und die Geisteswissenschaften auf den entstehenden Campus Westend. Die Kosten der Standortneuordnung der Universität sollte aus den Erlösen refinanziert werden, die durch den Verkauf der freiwerdenden Bockenheimer Liegenschaften erzielt würden. Beide Grundsätze des Kulturvertrages, die Zukunft des Campus Bockenheim und die Refinanzierung der Kosten der Standortneuordnung, wurden von der Universität einseitig ohne parlamentarische Diskussion, wohl aber mit Billigung des Magistrats der Stadt Frankfurt und der Landesregierung auf-gegeben. Der Bockenheimer Campus wird aufgelöst und die Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf der nicht mehr genutzten Liegenschaften in Bockenheim fließen zumindest zum Teil in das Grund-stockvermögen der Stiftungsuniversität, dessen Verwendung seinerseits nur sehr indirekt der öffent-lichen Kontrolle zugänglich ist. ...

>>Den vollständigen Vortrag downloaden (PDF)

5. Juli 2009, Sonntag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

"Und macht Euch die Erde untertan"

Dokumentarfilm zur Kampagne"Rettet Hasankeyf - Stop Ilisu"

von Christoph Walder

Abgesichert durch Kreditbürgschaften Deutschlands, der Schweiz und Österreichs wird im Südosten der Türkei der Bau des Kraftwerks Ilisu vorbereitet: Das Tigristal rund um die antike Stadt Hasankeyf soll geflutet werden, eine Region, die wertvollste Zeugnisse vergangener Kulturen birgt und Lebensraum für -zigtausende Menschen und für kaum erforschte Fauna und Flora ist. Seit etwa 10 Jahren protestieren Betroffene, Menschenrechts- und Umweltorganisationen…Die türkische Regierung ignoriert alle mit ihr vereinbarten Auflagen.

Eintritt frei - Spenden erwünscht.

>Mehr zum Thema Wasser-Privatisierung auf unserer Website

Aktiv sein:

Bitte unterschreiben!

Gemeinsame >>Unterschriftenliste von attac und ver.di gegen die Privatisierung des Wassers in der Türkei! Bitte ausdrucken, auslegen und an attac oder ver.di (Anschriften unten auf den Listen) zurücksenden! Danke!

Filmprojekt "Watermakesmoney" unterstützen:

>www.watermakesmoney.de >Trailer des Filmprojektes

3. Juli 2009, Freitag, 17 - 21 Uhr

Frankfurt, Hauptwache

" Rettet HASANKEYF UND DAS TIGRISTAL"

Verband der Studierenden aus Kurdistan(YXK):

"Am 06.07.2009 läuft die offizielle Frist Deutschlands, der Schweiz und Österreichs bezüglich des Baus des Ilisu-Staudamms aus. Laut Medienberichten wird sich Deutschland dann aus dem Projekt, welches eine ökologische und humane Katastrophe für die gesamte Region bedeuten würde, zurückziehen. Ein Erfolg, der in erster Linie das Ergebnis einer breiten Widerstandsbewegung sowohl in Europa als auch in der Türkei und Nordkurdistan ist.

Aber leider nur ein Etappenerfolg. Denn unlängst hat der türkische Staat erklärt auch ohne europäische Kredite das Staudammprojekt umsetzen zu wollen. Auch die Bauarbeiten wurden schon vor Ende der auslaufenden Frist wieder aufgenommen. Und weiterhin sind auch deutsche Banken und Baufirmen in dem Großprojekt involviert. Daher fordern wir als Verband der Studierenden aus Kurdistan(YXK), dass der internationale Druck auf die Türkei ausgebaut wird, damit der Bau des Staudamms ein für alle Mal vom Tisch ist. Konsequenterweise fordern wir auch die deutschen Banken und Baufirmen auf, sich von diesem Projekt zurückzuziehen. Gleichzeitig fordern wir die Ausweisung Hasankeyfs und des Tigristales als UNESCO Welterbe(hierzu die Onlinepetition unterzeichnen unter http://hasankeyfesadakat.kesfetmekicinbak.com/). Weitere Hintergrundinfos und aktuelle Entwicklungen zum Thema findet ihr auch unter http://m-h-s.org/ilisu/front_content.php?idcat=143&idart=520."

YXK-Frankfurt,( http://de.yxk-online.de/)

Weitere Informationen unter: www.stopilisu.com, E-Mail: aktionskreishasankeyf@googlemail.com

>Flyer zum Thema downloaden

1. Juli 2009, Mittwoch, 17.30 Uhr

Frankfurt, Hauptwache

Frankfurter Solidaritäts-und Informationskomitee:

Gegen den Militärputsch in Honduras – Verteidigt die Demokratie und die Menschenrechte!

>>Nachrichten zu Honduras bei Indymedia<<

Aus dem Aufruf:

"Kommt zur Kundgebung auf die Hauptwache am Mittwoch, den 1. Juli, um 17.30 Uhr – Für die internationale Solidarität!

Am Sonntag den 28. Juli, gegen 5 Uhr in der Nacht, wurde der demokratisch gewählte Präsident von Honduras, Zelaya, von einer Sondereinheit des Militärs mit Waffengewalt aus seinem Haus entführt und außer Landes gebracht. Präsident Zelaya, ursprünglich ein Liberaler, hatte sich im Laufe seiner Amtszeit immer weiter politisch nach Links entwickelt. So setzte er durch, dass Honduras sich dem progressiven Staatenbund ALBA anschloss. Darüber hinaus versuchte er, eine verfassungsgebende Versammlung für Honduras einzuberufen.

Durch diese Entwicklung sehen die konservativen, reaktionären Eliten des Landes ihre Macht bedroht. Der Militärputsch des 28. Juli soll diese für die Herrschenden gefährliche Entwicklung beenden. Die Bedeutung des Putsches geht aber weit über Honduras hinaus: Wenn es den Militärs gelingt, einen demokratisch gewählten Präsidenten abzusetzen, so werden sich auch andere konservative Eliten, gerade in Lateinamerika, ermuntert sehen, diesen Weg zu gehen und die ihnen unliebsamen linken Regierungen mit Gewalt zu bekämpfen. Der mühsame Erfolg der Menschen in Lateinamerika, ihre Geschicke selbst bestimmen zu können, würde extrem zurückgeworfen. Ein Rückfall in lange überwunden geglaubte Zeiten droht. Wer erinnerte sich nicht an die brutalen Militärputsche in Lateinamerika, mit denen immer wieder linke Regierungen gestürzt wurden. Dies darf sich nicht wiederholen!

Deshalb sagen wir: Der demokratisch gewählte Präsident Zelaya ist der einzig legitime Präsident von Honduras. Keine andere Regierung darf internationale Anerkennung erfahren. Das Militär soll sich wieder in die Kasernen zurückziehen. Alle Festgenommenen sind sofort freizulassen. Wie auch im Falle des Iran, wo unsere Solidarität den mutigen Menschen gilt, die gegen das Unrecht aufbegehren, so gilt auch in Honduras unsere Solidarität denjenigen, die jetzt gegen den Putsch demonstrieren."

Für das Frankfurter Solidaritäts-und Informationskomitee

Esteban Neira 0171-1185913

Juni 2009 Zurück

27. und 28. Juni, jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Juni 2009

Frankfurt, Im Stadtteilladen, Alt Rödelheim 1

Zusammen e.V.

ALG II Workshop

Workshop zum Thema Hartz IV

Wir wollen in dem 2-tägigen Workshop auf der einen Seite die Grundlagen des Gesetzes darlegen und aufzeigen, wie Menschen wenigstens die wenigen verbliebenen Rechte die sie noch haben durchsetzen können. *

* Auf der anderen Seite wollen wir die politische Dimension der Hartz IV Gesetze darstellen und an Hand dieser Analyse aufzeigen, dass der politische Kampf gegen die Hartz -Gesetze ein solidarischer Kampf aller Lohnabhängigen sein muss, ebenso wie der Kampf für einen gesetzlichen Mindestlohn und die 30 Stunden Woche.

*Der Workshop ist sowohl für Menschen mit wenig Vorkenntnissen geeignet als auch für Experten.

Über den Workshop hinaus bieten wir bei Zusammen e.V. Möglichkeiten an, aktiv in die Beratung und Begleitung einzusteigen oder bei unserer Kampagnenarbeit mitzumachen. Genauso wichtig finden wir es aber auch uns zu vernetzen und gemeinsame Aktionen und Kampagnen mit anderen aktiven Gruppen zu organisieren.

*Wir benötigen von den Teilnehmern einen Kostenbeitrag von mindestens 5 Euro. In den fünf Euro sind 2 Mittagessen, Getränke und die Seminarunterlagen enthalten.

Die fünf Euro entfallen für alle Interessierten, die die Selbsteinschätzung haben keine fünf Euro im Monat entbehren zu können. Der Workshop ist auf 25 Teilnehmer begrenzt. Alle Teilnehmer benötigen einen aktuellen Gesetzestext des SGB II, III, X und XII und einen Leitfaden: "ALG II /Sozialhilfe von A-Z" Ihr könnt euch unter der Telefonnummer: 069/37300389 oder per Mail: info@zusammen-ev.de <mailto:info@zusammen-ev.de> anmelden. *

>Seminar Konzept downloaden

23. Juni 2009, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Linkes Forum:

Die Ursachen der Wirtschaftskrise und ihre Folgen

Geladener Gastreferent: Rainer Roth

Rainer Roth, ehem. Professor an der FH Frankfurt, stellt sein neues Buch zu Ursachen und Lösungen der kapitalistischen Wirtschaftskrise vor.

Hinweis: Die Veranstaltungen des Linken Forum Frankfurt finden einmal im Monat statt. Geladen werden üblicherweise Gastreferenten aus einem breiten linkspluralistischen Bereich zum Beispiel zu ökologischen oder ökonomischen Themenstellungen.

>Flyer zum Downloaden

15. Juni 2009, Montag, 19.00 Uhr

Frankfurt, Aula der IGS Nordend, Hartmann-Ibach-Str. 54-58, Str.B.-Linie 12

GEW-BV-Ffm, Stadtelternbeirat Ffm, Stadtschülerrat Frankfurt:

Wahre Bildung oder WARE Bildung?

Die hessische Landesregierung propagiert die "selbständige Schule". Welche Ziele verfolgt das Hessische Kultusministerium mit diesem Modell? Welche gemeinsamen Vorstellungen haben wir von einer "demokratisch verfassten Schule" und wie können wir sie umsetzen?

Wahre Bildung oder WARE Bildung?

Mit der sogen. "selbständigen Schule" in die Ökonomisierung von Schule?

 

Die hessische Landesregierung wird mit Unterstützung der Medien nicht müde zu verbreiten, dass die sogen. "selbständige Schule" die Patentlösung für alle schulischen Probleme sei.

Durch zentralisierte Prüfungen und Vergleichsarbeiten wird Schule immer mehr zur TEST-SCHULE am Gängelband.

Im Widerspruch dazu wird von mehr Selbständigkeit und Freiheit geredet. Repräsentanten von Unternehmer- verbänden werden als "Experten für Schule" vorgestellt, denn Schule soll "wie ein Unternehmen arbei- ten" (FR vom 22.4.2009).

 

Dazu fragen wir:

  • Sind Schüler dann Werkstoffe und ist Bildung ein "Ausstoßprodukt" (Output)?
  • Sind Eltern dann Kunden und hat die Kostenminimierung Vorrang vor Förderung?
  • Sind Lehrkräfte durch von der Wirtschaft vorgefertigtes "e-learning" ersetzbar und werden sie dann wegrationalisiert?
  • Besteht Bildung dann im häppchenweisen Servieren dessen, was vom Arbeitsmarkt verlangt wird?
  • Was ist die Kehrseite des Schulbudgets? Abhängigkeit der Schule von Sponsoren und dem Portemonnaie der Eltern?

Wir wollen uns mit Euch und Ihnen darüber verständigen, wie eine demokratisch verfasste Schule aussehen müsste. Der hierarchisch ausgerichteten "Unternehmerschule", die nach ökono- mischen Kriterien arbeitet, gehört die Zukunft sicher nicht!

 

Kontakt: GEW-BV Frankfurt, Bleichstraße 38a, 60313 Ffm, Tel. 069 291819

Flyer (2-seitig): >Downloaden

15. Juni 2009, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Nachtflugverbot Keine FlughafenerweiterungAdelheid Seltmann-Seitz +

Der lange Zorn

„Stadt des Hieronymus“ lautet der Titel des Buches, das Adelheid Seltmann-Seitz über die Geschichte des Widerstands gegen den Flughafenausbau geschrieben hat. „Ich habe im Text bewusst nicht `Startbahn West`gesagt. So ist es generalisiert und könnte überall spielen, wo sich Menschen gegen die Erweiterung eines Flughafens wehren“, sagt die Autorin. Eine Lesung mit Bildern und Musik über die Bürgerinitiative gegen den Flughafenausbau von 1981 bis 2009.

Eintritt:5,- €/ erm. 3,- €/ 1,- €

Flucht /Asyl - Tödliche Grenze9 . Juni 2009, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Komm // Haus 28 // Uniklinik der J.W.Goethe - Universität Frankfurt

AG MedizinerInnen für Menschenrechte / IPPNW - Hochschulgruppe Frankfurt:

Flüchtlinge/Asyl - Hintergründe aus gesellschaftlicher und medizinischer Sicht

Auf der Flucht im eigenen Land

Medizinische Hilfe für Flüchtlinge in Darfur

Referent: Dr. Stefan Bösner, Uniklinikum Marburg

Mai 2009 Zurück

29. Mai 2009, Freitag, 11.00 - 17.00

Frankfurt, Bürgerhaus Saalbau Gutleutviertel, Rottweiler Straße 32

Symposium der stiftung medico international 2009

Solidarität in der Krise. Annäherungen

Solidarität in der KriseIm Fortschritt der Globalisierung wird die Welt erstmals in der Geschichte wirklich zu einer Welt. Nicht verschwunden sind die empörenden Unterschiede in der einen Welt. Immer größer, immer weniger auch nur zu fassen wird die Zahl der, die noch immer „die Verdammten dieser Welt“ genannt werden müssen. Vor Jahrzehnten schon verwies Frantz Fanon auf die Schwierigkeit, mit „denen da“ solidarisch sein zu wollen, bestand darauf, dass auch dieses Verhältnis ein Gewaltverhältnis sei und sein müsse. Umso mehr, umso bedrängender, wenn dieses Verhältnis wirklich in einer einzigen Welt statt hat. Auch deshalb, weil die, um die es da geht, hier her wollen und hier her kommen, ungefragt. Wenn an den Grenzen, die es immer noch gibt, Jahr für Jahr Tausende derer sterben, die man noch immer „Flüchtlinge“ nennt. Das Symposium geht der Frage nach, was hier Solidarität heißt und heißen kann, in erster Annäherung.

 

11.00 – 11.30 Eröffnung Thomas Gebauer, medico international

11.30 – 12.30 Gaza: Nach dem Krieg, vor dem Krieg. Tsafrir Cohen, medico-Repräsentant in Israel und Palästina. Vortrag und Diskussion

 

12.30 – 13.30 Mittagspause

13.30 – 14.30 Die Freiheit, die wir meinen. Ein Kollege der Association Malienne des Expulsés (AME), Mali/Westafrika. Vortrag und Diskussion

14.30 – 15.30 Zwischen Emanzipation und Autoritarismus. Dieter Müller, medico-Repräsentant in Mittelamerika. Vortrag und Diskussion

 

15.30 – 16.00 Kaffeepause

16.00 – 17.00 Die Verdammten dieser Erde sichtbar machen Podiumsdiskussion - Manual Bojadzijev, Migrationsforscherin, Berlin – Bettina Gaus, Publizistin, Berlin – Katja Maurer, medico international.

>>www.medico.de/material/rundschreiben/2009/01/symposium-der-stiftung-medico-international-2009/

 

>Fotosstream von medico bei flickr

26. Mai 2009, Dienstag, 8.30 Uhr - 10.00 Uhr

Frankfurt, Festhalle Messe, Ludwig-Erhard-Anlage 1

Rückblick: Ordensleute für den Frieden (IOF):

Hauptversammlung der Deutschen Bank AG in Frankfurt

"Spende für die notleidende Bank"

 

"Aus Anlass der Hauptversammlung der Deutschen Bank halten wir eine Mahnwache, bei der wir eine notleidende Bank aufstellen werden. Während der Hauptversammlung werden wir dann gemeinsam mit den Kritischen Aktionärinnen und Aktionären Herrn Ackermann eine Spende von über einem Kilogramm Kleingeld überreichen, das in den letzten Wochen gesammelt wurde. Die Spenderinnen und Spender wollen mit jedem Cent gegen die Politik der Deutschen Bank und ihrem Versprechen einer 25prozentigen Eigenkapitalrendite protestieren. Wenn die Deutsche Bank in der jetzigen internationalen Finanzkrise besser abgeschnitten habe als andere Banken, müsse sie eben besser "gezockt" haben, meinen sie."

>>Nächste Aktionstermine der IOF

26. Mai 2009, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Café Wiesengrund, Finkenhofstr. 17

Veranstaltung in der Reihe Nord-Süd Gespräch

Wer sind und was machen die „kritischen Aktionärinnen und Aktionäre“?

Am 26. Mai findet die Hauptversammlung der Aktionäre der Deutschen Bank in der Jahrhunderthalle in Frankfurt statt. Auch der Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, der mehrere Tausend Anteilseigner deutscher Unternehmen vertritt, wird anwesend sein.

 

Zwei kritische Aktionäre, Markus Dufner und Dorothea Kerschgens, werden in den Wiesengrund kommen und in Ihrem Vortrag auf folgende Aspekte eingehen:

Rückblick auf die Hauptversammlungssaison 2009 (im Zeichen der Kampagne „Spielregeln für Global Players“) Deutsche Konzerne in Schwellen- und Entwicklungsländern (von besonderem Interesse sind dabei die Rüstungsexporte) Auswirkungen der Finanzkrise in diesen Ländern Kuhlumani & Co. dürfen in USA klagen (davon sind Daimler und Rheinmetall betroffen)

 

Der Eintritt ist frei.

Café Wiesengrund, 60322 Frankfurt am Main, Tel: 069 15 04 16 10

Parkplätze gibt es im City-Parkhaus in der Querstrasse (ab 19:00 Uhr 1,- €/Std.). ÖPNV mit dem Bus 36 bis Haltestelle Bornwiesen-weg oder mit den U-Bahnen U1, U2 oder U3 bis Grüneburgweg.

Kontakt: info@wiesengrund-ffm.de

 

siehe dazu auch den Rückblick auf eine Veranstaltung mit Dorothea Kerschgens 2008: >"Die Geschäfte des Herrn J. Ackermann"

 

weitere Infos auch unter:

>>www.kritischeaktionaere.de

>>Rede von Dorothea Kerschgens auf der HV 2008 der Deutschen Bank

>> Deutsche Bank: ein fragwürdiges Markenzeichen (Veröffentlichung von "urgewald")

>GEW Frankfurt: Professur für den Deutsche Bank-Chef Ackermann und den Fraport-Chef Bender Offener Brief an den Senat der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität

25. Mai 2009, Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Saalbau Bornheim, Arnsburger Strasse, U4-Höhenstraße

Attac-Frankfurt: Neue Arbeitsgruppe!

AG Krise und wie weiter

Wie die Krisen weiter verlaufen werden wissen wir nicht, es ist aber dennoch absehbar, dass es für die meisten Menschen nicht besser werden wird. Im Gegenteil: immer mehr Menschen sind von Not, Armut und Arbeitslosigkeit bedroht. Es ist an der Zeit sich zu wehren! In dieser AG wollen wir uns mit den aktuellen Krisen auseinandersetzen und Aktionen planen.

In Zukunft wird die AG sich am 4. Montag im Monat treffen.

Kontakt: Hardy Krampertz, krampertz(at)attac.de, Tel. 94 94 37 27 oder 65 60 53 90

25. Mai 2009, Montag, 18.30 Uhr

Frankfurt, Studierendenhaus, Cafe "KoZ", Campus Bockenheim

Attac-Campusgruppe Frankfurt:

"Rechte Kapitalismuskritik" und "Attac Positionen in der der Finanzmarktkrise"

attac-campusgruppe Frankfurt lädt ein!Vortrag und Diskussion mit

Holger Oppenhäuser und Deborah Ruggieri zum Thema "Rechte Kapitalismuskritik" und "Attac Positionen in der der Finanzmarktkrise".

 

Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist in aller Munde, in den Medien wird spekuliert, welchen politischen Einfluss die Krise auf die Menschen haben wird, ob sie sich jetzt verstärkt linken Organisationen zuwenden und ob es zu sozialen Unruhen kommt. Weniger beachtet wird dagegen, dass damit zugleich die Gefahr autoritärer Reaktionen im Raum steht und dass auch rechtspopulistische Argumente verstärkt auftreten. Seit Beginn der Finanzkrise häufen sich antisemitische Beiträge in Internetforen und seit längerem versuchen rechtsradikale Parteien, neben der Hetze gegen Minderheiten auch die soziale Frage und die Globalisierungs- bzw. Kapitalismuskritik für ihre menschenverachtende Politik zu instrumentalisieren.

 

Attac kämpft gegen Antisemitismus und antidemokratisches Gedankengut und lädt alle Interessierten ein, nach einem Vortrag über die vermeintliche Kapitalismuskritik von rechts, darüber zu diskutieren. Dabei soll nicht zuletzt die Frage, ob und wenn ja wo die globalisierungskritische Bewegung problematische Anschlussstellen für rechte Ideologie bietet, kontrovers und konstruktiv diskutiert werden.

attac-campusgruppe-frankfurt: >>www.attac-netzwerk.de/uni-frankfurt

19. Mai 2009, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5Linkes Forum:

Mitglieder der Bürgerinitiative "Stoppt Staudinger" berichten:

Klimabedrohung vor Frankfurts Tür -

Das Kohlekraftwerk Staudinger

Warum bedrohen Kohlekraftwerke das Klima? Welche Alternativen? Wie ist "CCS" (Clean Carbon Storage - Abtrennen und Einlagern von CO2) einzuschätzen? Wie ist der aktuelle Stand des Kraftwerkbaus? Aktuelle Informationen zum Widerstand vor Ort und bundesweite Vernetzung gegen Kohlekraftwerke.

Geladene Gäste von der BI "Stoppt Staudinger"

Infos zu Staudinger:

>>Demo Staudinger Kraftwerkspläne stoppen! Fotos

19. Mai 2009, Dienstag, 19.00 Uhr

Mainz, Kuppelsaal des Naturhistorischen Museum, Eingang Mitternacht/Reichklarastrasse 1

Liste Soziales Gesundheitswesen Rheinland-Pfalz, der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte und attac Rheinland-Pfalz anlässlich des Deutschen Ärztetages:

Podiumsdiskussion zur Kommerzialisierung der Medizin und möglichen Alternativen anlässlich des Ärztetags in Mainz:

Kulturwende in der Medizin - Gesundheitsmarkt, Kommerzialisierung, gute Medizin

Stehen wir vor eine Kulturwende in der Medizin? Das Gesundheitswesen wird zunehmend als Markt für profitable Geschäfte entdeckt. Gute Medizin hat das Nachsehen. Markt und Wettbewerb im Gesundheitswesen gelten noch immer als „Lösung“ für die strukturellen Probleme, obwohl die gegenwärtige Finanzmarktkrise Besseres lehrt! Die Veränderungen im Gesundheitswesen wie auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen scheinen in vielen Ländern einen ähnlichen Verlauf zu nehmen.

Private Krankenhäuser schießen wie Pilze aus dem Boden. Krankenhäuser sind nicht mehr primär dazu da, die medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, sondern um Profite zu machen. Niedergelassene Ärzte machen Vorkasse, igeln wie verrückt und schließen gegen Quartalsende ihre Praxen. Der Deutsche Ärztetag als Vertretung der deutschen Ärzteschaft kritisiert diese Ökonomisierung zwar auch, beklagt aber nur die - angebliche - Rationierung und wachsende staatliche Kontrolle.

 

Er kritisiert nicht die Kommerzialisierung der Arztpraxen durch individuelle Gesundheitsleistungen (IgeL), nicht die Zweiklassenmedizin von gesetzlich und privat Versicherten, nicht die zunehmende Privatisierung von Krankenhäusern, nicht die niedergelassenen ÄrztInnen, die die PatientInnen durch Vorkasse malträtieren.

 

Ethische Bekenntnisse, dass „Ärzte keine Kaufleute und Patienten kein Kunden“ (Präsident der Bundesärztekammer, J.D. Hoppe) seien, haben keine Substanz, wenn sie nicht einhergehen mit einer Kritik an Vorkasse, Praxisschließungen und IgeL-Unwesen. Wir wollen in der Veranstaltung die Kritik an der Kommerzialisierung und der Kulturwende in der Medizin in einer solidarischen und demokratischen Perspektive diskutieren; wir wollen nach den strukturellen Problemen fragen und nicht einfach die alten Strukturen verteidigen.

 

Es diskutieren:

Prof. Dr. Hans-Ulrich Deppe (vdää)

Prof. Dr. Wulf Dietrich (vdää)

Dr. Jürgen Fleischmann (LSG)

Peter Friemelt (Gesundheitsladen München, BAGP)

Werner Rätz (attac)

 

Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Geschäftstelle Kantstr. 10, 63477 Maintal, Tel: 06181 - 432 348, Mobil: 0172 - 185 8023, Fax: 01618 - 49 19 35, www.vdaeae.de

18. Mai 2009, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Die Krise des neoliberalen Kapitalismus: welche Alternativen gibt es

Vortrag von Prof. Dr. Joachim Hirsch

Die Bezeichnung der gegenwärtigen Krise als "Finanzkrise" ist irreführend. Die neoliberale Transformation des Kapitalismus hat zu einer grundlegenden Verschiebung der Einkommensverteilung zugunsten des Kapitals und damit zu einer Überakkumulationskrise geführt. Das Finanzmarktdebakel ist eine Folge davon, dass diese lange Zeit verdeckt blieb. Die herrschende Politik konzentriert sich auf Rettungsmaßnahmen zu Lasten der breiten Masse der Bevölkerung, ohne die grundlegenden Strukturen zu verändern. Der Neoliberalismus ist nicht tot, sondern soll nun staatlich gemanagt werden. Obwohl die Kapitalismusfrage wieder auf der Tagesordnung steht, scheinen keine Alternativen in Sicht zu sein.

Eine Rückkehr zur alten keynesianischen Politik, die von vielen Linken propagiert wird, ist weder möglich noch sinnvoll. Die Frage ist, welche Möglichkeiten es gibt, innerhalb der herrschenden Verhältnisse strukturelle gesellschaftliche Veränderungen voranzutreiben.

Eintritt frei - Spenden erwünscht!

13. Mai 2009, 20.00 - 22.00 Uhr

Frankfurt, TuCa .. Cafe im Turm, Campus Bockenheim

Neue Campus-Gruppe

Wir treffen uns um weitere Dinge im Bezug auf unsere inhaltliche Veranstaltung zu besprechen. Diese findet in der letzten Maiwoche statt. Auch wollen wir den Bildungsstreik vorbereiten... JedeR ist herzlich eingeladen !

Webseite: www.attac-netzwerk.de/ffm-campus

Kontakt: Julia Bär & Nico Wehnemann

E-Mail: frankfurt@attac-campus.de

12. Mai 2009, Dienstag, 19.30 Uhr

Wiesbaden, Georg-Buch-Haus, Wellritzstraße 38a

Attac Wiesbaden, Pariser Hoftheater Kooperationspartner: VHS Wiesbaden, Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden, Kath. Erwachsenenbildung - Bildungswerke Wiesbaden und Rheingau, Ev. Sozialpfarramt Wiesbaden:

Europa in der Weltwirtschaftskrise

Vortrag von Stephan Lindner, Attac - Europa-Experte

anschließend Diskussion

Eintritt frei!

 

Die EU warb lange Zeit für sich mit dem Bild eines sicheren Hafens im Sturm der Globalisierung. Doch jetzt wachsen Befürchtungen, dass sie in der Weltwirtschaftskrise zerbrechen könnte. Immer mehr Mitgliedsstaaten benötigen Nothilfen vom Internationalen Währungs- fonds, einigen droht sogar der Staatsbankrott.

Besonders schlimm trifft die Krise Menschen in den neuen Mitgliedsstaaten und MigrantInnen. In Spanien sind derzeit Zehntausende EinwanderInnen aus Afrika ohne Arbeit und soziale Unterstützung.

Der Vortrag setzt sich kritisch mit der Krisenpolitik der EU auseinander. Es wird aufgezeigt, warum die EU für die Krise schlecht gerüstet ist und wie Alternativen aussehen könnten. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Europapolitik der deutschen Bundesregierung, die nicht nur für uns, sondern auch für viele Menschen in anderen Ländern in- und außerhalb der Union katastrophale Folgen hat.

 

Stephan Lindner ist Diplom-Politologe, er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der EU-Politik und ist Mitbegründer der Attac-EU-AG.

 

Infos: www.attac.de/wiesbaden, Elke Ebeling, Tel. 0611 86162

11. Mai 2009, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Saalbau Gallus, Vereinsraum2, Frankenallee 111

(2 Min. von der S-Bahnhaltestelle Galluswarte)

Klimacampgruppe Mainz/Wiesbaden, Buko Internationalismus - Schwerpunkt soziale Ökologie, Attac-Frankfurt:

Klimagerechtigkeit!

Vortrag und Diskussionsveranstaltung

Klimawandel?

Klimagerechtigkeit!

Neue Perspektiven fürs Klima:

Soziale und ökologische Folgen de Klimawandels und Widerstand in Indien

 

mit Sudha Reddy

Der Klimawandel schreitet voran. Verursacht haben ihn vor allem die Länder des globalen Nordens - betroffen sind vor allem die Menschen und die Umwelt in Ländern des globalen Südens. Die herrschende Klimapolitik bietet bisher nur völlig unzureichende Ansätze. Zeit also, sich in gegenwärtige Klimadiskurse einzumischen!

 

Mit welchen Veränderungen und Problemen sind Menschen aufgrund des Klimawandels in Indien konfrontiert?

Welche Strategien entwickeln Menschen in Indien in Reaktion auf den Klimawandel?

Wie sehen alltäglichen Kampf und gewaltfreier Widerstand in Indien aus?

 

Die Graswurzel-Aktivistin Sudha Reddy kennt die Betroffenheiten von Menschen in Indien und ihre Strategien im Umgang mit den Folgen globaler Erwärmung. Sie ist aktiv u.a. im South Asian Dialogues on Ecological Demokracy www.saded.in und in der Charter of Human Resposibilities www.carta-responsabilidates-humanas.net .

 

"Der diesjährige Bundeskongress Internationalismus (BUKO 32) findet vom 21.-24. Mai 2009 unter dem Titel "Under Construction - Transformationen in Zeiten der Krise" in Lüneburg statt. Klima wird dort ein Schwerpunkt sein. Weitere Infos unter www.buko.info.

11. Mai 2009, Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Ökohaus, Saal, Kasseler Str. 1a (Nähe Westbahnhof)

Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen:

Frankreich – Krise und Widerstand

Soziale Bewegungen und die politische Linke – Ein Überblick

von und mit Elisabeth Gauthier (Paris)

 

Frankreich ist ebenso von der globalen Wirtschaftskrise betroffen wie Deutschland – aber die Reaktionen der Betroffenen unterscheiden sich fundamental.

Gewerkschaftlichen Aufrufen zu Aktionstagen mit Generalstreikcharakter folgen mittlerweile Millionen, aber auch auf der betrieblichen Ebene belassen es die Belegschaften nicht nur bei Demonstrationen, sondern setzen auch schon mal ihre Chefs in ihren Büros fest um Verhandlungen zu erzwingen.

Vor kurzem schwappte die Welle des militanten französischen Widerstands gegen die Krisenkonsequenzen auch mal kurz nach Hannover, wo Arbeiter eines zur Schließung anstehenden französischen Continentalwerks vor der Konzernzentrale den versammelten Aufsichtsratsmitgliedern klarmachten, dass sie bei einem Besuch des französischen Werks besser Zahnbürste und Schlafanzug in der Laptoptasche mitbringen. Andererseits findet die politische Linke in Frankreich keine gemeinsame Sprache, geschweige denn Antworten in dieser Situation. Die PS (Sozialdemokraten) ist gespalten, die Linke links der PS verliert sich – trotz günstiger Umfragen – in jeweils konkurrierenden Einigungsbemühungen. So bei den anstehenden Europawahlen.

 

Elisabeth Gauthier, Autorin diverser Veröffentlichungen über Frankreich (Sarkozy und die Hegemonie des Neoliberalismus, VSA) leitet in Paris ‚Espaces Marx’ (eine Organisation vergleichbar der Rosa Luxemburg Stiftung), kennt aber auch die Situation in Deutschland gut und ist deswegen geradezu eine Idealbesetzung, um uns einen Überblick über die gewerkschaftlichen und politischen Reaktionsformen in Frankreich zu geben und sie mit der deutschen ‚Krisenlage’ zu vergleichen.

8. Mai 2009, Freitag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Dritte Welt Haus, Große Seestraße 14 - Bockenheim

Dritte Welt Haus:

Und macht euch die Erde untertan

Dokumentarfilm von Christoph Walder (2008 / 59 Min.)

Filmbeginn 20.30 h, ab 19.30 h Essen und Trinken und Gelegenheit zur Information.

Da der Chor des DWH dieses Mal den Filmabend gestaltet, werden vor dem Beginn des Filmes drei Lieder auch zum Thema Wasser dargeboten.

 

Der Film entstand im Rahmen der Kampagne „Rettet Hasankeyf – Stop Ilisu“ und thematisiert eines der umstrittensten Bauvorhaben der Welt: Den geplanten Staudamm Ilisu am Tigris im Südosten der Türkei. Die entscheidende Rolle bei dem Projekt spielen Deutschland, Österreich und die Schweiz: Abgesichert mit Kreditbürgschaften dieser drei Länder, finanziert mit zinsgünstigen Krediten von deren Banken, gebaut durch deren Unternehmen - ein Projekt, das in Europa niemals genehmigt würde!

Das Tigristal rund um die Stadt Hasankeyf ist eine beeindruckende und bedeutende Kultur- und Naturlandschaft. In diesem so genannten Zweistromland liegen auch die Wurzeln der westlichen Zivilisation. Seit rund 10 Jahren protestieren Betroffene, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen gegen die humanitären, ökologischen und politischen Auswirkungen des Projektes.

Der Film zeigt die wertvolle ökologische und kulturelle Landschaft in Mesopotamien. Etwa 400 Kilometer des Tigris und seiner Nebenflüsse würden im Falle der Umsetzung zerstört. Unterhalb des Dammes würden künstliche Flutwellen das Ökosystem vernichten, einen Lebensraum für zum Teil weltweit bedrohte Arten und für eine bislang wenig erforschte Flora und Fauna. Über 300 bekannte archäologische Fundstätten würden vernichtet, darunter die antike Stadt Hasankeyf, sowie vermutlich viele noch unbekannte aus 10.000 Jahren Menschheitsgeschichte.

Zigtausende von Menschen müssten ihre Heimat verlassen, Siedlungen und wertvolles Ackerland würden geflutet. Der Plan steht zudem im Widerspruch zu internationalen Abkommen, da die Nachbarstaaten Syrien und der Irak nicht konsultiert wurden. Außerdem würden die ethnischen Konflikte in Anatolien durch den Bau verschärft. Der Baubeginn wurde schon mehrmals öffentlich verkündet und erste Bauvorbereitungsmaßnahmen werden aktuell allen Protesten zum Trotz schon umgesetzt, doch noch kann das Bauvorhaben gestoppt und die Region gerettet werden!

 

Wir freuen uns, als Gast Herrn Ali R.Ozcelik vom Mesopotamischen Kulturzentrum und Herrn Engin Erkiner begrüßen zu dürfen.

 

Dritte Welt Haus Frankfurt e.V., Große Seestr. 14, 60486 Ffm. Konto-Nr. 19991604, Postbank Ffm., BLZ 50010060

Internet: http://www.drittewelthaus.de

6. Mai 2009, Mittwoch, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Ak Vorrat Frankfurt - Humanistische Union:

Die Steuer - ID: Personenkennzeichen bis zum Jüngsten Gericht?

Podium mit Dr. Till Müller-Heidelberg und Thorsten Wirth

 

"Inzwischen hat jeder sie bekommen: seine ein-eindeutige "Steuer-Identifikationsnummer" (Steuer-ID) - wie das verfassungswidrige, unabänderliche Personenkennzeichen auf Neudeutsch heißt. Die unabänderliche Steuer-ID gilt lebenslänglich - plus 20 Jahre darüberhinaus!

 

Die Steuer-ID ist mehr als nur ein Schlüssel, um die Finanzamtsdaten zusammenzuführen. Diesen ein-eindeutigen Schlüssel müssen ebenfalls benutzen: - alle Arbeitgeber, um die Lohnsteuer abzuführen, - alle Banken, um Kapitalertragsteuer abzuführen bzw. Freistellungsaufträge zu melden, - alle Kirchen für den Kirchensteuereinzug, - Arbeitsagenturen, Sozialverwaltung und Kommunen, z.B. bei Wohngeldanträgen.

Das Verfassungsgericht hat zwar so ein Personenkennzeichen, das "eine umfassende Registrierung und Katalogisierung der Persönlichkeit durch die Zusammenführung einzelner Lebens- und Personaldaten zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen der Bürger" ermöglicht, als verfassungswidrig untersagt. Dennoch ist diese Verfassungswidrigkeit mit der Vergabe der Steuer-ID's im letzten Jahr Realität geworden."

 

Dr. Till Müller-Heidelberg, Fachanwalt für Steuern und früherer Bundesvorsitzender der Humanistischen Union, referiet die rechtspolitische Seite und zeigt Widerspruchsmöglichkeiten auf. Thorsten Wirth, Informatiker, Data-Warehouse-Experte, aktiv im AK Vorratsdatenspeicherung (www.vorratsdatenspeicherung.de) und im CCC (www.cccmz.de), erläutert die technische Dimension: was vereinfacht die Steuer-ID, welche Identifikationsmöglichkeiten stehen daneben heute schon zur Verfügung (von denen Otto Normal-User kaum zu träumen wagt)?

 

April 2009 Zurück

22. April 2009, Mittwoch, 19.30 Uhr

Frankfurt, Café Wiesengrund, Finkenhofstr. 17

Frankfurter Gesprächskreis Nord-Süd (eine Initiative des Dritte Welt Journalisten Netzwerks und des Cafe Wiesengrund) in Kooperation mit dem Brandes & Apsel Verlag:

Gibt es einen afrikanischen Entwicklungsweg?

"Wenn Afrika heute ein hilfsbedürftiger Kontinent ist, so ist dies vor allem eine Folge von Plünderungen und Interventionen der kolonialen Mächte. Als Rohstofflieferant ist Afrika in den Weltmarkt integriert, als kapitalistischer Produktionsstandort ist er von marginaler Bedeutung. Vom Wirtschaftsboom in den Entwicklungsregionen Asiens und Lateinamerikas blieb Afrika weitgehend ausgeschlossen. Afrikanische Bauern, Kleinunternehmer und Händler sehen ihre Lebensgrundlage durch die marktradikale Strukturanpassungspolitik der Industrieländer gefährdet. Überlebenssicherheit verspricht einzig der Rückzug in vorkapitalistisches Verhalten.

Immer noch große Teile der afrikanischen Gesellschaft können sich auf die Stärke von Familie und Nachbarschaft, Subsistenz und kultureller Eigenständigkeit berufen. Welche Chancen hat eine eigenständige Entwicklung in Afrika? Ist die „afrikanische Produktionsweise“ das Problem oder bietet sie Ansätze für eine nachhaltige Perspektive, die die Fehler des Westens mit seinen althergebrachten Entwicklungsmodellen vermeidet?"

 

Über diese Themen diskutieren:

Dr. Joerg Goldberg, Ökonom und Autor des Buches Überleben im Goldland. Afrika im globalen Kapitalismus (Papy Rossa, Köln 2008)

Prof. Dr. Reimer Gronemeyer, Theologe und Soziologe

Dr. Matthias Rompel, Soziologe

Beide sind Autoren des Buches Verborgenes Afrika. Alltag jenseits von Klischees (Brandes & Apsel, Frankfurt 2008)

Moderation: Cornelia Wilß (Brandes & Apsel Verlag)

 

Der Eintritt ist frei.

 

Parkplätze gibt es im City-Parkhaus in der Querstrasse (ab 19:00 Uhr 1,- €/Std.). ÖPNV mit dem Bus 36 bis Haltestelle Bornwiesen-weg oder mit den U-Bahnen U1, U2 oder U3 bis Grüneburgweg.

Kontakt: info@wiesengrund-ffm.de

20. April 2009, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Bündnis gegen Privatisierung - Frankfurt, Club Voltaire:

Wasser ist Leben!

"Der Beutezug von internationalen Wasserkonzernen wie Veolia, Suez, RWE hat längst begonnen, ihre Lobbyisten bestimmen den Kurs von Think Tanks wie dem "Weltwasserforum" (Istanbul, März '09). Weltweit sind Regierungen in ihrem Privatisierungswahn bereit, gegen ein paar Münzen mehr in der Staatskasse die Verfügung über lebenswichtige Ressourcen aus der Hand zu geben, das Menschenrecht auf Wasser dem Profit zu opfern und Kriege ums Wasser zu riskieren."

David Rodriguez (Kolumbien) berichtet nach der Filmvorführung "Wasser unterm Hammer" über die Auswirkungen der Wasserprivatisierungen in Lateinamerika und den Widerstand der Bevölkerung.

 

Eintritt frei - Spenden erwünscht!

>Flyer downloaden

 

Das >Frankfurter Bündnis gegen Privatisierung trifft sich an jedem ersten Montag im Monat um 18 Uhr in der GEW Geschäftsstelle, Bleichstraße 38a

 

 

 

 

19. April 2009, 11.00 bis 13.00 Uhr

Frankfurt, Dachcafé der Zeilgalerie, Zeil 112, Nähe Hauptwache

MATINEE IM DACHCAFÉ

Die Brandstifter als Feuerwehr

Wie kommen wir aus der Krise?

mit Albrecht Müller

Moderation: Prof. Reiner Diederich

Was soll man davon halten, dass sich die Bundesregierung bei ihren Krisenprogrammen von Bankiers und Wissenschaftlern beraten lässt, die seit langem die neoliberalen Mantren vom Markt, der alles richtet, vertreten haben? Die nicht nur deshalb für die gegenwärtige Krise mit verantwortlich sind? Was für Alternativen zur gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzpolitik gibt es? Albrecht Müller, von 1973 bis 1982 als Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt unter Willy Brandt und Helmut Schmidt, hat bereits 2004 in seinem Buch "Die Reformlüge" die Fehler und sozialschädlichen Auswirkungen des neoliberalen Konzepts aufgezeigt, das jetzt in die Krise geriet. Er ist Mitbegründer des kritischen Internetjournals "NachDenkSeiten".

 

Mehr Info: >www.kunstgesellschaft.de & >www.frankfurt-nett.de

Benefizveranstaltung: Eintritt 5,00

Der Erlös dieser Benefizveranstaltung geht an den BCC-Rechtshilfefonds"PRO VERITATE - für Bürgerrechte und Meinungsfreiheit"

13. April 2009, Montag, Auftakte: 10.30 und 11.30 Uhr, Abschluss: 13 Uhr

Frankfurt, Auftakte: 10.30 Uhr, Ffm-Rödelheim, Bahnhof; 11.30 Uhr, Ffm-Eschersheim, Weißer Stein und 11.30 Uhr, Ffm-Niederrad, Bruchfeldplatz; Abschlusskundgebung: 13 Uhr, Römerberg

Ostermarsch Frankfurt 2009

Ostermarsch 2009"Schluss mit Kriegs- und Besatzungspolitik"

"Die vom 10. bis zum 13. April 2009 stattfindenden Ostermärsche sollen nach den voraus-gehenden bundesweiten Aktionen gegen das NATO-Kriegsbündnis ein weiteres Zeichen setzen. Darüber hinaus wollen wir demonstrativ deutlich machen, dass die beabsichtigte Ausweitung des Kriegsgeschehens in Afghanistan, neue Eskalationen und Kriegsdrohungen, sowie die fortschreitende Militarisierung im Inneren auf unseren Widerstand stoßen. Der Frankfurter Ostermarsch 2009 steht unter der Überschrift: "Schluss mit Kriegs- und Besatzungspolitik".

Friedensinitiativen demonstrieren auf verschiedenen Routen zum Römerberg. Hier findet ab 13.00 Uhr die Antikriegskundgebung statt.

Hauptredner ist Prof. Horst-Eberhard Richter. Ferner sprechen: Jürgen Grässlin (Bundessprecher DFG-VK) und Karola Stötzel (stellvertretende Vorsitzende GEW Hessen)

Veranstalter: Ostermarschbüro HessenKontakt: Ostermarsch Büro c/o DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Tel.: 069/24249950, Fax: 069/24249951 E-Mail: Frieden-und-Zukunft(at)t-online(Punkt)de Spendenkonto: Sonderkonto Ostermarsch Kto.-Nr.: 261 3655 000 bei der SEB-Bank FRankfurt (BLZ 500 101 11)

Internet: http://www.frieden-und-zukunft.de

6. April 2009, 20.00 Uhr

Frankfurt, Saalbau Bornheim - Clubraum 3 - Arnsburger Straße - U4 Höhenstraße

Attac-Frankfurt: Neue Arbeitsgruppe

AG Krise und wie weiter

Wie die Krisen weiter verlaufen werden wissen wir nicht, es ist aber dennoch absehbar, dass es für die meisten Menschen nicht besser werden wird. Im Gegenteil: immer mehr Menschen sind von Not, Armut und Arbeitslosigkeit bedroht. Es ist an der Zeit sich zu wehren! In dieser AG wollen wir uns mit den aktuellen Krisen auseinandersetzen und Aktionen planen.

Kontakt: Hardy Krampertz, krampertz(at)attac.de, Tel. 94 94 37 27 oder 65 60 53 90

1. April 2009, 18.30 bis 23.00 Uhr

Frankfurt, Saalbau Bornheim - Clubraum 2 - Arnsburger Straße - U4 Höhenstraße

Frankfurter Attac - Ratschlag 2009

Nachtrag: Der neue KO-Kreis von attac-ffm wurde gewählt.

 

März 2009 Zurück

30. März 2009, Montag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Club Voltaire:

„Right to the City“: Soziale Bewegungen in den Städten.

Das „Recht auf Stadt“ geht als wissenschaftliches Konzept auf den französischen Stadtsoziologen Henri Lefebvre zurück und wird in den letzten Jahren von städtischen sozialen Bewegungen in vielen Ländern als Forderung in Kämpfen gegen die neoliberale Stadtentwicklung aufgegriffen.

In der Veranstaltung sollen das Konzept und die internationalen Bewegungen kurz vorgestellt werden. Im Mittelpunkt wird jedoch eine Übertragung auf städtische Kontexte hierzulande stehen. Was verstehen wir unter städtischen Bewegungen?

Welche Themen und Forderungen werden aufgegriffen?

Wie können erfolgreiche Interventionen im Stadtteil aussehen?

Referent: Dr. Andrej Holm, Institut für Humangeografie an der JWG-Universität Frankfurt

Eintritt frei – Spenden erwünscht

26. März 2009, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Club Voltaire in Zusammenarbeit mit der Humanistischen Union, Ortsverband Frankfurt am Main und attac Frankfurt

Der Kapitalismus ist am Ende. Wirklich?

Der Frage, ob der Kapitalismus insgesamt, oder ob nur eine seiner Formen nunmehr am Ende ist, oder eher nicht, und ob das eine oder andere den Lohnabhängigen Freude oder Kummer bereiten sollte, gehen die beiden Referenten Robert Kurz und Walter Oswalt nach.

Robert Kurz, kapitalismuskritischer Journalist, ist Herausgeber der Zeitschrift „Exit!“ und Autor in „Neues Deutschland“ und „Freitag“,

Walter Oswalt ist Leiter des „Walter Eucken Archivs“ in Frankfurt. Er vertritt Positionen der von Walter Eucken begründeten ordoliberalen Schule der Ökonomie, wonach der Kapitalismus gerettet werden kann und soll...

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

26. März 2009, Donnerstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Stadtteiltreff, Alt-Rödelheim 12

Zusammen e.V. :

Post privat - Post weg!

Informationsveranstaltung zur drohenden Schließung der Rödelheimer Post

Die Bundespost wurde privatisiert und zum Global Player. Für die Aktionäre gab es Milliarden, für die Bevölkerung immer weniger Versorgung, für die Beschäftigten Entlassungswellen. Die Post zieht sich aus den Stadtteilen und vom Land zurück, die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten wurden drastisch verschlechtert. In Rödelheim soll die Post in eine "Partner-Filiale" verwandelt werden. Das bedeutet wahrscheinlich ab Mai das Aus für die Post und damit längere Wege und Wartezeiten für die Bevölkerung, sowie Arbeitsplatzunsicherheit für die Beschäftigten.

Kontakt-E-Mail zusammen-ev@gmx.de

Wie sehen die Mitarbeiter die Situation? Wie läßt sich Protest gegen die Schließung organisieren?

Referenten:

Vera Witte (ver.di Hessen, Landesfachbereich Postdienste)

Bernd Mann (Betriebsgruppenvorsitzender ver.di NL Brief)

13. März 2009, Freitag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Café Wiesengrund, Finckenhofstraße 17 (U-Bahn Grüneburgweg)

Verstehen - Vernetzen - Verändern Frankfurter Gesprächskreis Nord-Süd:

Diskussionsabend

Solidarische Ökonomie – ein Ausweg aus Klima- und Kapitalkrise?

Mit Prof. Clarita Müller-Plantenberg, Uni Kassel, FB Soziologie der Entwicklungsländer mit Schwerpunkt Brasilien

und Steffen Stierle, Lateinamerika-Experte von attac und Co-Autor des Buches „Vom Süden lernen“

"Solidarische Ökonomie ist eine andere Art zu produzieren und zu konsumieren. Wichtige Prinzipien sind Selbstverwaltung, Kooperation, ökologisches Handeln und Gemeinschaftsorientierung. Als Alternative zu Arbeitslosigkeit und Armut verbreitete sich die SÖ in den letzten 20 Jahren in Brasilien und anderen Staaten Lateinamerikas. Doch auch hierzulande findet die Solidarische Ökonomie zunehmend Anhänger. Das zeigt der „Atlas der SÖ-Betriebe in Nordhessen“; den das Projektteam von Clarita Müller-Plantenberg erstellt hat. Erfahrungen über diese Wirtschaftsweise sammelte die Soziologin bei zahlreichen Forschungsaufenthalten in Brasilien. Steffen Stierle von attac beschäftigte sich vor allem mit Modellen der SÖ in Argentinien und Venezuela"

 

Der Gesprächskreis ist eine Initiative des Dritte-Welt-Journalisten-Netzes und des Cafe Wiesengrund. Der Eintritt ist frei. Wer mitmachen, mitreden oder auch nur zuhören will, ist herzlich willkommen. Kontakt: Roland Bunzenthal; e-mail: rbunzen@aol.com

3. März 2009, Dienstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Naxoshalle, Wittelsbacheralle 29, >Anfahrt

naxos.KINO IM THEATER:

Film:

Und macht euch die Erde untertan!

- Dokumentarfilm & Gespräch, Reihe Die Schöpfung bewahren (1). Dokumentarfilm von Christoph Walder

(2008 / 59 Min.)

 

 

"Der Film entstand im Rahmen der Kampagne „Rettet Hasankeyf – Stop Ilisu" und thematisiert eines der umstrittensten Bauvorhaben der Welt: Den geplanten Staudamm Ilisu am Tigris im Südosten der Türkei.

Die entscheidende Rolle bei dem Projekt spielen Deutschland, Österreich und die Schweiz: Abgesichert mit Kreditbürgschaften dieser drei Länder, finanziert mit zinsgünstigen Krediten von deren Banken, gebaut durch deren Unternehmen - ein Projekt, das in Europa niemals genehmigt würde!

 

Das Tigristal rund um die Stadt Hasankeyf ist eine beeindruckende und bedeutende Kultur- und Naturlandschaft. In diesem so genannten Zweistromland liegen auch die Wurzeln der westlichen Zivilisation. Seit rund 10 Jahren protestieren Betroffene, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen gegen die humanitären, ökologischen und politischen Auswirkungen des Projektes.

 

Der Film zeigt die wertvolle ökologische und kulturelle Landschaft in Mesopotamien. Etwa 400 Kilometer des Tigris und seiner Nebenflüsse würden im Falle der Umsetzung zerstört. Unterhalb des Dammes würden künstliche Flutwellen das Ökosystem vernichten, einen Lebensraum für zum Teil weltweit bedrohte Arten und für eine bislang wenig erforschte Flora und Fauna.

Über 300 bekannte archäologische Fundstätten würden ferner vernichtet, darunter die malerische antike Stadt Hasankeyf, in deren Umfeld sich 23 Kulturen verewigt haben, ganz zu schweigen von vermuteten, aber noch unbekannten Stätten aus 10.000 Jahren Menschheitsgeschichte.

Zigtausende von Menschen müssten ihre Heimat verlassen, Siedlungen und wertvolles Ackerland würden geflutet. Der Plan steht zudem im Widerspruch zu internationalen Abkommen, da die Nachbarstaaten Syrien und der Irak nicht konsultiert wurden. Außerdem würden die ethnischen Konflikte in Anatolien durch den Bau verschärft. Der Baubeginn wurde schon mehrmals öffentlich verkündet und erste Bauvorbereitungsmaßnahmen werden aktuell allen Protesten zum Trotz schon umgesetzt, doch noch kann das Bauvorhaben gestoppt und die Region gerettet werden!"

 

7 € für Film und Gespräch, 5 € ermäßigt.

Weitere Informationen unter: http://www.naxos-kino.org

 

Wasserprivatisierung  - Veranstaltung am 1. März im Volshaus

 

16.00 Uhr, Film: "Das blaue Gold im Garten Eden" mit anschließender Diskussion und deutsch-türkischem Buffet

18.00 Uhr, Vortrag und Diskussion mit Prof. Kenan Demirkol (Arzt in Istanbul, Mitorganisator des Gegenforums in Istanbul) und Ercan Ayboga (Aktivist der Initiative "Rettet Hasankeyf)

20 .00 Uhr, Life-Musik von Günesli - Sarkilar

 

Veranstalter/ Unterstützer Frankfurt:

attac-Frankfurt, Türkisches Volkshaus Frankfurt , Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt; Dritte Welthaus Frankfurt &Mesopotamisches Kulturzentrum, & Rosa Luxemburg Forum & ver.di Migrationsausschuss Frankfurt/Rhein-Main (Unterstützer)

Der Privatisierungswahn hat eine neue Dimension bekommen:

Die türkische Regierung plant, die Nutzungsrechte an Seen, Quellen und Flüsse in der Türkei an internationale Konzerne zu verkaufen.

 

Im März 2009 wird das "Weltwasserforum" in Istanbul tagen und die Initialzündung für den geplanten Deal geben. Dies hätte weltweit eine fatale Signalwirkung auf andere Staaten, die gegen ein paar Münzen mehr in der Staatskasse bereit wären, die Verfügung über lebenswichtige Ressourcen aus der Hand zu geben, das Menschenrecht auf Wasser dem Profit zu opfern und Kriege ums Wasser riskieren.

 

*Das globale Recht auf Wasser: Vom Vorreiter Türkei abgeschafft?

*"Weltwasserforum" in Istanbul: Wer sind die Akteure? Welche Interessen verfolgen sie?

*Wo und wie formt sich Widerstand in der Türkei gegen den Ausverkauf der Gewässer?

 

Über alle diese Fragen wollen wir mit euch und unseren Gästen diskutieren.

 

Weitere Informationen:

www.attac.de/wasser - www.wer-ist-wim.de - www.peopleswaterforum.org

www.verdi.de/ver-und-entsorgung/wasserwirtschaft - www.who-owns-the-world.de

 

Werbung Frankfurt:

Flyer DIN-A4 (1 Seite, s/w ) >downloaden

Flyer DIN-A6, (2-seitig, farbig, deutsch-türkisch) >downloaden (2,4 MB)

Flyer DIN-A6, (2-seitig, farbig, deutsch-türkisch) >downloaden (low, 340 KB)

 

Text zum Weltwasserforum Istanbul (deutsch-tükisch, pdf)

>downloaden

Infos zum Film:

>"Blaues Gold im Garten Eden"

Aktiv sein:

Bitte unterschreiben lassen!

Gemeinsame >>Unterschriftenliste von attac und ver.di gegen die Privatisierung des Wassers in der Türkei! Bitte ausdrucken, auslegen und an attac oder ver.di (Anschriften unten auf den Listen) zurücksenden! Danke!

Der >aktuelle Flyer der Wasser-Kampagne

(5-spaltig zum Falten) in deutsch/türkisch

Filmprojekt "Watermakesmoney" unterstützen:

>www.watermakesmoney.de

>Trailer des Filmprojektes

 

Trailer "Blaues Gold..."

 

 

Februar 2009 Zurück

25. Februar 2009, Mittwoch, 19.00 Uhr

Frankfurt, Ökohaus KaEins, Kasseler Str. 1a

Club Voltaire, AK Palästina-Israel im Ökumenischen Zentrum Christuskirche, Frankfurt, IPPNW – Ärzte gegen den Atomkrieg/Ärzte in sozialer Verantwortung, Regionalgruppe Frankfurt:

Gaza-Krieg – Folgen und Folgerungen

Es informieren:

Dr. Muneer Deeb, Kassel

Dr. Deeb arbeitete während der Bombardierung des Gaza-Streifens zehn Tage als Chirurg bei der Versorgung der Verletzten mit Er hat dabei die Folgen des Einsatzes von Phosphor-Granaten und von neuartiger Munition dokumentiert.

Prof. Werner Ruf, Kassel

Prof. Ruf ist Politologe em. der Universität Kassel, mit Arbeits-Schwerpunkt Nahost-Konflikt. Sein Beitrag wird besonders auf eine völkerrechtliche Bewertung des Konflikts um Gaza und auf das Versagen der "internationalen Gemeinschaft" eingehen, vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung.

Daraus resultierende Handlungsmöglichkeiten für die Friedensbewegung hier und in der betroffenen Region sollen im Anschluss diskutiert werden.

v.i.S.d.P M.Jochheim, IPPNW

Flyer zu Gaza-Veranstaltung:

>Hier downloaden

26. Februar 2009, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Club Voltaire in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Bündnis gegen Privatisierung:

Bildung in Hessen – quo vadis?

Mit dem Scheitern eines Politikwechsels in Hessen werden sich die Widersprüche im Bildungswesen weiter verschärfen. Die politische Schnittmenge der Regierungsparteien und die prekäre finanzielle Lage des Landeshaushalts lassen auf eine Rationalisierungsstrategie schließen, bei dem die Ökonomisierung von Schule unter dem Deckmantel der Autonomie eine zentrale Rolle spielen wird. Wie weit beide Parteien dem Drängen der Bildungswirtschaft nachgeben werden, staatliche Bildung stärker der Kapitalverwertung zu unterwerfen und zu deregulieren, soll anhand bisheriger Maßnahmen und Programmatik untersucht werden.

 

Für Herbert Storn (Vorsitzender des GEW Bezirksverbands Frankfurt) ist die Analyse Grundvoraussetzung für die Einschätzung der Politik der nächsten Jahre, insbesondere aber für eine (gewerkschafts-)politische Gegenstrategie.

Eintritt frei – Spenden erwünscht

19. & 20. Februar 2009, 19.30 Uhr

Frankfurt, Jugendkulturkirche (FFM)

Tamir Greenberg - Hebron

16. Februar 2009, 18.00 Uhr

Frankfurt, Berger Kino, Berger Str.177 ( >>Zeiten)

Let's make MONEY"

Lets make moneyVon den Machern von

WE FEED THE WORLD

 

http://letsmakemoney.de

http://letsmakemoney.at

Das Thema * Fotos *Downloads *Kontakt *Regisseur *Interview *Emerging Markets *Baumwolle *Cross-Border-Leasing *Span.Immobilienblase * John Perkins * Soundclips: Privatisierung - Hermann Scheer/ Economic Hitman - John Perkins/ Wiener Linien - Werner Rügemer/ The best time to buy... - Mark Mobius/ Was kostet uns ein Arbeiter? - Mirko Kovats/ Steinbruch/ Globalisierung - Liberalisierung - Wie arbeitet unser System? - Haltungsfrage - Finanzkrise - Lösungsansätze - E. Wagenhofer

The best time to buy is when there is blood on the streets" Mark Mobius, (Präsident of Templeton Emerging Markets - Singapur)

 

Erwin Wagenhofer in FrankfurtNach "We Feed the World", der spektakulären Dokumentation über unsereNahrungsmittel hat der Filmemacher Erwin Wagenhofer einen neuen,aufrüttelnden Dokumentarfilm für das Kino gedreht:

 

In "Let's make MONEY" folgt er der Spur unseres Geldes im weltweiten Finanzsystem. Wagenhofer blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Wir müssen dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein - ob wir wollen oder nicht. Die Bank speist unser Guthaben in den globalen Geldkreislauf ein.

Ob unsere Bank das Geld an einen spanischen Bauentwickler verleiht? Wir Kunden wissen es nicht. Möglicherweise verborgen Banken, Versicherer oder Pensionsfonds unser Geld auch an einen Spekulanten. Wo unser Schuldner lebt und was er tut, um uns die Zinsen zu bezahlen, bleibt im Verborgenen.

Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: "Lassen Sie ihr Geld arbeiten!"

Doch Geld kann nicht arbeiten: arbeiten können nur Menschen, Tiere oder Maschinen.

 

"Let's make MONEY" folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst arm bleiben. Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung,die mit unserem Geld stattfindet. Der Film zeigt uns mehrere Ebenen des Finanzsystems. Wir erfahren auch, warum es auf dem Globus zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Wir lernen deren Konsequenzen für unser Leben kennen. Täglich fließen Milliardensummen mitLichtgeschwindigkeit um den Globus, die möglichst hoch verzinst werden sollen.

 

"Let's make MONEY" zeigt uns einige Zwischenstationen, so wie Jersey. Warum ist die Kanalinsel das reichste Land Europas? Steueroasen nutzen Konzerne und Reiche um Steuern zu sparen. Bislang hat die Politik dies nicht verhindert. Dabei setzen die Regierungen die Spielregeln für das weltweite Geldsystem fest. Seit den 70er Jahren erleichterten sie den Geldfluss und schufen so die Grundlage für den Boom der weltweiten Finanzindustrie mit ihren Zentren in London, New York oder Frankfurt. Es ging dabei immer um Interessen von wenigen Mächtigen. So konnten der Internationale Währungsfonds und die Weltbank vielen Entwicklungsländern eine Privatisierung von Altersvorsorge, Stromerzeugern oder Baumwollfabriken aufzwingen, nachdem deren Regierungen durch eine hohe Verschuldung erpressbar geworden waren. Dies eröffnet neue Anlagemöglichkeiten für unser Geld.

Doch dieser "Ausverkauf" von sozialen Errungenschaften wie Gesundheitssystem, Pensionswesen, Energieversorgung und öffentlicher Verkehr passiert nicht nur in der fernen "dritten" Welt. Wir alle sind direkt davon betroffen. Und genau davon handelt der Film. Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise - die wir mit unserem Geld beeinflussen können.

"Am Ende bezahlen es immer der so genannte kleine Mann und die sogenannte kleine Frau!" Hermann Scheer, (Träger des alternativen Nobelpreises und Bundestagsabgeordneter - Berlin)

 

Interview mit Erwin Wagenhofer:

>>''Getriebene in einem unmenschlichen System''

DAS BUCH ZUM FILM:

"Der Verlag orange-press hat das Buch zum Film "Lets make Money" von Erwin Wagenhofer gemacht. Das Buch ist nicht einfach ein "spin off" des Films, sondern eine fundierte Einführung in die komplexen Strukturen der Finanzwelt, mit thematischem Bezug zum Film und einem eigens dafür geschriebenen "making of" des Regisseurs Erwin Wagenhofer."

"Caspar Dohmen (Wirtschaftskorrespondent der Süddeutschen Zeitung) hat darin sein langjäriges Erfahrungswissen - gut verständlich - eingebracht."

>>www.orange-press.com

10. Februar 2009, Dienstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41 (Museumsufer) Anfahrt

Film:

Knowledge is the Beginning – The Ramallah Concert

Dokumentarfilm & Gespräch

naxos.KINO in der Winterpause (3), Filmreihe Palästina (5)

Ein Dokumentarfilm von Paul Smaczny (2005/114 Min.)

 

Auf den ersten Blick gibt es keinen Grund, weshalb ein Weltklasse-Musiker sich das antun sollte. Staub, Dreck, offensichtlich Hitze, zerstörte Gebäude, wenig Charmantes. „Die Israelis haben keine Ahnung, wie das Leben hier ist. Ich glaube, es herrscht Ahnungslosigkeit auf beiden Seiten.“ Daniel Barenboim lässt sich von dem palästinensischen Politiker Mustafa Barghouthi Ramallah zeigen, die Checkpoints, die Mauer, die Jerusalem von den arabisch bevölkerten Gebieten trennen soll und doch nur Palästinenser-Gebiet von Palästinenser-Gebiet separiert. Im Taxi fällt der entscheidende Satz, der dem Dokumentarfilm seinen Titel gab: „Wissen ist der Anfang.“ Das Wissen davon, was jenseits der Mauer in den Köpfen ist.

 

Am Anfang des West-Östlichen Divan Orchesters stand eine visionäre Idee des Israelis Daniel Barenboim und des palästinensischen Literaturwissenschaftlers Edward Said. 1999 keimte sie in der damaligen Kulturhauptstadt Weimar auf, ihre atemberaubende und bisher einzigartige Entwicklung bis 2004 dokumentiert der Film von Paul Smaczny. Es ist die Geschichte der greifbaren Utopie eines Miteinanders der Religionen wie es im mittelalterlichen, arabischen Andalusien einst Realität war. Sevilla ist inzwischen Heimstatt dieses unvergleichlichen Orchesters. Dort wurde der kühne Gedanke geboren, im Nahen Osten, in Ramallah aufzutreten. Die Musik ist das gemeinsame Ziel. Zwischen den Konzerten Fußball zu spielen, funktioniert leichter als über Politik zu reden.“ ... Dass die jungen Musiker „jetzt – stellvertretend für ihre Völker – miteinander auf ein gemeinsames Ziel hin arbeiten und die jeweils andere Seite respektieren lernen, das ist der große Verdienst des West-Östlichen Divan Orchesters.“ (Egbert Tholl).

Zum Filmgespräch kommen der Regisseur Paul Smaczny, sowie ein israelischer und ein arabischer Musiker des West-Östlichen Divan Orchesters.

Es moderiert Ulrike Schneiberg vom Hessischen Rundfunk

Weitere Informationen unter: http://www.naxos-kino.org

5. Februar 2008, Donnerstag, 19.30 Uhr

Offenbach, Buchladen am Markt, Wilhelmsplatz 12

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Offenbach, Connection e.V., Pfarramt für Friedensarbeit im Zentrum Ökumene der EKHN, Buchladen am Markt und Paul Gerhardt Gemeinde:

Vortrag und Diskussion

"Machtproben im Kaukasus - Innenansichten aus Russland"

mit Dr. Vadim Damier (Sozial- und Politikwissenschaftler und forscht zur Geschichte sozialer Bewegungen, Moskau)

"Im August 2008 gab es erneut Krieg in Europa. Georgische und russische Truppen fuhren Panzer auf. Nationalistisch aufgeheizte Machtpolitik auf allen Seiten, Interessen beim Zugang zu Rohstoffen und Transportwegen, globale Interessen Russlands und des Westens, aber auch ungelöste Konflikte aus den Zeiten der Sowjetunion ließen die Spannungen um Südossetien und Abchasien eskalieren. Leidtragende sind die Menschen in der Region.

„Wie immer und überall in Konflikten zwischen Staaten gibt es in diesem neuen Kaukasuskrieg keine gerechte Seite“, schrieb in einem Antikriegsaufruf die Moskauer Föderation der Arbeitenden in Erziehung, Wissenschaft und Technik. „Die Glut, die jahrelang geschürt wurde, ist nun zu einem militärischen Brand entflammt."

Wie steht die russische Gesellschaft zu diesem Krieg? Gibt es Widerstände in der Bevölkerung und/oder im Militär? Welche Folgen haben der über den Krieg geschürte Nationalismus und Chauvinismus? Wie wirkt sich die sogenannte Dedowschtschina, die systematische Misshandlung von jungen Rekruten, auf die Soldaten aus? Wie können wir Basisinitiativen in Russland unterstützen?

Wir wollen einen anderen Blick ermöglichen, als wir hier über die Medien vermittelt bekommen, und haben daher einen Vertreter der Föderation der Arbeitenden in Erziehung, Wissenschaft und Technik eingeladen, um hier in Deutschland eine Informationsrundreise durchzuführen. Die Moskauer Gruppe appelliert in ihrem Aufruf an die Menschen in Russland, Ossetien, Abchasien und Georgien, „den Köder des Nationalismus und Patriotismus zurückzuweisen“. „Russländische, georgische, ossetische und abchasische Soldaten! Gehorcht nicht den Befehlen Eurer Kommandeure. Schießt nicht auf die 'feindlichen' Soldaten! Verbrüdert Euch mit ihnen!“ (http://www.connection-ev.de/z.php?ID=41)

Kontakt: Connection e.V. Rudi Friedrich, Gerberstr.5, 63065 Offenbach, Tel.: 069/82375534, Fax: 069/82375535

E-Mail: office(at)connection-ev(Punkt)de

Internet: http://www.connection-ev.de

Januar 2009 Zurück

29. Januar 2009, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Veranstalter: Marit Rosol & Bernd Belina (Institut für Humangeographie/Uni Frankfurt):

Don Mitchell: Radical Geography

"Im angloamerikanischen Raum existiert seit den späten 1960er Jahren mit der Radical Geography eine explizit kritische, stark marxistisch geprägte Variante der Geographie als Gesellschaftswissenschaft. Während ähnliche zaghafte Versuche hierzulande keinen ernsthaften Einfluss auf die Disziplin oder linke Debatten hatten, gelang es Vertreter_innen der Radical Geography sowohl der englischsprachigen Geographie als auch anderen Debatten (Stadtforschung, Feminismus, Imperialimus) wichtige Impulse zu geben." Mit Don Mitchell, Professor in Syracuse, NY und Autor von The Right to the City (New York 2003), Cultural Geography (Oxford 2000) und The Lie of the Land (Minneapolis 1996) diskutiert ein aktuell einflussreicher Vertreter der Radical Geography inwiefern Geographie radikal und radikale Theorie geographisch sein kann und u.U. sollte.

22. Januar 2009, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Club Voltaire in Zusammenarbeit mit attac Frankfurt, Bündnis gegen Privatisierung und der Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.:

Ranking für "gute" Marktpolitik?

Neoliberaler Ländervergleich der Bertelsmann-Stiftung

mit Peer Heinelt

Neoliberaler Ländervergleich der Bertelsmann-StiftungMittels des "Bertelsmann Transformation Index" (BTI) wird die Fähigkeit und Bereitschaft der Eliten in 125 Entwicklungs- und Schwellenländern beurteilt, die dortigen Nationalökonomien gemäß den neoliberalen Vorstellungen des Westens zu "reformieren". Es geht darum, Wege zu "Demokratie und Marktwirtschaft", zur Durchsetzung des "Privateigentums" und zur Ausschaltung von "Vetoakteuren" wie Hugo Chávez in Venezuela aufzuzeigen. Über den BTI nimmt die Bertelsmann-Stiftung maßgeblichen Einfluss auf die Innen- und Außenpolitik der Bundesregierung. Wir wollen diskutieren, wo und wie wir diesen "Think Tank" stoppen können. Der Referent Peer Heinelt ist Politikwissenschaftler und freier Autor in Frankfurt. Einer seiner Schwerpunkte sind die Aktivitäten der Stiftung des Gütersloher Medienriesen.

>>Flyer downloaden

Nachträge zur Veranstaltung

Neu!

Der Bertelsmann Transformation Index (BTI)

Vortrag von Peer Heinelt

 

"Europäische Politik verfolgt nicht das Ziel, antagonistische Akteure nur zu bestrafen, vielmehr geht es darum, ihre Transformation zu fördern. Stabilisierung und Wiederaufbau sind ebenso wichtig geworden wie der Einsatz von Zwangsmaßnahmen."

Vortrag von Peer Heinelt jetzt als PDF-Datei downloaden: >Vortrag.pdf

 

Radio Attac - MP3

Vortrag von Peer Heinelt downloaden: >Teil1 (900 KB), >Teil2 (4,9 MB)

Junge Welt 30.10.2008: Agenten des Wandels

"Der »Bertelsmann Transformation Index 2008« mißt die Länder der Welt nach dem Grad der Einführung neoliberaler Marktwirtschaft und bürgerlicher Demokratie. Bei Transformations-verweigerern und -nachzüglern muß nachgeholfen werden." Von Peer Heinelt >>Mehr

homepage des BTI: >>http://www.bertelsmann-transformation-index.de/11.0.html

 

Einige Aktivitäten zu Bertelsmann in Frankfurt

Rückblick Frankfurt: Bertelsmann-kritische Tagung 27. Okt. 07

"Schattenkabinett aus Gütersloh" ++ MP3-Doku:>Eröffnung Eckart Spoo, Video-Doku: >Clips bei KanalB

Rückblick Buchvorstellung

>Bertelsmann: Netzwerke der Macht" mit Arno Klönne

Rückblick Frankfurter Aktion 12.10.2006:

>Stadtrundgang "Tatort Privatisierung"

Rückblick Frankfurter Veranstaltung 28.9.2006:

>"Du bist Deutschland"

Mit "radio attac" (Mp3)! und Info-Quellen zu Bertelsmann

 

Eine Fortsetzung unseres Widerstands:

Neu! 24. Jan. 2009, Gütersloh: >4. Bertelsmann-kritische Tagung

Rückblick 27. Okt. 07, Frankfurt: Bertelsmann-kritische Tagung "Schattenkabinett aus Gütersloh" ++ MP3-Doku:>Eröffnung Eckart Spoo, Video-Doku: >Clips bei KanalB

Beschluss GEW-Hessen (Landesdeligiertenkonferenz am 28. Nov. 2008):

Bertelsmann - nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems!

"Entsprechend dem Antrag der GEW Bremen beantragt die GEW Hessen:

1. Die GEW schließt sich den Forderungen der Bertelsmannkritischen Tagung vom 27. Oktober 2007 an („Frankfurter Appell gegen Bertelsmann 2007“ siehe Anhang)

2. Die GEW beauftragt den Landesvorstand, weitere Nachforschungen über die Zusammenarbeit der Bildungsbehörde mit der Bertelsmann-Stiftung anzustellen.

3. Die GEW wird aufgefordert, ihre Kontakte und ggf. gemeinsame Projekte mit der Bertelsmann-Stiftung den Landesvorständen mitzuteilen.

4. Sollte sich dabei herausstellen, dass es sich nur um kritische Teilnahmen und nicht um wirklich inhaltliche bzw. praktische Zusammenarbeit handelt bzw. handelte, soll dem Hause Bertelsmann und anderen untersagt werden, von einer Zusammenarbeit zwischen GEW und Bertelsmann-Stiftung zu sprechen.

5. Sollte es tatsächlich eine nennenswerte Zusammenarbeit zwischen der GEW und der Bertelsmann- Stiftung, dem Bertelsmann-Konzern und/oder Töchtern des Bertelsmann-Konzerns gegeben haben bzw. geben, ist diese selbstkritisch zu bewerten, einzustellen und keine neue zu vereinbaren.

6. Für die Zeit der Überprüfung sind die Kontakte der GEW zur Bertelsmann-Stiftung, zum Bertelsmann- Konzern und/oder zu Töchtern des Bertelsmann-Konzerns einzufrieren. " ...

Begründung und Anhang Siehe >>

16. Januar 2009, Freitag, 17.00 -21.00 Uhr

Frankfurt, Konstablerwache

Veranstalter: No NATO-Bündnis 09 Rhein-Main:

 

In Frankfurt wird am kommenden Freitag, 16. Januar 2009, 17 – 21 Uhr an der eine

Mahnwache gegen den Gazakrieg

stattfinden:

Stoppt das Massaker im Gazastreifen!

Sofortiger Stopp der israelischen Kriegshandlungen!

Sofortiger Rückzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen!

Aufhebung aller gegen den Gazastreifen gerichteten Blockade- und Boykottmaßnahmen!

Öffnung der Grenzen und sofortige humanitäre Hilfe für die Bevölkerung des Gazastreifens!

 

NOTHILFE

medico-Partner leistet Nothilfe im Gazastreifen Dringend weitere Spenden nötig

Dank zahlreicher Spenden und Zuschüsse kann die palästinensische medico-Partnerorganisation Palestinian Medical Relief Society (PMRS) ihre Nothilfeaktivitäten im Gazastreifen ausweiten. medico international konnte bereits 150 000 Euro für die medizinische Versorgung der Kriegsopfer bereitstellen. Angesichts der humanitären Krise durch die israelische Militäroffensive werden jedoch dringend weitere Spenden, z.B. für Medikamente benötigt.

 

Für die Nothilfe im Gazastreifen bittet medico international dringend um Spenden!

>>Hier klicken

17. Januar 2008, Samstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Café ExZess, Leipziger Str. 91

Gruppe P.A.C.K. + Initiativkreis GegenBuchMasse:

 

Referat, Diskussion und Kurzfilm

Soziale Bewegungen in Chile zwischen Pinochet und Heute

Aus der Einladung:

"Schon seit 20 Jahren leben die Menschen in Chile in einer Demokratie – wenigstens der Form halber. Viele Strukturen, die Pinochets Diktatur gedient hatten, wurden nie aufgelöst, Teile der Verfassung sind noch immer in Kraft, Interessenkonflikte behindern die kollektive Aufarbeitung traumatischer Ereignisse. Zu diesem Info- und Diskussionsabend sind Sandra Catalan und Carola Gonzalez aus Valparaíso/Chile eingeladen. Sie werden die Wechselwirkung von zivilgesellschaftlichem Engagement und offizieller Politik näher beleuchten anhand aktueller sozialer Bewegungen und Widerstandskulturen in Chile, in denen die beiden Referentinnen sich engagieren. Beide sind in der Diktatur Pinochets aufgewachsen und reflektieren sehr aktiv die Vergangenheit und die Erinnerungskultur ihres Landes.

Nach einem Einblick in “Neue soziale Bewegungen” stellen die beiden Frauen exemplarisch zwei aktuelle Phänomene dar:

- die aktuell stattfindenden Proteste der StudentInnen und Schüler (“Las pinguinas”) dar, ihre Hintergründe und die Kommerzialisierung der Bildung in Chile und die Reaktionen von öffentlicher Seite auf die Protestierenden

- der Widerstand des Mapuche-Volkes gegen den chilenischen Staat, ihre Vertreibung durch private Unternehmen und die Folgen für die Umwelt, für die Kultur und das Leben der Mapuches, und die Reaktionen von Seite des chilenischen Staates"

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

14. Januar 2009, Mittwoch, 15.30 Uhr Demos - 17.00 Uhr Kundgebung

Frankfurt, Frankfurter Römerberg, 17.00 Uhr

Demonstrationen zum Römerberg ab Nibelungenplatz, Bockenheimer Warte, Südbahnhof, Kaisersack ab 15 Uhr 30

Für gute Bildung und soziale Gerechtigkeit

Für eine nichtdiskriminierende Bildung für alle:Demo Bildung und Soziale Gerechtigkeit

Ø Für ein gebührenfreies Studium an hessischen Hochschulen entsprechend der Hessischen Verfassung

Ø Für eine Unterrichtsgarantie, die diesen Namen verdient, mit qualifiziertem, voll ausgebildetem Personal

Ø Für eine 6jährige Mittelstufe für alle Kinder

Ø Für mehr Bildungschancen für Kinder und SchülerInnen mit Migrationshintergrund und interkulturelle Bildung für alle

Ø Für kleine Klassen

Ø Für die Rücknahme der Modularisierung des Lehramtsstudiums

Ø Für die Abkehr von allen Planungen, Schulen und Hochschulen dem privaten Markt auszusetzen

 

Kundgebung für einen Politikwechsel in der Bildungspolitik

 

Mittwoch 14. Januar 2009 um 17 Uhr auf dem Frankfurter Römerberg

Demonstrationen zum Römerberg ab Nibelungenplatz, Bockenheimer Warte, Südbahnhof, Kaisersack ab 15 Uhr 30

 

Die verfehlte Bildungspolitik à la Koch-Wolff/Banzer-Lautenschläger beenden!

 

Es rufen auf:

GEW-Hessen, Landes-Asten-Konferenz Hessen, elternbund hessen, Landesschülervertretung Hessen, ABS, Gesamtpersonalrat der Lehrer und Lehrerinnen Frankfurt, DGB Jugend, StadtschülerInnenRat Frankfurt, AStA der Fachhochschule Frankfurt, AStA der Goethe-Universität Frankfurt, GEW Bezirksverband Frankfurt, Stadtelternbeirat Frankfurt, Stadtverbindungslehrerin, ProIGS, KAV

>Flyer (.doc - Datei)

>Infos der GEW-Hessen zu kostenlosen Bussen hesenweit! und mehr

13. Januar 2009, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 1. Stock

Peak Oil: Endliche Ölvorräte, Autokrise und Zukunft des Kapitalismus

Auf der Veranstaltung wird ein Bildvortrag das bevorstehende Ende des Erdölzeitalters beleuchten. Mögliche Lösungen der Politik (z.B. "Biodiesel", Elektroautos) werden kritisch analysiert. Es sollen Fragen diskutiert werden: Welche Antworten auf die momentane Krise der Autoindustrie? Gibt es eine Alternative zum Individualverkehr? Kann der Kapitalismus in seiner jetzigen Form ohne billiges Öl funktionieren?

Veranstalter: Linkes Forum Frankfurt

Eintritt frei!

13. Januar 2009, Dienstag, 19.30 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 2. Stock

Die Unwirtlichkeit der Städte - Ausgrenzung von sozialen Randgruppen

Klaus Störch und Jürgen Malyssek stellen ihr Buch "Wohnungslose Menschen - Ausgrenzung und Stigmatisierung" vor. Wohin führen ordnungspolitische Massnahmen wie Platzverbote und Alkoholverbote an (noch) öffentlichen Plätzen? Ist der (die) Wohnungslose eine tragische Gestalt im Sinne der
klassischen Tragödie?

Veranstalter: KunstGesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Eintritt frei!

 

Gemäß Urteil 312 O 85/98 des LG HH vom 12. Mai 1998 distanzieren wir uns von den Inhalten anderer Anbieter! Zurück