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Veranstaltungsreihe 2008

 

Veranstaltungsreihe 2008
Rückblick:

27. Nov. 2008: >"Heuschrecken im öffentlichen Raum"

23. Okt. 2008: >Campus unterm Hammer

29. Sept. 2008: >"Bürgerbahn statt Börsenwahn"

25. Sept. 2008: >"Schöne neue Hochschulwelt: Die Geschäfte des Herrn J. Ackermann"

Dorothea Kerschgens über die Deutsche Bank

17. Sept. 2008: >"Der große Ausverkauf" Film über weltweites Privatisierungsdesaster

mit MP3-Dateien der anschließenden Diskussion zum Downloaden und Anhören!

Bündnis gegen Privatisierung

Kontakt: Die Initiative trifft sich an jedem 1. Montag im Monat um 18.00 Uhr in den Geschäftsräumen der GEW-Ffm, Bleichstraße 38a,

Nachfragen: Angelika Wahl, Tel. 069-774583, rech-wahl@onlinehome.de

Klaus Willkomm-Wiemer, Tel. 069-785702 KlausWillkomm-Wiemer@t-online.de

>>Flyer der Veranstaltungsreihe downloaden

>> Zur AG Privatisierung Nein! - Seite auf www.attac-ffm.de

Rückblick Zurück

27. November 2008, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt:

"Heuschrecken im öffentlichen Raum" -

Public Private Partnership - Anatomie eines globalen Finanzinstruments"

mit Werner Rügemer

PPP-Barometer
Das Prinzip des in Grossbritannien entwickelten Finanzprodukts Public Private Partnership (PPP) gilt inzwischen weltweit, in der EU und auch in Deutschland als neues Heilmittel gegen Staatsverschuldung und Investitionsstau. Dabei übernimmt der Investor nicht nur den Bau etwa des Bildungszentrum Ostend, eines Rathauses, einer Strasse oder eines Gefängnisses, sondern auch Planung, Finanzierung und langfristigen Betrieb, während die öffentliche Hand im Gegenzug 20 bis 30 Jahre eine Miete zahlt.

Rückblick Vortrag von Werner Rügemer im Club Voltaire am 27. Nov 2008

Der Autor Werner Rügemer (wissenschaftlicher Beirat von attac, Vorsitzender von Business Crime Control), stellte das im Mai 2008 erschienene Buch vor und informierte über die Versuche der Bundesregierung, PPP-Projekte u.a. durch die "Partnerschaften Deutschland Gesellschaft" (PDG) zu forcieren.

 

Anhören:

>>Werner Rügemer hören (MP3, 55:21min)

 

Weiteres zu Autor und Buch

>>www.werner-ruegemer.de

>>Business Crime Control (BCC)

>>Buchbesprechung von Wolfgang Lieb

>>Leseprobe (pdf)

Vortrag Werner Rügemer zur Finanzkrise und zu PPP

Mehr zu PPP:

Gerlinde Schermer: "Viele Kritiker von PPP glauben, die aktuelle Finanzkrise mache den Kampf gegen PPP leichter. Schon in den nächsten Tagen werden wir erleben: Das Gegenteil ist richtig"

>>PPP ist die gesetzlich geschützte Form Deutschland zu ruinieren- Das Gebot der Stunde lautet deshalb: PPP STOPPEN

23. Oktober 2008, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Club Voltaire in Kooperation mit dem Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt:

Schöne neue Hochschulwelt:

Campus unterm Hammer

Campus unterm Hammer

Die J.W. Goethe Universität soll bis 2014 die Gebäude am Campus Bockenheim komplett räumen. Das Land Hessen wird die Liegenschaften verkaufen und den Erlös vorwiegend in die Stiftungsuniversität stecken, private Investoren bauen – evtl. in PPP-Projekten – einen völlig neuen Stadtteil. Der Magistrat offerierte bereits einen Flächennutzungsplan, gegen den zahlreiche BürgerInnen Widerspruch einlegten.

 

Bei einer, von der Initiative „Zukunft Bockenheim“ organisierten Versammlung am 23. September in der Jakobskirche, wurden alternative Bebauungspläne vorgestellt. Die mehr als 100 TeilnehmerInnen, darunter auch VertreterInnen der Initiative „Dondorf Druckerei“, MitarbeiterInnen der Uni-Kita, Personalräte der J.W. Goethe-Universität, zeigten mit ihrer Präsenz sehr deutlich, dass ihnen die Stadtteilentwicklung am Herzen liegt, dass die Einbeziehung der Zivilgesellschaft ein notwendiger Bestandteil von Stadtplanung ist. So wichtig es auch ist, eigene Visionen zu entwickeln, so bleibt es doch unerlässlich, sich mit den vom Magistrat vorgelegten Plänen auseinander zusetzen.

 

Es gilt, gegenüber privaten, vorwiegend gewinnorientierten Investoren die ökologischen, sozialen und kulturellen Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger zu formulieren und durchzusetzen auf:

 

• ausreichend und bezahlbaren Wohnraum

• Berücksichtigung von Familien mit Kindern, älteren und behinderten Menschen,

• öffentliche Räume für Bildung, Kultur (u.a. Erhalt des Dondorf-Geländes, des Studierendenhauses mit Uni-Kita, Sternwarte, ...)

• frei zugängliche Grünflächen

• Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs

• energiesparende Bauweise.

 

Wie packen wir’s an?

Der Club Voltaire lädt in Kooperation mit dem „Bündnis gegen Privatisierung“ zum Ratschlag ein, bei dem die bisherigen Pläne der Stadt noch einmal vorgestellt und diskutiert und weitere Handlungsschritte vorbereitet werden.

>>Einladungsflyer downloaden

29. September 2008, Montag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt:

"Bürgerbahn statt Börsenwahn"

Für eine Bürgerbahn!"Auf einer Kölner Rheinbrücke entgleiste am 9. Juli.08 ein ICE 3 wegen einer defekten Radsatzwelle, zum Glück kamen keine Reisenden zu Schaden. Die Bahn habe in den vergangenen Jahren die Zeiträume zwischen den Überprüfungen der Radsatzwellen der ICE-3-Züge mehrfach verlängert, teilte das Bündnis "Bürgerbahn statt Börsenbahn" (BsB) mit. Sein Sprecher Winfried Wolf sagt, die Radsatzwellen seien ursprünglich alle 60.000 Kilometer gewartet worden, dies sei in den vergangenen Jahren sukzessive auf alle 300.000 Kilometer ausgedehnt worden."

 

Winfried Wolf referiert über den Zusammenhang zwischen Kostendruck, einer Bahn auf Börsenkurs, reduzierter Wartung und möglichen Zugkatastrophen.

Junge Welt,15.08.2008: "ICE soll Gewicht sparen - Bremsen abschalten und Toiletten schließen: Die Deutsche Bahn AG setzt alles daran, unsichere Schnellzüge weiter fahren zu lassen." "Kritik sitzt der Vorstand aus Es ist wie ein Stück aus dem Tollhaus: Die Deutsche Bahn AG erwägt, Toiletten in einzelnen ICE-Wagen zu verschließen, um Gewicht einzusparen und dadurch neue Achsbrüche zu verhindern. Das Unternehmen will zudem neu entwickelte und als »hocheffizient« gepriesene Bremsen, sogenannte Wirbelstrombremsen, in den ICE-3-Zügen, die nach Paris verkehren, während der Fahrt im deutschen Netz abschalten, um damit spezifische Belastungen von den Rädern zu nehmen und neue Rad- bzw. Achsbrüche zu vermeiden." ... >>Mehr (Winfried Wolf )

25. September 2008, Donnerstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt:

"Schöne neue Hochschulwelt:

Die Geschäfte des Herrn J. Ackermann"

Geschäfte des Hernn Ackermann"Seit Juli 2008 schmückt sich die Stiftungs-Uni in Frankfurt mit dem 36. "Professor der Ehre". Wird J. Ackermann den Studierenden beibringen, wie man seine Angestellten auf die Straße setzt, wie man das Geld der Sparkunden verspekuliert? Oder wird er über die Komplizenschaft der Deutschen Bank mit Diktatoren, die Rüstungsgeschäfte, Spekulation mit Grundnahrungsmitteln oder die Beteiligung der Bank an der Zerstörung des Regenwaldes berichten? Wohl kaum!"

 

Dorothea Kerschgens zeigt Bäckertüte des Agrarfond der Deutschen BankDorothea Kerschgens, (Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Koordination Südliches Afrika) konfrontiert nicht nur Hochschulangehörige mit der Vergangenheit und den Machenschaften der Deutschen Bank.

 

Aktuell:

>>Die Rede von Dorothea Kerschgens Club Voltaire-Veranstaltung am 25. September 2008

 

Weitere Quellen:

>>www.kritischeaktionaere.de

>>Rede von Dorothea Kerschgens auf der HV 2008 der Deutschen Bank

>> Deutsche Bank: ein fragwürdiges Markenzeichen (Veröffentlichung von "urgewald")

>GEW Frankfurt: Professur für den Deutsche Bank-Chef Ackermann und den Fraport-Chef Bender Offener Brief an den Senat der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität + ATTAC Stellungnahme (Frankfurter Lehrerzeitung 3/08)

16. September 2008, Dienstag, 20.00 Uhr

Frankfurt, Naxoshalle, Wittelsbacher Allee 29

Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt:

"VERKAUFEN SIE JETZT - BEZAHLEN SIE SPÄTER ! UNSERE WELT WIRD PRIVATISIERT"

"Der große Ausverkauf"

Rückblick: Die Filmveranstaltung "Der große Ausverkauf" in der Naxos-Halle war mit ca 80 Zuschauern gut besucht. Trotz fortgeschrittener Uhrzeit (21.45 Uhr) beteiligten sich 60 Menschen an einem spannenden Publikumsgespräch.

 

Bild rechts: Die anschließende Diskussion mit U. Artmann (Weltladen Ffm), Dr. Bergheim (Deutsche Bank), Angelika Wahl (Bündnis gegen Privatisierung Frankfurt)

 

Diskussionsrunde "Der  Grosse Ausverkauf"
Anhören (Mp3) Angelika Wahl >1 >2 / H.Fecher >1

Der große AusverkaufIn dem Film "Der große Ausverkauf" kommen die Verlierer bzw. die Opfer der Globalisierung zu Wort. An vier Beispielen rund um den Erdball werden die Schattenseiten der Privatisierung gezeigt. Der Prozess der "Dehumanisierung ", der die moderne Wirtschaftspolitik kennzeichnet, bekommt durch Bongani (ein südafrikanischer Aktivist), Simon (ein britischer Lokführer) Minda (eine philippinische Mutter) und Rosa (eine bolivianische Aktivistin) menschliche Gesichter. Die Auswirkungen der Strategien, die internationale wirtschaftspolitische Organisationen wie die Weltbank (WB), der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Welthandelsorganisation (WTO) verfolgen, werden sichtbar.

"Der große Ausverkauf"-TRAILER

QUICKTIME: >>High Quality (15 MB), >>Mid (7,5 MB), >>Low (1,5 MB)

MEDIA PLAYER: >>High Quality (16 MB), >>Quality (7,5 MB), >>Low (1,5 MB)

REAL PLAYER: >>High Quality (8 MB), >>Low (1,5 MB)

IPOD / PSP: >> iPod (21 MB), >> PSP (7 MB)

>Schulmaterialien zum downloaden

>Presseheft

"Der große Ausverkauf"

bei WIKIpedia >> / bei Video-Google - >>

 

 

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