Frankfurt,
11. Oktober ´05: Protest vor spanischem Konsulat gegen Abschottung Europas
und tödlichem Grenzregime
Als
Reaktion auf das Flüchtlingsdrama von Ceuta und Melilla fand am 11. Oktober
2005 in Frankfurt eine Demonstration statt. Etwa 250 bis 300 Menschen versammelten
sich vor dem spanischen Konsulat.
Weitere Aktionen in Deutschland und anderswo gibt es hier: http://www.attac.de/migration.
Zum Thema Abschiebung: Website von >>Pro Asyl (Mitgliedsorganisation von Attac).
Europareferent Karl Kopp: ">>Europa lagert aus - Die EU baut den Schutz für Flüchtlinge immer mehr ab und verlagert ihre Verantwortung in die Transit- und Herkunftsländer."
Weitere Bilder von der Aktion: http://www.attac-aschaffenburg.de/
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Fotos: G.Velten
Protestkundgebung: Gegen europäische Abschottungspolitik und völkerrechtswidrige Abschiebungen
Aus der Presseerklärung des Veranstalters, des Hessisches Flüchtlingsrates: "Vor dem Hintergrund der Ereignisse der vergangenen Tage ruft der Hessische Flüchtlingsrat gemeinsam mit anderen Initiativen zu einer Protestkundgebung vor dem spanischen Konsulat in Frankfurt auf.
Spanien hat damit begonnen, Flüchtlinge aus Ceuta und Mellila in völkerrechtswidriger Weise ohne Asylverfahren nach Marokko abzuschieben. Damit ist Spanien nach Italien der zweite EU-Staat, der das oberste Gebot der Genfer Flüchtlingskonvention, das Nicht-Zurückweisen, faktisch außer Kraft setzt. In Marokko droht den Flüchtlingen die Weiterschiebung in ihre Herkunftsländer, z.T. werden die Flüchtlinge auch von der marokkanischen Regierung nur bis zur nächsten Grenze gefahren und in der Sahara ausgesetzt. Außerdem wurden einige Flüchtlinge bei dem Versuch, in die Enklaven zu gelangen, erschossen. Auch dieses militärische Vorgehen stellt eine neue Qualität in der Abschottung gegen Flüchtlinge dar. "... >Das Aufruf-Flugblatt hier zum Download, Attac-Flugblatt